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Volume Telegraphenverkehr

Full text: Postbuch für Berlin (Public Domain) Issue 1928 (Public Domain)

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Telegraphenverkehr 
Auflieferung der Telegramme 
a. Gewöhnliche Auflieferung 
Telegramme können an den Schaltern aller für den Telegraphenverkehr geöffneten 
Post- und Telegraphenanstalten, ferner durch die Postbriefkasten aufgeliefert, auch 
den Telegrammzustellern und den Landzustellern mitgegeben werden. 
Nachts nehmen Telegramme an 
das Haupttclegraphenamt (Oranienburger: Str. 73--76) 
und die Postämter 
Jnvalidenstr. 22-23), 
Lorgebäude Leipziger Plaß), 
Inhalter Bahnhof, Bahnhofstr. 2a), 
.« (Schlesischer Bahnhof, Fruchtstr. 8--10), 
36 (Görlißer Bahnhof, Wiener Str. 59i), 
40 (Lehrter Bahnhof, Jnvalidenstr. 79), 
Berlin-Charlottenburg 2 (Goethestr. 2-3), 
» -Neukölln 1 (Richardstr. 119-120), 
-Schöneber 1 (Hauptstr. 27), 
-Stegliz 1 (Vergstr. 1), 
Wilmers8dorf 1 (Uhlandstr. 85). 
Telegramme mit dem Leitvpermerk »via Transradio« können auch bei der Trans- 
radio-Betrieb3zentrale fernmündlich aufgeliefert werden (Fernsprechanschluß 
Norden 109 86). 
b. Auflieferungdurch Fernsprecher 
Teilnehmer der Fernsprechvermittlungsstellen für den Handbetrieb verlangen bei 
ihrer Vermittlungsstelle »Telegrammaufnahme«. Teilnehmer der Selbstanschluß- 
vermittlungen wählen »D 1« und verlangen dann »Telegrammaufnahme«. 
Sobald sie sich meldet, nennt man Amt, Anschluß, Namen und Wohnung des 
Haupt- oder des Nebenstelleninhabers. 
Die Verbindung mit der Telegrammaufnahme wird als Orts8gespräch gezählt. Die 
Aufnahme eines Telegramms geschieht kostenlos. Es werden nur die bestimmungs- 
mäßigen Telegraphengebühren (keine Stundungs8gebühren) erhoben. 
Zustellung der Telegramme durch Fernsprecher 
Die Telegramme werden in der Regel durch Tclegrammboten zugestellt. Sie 
fönnen den Empfängern auch durch Fernsprecher übermittelt werden. Diese Art 
der Zustellung geschieht auf schriftlichen Antrag der Empfänger 
bei Telegrammen, die eine Kurzanschrift tragen, ohneschriftlichen Antrag 
bei Jnland8-Telegrammen, bei denen der Absender in der Anschrift das Ver- 
[angen auf Zusprechen des Telegramms zum Ausdruck gebracht hat. Die Nummer 
des zu benußenden Fernsprechanschlusses ist wie ein gebührenpflichtiger Dienst- 
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