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Preface

Full text: Katalog der Bibliothek der Königlichen Akademie der Künste zu Berlin (Public Domain)

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in einer: Senatscommission, und nachdem einige Veränderungen 
an demselben vorgenommen worden, vom Curatorium der 
Akademie bestätigt ward. 
8 1 dieses Reglements lautet: „Die Bibliothek soll gemäss 
dem Begriff. und Zweck der Akademie, als eines öffentlichen 
Kunst-, Lehr- und Bildungsinstitutes und eines Vereins von 
Künstlern und Gelehrten zur Beförderung der bildenden 
Künste und mechanischen Wissenschaften, in der Hauptsache 
aus folgenden Abtheilungen bestehen: 1) Mathematik; 2) Natur- 
geschichte und Anatomie; 3) Physik und Chemie; 4) Alter- 
thumskunde mit ihren Unterabtheilungen; 5) Neuere Geschichte 
und Völkerkunde; 6) Dichter; 7) Psychologie und Mimik; 
8) Eneyclopädie und "Theorie der Kunst; 9) Theorie und 
Praxis der Zeichenkunst; 10) Theorie und Praxis der Malerei; 
11) Theorie und Praxis der Skulptur; 12) Theorie und Praxis 
der Kupferstecherkunst und. des Holzschnittes; 13) Theorie und 
Praxis der Architektur; 14) Theorie und Praxis der mechanischen 
Künste; 15) Geschichte der neueren Kunst; 16) Miszellaneen.“ 
Diese Eintheilung legte Levezow denn auch seinem 
Bücherverzeichnisse vom Jahre 1809 zu Grunde. Im Uebrigen 
konnte aber das Reglement nicht recht ins Leben treten, 
weil die im 8 3 vorgesehenen, für die Bibliothek „besonders 
zweckmässig“ einzurichtenden Zimmer in den Räumen der 
Akademie noch lange nicht zu beschaffen waren; mussten doch 
die Sammlungen wiederholt ihren Aufstellungsort wechseln 
und konnte doch erst unter dem 24. Dezember 1828 der Senat 
berichten, „dass durch die von Seiten eines hohen Ministeriums 
gnädigst herbeigeführte Einrichtung eines trefflichen Locals 
der seit langer Zeit gewünschten öffentlichen Benutzung der 
Bibliothek der Akademie von Seiten der Mitglieder und Schüler 
derselben kein Hinderniss mehr entgegenstehe“. 
Levezow behielt die Oberaufsicht über die Bibliothek 
bis zum Jahre 1825, die Verwaltungsgeschäfte aber wurden 
nach wie vor von den Inspectoren: dem Professor Eckert
	        
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