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Einleitungen IV. Saal des alten Reiches. Etwa 2800-2500 v. Chr.

Full text: Ausführliches Verzeichnis der ägyptischen Altertümer, Gipsabgüsse und Papyrus (Public Domain)

Gräber des alten Reiches 1 
IV. Saal des alten Reiches. 
Etwa 2800—2500 v. Chr. 
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5 Die Altertümer dieser Zeit stammen aus den Gräbern der Vor- 
Den, die sie sich neben den Pyramiden ihrer Herrscher erbauen. 
Sn Gräber bestehen ı. aus ‚der Sargkammer im Felsen, nur durch 
in Schacht, den „Brunnen“, zugänglich; 2. aus der sogenannten 
M astaba“, einer rechteckigen Steinmasse mit schrägen Wänden (vgl. das 
a an Wd. II), die den Eingang des Brunnens deckt. — Die Ver- 
ne ‚des Toten seitens der Hinterbliebenen erfolgt ursprünglich vor 
eins“ Nische in der Ostwand der Mastaba, der „Scheinthüre“; sie ahmt 
Wa. Thür nach, den Eingang ins Totenreich (vgl. die Nachbildung an 
tieft XI). Meist ist aber diese Nische zu einer kleinen Kammer ver- 
SC die mit Inschriften und Reliefs geschmückt ist und die nun ihrer- 
He Ss In der Westwand eine Scheinthüre hat. Vor der Scheinthüre 
Sn die Steine und Schalen zum Opfer (vgl. die Gruppe an Wd. XII). 
Rau eben der Opferkammer befindet sich ein ummauerter kleiner 
der R der sogenannte „Serdab“, in dem die Statue des Toten sitzt; in 
dies egel führt ein Spalt von hier in die Opferkammer, durch den der 
m tatue bewohnende Geist, der Ka (S. 17), an den Opfern und Räuche- 
Ngen teil nimmt. 
SebrSeen Ende des a. R. äudert sich manches in den Bestattungs- 
ONE So werden für die Angehörigen des Toten im Grabe be- 
Werden Scheinthüren angebracht, die oft nur sehr klein sind, Auch 
der eat in Provinzialstädten Gräber gebaut, besonders in Abydos, 
Bedente 'gen Stadt des Totengottes Osiris. Diese sind meist von un- 
Amann Gröfse und ihre kleinen, oft rohen Scheinthüren verlieren 
Steinen Ich ihre Charakteristische Gestalt und werden zu einfachen Grab- 
» Wie sie seit dem m. R. dann allein üblich sind. 
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