135
sagte, erwiederte dieser: „„ Zhr helft ihm vom Wagen,
und zwingt ihn, zuzusehen , wie ich den Stief erst abfertige,
das wird wohl eine gute halbe Stunde dauern z
dann legt Ihr ihn hin auf den Rücken. Die Stri>e
werden mit gewöhnlichen Zugschleifen um seine Arme
und Beine gelegt, und dann haltet straff an, sonst
wirkt der Stoß mit dem Rade nicht, und nehmt Euch
überhaupt in Acht, daß Ihr mir keinen Fehler macht,
sonst nimmt's das Volk übel und steinigt Euc<. Nachher
werden sie in Ketten an'den Galgen gehängt, das
hat der König allergnädigst noch besonders zu befehlen
geruht.“
„Es wird ein sauer Stü Arbeit werden, Meister.
Wir sind Alle noch nicht so oft dabei gewesen,
wie Ihr, da rieselt es Einem doch manchmal so ganz
kalt und schauerlich den Rücken hinab, wenn mant an
den morgenden Tag denkt. Wie wär's, wenn wir das
Ganze einmal an dem Leichnam probirten, den wir
da auf dem Karren haben, dann geht es uns vielleicht
fünker von der Hand.“
„Daß Zhr Euch nicht untersteht, ihn anzurühren,
er soll nicht unehrlich in sein stilles Grab kommen,
denn er hat sich nicht bei vollem Verstande das
Leben genommen, er war im Wahnsinn, ich kenne
das =- ja, ja, im Wahnsinn. Nun ist er glücklich!
Geht, geht, macht, daß Ihr nach Hause kommt, ich
bleibe noh hier zurü.“
Die Knechte gingen, und der Karren schleppte