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Am 19. Juni kehrte das Regiment nac Hannover
zurü& und wurde auch hier festlih von der Einwohnerschaft
empfangen.
Iiriedensjahre.
Nachdem im April 1872 eine Königliche Kabinet8-Oxdre
bestimmt hatte, daß die im Feuer gewesenen Fahnen das
Eiserne Kreuz in der Spitze erhalten sollten, fand am
30. Juli desselben Jahres die Weihe der neuges<hmüdten
Fahnen des Regiments in Hannover statt. |
Am 15. Februar vollzog Seine Königliche Hoheit Prinz
Albre<ht von Preußen Höhsteigenhändig die Nagelung
des silbernen Ringes, welher der Fahne des Füsilier-Bataillons
dur< Allerhöchste Gnade verliehen war und die
Inschrift trägt:
„Es starben mit der Fahne in der Hand am 18. August
1870 den Heldentod: Hauptmann Herwarth v. Bittenfeld
und Gefreiter Gusowski.“
Am 1. April 1878 verließ das Regiment Hannover, um
fortan in Berlin zu garnisoniren. Schweren Herzens ging
es fort, hatte e8 doch zwölf Jahre lang Freud' und Leid
mit den Einwohnern getheilt und eine wahrhaft freundschaftliche
Aufnahme gefunden. Noch jekt erinnert ein vielgesungenen
Lied an diese Zeit.*) Im Südosten von Berlin
ezog das Regiment ein neugebautes Kasernement, in dem
es am 10. Zuni 1880 seinen Allerhöchsten Kriegsherrn zu
*x) Das Lied heißt:
O Hannes, wat en Haut!
De Haut, de hätt en Dhaler kost,
En Dhalexr kost,
Und twe und twintig Grot.
Der Ursprung des Liedes ist nicht klar. ES soll zuerst im
Feldzug 1866 von einer Anzahl Westfalen gesungen worden sein,
welche, im Graben sißend, einen Mann mit einem wunderbaren
Hut erblickten und „auf diese Weise ihrem Vergnügen Ausdru>k
gaben“. In der Zeit von 1866 und 1870 wurde e8 al3 Polka
in Hannover besonders viel gespielt und hat sich seitdem im Regiment
erhalten.
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