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III. Potsdam und Umgebungen

Full text: Berlin und Umgebungen / Baedeker, Karl (Public Domain)

176 POTSDAM. Sanssouci. 
der Friedenskirche übergeführt. Die Herstellung des noch fehlen- 
den Sarkophages für den Kaiser ist ”. Pegas Übertragen worden. 
Hinter dem Altartisch *Pietschels F'eta-(der Leichnam Christi mit 
der trauernden Mutter, 1945), früher im Atrium befindlich. 
Schreitet man durch das prüne Citterthor in den *PARK von 
SAnssouct, en gelanet man bald an eine "renzeyase mit einer X. ie- 
derholung css Sockelreliefs vom Denkmal Friedrich Wilhelms 114 
im Terliner . ’ermarten ('. 15°), 17örAl. davon. eine verkleinerte 
freie "’armoarnac**ildung des Rauchschen Reiterbildes Friedrichs 
d.‘  *ahinter:‘ a große Fontäne, deren Wasser #5m hoch steigen 
(S. © %\ während 'n der Tmpehung sowie im Sizilianischen Gar- 
ten am 'ore Künste sich hefinden, deren eine z.”, das Wasser einer 
großen‘ lasglocke ähnlich sich s°nken läßt. Pie1! Figuren, welche 
die Tontäne umreben, sind aus dem xvımn. Jahrhundert ; unter ihnen, 
der Terras®< zunächst, eine Venus von P"4dalle, 
Eine‘ “m hohe, breite Trerne fährt 1 sechs. Terrassen von der 
großen . antänea zum Schloß, Am Ööstt ' nde der obersten Terrasse 
liegen Friedrichs d.4 t. Winderieje un“ ‘ -hiachtrosse unter Stein- 
platten begraben. Ebenda eine’ ’tatue or 1cra, unter welcher Fried- 
rich selbst besraben seinwollte (.„„quanu je seraı ı \, je serai sans SOouci“). 
"as einstöckige * Schloss Sanssouci, auf einer die Stadt und 
Ums- bung überragenden Anhöhe, ließ Friedrich d. Gr, nach eige- 
nen * län- ı "nter | _itwirkung v. Knobelsdorffs 1745-47 aufführen 
und wohr“> “et ausschließlich darin. Seine Zimmer sind meist 
no‘ ir fr er + ustand erhalten und bieten außer den geschicht- 
lichen,‘ menu auc "Interesse durch ihre vortreffliche Rokoko- 
Deokoratian ‘ Yintr.s,# * +. Wohnung des Kastellans auf der Nord- 
seite des x. ulosses, r. neben dem großen Fortalj. Im Konzertsaal 
die Lbr, woalche Friedrich selbst arfzuziehen pflegte und die im 
Ausgenblic*" seines Todes (2 Uhr £) Min. früh am 17, Aug. 1786) 
stehen. x-bliehen sein soll, ferner das Fildnis Friedrichs 7", von 
Pesro, worn, cr gelbst gesessen ‚haben soı! , aus seinem 56. Jahre, 
und endera! »mälde von Pesne, Watteau und Laneret. Im *Biblio- 
the 'mm-  -iner dor schönsten Schönfungen des Rokokostils, 
eir‘ van! "üstern, darunter ein schöner Homer, Im Speisesaal 
ein” nr Aste Karls XY**, von Schweden; — Im westlichen 
Fl“ "ie. immer Friedrich‘ Wilhelms I,’ °r h'-r “ine letzten 
Leb‘  aıhre varbrachte und am %, Januar 1... star? "7ein Sterbe- 
zim” * vryerändertı, sowie. das Zimmer Voltaire“. mit Holz- 
Schu *-7aiean und Stickereien. 
"ninpm ahgesonderten, von Friedrich d. Gr. 1756 für ce. 160000 
Thaloravfr- führten Gebäude, dessen Inneres mit karrarischem und 
grünem kalabrischen Marmer, sowie mit reichem Stuckornament 
prächtig geschmückt ist, befindet sich die BILDERGALLERIE, die 
indes is besten Bilder an das Berliner Museum abgegeben hat. 
Die noch vorhandenen sind meist alte Kopien nach Rubens und 
van Dyck, deren Namen sie tragen , oder Werke ihrer Schüler und
	        
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