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Einleitungen Saal VIII. Särge späterer Zeit und kleine Altertümer

Full text: Ausführliches Verzeichnis der ägyptischen Altertümer, Gipsabgüsse und Papyrus (Public Domain)

Bronzefiguren: Tiere, Götter 
wand. Schlecht erhaltenes Porträt, nach Art des schönen C 
9258 S. 187. Quast 
Bronzefiguren von Göttern, © 
Osiris, vgl. S. 212: 2319 reiche Krone, vergoldet; sehr dünn 
gegossen. — 2327 reicher Schmuck. — 7432 roh, aber 
‚Augen und Bart mit Glasflüssen ausgelegt. 
Isis mit Horus auf dem Schofs, vgl. S. 210. 
Sobk, krokodilköpfig, mit reicher Krone: 2472 sitzend. — 
2473 schreitend. 
Maat, die Göttin der Wahrheit; kauernd, auf dem Haupt 
trug sie die Feder, das Schriftzeichen ihres Namens: 
9468 hübsch. — 2537 auf einem Sessel. 
Onuris, der spätere Kriegsgott; in langem Kleid, mit Federn 
auf dem Haupt. Er hielt eine Lanze, mit der er‘ einen 
Feind durchbohrte, der vor ihm liegend gedacht war. 
Ptah, altertümlich unbeholfen dargestellt, als wäre er eine 
Mumie; mit Szepter, aber ohne Krone, und auch im Bart 
abweichend von den andern Göttern. Er steht auf einer 
Terrasse, zu der eine Treppe führt: 2423 eingelegte 
Augen. — 2425 der Tierkopf des Szepters deutlich. — 
8682 hält Szepter und Amulette. 
Anubis, schakalköpfig: 2465 mit Gold eingelegt. — 2468, 
2471 mit Geifsel wie Osiris. — 7508 hält vor sich den 
Ösiris von Busiris, der als Pfahl (8. 15; 174 u. 0.) gebildet 
ist; Anubis hatte ja den toten Osiris bestattet. — 2469 
hockend, klein. — [Vgl. auch S. 188.] 
8685. Toeris, volkstümliche Schutzgöttin; als Nilpferd, das 
auf den Hinterfüfsen steht, der Rücken endet in einen 
Vogelschwanz. Vgl. S. 231. 
Bes, die seltsame, halb tierische Gestalt (vgl. S. 110 und 
S. 136), die man als Beschützer der Menschen dachte; in 
der Spätzeit meist mit einem Federschmuck: 2490. Er 
Wwürgt einen Löwen. Aufgefaßt, als sei er in ein Tierfell 
vermummt, zu dem Schwanz und Kopf gehören. — 8705, 
8706. Musicierend, der eine mit Pauke, der andere mit 
Leier. Standen wohl als Diener neben einer gröfseren 
Götterfigur. — 2492 schwingt ein Schwert. — 2493. Das 
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