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Full text: RGRE-Förderbrief (Rights reserved) Issue 2015,2 (Rights reserved)

| Council of European Municipalities and Regions | Conseil des Communes et Régions d`Europe | Συµβολιο των Ευρωπαικ ∆ηµων και περιϕεριων | Consejo de municipios y regiones de europa | Consiglio dei comuni e delle regioni d`Europa | Raad der Europese gemeenten en regios | Conselho dos municipios e regiòes da Europa | RGRE | Gereonstraße 18 – 32 | 50670 Köln Rat der Gemeinden und Regionen Europas | Deutsche Sektion Datum März 2015 Unser Zeichen 81.06.02 R G R E - F Ö R D E R B R I E F 2 /2 0 1 5 Telefon +49 221 3771-0 Durchwahl 3771-3 15 Telefax +49 221 3771-1 28 Bearbeitet von Lyudmyla Dvorkina Förderbrief für Kommunalpolitiker und Kommunalpolitikerinnen in Rat und Verwaltung IN EIGENER SACHE Bitte teilen Sie uns mit, wenn sich Ihre E-Mail-Anschrift ändert. Schicken Sie uns einfach eine E-Mail an: foerderbrief(at)rgre.de. Bitte fügen Sie dieser E-Mail auch Ihre Anschrift sowie Ihre Mitgliedsnummer bei. Wir danken für Ihre Hilfe und wünschen angenehme Lektüre. Ihr RGRE-Team Hinweis: Die im Förderbrief aufgeführten Informationen sind mit größter Sorgfalt recherchiert. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der genannten Daten können wir allerdings keine Gewähr übernehmen. Gereonstraße 18 - 32, 50670 Köln ;  Telefon +49 221 3771-0 Telefax +49 221 3771-128 Durchwahl +49 221 3771-311 und +49 221 3771-312 Internet: www.rgre.de  Mail: post@rgre.de Bankverbindung: Sparkasse KölnBonn Konto 30 212 153 (BLZ 370 501 98)  IBAN: DE15 3705 0198 0030 2121 53 SWIFT-BIC: COLSDE33 RGRE Förderbrief 2/2015 INHALTSVERZEICHNIS I. AUSSCHREIBUNGEN UND AUFRUFE ................................................................... 2 Erasmus+: „Umfassende politische Rahmenbedingungen für die berufliche Aus- und Weiterbildung“ ....................................................................................................................... 2 Erasmus+: Aufrufe im Bereich Sport ..................................................................................... 3 Aufrufe innerhalb des Horizont 2020: „Smart Cities“ ........................................................... 3 Ausschreibung 2015 für Advanced Grant .............................................................................. 4 Zwei Aufrufe 2015 innerhalb des Programms ECSEL Joint Undertaking ............................ 5 II. FÖRDERNACHRICHTEN.......................................................................................... 5 Finanzhilfen zur Angleichung der Forschungsförderung....................................................... 5 Finanzierung von KMU aus dem Europäischen Investitionsfonds (EIF) .............................. 6 Zwei neue Finanzinstrumente für Förderung von Klima, Umwelt und Energieeffizienz ...... 6 Start der Konsultation zur Evaluation des 7. Rahmenforschungsprogramms ........................ 7 III. PROJEKTPARTNERSUCHE ..................................................................................... 7 Projektpartnergesuch aus Frankreich: Erasmus+, Adult learning .......................................... 7 Projektpartnergesuch aus Spanien: INTERREG .................................................................... 8 Projektpartnersuche aus Schweden: Life (Natur und Biodiversität) ...................................... 8 Projektpartnergesuch aus Italien: Erasmus+, Leitaktion 2 - Strategische Partnerschaft ........ 8 Projektpartnersuche aus Italien: Katastrophenschutzverfahren der Union ............................ 9 Projektpartnersuche aus Italien: INTERREG Central Europe ............................................... 9 Projektpartnersuche aus Frankreich: Horizont 2020 ............................................................ 10 IV. VERANSTALTUNGEN/WETTBEWERBE ............................................................ 10 Der Europäische Unternehmensförderpreis 2015 ................................................................ 10 EU-Fortbildung: Essener EU-Seminare 2015 „Fit für Europa?!“ ........................................ 11 Ideenwettbewerb der Stiftung Mercator „Advocate Europe“ .............................................. 11 Seminar „Horizont 2020 für Antragstellende“ ..................................................................... 12 1 RGRE Förderbrief 2/2015 I. AUSSCHREIBUNGEN UND AUFRUFE Erasmus+: „Umfassende politische Rahmenbedingungen für die berufliche Aus- und Weiterbildung“ Ende Januar 2015 erschien im Amtsblatt der EU eine Aufforderung zur Einreichung von Projektvorschlägen – EACEA 04/2015 - im Rahmen des Programms Erasmus+ „Umfassende politische Rahmenbedingungen für die berufliche Aus- und Weiterbildung“ (2015/C 31/06). Das Ziel des Aufrufes ist die Förderung der Entwicklung staatlicher Strategien zur Koordinierung des Angebots an hochwertigen, einschlägigen und zugänglichen beruflichen Aus- und Weiterbildung. Außerdem soll die Ausschreibung zur Steigerung der Inanspruchnahme von Fortbildungsmöglichkeiten im Rahmen der nationalen, regionalen und lokalen Qualifizierungsstrategien beitragen. Darüber hinaus soll mit der Aufforderung die Zusammenarbeit zwischen nationalen Behörden und allen an der beruflichen Aus- und Weiterbildung beteiligten Akteuren angeregt werden. Die Ausschreibung richtet sich an nationale Behörden, die in den teilnehmenden Ländern für die Aus- und Weiterbildungspolitik zuständig sind oder an die von ihnen benannten Organisationen. Zu beachten ist, dass die Einbindung nationaler, regionaler oder lokaler Akteure in die geplanten Projekte ein wichtiger und für die Qualität der Projektvorschläge maßgeblicher Faktor ist. Folgende Aktivitäten werden im Rahmen dieser Aufforderung gefördert: - - Ausrichtung nationaler/regionaler/lokaler Wirtschaftsforen zur Mobilisierung der Arbeitgeber, in die berufliche Aus- und Weiterbildung zu investieren; Organisation von und/oder Teilnahme an Konferenzen, Seminaren und Arbeitsgruppen; Austausch bewährter und/oder innovativer Verfahren zwischen den Ländern, beispielsweise über gezielte Studienaufenthalte; Vorarbeiten für die Konzeption wirksamer Maßnahmen im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung über die Inanspruchnahme des ESF oder anderer einschlägiger Fonds; Forschungstätigkeiten etc. Die Laufzeit von Projekten beträgt 12 oder 24 Monate. Projektvorschläge mit kürzerer oder längerer Laufzeit werden abgelehnt. Das Budget für die Finanzierung des Aufrufes beträgt insgesamt 4,2 Mio. Euro. Für einen einjährigen Antrag beträgt die Kofinanzierungsrate maximal 150. 000 Euro und für ein zweijähriges Projekt werden bis zu 300. 000 Euro gewährt. Der Höchstsatz der Kofinanzierung wird auf 75% der förderfähigen Kosten beschränkt. Die Frist für die Einreichung von Projektvorschlägen ist der 30. April 2015. Die Anträge müssen online in elektronischer Form eingereicht werden. Die Leitlinien sowie das Anmeldeformular können unter folgendem Link abgerufen werden: 2 RGRE Förderbrief 2/2015 https://eacea.ec.europa.eu/sites/eacea-site/files/guide-applicants_cvet_final_eacea142015_en.pdf. Quelle: Amtsblatt der EU, 2015/C31/06 Erasmus+: Aufrufe im Bereich Sport Am 11. Februar 2015 veranstaltete die EU-Kommission in Brüssel zusammen mit der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur einen Sport-Infotag, der auch online live übertragen wurde. Das Ziel der Veranstaltung war, die Erläuterung der wichtigsten Neuerungen, Prioritäten und Finanzierungsmöglichkeiten innerhalb des EU-Aktionsprogramms Erasmus+, Unterprogramm Sport. Noch bis zum 14. Mai 2015 können die Projektanträge für die zwei Bereiche „Kooperationspartnerschaften“ und „Gemeinnützige europäische Sportveranstaltungen“ eingereicht werden. Die EU-Kommission hat zur Erleichterung der Projektpartnersuche eine Partnerbörse eingerichtet, die noch bis zum 14. Mai 2015 freigeschaltet wird. Antragsberechtigt sind im Rahmen des Erasmus+-Unterprogramms Sport die für den Sportbereich zuständigen lokalen öffentlichen Behörden, lokalen Sportorganisationen oder Sportvereine. Folgende Ziele werden mit der Ausschreibung im Bereich Sport verfolgt: - Bekämpfung grenzüberschreitender Bedrohungen für die Integrität des Sports (Doping, Spielabsprachen und Gewalt, Intoleranz und Diskriminierung); Förderung und Unterstützung von Good Governance im Sport und von dualen Karrieren von Sportler/innen; Unterstützung von Freiwilligentätigkeit im Sport, Förderung sozialer Inklusion und Chancengleichheit und Aufklärung über die Bedeutung gesundheitsfördernder körperlicher Betätigung. Der Schwerpunkt der Förderung liegt auf dem Breitensport. Die EU-Kommission hat zudem drei maßgebliche Förderprioritäten festgelegt: die Integrität, die wirtschaftliche Dimension und die Anbindung von Sport an die Gesellschaft. Weitere Informationen können dem Programmleitfaden Erasmus+ (ab Seite 245), der inzwischen in deutscher Sprache erschienen ist, entnommen werden. Quelle: Erasmus+/Programmleitfaden; Brüssel Aktuell 7/2015 Aufrufe innerhalb des Horizont 2020: „Smart Cities“ Noch bis zum 5. Mai 2015 können Anträge im Rahmen des EU-Programms Horizont 2020 „Smart cities and communities“ eingereicht werden. Im Jahr 2015 stehen 107 Mio. Euro aus dem Gesamtbudget des Horizonts 2020 für das Unterprogramm „Smart cities and communities“ zur Verfügung. - Aufruf für integrierte Lösungsvorschläge für die Energie, Transport und IKT Einer der zwei aktuellen Aufrufe für Projektvorschläge SCC-01-2015 aus dem Horizont 2020 lautet „Smart Cities and Communities solutions integrating energy, transport, ICT sectors 3 RGRE Förderbrief 2/2015 through lighthouse (large scale demonstration - first of the kind) projects”. Der Aufruf zielt vor allem auf die Entwicklung neuer Techniken und Lösungsansätze im Energie-, Verkehrund IKT-Sektor, die eine nachhaltige Wirkung aufweisen und auf andere Kommunen übertragbar sein sollten. Wichtig ist, dass diese innovativen Ansätze in der Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Industrie entstehen sollen. Die herausfordernden Aufgaben sind dabei vor allem die Energieeffizienz in den Städten, Nutzung der erneuerbaren Energien, Nachhaltigkeit der städtischen Transportsysteme und drastische Reduktion des Treibhausgases in städtischen Räumen. All diese Maßnahmen und Lösungsansätze sollten insofern zur Verbesserung der Lebensqualität der Bürger beitragen, als die Energiekosten verringert werden und neue Arbeitsplätze sowie schnelle Transportsysteme entstehen sollten. Zu beachten ist, dass die Projektanträge sich auf folgende Schwerpunkte konzentrieren sollten: - Entwicklung von sog. Null-Energie-Gemeinden mit sehr geringem Energieverbrauch; - Integrierte Energieinfrastruktur; - Entwicklung der nachhaltigen Mobilität, die z.B. durch den Ausbau von energiesparenden Verkehrsnetzen gekennzeichnet wird. - Aufruf für die Entwicklung der Systemstandards Mit dem zweiten Aufruf SCC-03-2015 werden die Projekte gefördert, die sich mit der Entwicklung von Systemstandards für intelligente Städte und Gemeinden auseinandersetzen wollen. Insbesondere sollen die einheitlichen Standards in speziellen Bereichen wie z.B. der Stromversorgung oder Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) entwickelt werden. Die Schwerpunkte der Projektförderung liegen u.a. auf der Kompatibilität der Lösungen sowie auf der öffentlichen Bekanntgabe aller Daten und Nutzung gemeinsamer Messinstrumente. Mit geplanten Projekten sollen zudem schnelle Lösungsansätze entwickelt werden. Quelle: Brüssel Aktuell 7/2015; Europäische Kommission Ausschreibung 2015 für Advanced Grant Der European Research Council (ERC) hat am 10. Februar 2015 eine Ausschreibung für Advanced Grant veröffentlicht. Die Frist für die Einreichung von Anträgen endet am 2. Juni 2015. Die Ausschreibung richtet sich vor allem an etablierte, aktive Wissenschaftler/innen, die in den letzten zehn Jahren auf eine herausragende wissenschaftliche Leistungsbilanz zurückblicken können. So können für den Zeitraum bis zu fünf Jahren bis 2,5 Mio. Euro beantragt werden. Nähere Informationen zu dieser Ausschreibung können dem aktuellen Leitfaden für Antragsteller in englischer Sprache entnommen werden. Das Antragsverfahren, das bereits geöffnet ist, läuft über das elektronische System. Alle Unterlagen und Informationen zum Aufruf können außerdem auf der Internetseite der Nationalen Kontaktstelle zum Europäischen Forschungsrat angesehen werden. Quelle: ERC-Newsletter 2/2015 4 RGRE Förderbrief 2/2015 Zwei Aufrufe 2015 innerhalb des Programms ECSEL Joint Undertaking Am 17. März 2015 wurden im Amtsblatt der EU zwei Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen zum Arbeitsprogramm des gemeinsamen Programms ECSEL Joint Undertaking (Electronic Components and Systems for European Leadership) veröffentlicht (2015/C 90/04 und 2015/C 90/05). ECSEL steht für eine Partnerschaft zwischen den privaten und öffentlichen Sektoren für die Entwicklungsförderung im Bereich von Elektronikkomponenten und Elementen. Die ECSEL Joint Undertaking wurde gemäß Artikels 187 AEUV für eine gemeinsame Technologieinitiative „Electronic Components and Systems for European Leadership“ für den Zeitraum bis zum 31. Dezember 2024 gegründet. Zwei Möglichkeiten bestehen für die Einreichung von Vorschlägen innerhalb des Programms ECSEL Joint Undertaking: - H2020-ECSEL-2015-1-RIA-two-stage - Research and Innovation Actions (RIA) H2020-ECSEL-2015-2-IA-two-stage - Innovation Actions (IA) Beide Bewerbungsverfahren bestehen aus zwei Stufen. Zunächst wird ein Projektentwurf und erst in einem zweiten Schritt der vollständige Projektantrag eingereicht. Wichtig ist zu beachten, dass die erste Phase (Projektentwurf) unbedingt erfolgen muss. Die Einreichfristen für die beiden Aufrufe sind folgende: - 12. Mai 2015 für den Projektentwurf (Phase I) 08. September 2015 für den vollständigen Projektantrag (Phase II). Die Anträge können nur online über das „Participant Portal“ der EU-Kommission gestellt werden. Weitere Einzelheiten und Informationen zu den Aufrufen können dem Arbeitsprogramm des ECSEL 2015 entnommen werden. Für die Erleichterung bei der Vorbereitung und Beschreibung des geplanten Projekts wurde außerdem ein Antragsmuster erstellt, der dem folgenden Link entnommen werden kann: http://ecsel.eu/web/downloads/Calls/partb_template_ecsel_2015v2.pdf. Quelle: ecsel.eu II. FÖRDERNACHRICHTEN Finanzhilfen zur Angleichung der Forschungsförderung Ende Januar 2015 hat die Europäische Union neue Finanzhilfen für die Förderung von Partnerschaften zwischen Forschungseinrichtungen angekündigt, die die Unterschiede bei den Forschungsleistungen in Europa ausgleichen helfen sollten. Durch das sogenannte TeamingInstrument zur Zusammenführung von Forschungseinrichtungen werden die Forschungsleistungen in Ländern mit einer geringen Exzellenz in der Forschung durch gezielte Investitionen unterstützt. Diese Investitionen werden von den Mitteln des EU-Forschungsprogramms Horizont 2020 finanziert. So werden solche Maßnahmen dazu beitragen, dass neue Kooperationen 5 RGRE Förderbrief 2/2015 und wissenschaftliche Netze aufgebaut und neue Marktchancen genutzt werden. Im Laufe dieser Projekte werden operative Pläne für neue Exzellenzzentren erarbeitet, an denen sich renommierte Einrichtungen aus ganz Europa beteiligen. Die Auswahl für die Erteilung der Finanzhilfen wird von unabhängigen Experten getroffen und findet in zwei Phasen statt. Während der ersten Phase werden die Finanzmittel für die Erarbeitung eines Geschäftsplans für das künftige Wissenschaftszentrum vergeben. In der zweiten Phase werden bis zu zehn dieser Projekte nach einem leistungsorientierten Überprüfungsverfahren ausgewählt und weitere finanzielle Unterstützung für die Verwirklichung des jeweiligen Zentrums gewährleistet. Von insgesamt 169 Projekten wurden bereits 31 Projekte für die Finanzhilfen (insgesamt 14,4 Mio. Euro) aus Ländern ausgewählt, die sich nicht intensiv mit der Forschung beschäftigen. Die Liste in der Phase 1 ausgewählten Projekte kann hier eingesehen werden. Für die zweite Phase sind derzeit rund 87 Mio. Euro vorgesehen. Quelle: EU-Kommission, Pressemitteilung Finanzierung von KMU aus dem Europäischen Investitionsfonds (EIF) Ende Februar 2015 begrüßten die Europäischen Finanzminister den Vorschlag der Europäischen Investitionsbank-Gruppe (EIB), den Europäischen Fond für strategische Investitionen (EFSI) bei der EIB zu verwalten. Dies bedeutet, dass die europäischen KMU bereits vor dem Sommer 2015 finanzielle Unterstützung aus dem neuen Europäischen Fonds für strategische Investitionen erhalten können. Laut Jurki Katainen, Vizepräsident der EU-Kommission und Zuständiger für Arbeitsplätze, Wachstum, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit, können die KMU mit Finanzierungsbedarf und innovative Mittelständler in ganz Europa schon bis zum Sommer 2015 von einer Zufuhr an dringend benötigtem Kapital profitieren. Da der Europäischen Fonds für strategische Investitionen, der als Herzstück des Investitionspakets der EU bezeichnet wird, voraussichtlich erst im September eingerichtet wird, wird zunächst das Geld für die KMU über den Europäischen Investitionsfonds (EIF) bereitgestellt. Zusätzlich werden auch Infrastrukturprojekte vor einer ähnlichen Vorfinanzierung profitieren können, jedoch erst später als die KMU. Quelle: EU-Kommission Deutschland Zwei neue Finanzinstrumente für Förderung von Klima, Umwelt und Energieeffizienz Mitte Februar 2015 stellte die EU-Kommission zusammen mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) zwei neue Finanzinstrumente vor, die Investitionen in Energie, Naturschutz und Anpassung an die Klimawandel ankurbeln sollen. Mit einem Volumen von bis zu 205 Mio. Euro bis 2017 ergänzen beide Mechanismen den Investitionsplan für Europa, den Kommissionspräsident Jean-Claude Junker Ende des letzten Jahres vorgestellt hatte. Eine der beiden Maßnahmen „Finanzinstrument Naturkapital“ (Natural Capital Financing Facility) wird bis 2017 mit einem Budget in Höhe von 100 bis 125 Mio. Euro ausgestattet. Damit werden Projekte aus den Bereichen Umweltschutz und Anpassung an den Klimawan6 RGRE Förderbrief 2/2015 del finanziert. Mit Hilfe des zweiten Instruments sollen Privatinvestitionen in die Energieeffizienz erhöht werden. Hierfür werden 80 Mio. Euro bereitgestellt, wobei eine achtfache Erhöhung dieses Beitrages zu erwarten ist. Hinweis: Eine Internetplattform des Konvents der Bürgermeister bietet diverse Informationen rund um die Fragen der lokalen nachhaltigen Energien. Quelle: EU-Kommission Deutschland; Brüssel Aktuell 6/2015 Start der Konsultation zur Evaluation des 7. Rahmenforschungsprogramms Am 23. Februar 2015 hat die Europäische Kommission eine Konsultation zur Evaluation des 7. Rahmenforschungsprogramms gestartet. Noch bis zum 22. Mai 2015 können die Rückmeldungen bezüglich der Funktionsweise, Erfolge und Auswirkungen des EURahmenprogramms 2007-2013 abgegeben werden. Die Ergebnisse der öffentlichen Konsultation werden nach Abschluss der Evaluation auf der Internetseite der EU-Kommission, Generaldirektion Forschung und Innovation veröffentlicht. Alle Bürger und Organisationen sind zur Teilnahme an der Konsultation eingeladen. Insbesondere werden die Rückmeldungen von Forschungseinrichtungen, Behörden, Hochschulen, zivilgesellschaftlichen Einrichtungen, politischen Entscheidungsträgern und lokalen öffentlichen Einrichtungen begrüßt. Weiterführende Informationen können dem folgenden Link entnommen werden: http://ec.europa.eu/research/consultations/fp7-ex-post-evaluation-2015/consultation_en.htm. Quelle: EU-Kommission; EUB-Telegramm 5/2015 III. PROJEKTPARTNERSUCHE Projektpartnergesuch aus Frankreich: Erasmus+, Adult learning Eine französische gemeinnützige Organisation Alterre Bourgogne sucht nach Partnern im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ für die Zusammenarbeit an einem Projekt im Bereich der Erwachsenenbildung. Für die Teilnahme am geplanten Projekt sind Organisationen eingeladen, die die lokalen Gebietskörperschaften bei der Entwicklung lokaler Strategien, inklusive nachhaltige Entwicklung, unterstützen. Für die Durchführung des Projekts wurde vorgeschlagen, Projektmanager mit dem Ziel zusammenzuführen, um sich über die Methoden, Maßnahmen und Instrumente der Nachhaltigkeitsentwicklung auf lokaler Ebene auszutauschen. Folgende Fristen für die Interessenbekundung sind vorgesehen: 1) Februar 2015: für die Einreichung des Projektvorschlages im März 2015; 2) Dezember 2015: für die Einreichung des Projektvorschlages im März 2016. Nähere Informationen sowie die Kontaktdaten können dem Infoblatt entnommen werden. 7 RGRE Förderbrief 2/2015 Projektpartnergesuch aus Spanien: INTERREG Eine öffentliche Einrichtung aus Granada (Oficina de Proyectos Europeos, Delegación de Empleo y Desarrollo Provincial, Diputación Provincial de Granada) sucht nach Partnern für die gemeinsame Entwicklung eines Projekts „Sky Tourism in Europe“ im Rahmen des INTERREG MED/SUDOE-Programms. Beim künftigen Projekt geht es vor allem um die Entwicklung und Ausbau von AstronomieTourismus. Konkret bedeutet dies, dass während des Projektes an der Entwicklung von gut erreichbaren Tourismusprodukten von hoher Qualität aus dem Astronomie-Bereich zusammengearbeitet wird. Darüber hinaus ist geplant, Reiseführer sowie Marktanalysen über den Astronomie-Tourismus gemeinsam herauszugeben. Ferner soll an der Intensivierung der Teilnahme und Koordination sowohl vom privaten als auch vom öffentlichen Sektor gearbeitet werden. Öffentliche Gebietskörperschaften mit Erfahrungen oder Interesse für den AstronomieTourismus sind für die Interessenbekundung willkommen. Das künftige Projekt ist für die Dauer von zwei Jahren geplant. Nähere Informationen zum Projekt sowie die Kontaktdaten können dem Infoblatt entnommen werden. Projektpartnersuche aus Schweden: Life (Natur und Biodiversität) Die Umweltverwaltung aus Göteborg, der zweitgrößten Stadt Schwedens, sucht nach Projektpartnern für die Antragstellung im Rahmen des EU-Programms Life (Natur and Biodiversity) mit dem Titel: „Reduce risk of spreading invasive species when cleaning hull“. Dieses Projekt hat zum Ziel, neue Lösungen für das Problem der Verbreitung sog. invasiver Arten in Küstengebieten während der Reinigung des Schiffsrumpfs zu finden. Das Problem bei der Unterwasser-Reinigung des Schiffes liegt vor allem darin, dass bestimmte Meeresalgen sowie –bewohner, die am Schiff befestigt sind, während der Reinigung abgelöst und auf diese Weise in mehreren Meeresgebieten verbreitet werden. So kann es in manchen Fällen dazu kommen, dass solche Spezies (invasive Arten) große Gefahr für die biologische Vielfalt und das Ökosystem in Küstengebieten darstellen können. Das Projekt ist für die Dauer von ca. vier Jahren von 2016-2020 geplant. Der Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen ist noch nicht erschienen, wobei die Einreichfrist eventuell im September bzw. November 2015 liegen wird. Weitergehende Informationen zu diesem Projekt können dem Infoblatt entnommen werden. Projektpartnergesuch aus Italien: Erasmus+, Leitaktion 2 - Strategische Partnerschaft Eine italienische gemeinnützige Organisation „Accademia d’Arti Discanto“ sucht als Projektkoordinator nach Partnern im Rahmen des EU-Programms Erasmus+, Leitaktion 2 – Strategische Partnerschaften, die im Bereich Kunst, Kultur und insbesondere in der Musikbranche tätig sind. 8 RGRE Förderbrief 2/2015 Das geplante Projekt trägt den Titel: „Stategic Parnership for Young musicians in the new changes global cultural market“ und bezweckt vor allem, jungen talentierten Musikern es zu ermöglichen, im Ausland zu spielen. Dadurch sollten sie wichtige Kompetenzen für ihre weitere internationale Arbeit erwerben. Geplant sind außerdem die Durchführung internationaler Orientierungstage sowie Schulungen in Italien, Auftritte in unterschiedlichen EU- und Projektpartnerstaaten. Nähere Informationen zum Projekt sowie über die Organisation „Accademia d’Arti Discanto“ entnehmen Sie bitte dem Infoblatt. Die Frist für die Einreichung des Vorschlages endet am 30. April 2015. Projektpartnersuche aus Italien: Katastrophenschutzverfahren der Union Eine sizilianische Gemeinde Favignana (Ägadische Inseln) sucht Partner für die Einreichung eines gemeinsamen Projektantrags im Rahmen des EU-Programms Katastrophenschutzverfahren der Union (Union Civil Protection Mechanism), Aufruf 2015 „Projekte zur Vorsorge und Prävention in Bereichen des Katastrophenschutzes und Meeresverschmutzung“ (“Call for proposals 2015 for prevention and preparedness projects in civil protection and marine pollution” DG ECHO). Favignana, zusammen mit zwei anderen Ägadischen Inseln, Levanzo und Marettimo, hat das größte Meeresschutzgebiet in Europa und weist bereits einige Erfahrungen bei der Durchführung von Naturschutzprojekten auf. Diese hat sie bereits während eines Projekts aus den Fördermitteln des EU-Programms Life gesammelt. So möchte die Gemeinde weitere Projekte zum Thema Naturschutz oder Meereswirtschaft durchführen und ihr Meeresschutzgebiet als ein experimentelles Anwendungsgebiet für die Lösungen bei der Organisation des Katastrophenschutzes anbieten. Gesucht wird nach einem Projektkoordinator, wobei die bevorzugten Bereiche der Zusammenarbeit ein Austausch von bewährten Verfahren, Naturschutz und Meereswirtschaft sind. Die Frist für die Interessenbekundung endet am 8. April 2015. Weitere Informationen und Kontaktdaten zum geplanten Projekt können im Infoblatt angesehen werden. Projektpartnersuche aus Italien: INTERREG Central Europe Die Italienische Sektion des RGRE (AICCRE, Italian Association of the European Municipalities and Regions Council) such nach Partnern, die im Bereich der Stadtentwicklung (insb. territoriale Entwicklung) tätig sind. Das geplante Projekt heißt „HOSPITALIA - Strategies for the reuse and enhancement of ancient hospitals and health centres in a Central European network“ und wird im Rahmen des EU-Programms INTERREG Central Europe Programme, Priorität 3: Kooperation im Bereich natürlicher und kultureller Ressourcen für nachhaltiges Wachstum in CENTRAL EUROPE eingereicht. „HOSPITALIA“ wird sich auf die Entwicklung neuer Strategien für die Nutzung bzw. Wiederverwendung von verwahrlosten und leer stehenden Krankenhäuser, Kliniken, Sanatorien etc. konzentrieren, die in wichtigen Stadtteilen liegen und sich durch große Flächen sowie durch eine große historische Bedeutung kennzeichnen. 9 RGRE Förderbrief 2/2015 Das Einreichdatum ist der 13. April 2015. Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an Frau Carla Rey via E-Mail: carla_rey@libero.it; aiccreve@hotmail.com. Projektpartnersuche aus Frankreich: Horizont 2020 Ein etabliertes französisches Unternehmen Safra, das auf eine 60-jährige Erfahrung im Bereich von Reparatur und Umbau von Bussen sowie auf die Zusammenarbeit mit lokalen Gebietskörperschaften zurückblicken kann, möchte gerne ein innovatives Konzept im Rahmen des EU-Programms Horizont 2020 durchführen. Das geplante Projekt heißt „BUSINOVA“ und hat zum Ziel, ein Konzept für einen „grünen“ städtischen Bus zu entwickeln. BUSINOVA stellt somit ein einzigartiges Konzept dar, welches auf einem multihybriden System basiert, das drei unterschiedliche Energiequellen und einen bi-modularen Rahmen verbindet. Safra ist an den folgenden Themen für die Partnerschaft innerhalb des Horizonts 2020 interessiert: - SCC01-2015: Smart Cities and Communities solutions integrating energy, transport, ICT sectors through lighthouse; MG5.5a: Demonstrating and testing innovative solutions for cleaner and better urban transport and mobility; Fast Track Innovation Pilot; KMU-Instrumente (Phase 2) Außerdem weist das Unternehmen Safra Erfahrungen in der Durchführung und Koordination von unterschiedlichen Projekten auf. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Frau Chantal Meck per E-Mail: geb@gestionexport.com; contact@businova.com oder Telefon: +33 (0) 6 80 68 34 87 / +33 (0) 5 34 61 65 55. IV. VERANSTALTUNGEN/WETTBEWERBE Der Europäische Unternehmensförderpreis 2015 Bereits zum neunten Mal prämiert die Europäische Kommission mit dem Europäischen Unternehmensförderpreis erfolgreiche Maßnahmen, die Unternehmertum auf regionaler und nationaler Ebene fördern. Die Auszeichnung richtet sich an öffentliche Institutionen und öffentlich-privaten Partnerschaften, die zur Entwicklung eines unternehmerischen Umfelds, zur Stärkung unternehmerischer Initiative und zu verantwortliche Handeln bei Unternehmen beigetragen haben. Der Wettbewerb richtet sich an die Teilnehmer aus 28 EU-Mitgliedstaaten sowie aus Island, Norwegen, Serbien und der Türkei. Rund 350 Projekte bewerben sich jährlich für die nationalen Vorentscheide. Davon werden über 50 Projekte ausgewählt und für den Wettbewerb auf europäischer Ebene qualifiziert. Die in Deutschland ausgewählten Projekte werden zur offiziellen Preisverleihung eingeladen, die im November 2015 in Luxemburg stattfindet. 10 RGRE Förderbrief 2/2015 Der Einsendeschluss für den deutschen Vorentscheid endet am 3. April 2015. Die Bewerbungen müssen nur per E-Mail entweder als Word- oder PDF-Dokumente eingereicht werden. Weiterführende Informationen, Teilnahmebedingungen sowie das Bewerbungsformular können hier abgerufen werden. Kontakt: Dr. Matthias Wallisch E-Mail: EnterpriseAward@rkw.de; Tel.: 06196/495-2821. Quelle: BMWi Pressemitteilung; Europäischer Unternehmensförderpreis EU-Fortbildung: Essener EU-Seminare 2015 „Fit für Europa?!“ Auch dieses Jahr veranstaltet die Stadt Essen eine EU-Seminarreihe zu den Grundlagen und Fördermöglichkeiten der Europäischen Union, die bereits seit 2009 erfolgreich durchgeführt wird. Die Basisseminare werden modulhaft in vier Bereiche unterteilt: „Fit für Europa“, „Blick in die Fördertöpfe“, „Europarecht“ und „Europäisches Projektmanagement“. Darüber hinaus werden Fachseminare zu EU-Förderprogrammen angeboten, die die praktischen Tipps zur Antragstellung, Förderkriterien, aktuelle Projektbeispiele sowie den Weg von der Idee zum Projektantrag behandeln werden. Die Essener Seminarreihe weist eine hohe Kommunalrelevanz auf und wurde 2013 im Rahmen des Titels „Europaaktive Kommune in NRW“ vom Land NRW mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Generell können alle Interessenten an den Seminaren teilnehmen. Die Teilnahmegebühr beträgt 100 Euro für die ganztägigen Seminare und 50 Euro für die halbtägigen. Die Seminarreihe beginnt am 16. April 2015. Für auswärtige Teilnehmerinnen und Teilnehmer steht im Bildungshotel, direkt neben dem Veranstaltungsort, eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung. Weiterführende Informationen zur Essener Seminarreihe können dem Flyer entnommen werden. Ideenwettbewerb der Stiftung Mercator „Advocate Europe“ „Advocate Europe“ ist ein Ideenwettbewerb für innovative und fachübergreifende Projekte, die Europa voranbringen sollen. Dieser Ideenwettbewerb startete Ende Februar 2015 und wird von der Stiftung Mercator gefördert sowie von MitOst in Zusammenarbeit mit Liquid Democracy durchgeführt. Gefördert werden Projekte engagierter Akteure der Zivilgesellschaft, die sich mit unterschiedlichsten Themen um Europa beschäftigen. Sei es die politische Bildung, Kunst und Kultur, Partizipation oder soziale Innovationen. In einem kurzen Projektplan sollte eindeutig beschreiben werden, was die eigene Idee einzigartig macht und wie dabei die Menschen in Europa zusammengebracht werden können. Der Gewinner wird am Ende des Wettbewerbs mit einer Prämie in Höhe von 50.000 Euro ausgezeichnet und kann anschließend sein Projekt umsetzen. 11 RGRE Förderbrief 2/2015 Nähere Informationen zum Ideenwettbewerb können hier abgerufen werden: https://advocateeurope.eu/. Seminar „Horizont 2020 für Antragstellende“ Am 23./24. April 2015 findet in Bonn ein zweitägiges Seminar „Horizont 2020 für Antragstellende“ des EU-Büros des BMBF statt. Die Veranstaltung richtet sich an Interessenten, die mit dem Programm Horizont 2020 vertraut sind und entweder derzeit oder in absehbarer Zeit einen Antrag vorbereiten bzw. stellen möchten. Das Seminar wird sich vor allem mit den Einzelheiten der Antragstellung für Verbundprojekte in Horizont 2020 beschäftigen, wie sie in den Programmprioritäten „Gesellschaftliche Herausforderungen“ und „Führende Rolle der Industrie“ behandelt werden. Methodisch werden sich die Vorträge mit Übungen zu einzelnen Aspekten der Antragsvorbereitung abwechseln. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, wobei die Mindestteilnehmerzahl zehn Personen beträgt. Eine Teilnahmegebühr wird erhoben. Weitere Informationen zur Veranstaltung können hier angesehen werden. Quelle: EU-Büro des MBBF 12
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