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da. Vor drei Jahren ain 1. November hatte er das Zeitliche gesegnet,
der „eiserne Veteran", dessen Standbild sich nun erhebt, ein hochragendes
Zeichen Königlicher Dankbarkeit, gegenüber der Statue des Generals
Grafen von Brandenburg. Und wie hier, so werden diese beiden
festen Säulen der Hohenzollern-Krone auch in der Königs- und Vaterlands-Geschichte
beisammen stehen. Denn der 1. November 1880, zur
feierlichen Enthüllung seines Denkmals bedeutsam auserschen, erinnert
er nicht zugleich an die November-Tage jenes traurigen Jahres, von
welchem König Friedrich Wilhelm IV. das unvergeßliche Wort
sprach, daß es „die Treue werdender Geschlechter wohl mit Thränen,
aber vergebens wünschen wird, aus unserer Geschichte hinaus zu ringen" ?
Am 1. Noveinbcr 1848 war es, als der König durch Allerhöchste
Äabinets-Ordre den General Grafen von Brandenburg mit der Bildung
jenes Ministeriums betraute, welches den empörten „Schaum spritzenden"
Wellen, die Preußen in den Abgrund hinein zu reißen drohten, gebieten
sollte: „Bis hierher und nicht weiter!"
Am 9. November 1848 verkündete der neue Minister-Präsident
General Graf von Brandenburg der preußischen
National - Versammlung die entscheidenden Beschlüsse des
Königs, und am Ul. November Nachmittags rückte General von
Wrangel, seit dem 15. September Oberbefehlshaber in den Marken,
an der Spihe der Truppen in Berlin ein.
Es war der Wendepunkt jenes vcrhängnißvollen Jahres. Und in
Wahrheit konnte dann der schwergeprüfte König Friedrich Wilhelm I V.
sei» Herz geschlossen hatte, zu seinen» Herrn. Der Feldinarschall sprach den Wunsch
ans, daß sein Dcnkinal sich von Keil'S Hand am Leipziger-Platze erheben möchte,
und dedizirte ihm als Vermächtniß sein treues Schivert.
Beiin Abschiede meinte der alte, unerschrockene Soldat, der selbst dem Tode
furchtlos ins Auge sah: „Wir sehen uns nun zum letzten Mal im Leben. Wenn
Sie »nich »vicdersehen, liege ich auf der Todtenbahre."
Der Künstler bewahrt die historische Waffe als iverthvolleS Vermächtnis; und
hat sie in getreuer Kopie an, Wrangel-Denkinal verewigt. Die Waffe zeigt auf dein
Knopfe des Knaufs die gekreuzten Feldinarschallstäbe, darunter ein W und darüber
die Grafenkronc. Auf dem Stichblatt ist oben der Name des verstorbenen Inhabers
der Waffe „von Wrangel" eingravirt, auf der untern Fläche stehen die drei entscheidenden
Daten aus dem Leben dcü Gcneral-Feldinarschalls:
SchleSivig den 23. April 1848
Berlin den 10. Noveinbcr 1848
Düppel den 18. April 1834.