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I. Werden, Wirken und Feste des Vereins im ersten Vierteljahrhundert

Full text: Verein Berliner Künstler gegr. 19. Mai 1841 / Pietsch, Ludwig (Public Domain)

besonders am Jahrestage der Stiftung. Wir haben gesehen, wie gewissenhaft der Verein 
Berliner Künstler dieser überlieferten Sitte huldigte und zugleich der Gewohnheit, das 
sommerliche Stiftungs- durch ein winterliches Weihnachts- oder Carnevalsfest zu ergänzen. 
Am officiellen Jahrestag der Gründung des 
Vereins, dem 109. Mai, stets genau auch das 
Stiftungsfest stattfinden zu lassen, wurde oft 
durch Wetterungunst unmöglich gemacht. 
Immer häufiger und gewohnheits- 
mässiger wurde das Fest in den Juni hinaus- 
Be wi gerückt, der Konstanteren Sonnenschein, 
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an ARCa Wärme und — Erdbeerbowle in Aussicht 
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AT ALONS OL stellte. Das ergänzende Vereins-Winterfest 
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a0 BE war, wie meine Leser wissen, ursprünglich 
a Ya Fa ein Weihnachtsfest. Aber auch dieses rückte 
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2 3A allmälig immer weiter und weiter ins neue 
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Kae Da Jahr hinein und wurde schliesslich zum 
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ES AS De 29 Carnevalsfest, wenn auch noch während vieler 
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SER Jahre hindurch die Tradition aufrecht er- 
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halten wurde und die Weihnachtsbäume im 
Festlokal nicht fehlen durften. In einer 
späteren Periode des Vereins wurden dann 
wieder besondere, wirkliche intime Weih- 
nachtsfeste, an denen nur die Mitglieder 
Teil zu nehmen berechtigt waren, in den 
Vereinsräumen selbst gefeiert. Ausserdem 
sind noch häufig genug in allen späteren 
Zeiten des Vereins wie damals in seiner 
ersten Jugend bei verschiedenen passenden 
Anlässen, an den Jahrestagen. der Geburt 
berühmter verstorbener oder lebender Meister, 
mb zur Feier des Besuchs fremder Künstler von 
P. Meyerheim del H. Riffarth ph. 
Programm des Winterfestes 1864. hervorragender Bedeutung in Berlin oder des 
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