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Full text: RGRE-Infobrief (Rights reserved) Issue 2020,1 (Rights reserved)

| Council of European Municipalities and Regions | Conseil des Communes et Régions d`Europe |       | Consejo de municipios y regiones de europa | Consiglio dei comuni e delle regioni d`Europa | Raad der Europese gemeenten en regios | Conselho dos municipios e regiòes da Europa | RGRE | Gereonstraße 18 - 32 | 50670 Köln Rat der Gemeinden und Regionen Europas | Deutsche Sektion Datum Februar 2020/ger Unser Zeichen 81.00.06 Telefon +49 221 3771-0 Durchwahl 3771-315 Telefax +49 221 3771-100 RGRE- Infobrief 01/2020 E-Mail mascha.gerwin@staedtetag.de Bearbeitet von Mascha Gerwin Infobrief für Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker in Rat und Verwaltung ______________________________________________________________________________________ IN EIGENER SACHE Bitte teilen Sie uns mit, wenn sich Ihre E-Mail-Anschrift ändert. Schicken Sie uns einfach eine E-Mail an: infobrief(at)rgre.de. Bitte fügen Sie dieser E-Mail auch Ihre Anschrift sowie Ihre Mitgliedsnummer bei. Wir danken für Ihre Hilfe und wünschen angenehme Lektüre. Ihr RGRE-Team Hinweis: Die im Infobrief aufgeführten Informationen sind mit größter Sorgfalt recherchiert. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der genannten Daten können wir allerdings keine Gewähr übernehmen. Gereonstraße 18 - 32, 50670 Köln | Telefon +49 221 3771-0 Telefax +49 221 3771-128 Durchwahl +49 221 3771-310 und +49 221 3771-188 Internet: www.rgre.de | Mail: post@rgre.de Bankverbindung: Sparkasse KölnBonn Konto 30 212 153 (BLZ 370 501 98) | IBAN: DE15 3705 0198 0030 2121 53 SWIFT-BIC: COLSDE33 -2- Inhaltsverzeichnis I. Deutsche Sektion des RGRE ....................................................................................................................3 RGRE-Konferenz „Gleichstellung – gerade jetzt!“ in Dresden .....................................................................3 II. Ausschuss der Regionen ..........................................................................................................................3 Tzitzikostas neuer Präsident des Ausschusses der Regionen.......................................................................3 III. Europäischer RGRE (CEMR) .....................................................................................................................4 Deutsche Sektion wieder stark im Europäischen Dachverband vertreten ..................................................4 „Lokal handeln. Global bewegen“: Der CEMR-Kongress 2020 in Innsbruck ................................................4 IV. Europäische Union ...................................................................................................................................5 EU-Kommission stellt Arbeitsprogramm für 2020 vor .................................................................................5 Factsheet zum Mechanismus für den gerechten Übergang ........................................................................6 V. Veröffentlichungen ..................................................................................................................................6 Neues Handbuch zum Youthpass erschienen ..............................................................................................6 Zeitschriftenspiegel ......................................................................................................................................6 VI. Partnerschaftsarbeit ................................................................................................................................8 Partnerschaftsgesuche .................................................................................................................................8 …aus Belarus: Mjory .................................................................................................................................8 … aus der Côte d'Ivoire: Tabou.................................................................................................................9 VII. Veranstaltungen / Wettbewerbe / Sonstiges...................................................................................... 10 Europäisches Jugendevent in Straßburg: Anmeldung bis 29. Februar möglich ........................................ 10 „Vereinigtes Deutschland - vereinigtes Europa?“ – Euroscola-Wettbewerb 2020................................... 10 Wettbewerb „Europa bei uns zuhause“ der Landesregierung NRW ........................................................ 11 Bürgerforum „Mitreden über Europa“ in Fulda ........................................................................................ 12 Neue Materialkiste der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch ................................................... 12 Rijeka und Galway sind die Europäischen Kulturhauptstädte 2020 ......................................................... 13 Rund 20.000 junge Menschen entdecken Europa mit DiscoverEU .......................................................... 13 Rumänischer Staatspräsident Klaus Iohannis wird Karlspreisträger 2020 ................................................ 14 -3- I. Deutsche Sektion des RGRE RGRE-Konferenz „Gleichstellung – gerade jetzt!“ in Dresden Die Deutsche Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) und die Stadt Dresden laden am 19. und 20. März 2020 zur vierten Nationalen Konferenz zur Umsetzung der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene ein. Unter dem Motto „Gleichstellung – gerade jetzt!“ soll in der sächsischen Landeshauptstadt über Erfolge und Herausforderungen in der Gleichstellungsarbeit diskutiert werden. Erstmals werden auf einer nationalen Konferenz dabei auch Vertretungen aus den sächsischen Nachbarländern Polen und Tschechien erwartet. Die Konferenz richtet sich an Gleichstellungsbeauftragte und Fachpersonal aus Kommunen, die die Europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene unterzeichnet haben. Aber auch Interessierte, die sich über die 2006 vom europäischen RGRE-Dachverband „Council of European Municipalities and Regions“ (CEMR) ins Leben gerufene Charta informieren oder Aktuelles zu Fragen der Gleichstellungsarbeit erfahren möchten, sind willkommen. Anmeldungen zur Konferenz sind noch bis zum 19. Februar 2020 über die Internetseite der Landeshauptstadt Dresden möglich. Dort gibt es auch weitere Informationen sowie das Programm. Anmeldung und Information: www.dresden.de/de/leben/gesellschaft/frauen-maenner/aktuelles.php (bb) II. Ausschuss der Regionen Tzitzikostas neuer Präsident des Ausschusses der Regionen Der Grieche Apostolos Tzitzikostas ist neuer Präsident des Europäischen Ausschusses der Regionen (AdR). Der Gouverneur der Region Zentralmazedonien wurde am 12. Februar 2020 im Rahmen der ersten Sitzung der neuen fünfjährigen Legislaturperiode des AdR in Brüssel gewählt. Er ist Nachfolger von Karl-Heinz Lambertz und wird in den nächsten zweieinhalb Jahren an der Spitze der Versammlung der lokalen und regionalen Mandatsträgerinnen und Mandatsträger der Europäischen Union stehen. Zudem wählte der Ausschuss Vasco Ilídio Alves Cordeiro, Präsident der portugiesischen Regionalregierung der Azoren, zum Ersten Vizepräsidenten. Der AdR ist eine beratende Einrichtung der EU, die sich aus lokal und regional gewählten Vertreterinnen und Vertreter aller EU-Mitgliedstaaten zusammensetzt. Deutschland verfügt im AdR über 24 ordentliche und ebenso viele stellvertretende Mitglieder, wobei die deutschen Bundesländer 21 Delegierte und 21 Stellvertreter und die deutschen Kommunen drei Delegierte und drei Stellvertreter stellen. Der Deutsche Städtetag wird im AdR durch die Oberbürgermeister der Stadt Aachen, Marcel Philipp, und der Stadt Mannheim, Dr. Peter Kurz, vertreten. Der Bürgermeister der Stadt Soest, Dr. Eckhard Ruthemeyer, und das Mitglied des Stadtrates, Heinz-Joachim Höfer, MdL, vertreten den Deutschen Städte- und Gemeindebund. Die Interessen der deutschen Landkreise wahren für den Deutschen Landkreistag die Landräte des Landkreises Görlitz, Bernd Lange, und des Landkreises Rhön-Grabfeld, Thomas Habermann. Geleitet wird die deutsche AdR-Delegation in der neuen Mandatsperiode von Staatssekretär Mark Speich aus Nordrhein-Westfalen. (bb) -4- III. Europäischer RGRE (CEMR) Deutsche Sektion wieder stark im Europäischen Dachverband vertreten Bei der Sitzung des Europäisches Hauptausschusses am 23. und 24. Januar 2020 in Orléans wurden die neuen Führungspositionen des europäischen RGRE (Council of European Municipalities and Regions) gewählt. Die Deutsche Sektion ist wieder stark vertreten: Herr Landrat Dr. Schnaudigel (Karlsruhe) wurde als Co-Präsident für den CEMR gewählt, Frau Horsch (Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Schweich) als Vizepräsidentin. Des Weiteren wurden Herr Andy Hanf (Köln) als interner Rechnungsprüfer, Bürgermeister Andreas Wolter (Köln) als Spokesperson zum Thema Mobility und Frau Hannah-Lea Braun (Sindelfingen) als Spokesperson zum Thema Young Elected Representatives gewählt. Als Mitglied des Finanzausschusses wurden Uwe Zimmermann (Generalsekretär der Deutschen Sektion des RGRE) als ordentliches Mitglied und Lina Furch (stellvertretende Generalsekretärin der Deutschen Sektion des RGRE) als stellvertretendes Mitglied gewählt. „Lokal handeln. Global bewegen“: Der CEMR-Kongress 2020 in Innsbruck Alle zwei Jahre veranstaltet der Europäische Dachverband Council of European Municipalities and Regions (CEMR) einen Kongress. Dieses Jahr findet er vom 6. bis 8. Mai unter dem Motto „Lokal handeln. Global bewegen. Die Sustainable Development Goals im Alltag“ in Innsbruck statt. Zehn Jahre vor Stichtag der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung soll der Kongress Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern sowie Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern aufzeigen, wie sie die Agenda 2030 in ihren Kommunen umsetzen können. Im Mittelpunkt stehen die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs), die mitsamt der Agenda 2030 von allen 193 Mitgliedstaaten in den Vereinten Nationen als gemeinsame Handlungsleitung verabschiedet worden sind. Es werden über 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet, die sich im Rahmen von TED-Talks, Vorträgen, interaktiven Sitzungen oder kleineren Diskussionen zum Thema Nachhaltigkeitsziele austauschen und vernetzen können. Zusätzlich werden zahlreiche Fachexkursionen und Spaziergänge durch Innsbruck organisiert, beispielsweise zu den Themen effizienter öffentlicher Verkehr, Wassermanagement oder Sport- und Erholungsräume. Unter diesem Link können Sie sich für den Kongress registrieren: https://cmi.eventsair.com/cemr2020/regde/Site/Register. Die Teilnahmegebühren betragen für Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, die sich noch vor dem 16. März 2020 registrieren 600,- Euro, danach 690,- Euro und für Begleitpersonen jeweils 210,- Euro bzw. 295,- Euro. Die Teilnahmegebühren beinhalten die Teilnahme am gesamten Kongress, den Abendveranstaltungen am 6. und 7. Mai 2020 sowie Mittagessen und Kaffeepausen an den Konferenztagen. Alle Informationen zum CEMR-Kongress finden Sie unter https://www.cemr2020.at/de/information/index/1-0.html. -5- IV. Europäische Union EU-Kommission stellt Arbeitsprogramm für 2020 vor Am 29. Januar 2020 hat die EU-Kommission ihr Arbeitsprogramm für 2020 vorgestellt. Unter dem Titel „Eine Union, die mehr erreichen will“ erläutert sie ihre Ziele für dieses Jahr und die Nahziele, die noch in den ersten 100 Tagen erreicht werden sollen. Als Grundlage dienen die politischen Leitlinien der Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Wichtige Themen sind der Übergang zu einem gerechten, klimaneutralen und digitalen Europa, die Verhandlungen über den Mehrjährigen Finanzrahmen sowie den Haushalt für 2021 und die Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs). Diese sollen in den Mittelpunkt der europäischen Politik gerückt werden. Als neue Wachstumsstrategie bezeichnet die Kommission ihren Europäischen Grünen Deal, der u.a. ein klimaneutrales Europa bis 2050 vorsieht. Auch für 2030 möchte die EU-Kommission ein neues Ziel für die Verringerung von Treibhausgasen vorlegen. Außerdem soll es eine Strategie für nachhaltige und intelligente Mobilität, einen neuen Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft und eine neue EU-Biodiversitätsstrategie sowie die Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ für eine nachhaltigere Lebensmittelproduktion geben. Nachhaltige Investitionen sollen über den Investitionsplan für den europäischen Grünen Deal mobilisiert werden, ein gerechter Übergang durch den Fonds für einen gerechten Übergang unterstützt werden. Zum Thema Digitalisierung plant die Kommission eine neue europäische Datenstrategie, ein Weißbuch über künstliche Intelligenz und ein neues Gesetz über digitale Dienstleistungen. Für eine „Wirtschaft im Dienste der Menschen“ soll es einen Aktionsplan zur Umsetzung der europäischen Säule sozialer Rechte und ein Rechtsinstrument für gerechte Mindestlöhne für Arbeitnehmer sowie einen Vorschlag für eine europäische Arbeitslosenversicherung geben. Auch für Kinder und Jugendliche möchte sich die Kommission einsetzen, indem sie eine neue europäische Kinderstrategie vorstellt und die Jugendgarantie stärkt. Bis 2025 soll der europäische Bildungsraum verwirklicht werden. Ein neuer Aktionsplan für Integration und Inklusion soll den Schutz der Schwächsten in der Gesellschaft sicherstellen. Zudem möchte sie einen Aktionsplan zur Gleichstellung der Geschlechter und zur Stärkung der Frauenrechte durch das auswärtige Handeln der EU sowie eine Gleichstellungsstrategie vorlegen und einen neuen Migrations- und Asylpakt ausarbeiten. Zur Stärkung der Demokratie soll es einen entsprechenden Aktionsplan, einen jährlichen Bericht über die Rechtsstaatlichkeit und eine neue Strategie zur Umsetzung der Charta der Grundrechte geben. Neben der Konferenz zur Zukunft Europas, die am 9. Mai 2020 starten soll, möchte die Kommission ihre Politikgestaltung auch durch die Anwendung der aktiven Subsidiarität und effizientere Bürgerkonsultationen verbessern. Schließlich ist noch die Einrichtung der Plattform „Fit-for-future“ geplant, auf der Fachwissen verschiedenster Quellen. u.a. auch aus nationalen Verwaltungen und Regionen zusammengeführt werden soll. Das gesamte Arbeitsprogramm der EU-Kommission finden Sie unter diesem Link. Zusätzlich können Sie auch ein Factsheet mit Erläuterungen und eine Übersicht über die neuen politischen Ziele herunterladen. -6- Factsheet zum Mechanismus für den gerechten Übergang Wie oben im Artikel über das Arbeitsprogramm der EU-Kommission erwähnt, hat sich die Kommission ehrgeizige Klimaziele gesteckt. Beim Übergang zu einer grünen Wirtschaft sollen die am stärksten betroffenen Regionen und Sektoren durch den Mechanismus für den gerechten Übergang unterstützt werden. Neben finanzieller Unterstützung durch den Fonds für einen gerechten Übergang und das Programm InvestEU sieht dieser Mechanismus auch technische Hilfe vor. Die wichtigsten Fakten zu diesem Teil des Europäischen Grünen Deals hat die Kommission in einem Factsheet zusammengefasst. Das Factsheet können Sie hier herunterladen: https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/fs_20_39. V. Veröffentlichungen Neues Handbuch zum Youthpass erschienen Das sogenannte Youthpass-Zertifikat dient jungen Menschen dazu, ihre Erfahrungen aus der Teilnahme an Projekten im Rahmen von Erasmus+ oder dem Europäischen Solidaritätskorps zu reflektieren und sichtbar zu machen. Ein neues Handbuch mit dem Titel „Valued by you, valued by others – Improving the visibility of competences in Youthpass“ gibt nun Tipps zur Präsentation von Lernergebnissen mit dem Ziel, dass diese von Hochschulen oder bei Bewerbungen anerkannt werden. Das englischsprachige Handbuch können Sie unter https://www.youthpass.eu/downloads/13-62-385/ValuedByYouValuedByOthersallpages_web.pdf abrufen. Weitere Informationen zum Youthpass im Allgemeinen finden Sie unter https://www.youthpass.eu/en/. Zeitschriftenspiegel Fundstelle Ausgabe Europa kommunal 43. 2019, H. 6, S. Baltsch 32-34 Beiträge des Deutschen 2019; 115 Städtetages zur Stadtpolitik, Elektronische Ressource Europa kommunal Autor/in Titel des Artikels Europas Zukunft gemeinsam mit den Kommunen gestalten: RGREFührungsgremien und österreichische Kommunalverbände Deutscher Städtetag Europapolitische Forderungen des Deutschen Städtetages an das neue Europäische Parlament und die neue Europäische Kommission 43. 2019, H. 6, S. Drees 3-6 Deutsche Kommunen weltweit engagiert: Internationale Zusammenarbeit der Städte, Landkreise und Gemeinden -7- Europa kommunal 43. 2019, H. 6, S. Elsaeßer 21-22 Erfolgreiches Einstiegsjahr von „1000 Schulen für unsere Welt“: Gemeinschaftsinitiative der deutschen kommunalen Spitzenverbände Europa kommunal 43. 2019, H. 6, S. Elsaeßer 27-29 Kommunale Partnerschaften und Kooperationen gestärkt: Jahreskonferenz der Deutsch-Griechischen Versammlung in Erding Europa kommunal 43. 2019, H. 6, S. Elsaeßer 23 Partnerschaft von Bremen und Durban ausgezeichnet: Deutscher Nachhaltigkeitspreis für kommunale Partnerschaften Forum für Wohnen und 11. 2019, H. 6, S. Fuhrmann Stadtentwicklung 328-330 Vom Sofa aus Europa beraten: Die demokratische Vertrauenskluft durch HausParlamente überwinden Europa kommunal Die europäische Idee wird vor Ort gelebt: Tagung „Kommunen sagen Ja zu Europa“ beim Regionalverband Ruhr 43. 2019, H. 6, S. Gerwin 30-31 Innovative Verwaltung 41. 2019, H. 9, S. Haubner 27-30 Selbstverl. des BBS, Elektronische Ressource MORO-Praxis 2019; 14 Erasmus+ Schulbildung Oktober 2018 Elektronische Ressource Die Umsetzung der SDGs in den Kommunen Hrsg.: Bundesminis- Europäische Vernetzung – ein Treiber für terium des Innern, die Entwicklung vor Ort ; Ideen und Anfür Bau und Heimat sätze für Kommunen, wie europäische Vernetzung gelingen kann Hrsg.: Pädagogischer Bonjour und Guten Tag. DeutschAustauschdienst französische Zusammenarbeit kompakt: (PAD) des Sekretari- Zahlen und Daten zum Französischunterats der Kultusminis- richt an den allgemeinbildenden Schulen ter-konferenz in Deutschland Verwaltungsblätter für 40. 2019, H. 9, S. Kahl Baden-Württemberg 353-363 Kommunales Bürgerbegehren und Bürgerentscheid als Instrumente der Nachhaltigkeit? Europa kommunal Umsetzung der SDGs auf lokaler Ebene forcieren: Die Stadt Mannheim beim Nachhaltigkeitsgipfel in New York 43. 2019, H. 6, S. Kurz 11-13 -8- Europa kommunal 43. 2019, H. 6, S. Pischnick 40-41 Aus Politik und Zeitge- 69. 2019, H. 47-48, Rucht schichte S. 4-9 Einigung zu Haushalt und Kohäsionspolitik gefordert: Dachverband „Council of European Municipalities and Regions“ Faszinosum Fridays für Future Europa kommunal 43. 2019, H. 6, S. Schilling 18-20 Ein Investitionsfonds für Kommunen im globalen Süden: Malaga-Koalition zur Stärkung der Kommunalfinanzen Europa kommunal 43. 2019, H. 6, S. Schmitz 35-37 Mehr Jugendliche für die kommunale Zusammenarbeit: Sitzung des DeutschPolnischen Ausschusses in Hannover Europa kommunal 43. 2019, H. 6, S. Schröter 14-17 Willkommene Unterstützung in den Kommunen: Botschafterinnen und Botschafter für kommunale Entwicklungspolitik Europa kommunal 43. 2019, H. 6, S. Sridharan 11-13 Zwei Gipfel, eine Botschaft: Mehr Tempo für Nachhaltigkeit! Kommunen als Partner für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung Publicus, Elektronische 2019, H. 8 Ressource VI. van der Hout „Mitgehangen – mitgefangen“?: Die Haftung des Projektkoordinators bei EUFörderverträgen für eigene und fremde Versäumnisse Partnerschaftsarbeit Partnerschaftsgesuche …aus Belarus: Mjory Die weißrussische Stadt Mjory ist am Aufbau einer Partnerschaft mit einer deutschen Kommune interessiert. Sie befindet sich im Norden der Republik Belarus, 190km entfernt von der Stadt Witebsk und 245km von der Hauptstadt Minsk entfernt. Mit ca. 8000 Einwohnern ist die Stadt das administrative Zentrum des gleichnamigen Landkreises (Rajons). -9- Von 83 Seen umgeben gilt der Landkreis Mjory mit seinen 16 Flüssen zu den wasserreichsten Gebieten von Belarus. Nicht zu vergessen ist der flächengrößte Sumpf in Europa, der zu den schönsten Naturschutzgebieten in Europa gehört. Die angelegten Holzstege werden gerne als Spazierwege genutzt. Genau wie das moderne Naturzentrum sind sie für die zahlreichen Touristen und Schulklassen ein Bildungs- und Erholungsort. Einmal im Jahr wird Mjory zum ornithologischen Zentrum Europas. Mit einem großem Fest wird im Herbst die Ankunft von ca. 4.000 Kranichen und 10.000 anderen Vögeln gefeiert, die dort eine Pause auf dem Überflug zu ihren Winterquartieren im Süden machen. Die wirtschaftliche Entwicklung der Region wird von der Forstwirtschaft, der Landwirtschaft und einem großen Leinverarbeitungswerk geprägt. Mjory sucht eine Partnerstadt in Deutschland für den Erfahrungsaustausch zum Thema Entwicklungsstrategien für kleine Städte in ländlichen Regionen sowie für die Zusammenarbeit im Bereich des Stadtmarketings und Tourismus. Ein weiterer Schwerpunkt der Partnerschaft soll auf Umweltschutz und dem Erhalt der Einzigartigkeit der Region und des kulturellen Erbes liegen. … aus der Côte d'Ivoire: Tabou Die Gemeinde Tabou aus der Côte d'Ivoire sucht nach einer deutschen Partnerkommune. Tabou liegt in dem Distrikt Bas-Sassandra, in der Region San-Pedro im Süd-Osten der Côte d'Ivoire, unmittelbar an der Atlantikküste und Landesgrenze zu Liberia. Tabou ist von der Landwirtschaft und dem Handel mit Agrargütern geprägt. Größere Unternehmen sind im Kakaoanbau oder der Produktion von Palmöl tätig. In der Region San-Pedro liegt ein für den Kakaotransport und somit die Wirtschaft der Côte d'Ivoire bedeutender Hafen. Europäer entdeckten die Stadt Tabou um 1853. Sie wurde von der Ethnie der Kroumen bewohnt. Der Name Kroumen leitet sich aus dem englischen Ausruf „crew man“ ab und spiegelt wider, dass die Bevölkerung Tabous im kolonialen Zeitalter stark in die Navigation auf See eingebunden war. Noch heute finden sich in Tabou auffällige Spuren westlicher Zivilisationen, wie z.B. der Schottenrock oder alte Kolonialbauten. Tabou zählt rund 30.000 Einwohnende, drei Kindergärten, eine weiterführende Schule und drei Privatschulen. Von einer Partnerschaft mit einer deutschen Kommune erhofft sich Tabou kulturellen und wirtschaftlichen Austausch, Expertise im Bereich der Solarenergie und die Weiterentwicklung des örtlichen Tourismus. Kommunen, die sich für eine Partnerschaft mit einer der oben genannten Kommunen interessieren, erhalten weitere Informationen bei der Geschäftsstelle der Deutschen Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas, bei Frau Mascha Gerwin (E-Mail Adresse: mascha.gerwin@staedtetag.de, Telefon: 0221/3771-315). - 10 - VII. Veranstaltungen / Wettbewerbe / Sonstiges Europäisches Jugendevent in Straßburg: Anmeldung bis 29. Februar möglich Alle zwei Jahre kommen tausende junge Europäer zum Europäischen Jugend-Event (EYE) in Straßburg zusammen, um sich über ihre Ideen für die Zukunft Europas auszutauschen. Das EYE bietet ihnen die Möglichkeit, zur europäischen Demokratie beizutragen. In diesem Jahr werden etwa 9.000 junge Europäer erwartet, die ihre Ideen für die Zukunft Europas mit EU-Abgeordneten und wichtigen europäischen Entscheidungsträgern diskutieren können. Das EYE jährt sich 2020 bereits zum vierten Mal und findet vom 29. bis 30. Mai in Straßburg unter dem Motto "Die Zukunft ist jetzt" statt. Das Programm beinhaltet sowohl die Themen Klimakrise, Migration und Brexit als auch Bildung, Technologie und Gesundheit. Außerdem wird es zum ersten Mal neue Formate wie sportliche Aktivitäten und ein spezielles Event für junge Journalisten geben. Die auf dem Event eingebrachten Ideen werden in einem Bericht zusammengetragen, der den EU-Abgeordneten übermittelt wird. Die vielversprechendsten Ideen werden den Parlamentsausschüssen im Rahmen von Jugendsitzungen ("Youth Hearings") im Herbst 2020 vorgestellt und mit den Ausschussmitgliedern diskutiert werden. Die Teilnahme am Europäischen Jugend-Event steht allen Europäerinnen und Europäern zwischen 16 und 30 Jahren offen und ist kostenlos. Teilnehmende müssen ihre Anreise und Unterkunft selbst organisieren. Die Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten werden von den Teilnehmenden selbst getragen. Eine Anmeldung ist noch bis zum 29. Februar unter diesem Link möglich: https://www.europarl.europa.eu/european-youth-event/de/take-part!/take-part!.html. Für eine Anmeldung muss eine Gruppe von mindestens 10 Leuten zusammengestellt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, an einem Instagram Fotowettbewerb teilzunehmen. Insgesamt fünf Personen können eine Einladung zum EYE2020 gewinnen. Dazu sollen Fotos mit dem Slogan „Die Zukunft ist jetzt“ und dem Hashtag #eye2020 geteilt, @europeanparliament und @ep_eye verlinkt werden. Das Parlament fordert die Teilnehmenden auf, zu sagen, was ihnen am wichtigsten ist und worauf sich die EU konzentrieren sollte. Hier gibt es Anregungen. Der Wettbewerb läuft vom 10. Januar bis zum 2. März 2020. Mehr Informationen zu den Regeln finden Sie auf den Instagram-Seiten des EYE und des Europäischen Parlaments. „Vereinigtes Deutschland - vereinigtes Europa?“ – Euroscola-Wettbewerb 2020 Unter dem Motto „Vereinigtes Deutschland - vereinigtes Europa?“ ruft das Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland auch 2020 wieder zum jährlichen Euroscola-Wettbewerb auf. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 3. April 2020. Die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs nehmen als deutsche Vertreterinnen und Vertreter am Programm Euroscola im Europäischen Parlament in Straßburg teil. Dort treffen sich 15 Mal im Jahr je ca. 500 Jugendliche aus allen EU-Mitgliedstaaten für einen Tag. Euroscola findet in englischer und französischer Sprache im Plenarsaal und in den Ausschussräumen des Europäischen Parlaments statt. Durch den Wettbewerb Euroscola erhalten Schülerinnen und Schüler die Chance, sich mit dem Thema Europa und dem Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen in der Europäi- - 11 - schen Union zu befassen. Dabei ist von besonderer Bedeutung zu diskutieren, wie junge Menschen ihre europäische Umwelt wahrnehmen und wie sie ihre eigene Rolle in der Gesellschaft sehen. Der diesjährige Euroscola Wettbewerb lädt zur Beschäftigung mit der Wiedervereinigung Deutschlands als Teil der europäischen Geschichte ein. Die Leitfragen finden Sie online unter diesem Link. Die Ideen zu einer oder mehreren der Leitfragen sollen kreativ, zum Beispiel als Kurzgeschichte, Comic, Gedicht, Theaterstück, Krimi, Kurzfilm, Ausstellung oder Poetry-Slam gestaltet sein. Teilnehmen können Schulen aller Schultypen aus Deutschland. Der Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 bis 19 Jahren. Die Teilnahme am Wettbewerb ist nur als Gruppe von mindestens 10 und maximal 24 Schülerinnen und Schülern möglich. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen nicht aus derselben Schule sein. Sie sollten über EU-Grundwissen verfügen und gute Kenntnisse der englischen oder französischen Sprache haben, da das Euroscola-Programm in Straßburg auf Englisch oder Französisch stattfindet. Pro Schule kann nur ein Beitrag eingereicht werden. Die Beiträge werden von einer Jury des Informationsbüros bewertet und ausgewählt. Die 15 Siegerschulen werden im Juni 2020 bekanntgegeben. Sie dürfen im Schuljahr 2020/2021 nach Straßburg reisen und an einem der 15 Euroscola-Tage als deutsche Vertreter des Euroscola-Programms teilnehmen. Der Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge ist der 3. April 2020. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.europarl.europa.eu/germany/de/jugend-schulen/euroscola-2020. Wettbewerb „Europa bei uns zuhause“ der Landesregierung NRW Auch in diesem Jahr veranstaltet die nordrhein-westfälische Landesregierung wieder den Wettbewerb „Europa bei uns zuhause“. Gesucht werden innovative und öffentlichkeitswirksame Projekte europäischer Städtepartnerschaften und Projekte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit niederländischen oder belgischen Partnern. Zum 70. Jahrestag der Schuman-Erklärung, die am 9. Mai 1950 die Grundidee der Europäischen Gemeinschaft legte, steht der Wettbewerb auch vor dem Hintergrund des Austritts des Vereinigten Königreichs aus der EU. Projekte, die die enge Freundschaft zum Vereinigten Königreich deutlich machen und fortführen, werden daher besonders begrüßt. Ziel des Wettbewerbs ist es, den Menschen in Nordrhein-Westfalen den europäischen Gedanken näher zu bringen. Prämiert werden können zum Beispiel Sportveranstaltungen, Jubiläen oder andere Veranstaltungen oder auch Workshops, in denen neue Zielgruppen und Strategien für die Vermittlung der europäischen Idee entwickelt werden. Auch Austauschprojekte über Fachthemen wie Umweltschutz, Jugendarbeitslosigkeit oder Ehrenamt zur Förderung des gegenseitigen Verständnisses können sich bewerben. Beispiele für ausgezeichnete Projekte der letzten Jahre finden Sie z.B. unter diesem Link. Weitere Informationen und den Bewerbungsbogen finden Sie unter https://mbei.nrw/de/europa-bei-unszuhause. Einsendeschluss für Projekte, die im Zeitraum vom 1. August 2020 bis 31. Juli 2021 durchgeführt werden müssen, ist der 1. Juni 2020. Erfolgreiche Projekte werden mit bis zu 5000 Euro nachträglicher Kostenerstattung prämiert. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministers für Bundesund Europaangelegenheiten sowie Internationales NRW, Telefon 0211 837 1399. - 12 - Bürgerforum „Mitreden über Europa“ in Fulda Das Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland lädt Bürgerinnen und Bürger in Fulda und Umgebung ein, im Rahmen eines Bürgerforums mit Europaabgeordneten zu diskutieren. Am Freitag, 13. März 2020 können die Teilnehmenden von 17 Uhr bis 18:30 Uhr mit Mitgliedern des Europäischen Parlaments über Fragen wie „Wie wirkt sich europäische Politik in Hessen aus?“, „Was soll die EU regeln und was besser nicht?“ und ähnliches diskutieren. Die Europaabgeordneten • • • • • • Dr. Sven Simon, Mitglied des Europäischen Parlaments (CDU) Udo Bullmann, Mitglied des Europäischen Parlaments (SPD) Nicola Beer, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments (FDP) Engin Eroglu, Mitglied des Europäischen Parlaments (Freie Wähler) Martin Häusling, Mitglied des Europäischen Parlaments (Bündnis 90/Die Grünen) Christine Anderson, Mitglied des Europäischen Parlaments (AfD) stehen Rede und Antwort. Das Bürgerforum wird in Zusammenarbeit mit der Stadt Fulda ausgerichtet und findet in der Aula der alten Universität statt. Fragen können auch bei Twitter (@EPinDeutschland) über den Hashtag #MitredenEU in die Diskussion eingebracht werden. Ziel der Veranstaltungsreihe, die an wechselnden Orten in Deutschland stattfindet, ist es, ein Forum für den Europadialog vor Ort zu schaffen. Die Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, in ihrer Heimatstadt mit gewählten Vertretern und Experten zu diskutieren und so die Europapolitik mit zu gestalten. Besondere Bedeutung hat dabei die regionale bzw. lokale Dimension europäischer Politik. „Mitreden über Europa“ zeigt, dass EU-Politik nicht nur in Brüssel, sondern auch vor Ort gemacht und beeinflusst wird. Anmelden können Sie sich unter https://www.europarl.europa.eu/germany/de/presseveranstaltungen/mitreden-%C3%BCber-europa-in-fulda. Neue Materialkiste der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch Die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch stellt für die Vorbereitung deutsch-russischer Jugendbegegnungen und ähnliche Gelegenheiten eine sog. „Schatzkiste Russland“ zur Verfügung. Darin befindet sich eine Vielzahl an Materialien wie zum Beispiel ein großformatiges Memospiel „Vielfalt Russland“, ein Russlandtwister oder auch ein Kartenspiel zum Entschlüsseln kyrillischer Buchstaben. Die Ausleihe ist kostenlos, die Organisation oder Schule, die die Kiste ausleiht, muss jedoch die Kosten für den Rücktransport tragen. Seit Anfang des Jahres erscheint diese Schatzkiste in neuem Look und mit zusätzlichen Spielen. Die Information zum Relaunch finden Sie hier, weitere Informationen gibt es unter https://www.stiftungdrja.de/de/organisieren/sprachanimation/bei-aktionstagen-und-im-unterricht/die-schatzkistesunduk.html. - 13 - Rijeka und Galway sind die Europäischen Kulturhauptstädte 2020 Die beiden Hafenmetropolen Rijeka in Kroatien und Galway in Irland tragen in diesem Jahr den Titel „Kulturhauptstadt Europas“. Im kroatischen Rijeka gibt es mittelalterliche Festungen, italienische Piazzas und Relikte aus der Zeit des Sozialismus zu bestaunen. Nach dem Zerfall Jugoslawiens schrumpfte die Einwohnerzahl von 200.000 auf heute 130.000. Mithilfe von EU-Förderung möchte die Stadt verlassene Industriegebäude umgestalten und zu neuem Leben erwecken. Entstehen sollen Kultureinrichtungen – das Motto des Kulturhauptstadtjahres lautet „Hafen der Vielfalt“. Damit unterstreicht die Hafenstadt ihre Offenheit und zeigt sich als Anziehungsort für Freischaffende und Freiheitsliebende. Galway ist eine kleine Universitätsstadt an der Westküste Irlands mit etwa 80.000 Einwohnern. Die Schwerpunkte im Kulturhauptstadtjahr sind Sprache, Landschaft und Migration. Mit insgesamt 2000 Veranstaltungen möchte Galway nicht nur seine Natur, sondern auch Musik, Tanz und Literatur feiern. Kurz nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU ist die Auszeichnung auch ein Zeichen gegen die Sorge vor dem Wiederaufflammen des Nordirlandkonflikts. Am 1. Februar fanden in beiden Städten die Eröffnungsfeiern statt. Das ganze Jahr über wird eine bunte Mischung an Veranstaltungen geboten – Gelegenheit für alle Europäerinnen und Europäer, die kulturelle Vielfalt Rijekas und Galways zu entdecken. Rund 20.000 junge Menschen entdecken Europa mit DiscoverEU In der letzten Bewerbungsrunde für die Travel-Pässe von DiscoverEU gingen rund 75.000 Bewerbungen ein. 20.000 18-Jährige wurden ausgewählt und bekommen nun die Möglichkeit, zwischen dem 1. April und dem 31. Oktober 2020 maximal 30 Tage auf Reise durch Europa zu gehen. DiscoverEU wurde von der Kommission im Juni 2018 auf Vorschlag des Europäischen Parlaments ins Leben gerufen. In den ersten drei Bewerbungsrunden erhielten rund 50 000 junge Menschen die Möglichkeit, quer durch Europa zu reisen. Für 2020 hat das Europäische Parlament 25 Mio. Euro für DiscoverEU bereitgestellt. Die nächste Bewerbungsrunde und weitere Aktualisierungen werden zu gegebener Zeit auf dem Europäischen Jugendportal angekündigt. Mit dem Programm sollen die europaweite Verständigung sowie die Sprachkenntnisse und nicht zuletzt das Selbstbewusstsein der jungen Menschen gestärkt werden. Im Sommer sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu sog. DiscoverEU-Treffs an verschiedenen Orten in ganz Europa eingeladen. Bei diesen Treffen soll es um ein nachhaltiges grünes Europa –das DiscoverEUMotto für 2020— gehen. Beispielsweise stellt sich die Frage nach grünen Reiserouten für junge Menschen. Im Mai 2018 hat die Kommission angeregt, DiscoverEU in das künftige Erasmus-Programm 20212027 aufzunehmen. Sollten das Europäische Parlament und der Rat diesem Vorschlag zustimmen, könnten in Zukunft erneut Hunderttausende 18-Jährige von dieser Initiative profitieren. Weitere Informationen finden Sie unter https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_20_54. - 14 - Rumänischer Staatspräsident Klaus Iohannis wird Karlspreisträger 2020 Seit 1950 wird in Aachen der Internationale Karlspreis für die Einheit Europas verliehen. Preisträger ist dieses Jahr der rumänische Staatspräsident Klaus Iohannis. Er habe sein Land „Schritt für Schritt zum europäischsten in Südosteuropa gemacht“, heißt es in der Begründung der Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen. Seit seiner Vereidigung am 21. Dezember 2014 habe er stets einen entschieden proeuropäischen Kurs verfolgt – gerade im Osten der EU ist das derzeit keine Selbstverständlichkeit. Auch seine Verdienste um die Rechtstaatlichkeit und die Unabhängigkeit der rumänischen Justiz werden vom Direktorium der Gesellschaft gewürdigt. Er sei ein herausragender „Streiter für die europäischen Werte, für Freiheit und Demokratie, den Schutz von Minderheiten und kulturelle Vielfalt“. Als „Brückenbauer zwischen west- und osteuropäischen Gesellschaften“ wird ihm am 21. Mai 2020 im Krönungssaal des Aachener Rathauses der Internationale Karlspreis verliehen. Die Preisverleihung sei „eine Ermutigung für Klaus Johannis, seinen europäischen Weg entschlossen weiterzugehen; eine Ermutigung für uns alle, die europäische Idee voranzutreiben und zu leben“. Zu den Preisträgern der vergangenen Jahre zählen unter anderem UN-Generalsekretär António Guterres, der französische Staatspräsident Emmanuel Macron und Papst Franziskus. Zwei Tage vor dem Karlspreis wird in Aachen der Europäische Karlspreis für die Jugend verliehen. Dieser würdigt Projekte von jungen Menschen aus ganz Europa, die der europäischen Verständigung dienen.
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