30
F r e y n in Köln-Ehrenfeld, je einen dritten Preis von 1500 RM
Richard Schadewell in München und Joachim Grafihoff
in Berlin. Zwei weitere Yon Ferdi Schaffers und Walter
F r e y n in Köln-Ehrenfeld vorgelegte Entwürfe wurden mit je
einem erhöhten Trostpreise von 575 RM ausgezeichnet, der
gleiche erhöhte Trostpreis wurde ferner einem weiteren Entwurf
von Rieh. Schadewell in München und dem Entwurf von
A. L. Galambos in Berlin-Steglitz zuerkannt. Trostpreise
von je 500 RM erhielten Friedrich Brinkmann in Berlin-
Steglitz, O. Meyer-Gosters und H. von F leise hbein
in Ludwigshafen, Manfred Wandel und Hans Otto Dcyhle
in Stuttgart und Alois Erbach in Wiesbaden.
Ehrenmal für die gefallenen 59er in Düsseldorf (1927
d. Bl., S. 501). Von der Erteilung eines ersten Preises wurde
abgesehen. Einen zweiten Preis von 1200 RM erhielt Jupp
R ü b s a m in Düsseldorf-Oberkassel, je einen dritten Preis von
700 RM Architekt Arnold Borns und Fritz S c h w u r z 1 ec k ,
Ijeide in Düsseldorf. Ein vierter Preis von 500 RM wurde dem
gemeinsamen Entwurf von Bildhauer Willi Hoselmann und
Architekt Peter Dierichsweiler in Düsseldorf zuerkannt.
Für je 200 RM,wurden angekauft die Entwürfe von Karl Moritz
Schreine r, von C. Beckmann, von Bildhauer H e s e -
ding und Architekt Ernst Stahl und von Hanns R u t z,
sämtlich in Düsseldorf.
Gemeinde- und Pfarrhaus der eoangelisthen Kirchen
gemeinde Broich in Mülheim a. d. Ruhr (1927 d. BL, S. 559).
Den ersten Preis erhielten Regierungsbaumeister Dr. Doll und
Dipl.-Tng. Tooren in Dortmund, den zweiten Preis Dipl.-Ing.
Walter Bergmann in Sterkrade, den dritten Preis Regierungs
baumeister Rob. Silier und Dipl.-lng. Kunz in Duisburg.
Angekauft wurden die Entwürfe von Dipl.-lng. Hitzbleck
mit Hein A. Schaefer in Duisburg und von Paul Essers in
Mülheim-Broich.
*
Die Landesschule Dresden (vgl. Jahrgang 1927 d. Bl.,
Nr. 51). Zur Vermeidung von Mißverständnissen ist nachzutragen,
daß sich Ministerialrat Dr. Kramer (b2W. die diesem
unterstehende Abteilung der Hochbaudirektion im sächs. Finanz
ministerium) und Prof. Dr. Tessenow in den Entwurf und
die künstlerische Oberleitung der Gesamtanlage in der Weise
teilten, daß nach voraufgegangener Verständigung über die Ge-
samtanordnung das Lehrgebäude, das Rektorhaus, das Kon
rektorhaus, das Pförtnerhaus, die Vierhäusergruppe, das Turn-
hallengebäude (also die Gebäude G, H, L, M und N des auf
S. 665 veröffentlichten Lageplanes) und die diese Bauten um
gebenden Teile der Außenanlagen einschl. der Kampfbahn von
Ministerialrat Dr, Kramer (bzw. der Hochbaudirektion), die
sechs Schülerheimhäuser und der Festsaal- und Wirtschaftsbau
(also die Gebäude A—E und K des auf S. 665 veröffentlichten
Lageplanes) nebst dem sie umgebenden Teile der Außenanlagen
von Prof. Dr. Tessenow bearbeitet wurden. Die auf S. 668
wiedergegebenen Grundrisse vom Lehrgebäude und Verwal
tungsgebäude (Rektorhaus) sind nicht die von Ministerialrat
Dr. Kramer (bzw. der Hodibaudirektion) bearbeiteten und der
Ausführung zugrundegelegten, sondern unausgeführte Skizzen
Prof. Dr. Tessenows.
Technische Neuerungen.
Schräggemölbe D. R. P. 443 177. Theodor Pfliegler in
Wien. — Die Erfindung erstreckt sich auf ein aus Formsteinen
Abb. 1. Vorderansicht.
ST ST
hergestelltes Schräggewölbe mit rechteckigem Grundriß für
Feuerungen. — Abb. 1 und 3 zeigen in Vorderansicht und Drauf
sicht die zueinander ver
setzten Widerlagersteine
W mit eingezeichneter
Fugenteilung der Ge-
wölbcsteinlagen I oder II
in der inneren Gewölbe-
flädie, Abb. 2 stellt die
Längsansicht der Wider
lagersteine W mit Längs
schnitt durch das Ge
wölbe, Abb. 4 und 5
zwei benachbarte Ge-
wölheeiftlagen. Abb. 6 u.
7 den Gewölbestein für
zwei benachbarte Lagen
und Abb. 8 den Wider-
iagerstein W dar; Abb. 9.
10 und 11 veranschau
lichen die Ausführung
des Schräggewölbes in
aufeinanderfolgenden
Bauabschnitten auf dem
Gaswerk Simmering in
Abb. 2. Längsanaicht der Wider lagerst eine W mit
Längsschnitt durch das Gemölbe. Gewölbes sind so verlegt,
Abb, 5. Draufsicht.
Abb. Abb. ?. Abb. 8,