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I. Werden, Wirken und Feste des Vereins im ersten Vierteljahrhundert

Full text: Verein Berliner Künstler gegr. 19. Mai 1841 / Pietsch, Ludwig (Public Domain)

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zn : 'ıs Geburtsjahr des Vereins, 1841, ist ein hochbedeutsames in der politischen so- 
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I wie in der Kulturgeschichte des preussischen Staates. Auf König Friedrich 
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Wesen ! Wilhelm IV., welchen der Tod des hochbetagten Vaters am 7. Juni 1840 auf den 
Thron berufen hatte, waren die Augen des preussischen, wie des ganzen deutschen Volkes 
erwartungsvoll gerichtet. Als Kronprinz hatte er sich den Ruf des geistreichsten und be- 
geisterungsfähigsten, von leidenschaftlicher Kunstliebe beseelten, allen idealen Interessen 
hingegebenen fürstlichen Mannes erworben. Das stagnirende Leben der Nation würde er, als 
König, so glaubte man, sicher in neuen Fluss bringen; den erfrischenden Hauch einer neuen 
Zeit in die dumpfe Luft des preussischen Staatsgebäudes leiten. Vor Allen hatten die Künstler 
Recht und Grund, die Heraufführung eines „Augustischen Alters“ von dieses „Medicäers 
Güte“ zu erhoffen. Dass er für seine Hauptstadt grossartige Bauten idealer Bestimmung 
plante, welche durch die Malerei ihren monumentalen Schmuck empfangen sollten, war 
zweifellos. Den ersten thatsächlichen Beweis dafür lieferte die Berufung Peters von Cor- 
nelius aus München nach Berlin. Grosse Aufträge zu Schöpfungen, deren Charakter und 
Bestimmung dessen eigenstem Genie gemäss sein sollten, waren dem. Meister in sichere Aus- 
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