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Energie sparen

Full text: Charlie (Rights reserved) Ausgabe 17.2022 Energie sparen (Rights reserved)

Kostenlos: Zeitung für die Nachhaltige Erneuerung im „Charlottenburger Norden“ AUSGABE 17 HERBST 2022 Sammlung historischer Stromzähler im Energie-Museum Nachhaltig sparen: Strom, Wasser, Wärme © Stromnetz Berlin GmbH Seite 2–9 Gas, Strom & Wasser Seite 10, 12–13 Planen & Bauen Seite 11, 14–16 Neues aus der Nachbarschaft Планиране и изграждане News from the neighborhood 2 Energiewende lokal: Wir fangen schon mal an! CharLiE 17 | HERBST 2022 TIPP Gegenüber der 60-Watt-Glühlampe (l.) spart man mit LED (r.) fast 25 € pro Jahr! Liebe Leserinnen und Leser, in unserem Büro wurden die letzten Glüh- durch LED-Lampen ausgetauscht und ein alter Monitor ersetzt. Der Tipp kam von Energieberater Sven. Er gehört zu Berlins „Strom-Spar-Checkern“, die zeigen, wo sie Energie und Geld sparen können. Denn wir alle denken mit Sorge an den kommenden Winter: Wird sich der Krieg in der Ukraine ausweiten? Werden Gas und Strom kurzfristig reichen, und bleiben die Kosten für die Lebenshaltung für alle noch bezahlbar? Wie gelingt langfristig der Verzicht auf Energie aus Kohle, Öl, Gas und gefährlichem Atomstrom? Die Redaktion befragte Akteure aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung, wo Berlin beim Energie-Verbrauch steht und wie gespart wird. Die gute Nachricht: Der Wille, Ressourcen zu schonen und dabei die Versorgung mit Energie, Wasser und Wärme sicherzustellen, ist überall zu spüren. Auch Projekte des „Förderprogramms Nachhaltige Entwicklung“ sollen helfen, in Charlottenburg-Nord Ressourcen zu sparen. So brauchen die hitze-resistenten Pflanzen am neu eröffneten Grünzug weniger Wasser, kühlen die Luft und geben Insekten ein Zuhause. Selbst der Verkehr wird reduziert, weil der attraktive Park am Popitz­ weg zu Fuß erreichbar ist. Die hohe Besucherzahl dort zeigt: die Menschen wünschen sich gute Angebote vor Ort. Diesem Wunsch folgt auch der Jackie-Spielplatz am Jakob-Kaiser-Platz: Eröffnung am 20. Oktober! Dieses Heft will aufzeigen, dass EnergieEffizienz nachhaltig wirkt und wie man damit beginnt. Die Lampen auszuwechseln, ist schon ein Anfang. Mehr Infos finden Sie unter: www.berlin.de/energie Bianka Gericke und die Redaktion Auf dieser riesigen, hochmodernen Druckmaschine in Dresden wird CHARLIE gedruckt. Mit FSC©-Papier, Ökostrom und Digitalisierung Albanisch: Me letër FSC©, energji elektrike jeshile dhe dixhitalizim Wenn Sie diese 17. Ausgabe in der Hand halten, wurden schon 5.780 Kilogramm Papier mit CHARLIE-Seiten bedruckt – insgesamt also über 5 Tonnen. Das sind zwei Bäume pro Jahr, die für diese Zeitung gefällt werden müssen. Leider! Papier besteht überwiegend aus Zellulose – und die gewinnt man meist aus Holz. Papier aus nachhaltigen Quellen Da man weder auf Bücher noch auf Zeitungen verzichten möchte, verpflichten sich Produzenten, Druckereien und Redaktionen ökologisch mitzudenken. So besteht das CHARLIE-Papier zu 70 % aus Recyclingmaterial oder stammt aus Wäldern, in denen Pestizide oder Monokulturen verboten sind. Der international agierende Forest Stewardship Council® vergibt sein FSC-Label nur an Betriebe, die den Wald erhalten wollen – so wie die Druckerei SAXOPRINT, die übrigens für alle Prozesse ein Öko-Label vorweisen kann. Dass das Papier „nur“ zu 70 % aus aufbereiteten Rohstoffen stammt, hat technische und optische Gründe. Recyclingpapier ist oft schwerer und dunkler, Fotos wirken blass. Wir hoffen, dass die technische Entwicklung voranschreitet. Nachhaltigkeit von A–Z Weiter ist man bei der effektiven Nutzung der Papierbögen. Heute druckt man dank Digitalisierung im Sammeldruck­ verfahren. Mehrere Aufträge im Kleinformat werden zu einer Datei zusammengefasst, wie auf einem Schnittmuster­bogen angeordnet und so jeder Zentimeter ausgenutzt. Das spart zugleich Energie, denn die Heidelberg Speedmaster XL mit ihren 6 Druckwerken verbraucht eine Menge davon. Natürlich läuft sie, wie der ganze Betrieb, mit „grünem Strom“. Auch Druckfarben und Druckplatten hat sich viel getan. Früher lief man die Nase rümpfend durch den Drucksaal. Heute dagegen ist die Farbe frei von Alkohol und Mine­ralöl und für die Belichtung der Platten sind weniger Chemie und Wasser nötig. Wo spart die Redaktion? Natürlich kann eine Druckerei mit über 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr für den Umweltschutz tun als wir. Doch auch die von uns gezahlte kleine CO2-Abgabe (17 € pro Heft) hilft, denn sie wird für die Wieder-Aufforstung im Harz gespendet. Wir arbeiten zudem mit Ökostrom, verzichten aufs Auto und bedrucken jedes Blatt beidseitig. Abends schalten wir alle Stand-by-Geräte ab. Und Sie? Geben Sie das Heft nach dem ­Lesen weiter! Bitte entsorgen Sie Papier in der blauen Papiertonne. So kann daraus wieder etwas Neues entstehen – z.B. das Papier für Ausgabe 18. Danke schön. Martin Ilsche (Saxoprint), Bianka Gericke Energiewende und Nachhaltigkeit  CharLiE 17 | HERBST 2022 3 Strom und Wärme von der Mierendorff-INSEL Bei der Fernwärme stieg man von Kohle auf Öl, später auf Gas bzw. Erdgas um. Nun folgt der nächste Wandel: zu Öko-Strom und „grünem“ Wasserstoff. Dafür wird das unter Denkmalschutz stehende Heizkraftwerk derzeit entkernt und bis 2026 mit einer effizienten Kraft-WärmeKopplungsanlage bestückt. Die riesigen Öl-Speicher an der Quedlinburger Straße ha- ben ausgedient und sollen Platz machen für ein neues, nachhaltiges Wohnviertel. Östlich davon, an der Darwinstraße, befindet sich seit 2013 das Umspannwerk Charlottenburg. Es ist unterirdisch mit dem Netzknoten Quedlinburger Str. verbunden (S. 4) und transformiert die Höchstspannung von 380 auf 110 kV. 2028 wird dann das Werk mit Berlins Kabel-Diagonale vernetzt, einer Hochspannungsleitung quer durch die Stadt. Berlin braucht immer mehr Strom, vor allem für den Ersatz von Erdgas. Der Kabel-Kanal für den „grünen Strom“ wird in 30 m Tiefe zwischen Brandenburger Tor und Rudolf-Wissell-Brücke gegraben. Auch der neue 45 m hohe Warmwasser-Speicher erhält Strom von der MierendorffInsel. Er steht unweit der Brü- © HemprichTophof Statt die entstehende Wärme über den Schornstein abzulassen, wurde sie zum neuen Heizkraftwerk in der Quedlinburger Straße geleitet. Von dort aus strömte ab 1911 die Wärme zum Rathaus Charlottenburg, dem ersten Berliner Gebäude mit Fernheizung. 1922 folgte die nächste Revolution: die Inbetriebnahme des ersten Hochdruck-Kessels in Deutschland. Acht Jahre später wurden die 16 weithin sichtbaren Dampfspeicher errichtet. Einmalig auch der riesige Freileitungsmast mitten auf der Quedlinburger, der bis 2013 die Umspannwerke Charlottenburg und Moabit verband. Modell des alten Energie-Quartiers. Wo früher die Kohle lagerte, entstehen neue Wohnungen. Den Schornstein gibt es schon lange nicht mehr und auch die alten Ölspeicher verschwinden. Das künftige Wohngebiet am Spreebord. cke am Kraftwerk Reuter. Bis April 2023 soll er mit 56 Mio. Litern Warmwasser gefüllt sein und dann Tausende Wohnungen mit Fernwärme versorgen. Auch das Abwasserpumpwerk Sophie-Charlotten-Str., derzeit das modernste in Berlin, wird von der Quedlinburger Straße mit Strom versorgt. Es ging im Mai 2022 in Betrieb und befindet sich westlich vom Schlosspark. Von hier aus pumpt man die Abwässer aus den Haushalten nach Ruhleben und ver- Dieser 7 km lange Kabel-Kanal befindet sich in 30 Meter Tiefe! Er verbindet ab 2028 das Ostund West-Stromnetz mit einer 380-kV-Leitung. hindert bei Starkregen den Überlauf in die Spree. © Doris Antony / wikimedia.org Bereits um das Jahr 1900 ging das Kraftwerk Charlottenburg in Betrieb. Die Lage am Wasser auf dem K ­ alowswerder (wie das Areal damals hieß) gab den Ausschlag. Die Lastkähne mit der Kohle legten am Spreeport (heute: Spreebord) an. Im Kesselhaus wurde die Kohle verfeuert und damit Strom für die nun elektrische Beleuchtung und die Straßenbahn erzeugt. Polnisch: Prąd i ciepło od WYSPY Mierendorff © Jan Pauls / 50Hertz Transmission GmbH Die Quedlinburger Straße auf der Mierendorff-INSEL strahlt nicht durch Schönheit. Doch hinter den Mauern verbirgt sich ein spannendes Kapitel der Energie-Geschichte. Hier beginnt Berlins Energiewende... Reservoirturm, ein Überbleibsel vom alten Gaswerk Und das Gas? Vom ehemaligen Gaswerk Charlottenburg in der Gaußstraße steht noch der Reservoirturm (Foto) aus rotem Klinker. Auch ihm wird neues Leben eingehaucht: Jugendliche werden sich hier mit Energie-Themen beschäftigen. Das hat auf jeden Fall Zukunft. B. Gericke 4 Hinter dieser Tür: Netzknoten Quedlinburger Straße CharLiE 17 | HERBST 2022 Praktisch, funktional und sicher Zu Besuch beim Netzknoten Charlottenburg Türkisch: Pratik, fonksiyonel ve güvenli | Bulgarisch: Практичен, функционален и безопасен © Energie-Museum Gemeinsam betreten wir den Neubau, der gerade einmal vor 1 Jahr und 9 Monaten in Betrieb genommen wurde (Oktober 2020): Ein hohes Gebäude, ausgestattet mit moderner Technik. Alles wirkt Vor dem neuen Gebäude des Netzknotens: Oliver Traupe, Frank Wunderlich und Jörg Steinert nicht nur sauber und übersichtlich, sondern funktional und leise. Es ist fast unspektakulär hier, dabei verteilt der neue Netzknoten in der Quedlinburger Straße 43 elektrischen Strom im Hochspannungsbereich – 110.000 Volt (110 Kilovolt)! Das sind Werte, die wir uns kaum vorstellen können… Mehr als 30 Millionen € wurden dafür investiert. Die alte © B. Gericke Links im Bild: das 110-kV-Kabel zwei Etagen. Für die Isolierung in der Schaltanlage sorgt ein spezielles Gas – deshalb die Bezeichnung „gas-isolierte Schaltanlage“. Der Netzknoten Charlottenburg verteilt nunmehr elektrische Energie im Bereich der Hochspannung an 10 Umspannwerke in Berlin und vier 110-kV-Kunden-Anlagen. Gudrun Radev Geballte technische Kompetenz erwartet mich am 12. August 2022 zu einem Rundgang durch den modernen Netzknoten Charlottenburg der Stromnetz Berlin GmbH: Frank Wunderlich – als Elektro-Ingenieur ein Experte und verantwortlich für die Vorbereitung von großen technischen Projekten wie auch dieses Netzknotens; Ingenieur Oliver Traupe, Gruppenleiter Betrieb Nord & West, und dazu Jörg Steinert, Referent Landes- & BezirksBeziehungen. Der neue Netzknoten verteilt den Strom an 350.000 Kunden Anlage war „in die Jahre gekommen“, an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit gestoßen und konnte nicht erweitert werden. Eine der größten Anlagen Laut Frank Wunderlich gilt der heutige Netzknoten in Charlottenburg als eine der größten Anlage dieser Art in Europa. Sie verfügt über 31 Schaltfelder mit 3-fach Sammelschiene, angeordnet auf Um die Anlage richtig zu verstehen, betont Frank Wunderlich mehrfach, dass es sich nicht um ein Umspannwerk handelt – wie oft angenommen. Nein, hier geht es nicht um Transformation, sondern vielmehr darum, Strom weiter zu verteilen. Gesteuert wird das durch die Schalt-Anlage. Die Verteilung des Berliner Stroms erfolgt über ein fast unendlich großes Kabelnetz, bestehend aus etwa 35.000 km Kabeln bis zu den Haushalten Als wasch-echter Berliner würde er die Anlage salopp gern mit einer „Verteilerleiste im Hochspannungs-Bereich“ vergleichen. Warum nicht? Das versteht man gut. Am alten Kraftwerk Charlottenburg erkennt man noch Rest der ehemaligen Freileitung. Nun können Sie sich fragen: Was hat das alles mit mir zu tun? Nun ja, viel mehr als Sie denken! Damit werden letzten Endes sowohl private Haushalte als auch Gewerbe mit Strom versorgt – sowohl in Charlottenburg und Wilmersdorf als auch in Moabit, Wedding und Reinickendorf. Wenn Sie also in der Jungfernheide-Siedlung z.B. Ihr Licht oder Radio einschalten, Tag & Nacht den Kühlschrank nutzen, ist das nur möglich dank dieses Netzknotens. Rund 320.000 Kunden aus Gewerbe und privaten Haushalten erhalten auf diese Weise in den o. g. Teilen der Stadt ihren Strom. Stets an das Morgen denken Frank Wunderlich hat vor allem die sichere Versorgung unserer Stadt mit Strom im Blick. Er muss deshalb stets in die Zukunft schauen! Seine Entscheidungen, wo investiert werden muss, wollen wohl überlegt sein. Als Grundlage dienen ihm dabei viele technische Daten. © Stromnetz Berlin GmbH Oliver Traupe wiederum setzt all das um, was Experte Wunderlich plant. Sei es, die Anlage zu betreiben, bei einer Störung einzugreifen oder Baustellen zu steuern. Immerhin zeichnet die Stromnetz Berlin GmbH verantwortlich für das Berliner Verteilungsnetz. Insgesamt zählt unsere Stadt 18 Netzknoten – und 75 Umspannwerke. Vielleicht kennen Sie ja das eine oder andere – je nachdem, wo Sie in Berlin unterwegs sind. Die Experten nannten jenes in der Auguststraße in Mitte. Das ist auch mir vertraut. Mit seiner besonderen Architektur steht es sogar unter Denkmalschutz. 5 © Stromnetz Berlin GmbH Strom-Verteilung im Berlins Nordwesten wird modern CharLiE 17 | HERBST 2022 Moderne Stromversorgung In der Schalt-Anlage des Netzknotens. Hier wird Hochspannung verteilt Bereits beim Richtfest 2018 wies man hier, am Standort Charlottenburg, auf die besondere Herausforderung hin, eine Metropole mit Strom zu versorgen. Für den Netzknoten spielten deshalb Digitalisierung und Automatisierung eine entscheidende Rolle. Seit gut einem Jahr ist das Stromnetz wieder ein landeseigener Betrieb. Zuvor gehörte der Netzknoten als Bestandteil des Berliner Verteilungsnetzes zu Vattenfall. Das glaubt man gern, ist doch im Gebäude relativ wenig Personal anzutreffen. Man sieht Bedienungsschränke, Beschriftungen, Schaltpläne, Schilder. Überwacht und gesteuert wird die Anlage aus der Ferne natürlich rund um die Uhr – durch eine Leittechnik über Monitore und Computer. Die Technik der Anlage stammt übrigens zum größten Teil von der Firma SIEMENS. Allen, die Charlottenburg und die Mierendorff-Insel kennen, ist der Standort für Industrie in der Quedlinburger Straße vertraut. Traditionell siedelt sich hier Gewerbe an. Direkt in der Nachbarschaft steht auch das Heizkraftwerk Charlottenburg. Übrigens ragte noch 2013 mitten auf der Straße eine atemberaubend hohe Freileitung empor. Die wurde inzwischen, im Rahmen der Umstrukturierung, zurück gebaut. 1600 Beschäftigte arbeiten fürs Stromnetz Berlin. Die Jobs sind wegen der Energiewende krisensicher – und die Ausbildung für einen Beruf im Kraftwerk schon lange für junge Frauen attraktiv. Bewerbungen jederzeit auf stromnetz.berlin. de/karriere Stromnetz Berlin möchte weiterhin flexibel auf die Wünsche der Kunden reagieren. Der Bedarf an elektrischem Strom steigt, wechselt aber auch. In Anbetracht dessen, wie souverän die Herren ihre Anlage verantworten und technisch beherrschen, ist mir um die Zukunft nicht bange. Gudrun Radev Als Kenner ihres Berufes erinnern die Fachleute vom Netzknoten gern an den Pionier/ Urheber der Energie-Versorgung, Emil Rathenau (18381915) – Ingenieur für Maschinenbau und Unternehmer. Zugleich war er Gründer der AEG – der Allgemeinen Elektricitäts-Gesellschaft. Tag der offenen Tür: So, 23. Oktober 11–15 Uhr. Stromnetz Berlin lädt zum Energie-Tag 2022 ins Energie-Museum auf dem Areal vom Umspannwerk Steglitz ein! Man staunt, wie viele Innovationen für den Energie-Sektor aus Berlin kamen. Sie erhalten Einblicke in die Geschichte der Elektrizitäts­ versorgung und -verteilung. Teltowkanalstraße Bus 186, 283 Energiewende lokal CharLiE 17 | HERBST 2022 7 Unterstützung für die Wirtschaft support for business (englisch) Jeannette Saleh Zaki von der Wirtschaftsförderung Charlottenburg-Wilmersdorf empfiehlt den Kontakt zum Energiespar-Netzwerk des Handelsverbandes Berlin: Bei einem Vor-Ort-Termin prüfen Experten kostenlos den Verbrauch von Lampen, Kühl- und Klimageräten. Einige Tage später gibt es einen Kurzbericht, der Sparmöglichkeiten aufzeigt und berechnet, ab wann sich eine Investition – denn Wir beratenlohnt Sie gerne. darum geht es. Häufig sind Kostenfrei! Die Beauftragten für Innovation und Technologie (BIT) auchder Handwerkskammer Einsparungen ohne InBerlin: vestitionen möglich. Die UnFachberatung Digitalisierung entscheiden, und Innovation ternehmen ob Kerstin Wiktor Telefon:Vorschläge 030 / 259 03 - 392 sie die umsetzen. E-Mail: wiktor@hwk-berlin.de Die Dr. Jost-Peter Senatsverwaltung für Kania Telefon: 030 / 259 03 - 444 Wirtschaft unterstützt das E-Mail: kania@hwk-berlin.de Projekt https://energiesparFachberatung netzwerk.berlin Energie und Umwelt hat auch die Handwerkskammer Berlin auf ihrer Internetseite aufbereitet. Weitere Tipps zum Umstieg auf kostensparende Energie-Versorgung vermittelt Dr. Martin Peters, Tel. 259 03-460, peters@hwk-berlin.de Zusammen die Zukunft gestalten Wissens- und Technologie-Transfer für das Handwerk flage Neuau Dr. Martin Peters Telefon: 030 / 259 03 - 460 Zudem bietet der Senat auf E-Mail: peters@hwk-berlin.de der Website www.bauinfoberlin.de zahlreiche Fördermöglichkeiten zum energetiDie Innovationsberatung der hat uns bei der schen Handwerkskammer Umbau von Betrieben. erfolgreichen Umsetzung unseres Die Investitionsbank stellt F&E-Projekts begleitet und damit sehr unterstützt. dafür die notwendigen FiWerk5 GmbH, Geschäftsführer nanzmittel bereit. Berliner Modellbaubetrieb Weitere Hilfen sind unter www.berlin.de/energie zusammengefasst. Viele Vorschläge für Betriebe Faltblatt der Handwerks­ kammer für Betriebe » « TIPP Impressum Handwerkskammer Berlin Blücherstr. 68 10961 Berlin Telefon: 030 / 259 03 - 01 Telefax: 030 / 259 03 - 235 info@hwk-berlin.de www.hwk-berlin.de © colourbox.de | iStock.com Viele größere Betriebe und kleine Geschäfte müssen wegen der Sanktionen bei Öl und Gas vieles umstellen, Energie einsparen oder hohe Rechnungen in Kauf nehmen. Lotte zählt: Wieviel verbrauchen wir? Mein Paul redet seit Wochen nur noch in Zwei-Wort-Sätzen mit mir: „Licht aus! Heizung runter!“ Puh, ist das an- strengend. Zugegeben, dass alles teuer geworden ist, sehe ich im Portemonnaie. Aber soll ich jetzt nur noch sparen? Die Antwort: Paul hat recht. Unser Verbrauch beim Strom liegt unterm Berliner Durchschnitt. Aber vergleicht man Vergleich: Jährlicher Pro-Kopf-Verbrauch nach Energie-Quellen (KWh) Kilowattstunden PLZ 13627 (Charlottenburg-Nord) Gesamt-Berlin (Durchschnitt) 5.000 5.980 PLZ 10629 (Kurfürstendamm) 4.560 Gas uns mit einem anderen Kiez, kommt man ins Grübeln. Pro Kopf verbraucht Charlottenburg-Nord fast 800 Kilowattstunden mehr pro Jahr als z.B. am Ku'damm. Das wären 48,28 € pro Monat mehr.1 4.530 Strom Fernwärme 4.000 3.290 2.980 3.000 2.530 2.200 2.000 2.190 1.690 1.000 Sind es die größeren Familien oder die älteren Haushaltsgeräte? Wird bei uns öfter gekocht? Oder fällt der Verbrauch am Gewerbe-Gebiet Saatwinkler Damm so stark ins Gewicht? Das sollte man mal rauskriegen, oder? Bis dahin heißt es: Licht aus! 0 * enthält Gesamtverbrauch (Haushalte + Wirtschaft) Quellen: Berliner Energie-Atlas 2021, Einwohner-Register-Statistik, 30.6.21: Statistisches Landesamt Berlin-Brandenburg 1 basiert auf dem Kilowattstundenpreis der Stadtwerke Berlin, 1.7.22 8 Energie sparen im Haushalt CharLiE 17 | HERBST 2022 Energie-Beratung lohnt sich für alle! Enerji tavsiyesi herkes için faydalıdır (türkisch) LED-Lampen benutzen Wäsche draußen trocknen WC: Spar-Taste nutzen + Waschmaschine gut füllen Fernseher komplett ausschalten Heizkörper nicht zustellen Dusch-Kopf austauschen Türen zum Flur schließen Kühlschrank + Herd brauchen Abstand Gefrierfach regelmäßig abtauen Viele Energie-Spar-Tipps klingen einfach. Im Alltag umgesetzt, helfen sie, viel Geld und Energie zu sparen. Sich einfach helfen lassen! Vor kurzem flatterten nicht nur am Heilmannring hohe Betriebskosten-Abrechnungen ins Haus. Die seitenlangen Erklärungen sind nicht einfach zu verstehen und oftmals wenig plausibel. Wer klug ist, lässt sich solche Schreiben von Fachleuten erklären und spart am Ende sogar Geld. Nicht zu zahlen oder diese Briefe in der Schublade verschwinden zu lassen, hilft leider nicht. Tipp der GEWOBAG Richtig heizen und lüften – Die Feuchtigkeit kommt vielmehr von innen. Правильно отапливать и проветривать – Обычно влажность появляется изнутри. | Doğru şekilde ısıtma ve havalandırma - Nem çoğunlukla içten kaynaklanır Scheuen Sie sich nicht, zu fragen! Das STZ bietet regelmäßig eine Sprechstunde der Schuldnerberatung. Hier gibt es Hilfe bei Miet- oder Energieschulden. Das Soziale Schreibbüro unterstützt freitags beim Schreiben von Anträgen oder Briefen. Auf Anfrage wird die Beratung auf Polnisch, Russisch, Türkisch, Farsi, Englisch und Französisch übersetzt. Tel. 9029-25260, mail@stzcharlottenburg-nord.de, Halemweg 18 Immer freitags kann man sich im STZ beim Schreiben und Ausfüllen von Anträgen helfen lassen. Energie-Beratungen CharLiE 17 | HERBST 2022 9 TIPP Vortrag Strom-Spar-Check: Donnerstag, 29.9., 10 Uhr, Kiezstube Weitere Hilfen unter: www.berlin.de/energie Beratungen durch Verbraucherzentralen 20.000 Haushalte wurden bis 2021 durch Sven Schoß und seine Kollegen von der Caritas beraten. Aus diesem Anlass feierte man in der Schlangenbader Straße 2x täglich Fenster weit öffnen Computer ausschalten Tipp der GEWOBAG Sprechstunde Mietschulden: Mi, 9–12 Uhr, Quartierbüro Reichweindamm 6 Übrigens: Die meisten Heizkosten sparen Sie bei einer Raumtemperatur von 20–21°C. Большую часть расходов на отопление вы сэкономите, если настроите так, чтобы достигалась комнатная температура от 20 до 21 °C 20 ila 21 °C'lik bir oda sıcaklığında önemli tasarruflar elde edilir. „Wenn ich komme, geh’n die Lichter aus“, sagt Sven Schoß. Er ist einer von 50 Strom-SparHelfern. Sie beraten Haushalte mit kleinen Einkommen beim Energiesparen. Das Wissen für den „Strom-Spar-Check“ erwarben die Caritas-Mitarbeitenden in Schulungen der Energie-Agentur. Manche waren arbeitslos, wissen selbst, wie wichtig Tipps fürs Geldsparen sind. Weil sich manche Familien sparsame Elektrogeräte kaum leisten können, bringen Schoß und Kollegen zur Beratung LED-Lampen oder Steckerleisten gratis mit. Über das Förderprogramm des Senats (siehe Gutschein) wird z.T. sogar der Kauf effizienter Hausgeräte gefördert. In- Ausschneiden, Einlösen, Geld sparen! Strom-Sparhilfe Charlottenburg Berliner Straße 1a, U7 Berliner Str. stromsparhilfe-chw@ caritas-berlin.de tel. Beratung: 505 670 31 freitags 10–12 Uhr, Ralf Degner Strom-Sparhilfe Spandau Hasenmark 3, U7 Altstadt Spandau Sven Schoß, Tel. 0152/54623996 stromsparhilfe-spandau@ caritas-berlin.de zwischen wurden dank der 20.000 Beratungen in Berlin 34.000 Tonnen vom schädlichen Kohlendioxid (CO2) eingespart. Ein großer Erfolg ist der VideoKanal von „Sven“. Die Filme sollten eigentlich nur die Corona-Zeit überbrücken. Doch inzwischen werden die Energie-Tipps hundertfach geteilt und mit Likes versehen. Statt mit mahnendem Zeigefinger berlinert er unterhaltsam über Lampen, Klospülung oder Kühlschränke (Mehr Infos: YouTube/Stromspar-Check). Beratungen und Vorträge finden wieder regelmäßig statt. Man könne sich kaum vor Anfragen retten, so Schoß, und verweist auf weitere Angebote in Berlin. … sind bundesweit kostenfrei und unverbindlich. Die Verbraucherzentrale hat viele Infos zum Thema Energie auf ihrer Website hinterlegt. Außerdem besteht die Möglichkeit telefonisch oder online bei Seminaren Fragen zu stellen – z.B. zur eigenen Strom- oder Betriebskosten-Abrechnung. Wer Rechnungen für Energie nicht mehr zahlen kann, sollte sich per Telefon 21485202 oder per E-Mail melden: energieschulden@vz-bln.de Kurse der Volkshochschule Auch die Berliner Volkshochschulen bieten Online-Vorträge für ein geringes Entgelt unter: www.vhs.berlin.de Mietervereine Oft sind die Abrechnungen von Betriebskosten nicht korrekt und es lohnt sich, diese einmal prüfen zu lassen. Beim Berliner Mieterverein arbeiten Fachleute, die diese komplizierten Formulare beurteilen können: Zillestraße 81, U7 Bismarckstr., Tel. 226 260 10 Planen und Bauen CharLiE 17 | HERBST 2022 Neuer Container für Jackie-Mädchentreff Nun ist es soweit: „Jackie“ am Jakob-Kaiser-Platz wird endlich fertig und am 20. Oktober um 14 Uhr – kurz vor den Herbstferien – feierlich eröffnet. Der Spielplatz wird seit dem Sommer von den Familien gut angenommen. Es fehlte bislang der Clou: nämlich der Jugend-Container. Viel Platz und Solarstrom vom Dach WC Der vor allem für Mädchen konzipierte, ganzjährig nutzbare Jugendclub bietet viel Platz zum Spielen und Tanzen. Ein kleiner Raum ist für Medien-Arbeit, Malen oder Basteln vorbehalten. Wie versprochen, hat der neue Club endlich © Visualisierung Conzept / bearb. B. Gericke Știri de la clubul fetelor Jackie (rumänisch) J A CK I E eine­Toilette und eine kleine Küche. Hier können die Mädchen die legendären „TschauKakao-Feste“ vorbereiten und Eierkuchen backen. Oben auf dem Dach produzieren 6 Solarmodule den hauseigenen Strom – z.B. für das von den Kindern gewünschte WLAN. Für den Bau der gesamten Anlage über das Förderprogramm Nachhaltige Erneuerung knapp 1 Mio. Euro investiert. Das sieht man, denn der Spiel- und Bolzplatz zwischen Klausingring und Jakob-Kaiser-Platz ist schöner, denn je. Kommen Sie mit Kind und Kegel zur Eröffnung am 20. Oktober um 14 Uhr. Vier Tage später beginnen die HerbstFerien – dann ist jeden Tag geöffnet. Kinder können auf der Slackline balancieren, jonglieren, Streetball spielen oder einfach in Ruhe schaukeln. Carsten-Michael Röding, Vorstandsmitglied der Charlottenburger Baugenossenschaft, verspricht trotzdem eine gute Öko-Bilanz. „Wir werden neue Bäume pflanzen, Spielplätze bauen, das Dach begrünen. Unsere Idee ist ein grüner Dachgarten für alle. Dazu hoffen wir auf Fördergelder vom Quelle: bbg Hinter dem Halemweg 31 gibt es eine neue Baustelle. Hier entstehen derzeit zwei Gebäude mit insgesamt 31 Wohnungen. Der Spielplatz im Hof ist bereits aufgegeben, auch einige Bäume wurden gefällt (siehe CHARLIE 10). © A. Schwartz Moderner Energie-Standard am Heinickeweg Die neuen Wohnungen im grünen Innenhof Heinicke-/Halemweg sollen barrierefrei, energiesparend und familiengerecht sein. Senat. Das Wohngebäude soll die Energieeffizienz-Klasse B (KfW 55) erreichen. Das bedeutet, die neuen Mieter zahlen weniger Betriebskosten. Die Neubauten werden wie unsere anderen Häuser im Umfeld mit Fernwärme beheizt.“ Auf Dächern einiger Bestandsgebäude hat die Baugenossenschaft schon Photovoltaik-Anlagen installiert. Hingegen wurden energetische Das Baugeschehen im Innenhof Maßnah­men an den Gebäudehüllen wegen der Denkmalschutz-Auflagen bisher nicht realisiert, so Carsten Röding. Infos: https://bbg-eg.de/ aktuelle-information/ Reparieren, Bewegen und Spenden CharLiE 17 | HERBST 2022 11 Mehr als eine Rad-Werkstatt Više od radionice za bicikle (kroatisch) Yassin fährt nach einer Woche Training souverän den Parcours ab. In den Herbstferien gehts weiter. Bezirksstadtra(d)t Detlef Wagner beim Test der Strecke an der Gedenkkirche Plötzensee Am 18. August staunten Passanten nicht schlecht: Auf dem Vorplatz des evangelischen Gemeindezentrums am Heckerdamm war eine „Fahrschule“ aufgebaut – und einer der „Fahrschüler“ war Detlef Wagner, der Stadtrat für Jugend und Gesundheit. Er schwitzte sichtlich unter seinem Helm, denn der Parcours hatte seine Tücken. Die Kinder schienen gut mit der Strecke klar zu kommen. Sie hatten ja auch schon eine Woche geübt. Einige saßen zum ersten Mal im Sattel. Kein Wunder, denn Kinder-Räder sind teuer, nicht jede Familie kann sich eins leisten. Doch hier konnten die Kids mit dem Übungsrad trainieren. Die schöne Idee kam vom Jugendclub, denn die dortige Fahrrad-Werkstatt war aus Personal-Mangel lange verwaist. Geld aus dem Förder­ programm Großsiedlungen Der Wunsch, die Werkstatt neu zu beleben, Kindern das Fahren und Jugendlichen das Reparieren beizubringen, wurde nun Wirklichkeit: dank einer großen Summe aus dem Förderprogramm zur Stärkung der Nachbarschaft in den Berliner Großsiedlungen. Die Werkstatt ist nun neu bestückt und ein Verein hält diese am Laufen. Geplant ist zudem einen Container aufzustellen, wo die Räder sicher sind. Die gespendeten Räder will nicht nur der Club nutzen, sondern auch die MoltkeSchule gegenüber, die nun das Radeln in den Sport-Unterricht integriert. „Radfahren ist gesund“ Stadtrat Detlef Wagner ist von diesem Konzept sofort überzeugt. Er ließ sich von Doris Leymann, die das Fördervorprogramm im Bezirk koordiniert, nicht lange bitten und kam persönlich zur WiederEröffnung der Rad-Werkstatt: „Radfahren trainiert die Balance und das Vertrauen in den eigenen Körper. Die Kinder brauchen dies sehr. Außerdem freue ich mich als ehemaliger Polizist, wenn sie Regeln im Straßenverkehr früh lernen. So beugen wir Unfällen vor.“ Stolze Kinder, stolze Akteure am 18. August am Heckerdamm Stadtrat Wagner mit Tochter, Doris Leymann (SPK), Werkstattleiter Ralf und Günter Müller (Verein BegSpo) Für viele gute Zwecke Günter Müller von der „Berliner Gesellschaft für Gesundheit durch Sport (BegSpo)“ ist froh, dass mit seinem Projekt so viele gute Dinge gleichzeitig passieren. „Hier sollen Jugendliche und größere Kinder lernen, die Räder in Schuss zu halten. Sie sehen zudem, dass sie etwas Soziales tun.“ Denn die Räder, die sie zusammen mit „Werkstatt-Chef“ Ralf reparieren, sind für Familien mit geringen Einkommen bestimmt. Außerdem blockieren die vielen Schrott-Räder nicht mehr die Fahrradständer (CHARLIE 11), sondern werden aufgearbeitet. Jugendclubleiter Mathis Waltmann bittet Nachbarn, alte Drahtesel aus dem Keller zu holen und vorbei zu bringen oder sie abholen zu lassen. „Die Neugier, mit der die Kids hier in die Werkstatt kommen, ist das allemal wert.“ Und Frau Leymann, verantwortlich für die Sozialraumorientierte Planungskoordination ergänzt: „Das Projekt ist eine Herzenssache. Zudem nachhaltig, denn die Räder kommen in den Kreislauf zurück. Wegen eines kaputten Schlauchs sollte kein Rad im Schrott landen.“ Bianka Gericke Fahrrad-Werkstatt, Heckerdamm 210, Di + Mi 14–17 Uhr Rad-Kennzeichnung durch die Polizei: 30.9., 12 Uhr, Kiezstube Neue  Projekte in Charlottenburg Info-Abend zum Förderprogramm kommenden Jahr für Menschen und Klima im Kiez geplant sind. Die Bezirksbürgermeisterin Kirstin Bauch wird auch zugegen sein und die Veranstaltung eröffnen. Nach einigen einführenden Worten und Kurzvorträgen freuen wir uns darauf, dass wir ihnen die aktuellen Projekten in der Jungfernheide vorstellen können. Das Grünflächen- und Umweltamt gibt u.a. Auskunft zu Spielplatz, Jungfernheideteich und Plansche. Es ist schon eine gute Tradition: einmal im Jahr geben wir Ihnen einen Überblick über den Stand der bisherigen städtebaulichen Erneuerungsprojekte. Erfahren Sie am 28. September aus erster Hand, welche spannenden Maßnahmen im Hinweisen möchten wir auf den besonderen Ort unseres Treffens: den Gemeindesaal am Vivantes-Pflegehaus Heinickeweg 7. Inzwischen sind auch die MSA-Sprechstunden im Stadtteilzentrum und der Kiezstube etabliert. Jede Bewohnerin, jeder Bewohner kann sich hier Aufbruch an der Wilmersdorfer Schon oft hat Berlin älteste Fußgängerzone, die Wilmersdorfer Straße, ihr Aussehen verändert und sich an die Bedürfnisse ihrer Zeit angepasst. Um die besondere Identität der Straße auch zukünftig zu stärken, haben die AG Fußgängerzone Wilmersdorfer Straße e.V. und die Wirtschaftsförderung des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf im November 2021 das Büro Urbanizers mit dem Standortmanagement Wilmersdorfer Straße beauftragt. Gemeinsam mit Gewerbetreibenden, Nachbarn, Passanten und weiteren Akteuren vor Ort wird ein Leitbild für die zukünftige Entwicklung der Straße erarbeitet. Vorrangig sind dabei aktuelle Themen wie Mobilität, Klimaanpassung, aber auch das Einbinden neuer Akteure aus Kultur und Wirtschaft. Das Team des Standortmanagements führt dazu Befragungen durch und organisiert Workshops für die zentralen Akteursgruppen. Während der Aktionstage ist es auf der Straße ansprechbar. Haben auch Sie Ideen für die zukünftige Entwicklung der Wilmersdorfer Straße? Dann wenden Sie sich an uns. Infos unter: www.unserewilmi.de Marie Köhler, Standortmanagement Einlass ist 17 Uhr, Beginn um 17.30 Uhr. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und auf interessierte Nachfragen der Nachbarn. Nadine Fehlert vom Büro Jahn, Mack & Partner, Gebietsbeauftragte Charlottenburger Norden Nah bei den Menschen In CHARLIE 16 stellten wir das Projekt „Mobile Stadtteilarbeit“ (MSA) CharlottenburgNord vor. Seit April spricht das Team um Projektleiter ­Stefan Ewert Leute auf der Straße an, berät und informiert. Bei Kiezfesten oder Aktionstagen werden Nachbarn nach ihren Problemen und Wünschen befragt. „Wir haben für viele Sorgen ein offenes Ohr“, sagt Ewert. „Oft können wir mit einem Rat weiterhelfen.“ CharLiE 17 | HERBST 2022 © Urbanizers 12 spontan Rat holen oder Ideen für Verbesserungen unterbreiten. Häufig wird gefordert: • Müll und Vandalismus eindämmen • Grünanlagen verbessern • mehr gepflegte Lokale • mehr Chancen zum Deutschlernen schaffen Die Antworten werden gesammelt und ausgewertet und fließen später in Vorschläge für Projekte. Ein erfreuliches Resultat der ersten Monate ist die Gründung von zwei Aktionsgruppen. Deren Anliegen ist es, nicht nur zu „meckern“, sondern selbst mit anzupacken. Das Standort-Management beim KehrDay am 8. September auf der Wilmersdorfer Straße. Mit dabei Bürgermeisterin Kristin Bauch Clean-Up-Aktionsgruppe Gaby und Gisela wohnen am Reichweindamm 23. Sie fühlen sich im Stadtteil zuhause und möchten, dass er lebenswert bleibt. Im Sinne „mein Stadtteil ist mir nicht egal“ haben sich beide Nachbarinnen entschieden, dem Müll vor ihrem Haus den Kampf anzusagen. Jeden Montag und Donnerstag sammeln sie ab 9 Uhr den Abfall auf und hoffen, dass ihre Aktion Schule macht und andere Mieter-Gruppen motiviert, dasselbe tun. Gemeinsam bewegen wir ChaNo Ähnlich denken auch die fünf Mitglieder einer zweiten Arbeitsgruppe, die sich alle 14 Tage im STZ trifft. Die Frauen und Männer möchten unter dem Motto „Gemeinsam bewegen wir ChaNo“ aktiv mitgestalten. Sie setzen sich dafür ein, dass der Stadtteil barrierefrei wird, mehr Bänke im öffentlichen Raum stehen oder sich gepflegte Restaurants ansiedeln. Gerade für Ältere sollen kleine Fortschritte schnell sichtbar werden. Deshalb gibt es bereits Kontakte zu Akteuren im Stadtteil oder auf Bezirksebene. Weitere Interessierte sind sehr willkommen. Mobile Stadtteilarbeit Sprechstunden: Di 12–14 Uhr, Kiezstube, Reichweindamm 6 Do 10 –12 Uhr, STZ, Halemweg Infos: www.stz-charlottenburgnord.de Kontakt: 0178/4609224 oder ewert@stadtteilverein.eu 3. Bauabschnitt vom Grünzug Popitzweg–Halemweg eröffnet CharLiE 17 | HERBST 2022 13 Großer Trommelwirbel zum Auftakt Die Bürgermeisterin unseres Bezirks, Kirstin Bauch, ist begeistert vom neuen Grünzug zwischen Halemweg und Popitzweg, dessen vorletzten Abschnitt sie am 29. Juni eröffnete (CHARLIE 16). Mit dabei die Stadträte Oliver Schruoffeneger und Fabian SchmitzGrethlein sowie Hendrik Hübscher von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen. Über drei Mio. Euro aus dem Programm Nachhaltige Erneuerung sind in das Projekt geflossen, eine weitere wird bis zur Fertigstellung noch hinzukommen. Nachbarn, Verwaltung und Fachleute der Projektentwicklung haben seit 2018 Hand in Hand gearbeitet. Herausgekommen ist ein regelrechter Stadtteilpark für alle Generationen, der auch dem Stadtklima und der Natur gut tut. Während das rote Band durchgeschnitten wird (mit dabei Landschaftsarchitektin Regine Lechner und Florian Hallensleben von der Firma Fehmer), ertönt fröhlicher Trommelwirbel. Die musikalische Einlage hat die Cajón-AG der Quar t iersMusikAkademie einstudiert. Hinter ihnen tobt bereits eine große Kinderschar auf der neuen Bewegungslandschaft am Schneppenhorstweg. Sie bietet Balanceund Kletterebenen auf Seilen, Stangen und Naturstei­ nen Am neuen Bürgergarten Fotos: B. Gericke Veliki bubanj za početak (bosnisch) Klettern und Toben am Schneppenhorstweg: Große Freude bei den Kindern aus dem Kiez Kirstin Bauch, Bürgermeisterin (r.) hat allen Grund zum Lachen. An ihrer Seite: die Bezirksstadträte Fabian Schmitz-Grethlein und Oliver Schruoffeneger sowie Hendrik Hübscher von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (v.l.n.r.) und fordert Jung und Alt gleichermaßen heraus. Die Gestaltung mit farbigen Akzenten in Orange fügt sich in das künstlerische Gesamtkonzept ein, das die Bildhauerin Prof. Susanne Specht mit entwickelt hat. Aus den einfachen Formen Linie, Quadrat und Viertelkreis schuf sie eine individuelle „Ortsmarkierung“. Den Eingang am Popitzweg bildet ein Gitter aus Corten­ stahl, das Transparenz, aber auch Geborgenheit signalisiert. Auf dem Boden setzen sich die Linien des orange verwitternden Metalls als Strichcode fort. Diese immer wiederkehrende Farbe knüpft an die Gestaltung des U-Bahnhofs an. In der Mitte zwischen den Spielplätzen lädt die SitzSkulptur ein, die aus den gleichen Formen und Materialien besteht. In Orange ist auch das Team „Parklauf“ erstmalig zugegen. Es wird die Leute ansprechen, hier Ordnung zu halten. Am U-Bahnhof Halemweg dominiert noch die Baustelle der BVG, doch schon nach wenigen Metern öffnet sich eine breite grüne Schneise, gesäumt von blühenden Staudenbeeten. Neben Gräsern und Nachtkerzen blühen hier auch Schafgarbe und Glockenblumen: ein reich gedeckter Tisch für Insekten. Ein Stück des Grüns hat sich die lokale Gärtner-Initiative als Bürgergarten gesichert. Sie Macht Stimmung: die Cajon-AG wählte an diesem Nachmittag den Sieger aus dem LogoWettbewerb aus und hofft auf weitere Interessierte, die gemeinsam säen, pflanzen, pflegen und ernten. Dafür stehen Tisch und Werkzeug-TruhenBänke, ein Komposter und ein Wasserbehälter bereit. Bevor am U-Bahnhof im letzten Bauabschnitt der neue Stadtplatz und der Bolzplatz entstehen können, muss die BVG ihre Arbeiten beenden. Der Grünzug ist ein Beispiel für die nachhaltige Erneuerung im Gebiet. Anka Stahl, Redaktion Nach­ haltige Erneuerung (gekürzt) Auch in Orange: Das Team Parklauf 14 Post an CHARLIE: Für die Kinder im Kiez Post an CHARLIE CharLiE 17 | HERBST 2022 Das ist doch unsozial! Liebe Redaktion, Sie berichteten in der vorigen Ausgabe über die Jungfernheide. Dazu möchte ich Folgendes ergänzen. Monika Haleck Als ich im Frühling 1961 zum ersten Mal nach Berlin kam, wollte ich einen Brieffreund besuchen. Die Familie wohnte am Heckerdamm, der früher Königsdamm hieß. Ich wurde durch die im Bauhausstil in den 20er bis 30er Jahren entstandene Siedlung geführt und durch den Volkspark Jungfernheide. Diese Figuren wurden von Kindern gebaut – aus Abfall-Material. Heute schmückt das Paar den Innenhof der Helmuth-James-vonMoltke-Grundschule am Heckerdamm. Auch bei uns liegt CHARLIE aus. Wir lesen das Heft mit viel Neugierde und haben eine Bitte an alle Leserinnen und Leser: Fragen Sie im Umfeld, wer uns in der Arbeit unterstützen möchte. Unser Team freut sich auf Verstärkung, besonders gern aus dem nahen Umfeld. Özlem Erek, Koordinierende Erzieherin, Moltke-Grundschule Wir brauchen Sie! Wollen Sie Kinder jeden Tag begeistern und bilden? Wir suchen Erzieher (w/m/d) und Fachkräfte für Integration (w/m/d) für die MoltkeGrundschule. Die Stellen sind für 35 Stunden pro Woche ausgelegt und unbefristet. Wir sind eine gebundene Ganztagsschule und verpflichten uns dem Schwerpunkt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Etwa 75 % der Kinder beherrschen noch eine weitere Sprache. Deshalb ist Sprachbildung ein wichtiges Moment im Schul-Alltag. Wenn Sie bei uns mitarbeiten, sollten Sie Freude daran haben, Kinder individuell und in der Gruppe zu fördern bei Sprache, Kommunikation, Sozialkompetenz u.a. Wir brauchen Ihre Hilfe beim Erstellen von Anträgen, Dokumentationen und Berichten. Gebraucht wird Kompe- tenz für das Ausarbeiten von individuellen Förderzielen, für die Zusammenarbeit mit Eltern, Familienhilfe, Jugendamt und anderen externen Akteuren. Wichtig ist uns die enge Abstimmung mit allen Beschäftigten an der Schule, damit kein Kind zurück bleibt. Unser Team unterstützt auch jene Bewerberinnen und Bewerber, denen der Abschluss zur Fachkraft für Integration noch fehlt. Bei uns kann die Qualifikation berufsbegleitend erlangt werden. Ich kam aus einer süddeutschen Kleinstadt und liebte unser Naturbad am Neckarstrand. Deshalb war ich begeistert, als wir im folgenden Sommer in Badekleidung nur über den Damm gingen, um den ganzen Tag im Freibad zu verbringen. Wir heirateten und zogen 1964 in die Paul-Hertz-Siedlung. Wir waren jede freie Minute im Freibad. Wir fanden schnell Kontakt zu den „Erstmieter-Familien“. Alle waren jung und hatten schon Kinder. Es ergab sich, dass man sich in den Sommern im Freibad traf. Der Eintrittspreis war gering. Verpflegung, Getränke, Spielzeug, Schippe und Eimer – alles dabei und ab ins Bad! Es war herrlich, ich saß im Schatten, machte Handarbeiten, behielt den Sohn im Auge und führte nette Gespräche mit Nachbarn. In dieser Zeit entstanden Freundschaften, die heute noch bestehen. Zwar besuche ich das Bad heute nicht mehr, aber dieses Freibad Jungfernheide ist in meinen Augen ein Geschenk. Nicht nur die Bevölkerung von Siemensstadt liebt es, sondern der ganze Kiez. Eine Oase in der Nähe und auch mit Kinderwagen fußläufig gut zu erreichen. Doch heute ist diese Einrichtung selbst für eine normale vierköpfige Familie finanziell kaum tragbar. Denn die heutigen Eintrittspreise kann sich doch kaum noch jemand leisten! Das ist unsozial! Wir als Redaktion sehen das ähnlich kritisch und haben darüber bereits mit dem Abgeordneten Christian Hochgrebe darüber gesprochen. Das Interview erscheint in Ausgabe 18. Egal, wo Sie beruflich stehen und wie umfangreich Ihre pädagogischen Vorkenntnisse sind: Willkommen sind Menschen, die auf andere zugehen können, sich weiterbilden wollen, die den Kiez und seine Kinder lieben und gern in einem hoch motivierten Team arbeiten. Interessiert? Rufen Sie einfach an: Heike Reinhold, Tel. 0171/5524652 Historische Postkarte von 1968, als der Eintritt ins Bad nur wenige Groschen kostete. Gewerbe – Gleich um die Ecke, Folge 7 CharLiE 17 | HERBST 2022 15 Klare Sicht: Die Glasbären Glasermeister Florian Lück beim Zuschneiden eines Spiegels Allein die Glaserei ist bemerkenswert. Unversehens steht man sich beim Betreten in einem hohen Spiegel selbst gegenüber. In dieser Werkstatt sitzt man auch nicht in einem Scherbenhaufen – im Gegenteil: Hier ist vieles durchsichtig, dabei gut geordnet und strukturiert. Der junge Florian Lück führt mit sicherer Hand den Winkel, prüft und schneidet eine meterlange Fläche, ohne zu zögern oder abzusetzen. Beeindruckend. Allein beim Zusehen wird einem flau im Magen. Denn nicht ohne Grund bieten Baumärkte ja keine Glasarbeiten an – die Gefahr, dass etwas zu Bruch geht, ist offenbar viel zu groß. Bereits in 4. Generation messen, schneiden oder kitten sie nun, die Glaser der Familie Lück. Walter Lück begann nach dem 2. Weltkrieg in der Sophie-Charlotte-Straße. Zu jener Zeit voller Entbehrungen konnte er keine ganzen Fenster reparieren, sondern nur kleine Stücke ersetzen. So zog er mit einem Handkasten um den Block. Heute geht der Trend immer mehr zu Energiespar-Gläsern. Beschichtet mit einem WärmeSchutz, lassen sie das Licht hinein, die Wärme dringt jedoch nicht nach außen. Oder es wird Isolier-Glas verlangt, das 20 mm dick ist, während einfaches Fensterglas nur 3 mm misst. Vor 6 Jahren mussten die Glasermeister jenen Standort aufgeben, richteten sich hier ein, stellten den riesigen Arbeitstisch direkt vorn an den Eingang. Zu ihren prominenten Auftraggebern gehört die Gudrun Radev Die Glasbären Jungfernheideweg 15A, Tel. 321 4568 glasbaeren@yahoo.de © Wolfgang Pfauder / SPSG „Wir sind ein klassischer Handwerksbetrieb“, stellen sich Vater und Sohn vor. Seit 6 Jahren bieten sie nun als „Die Glasbären“ am Jungfernheide-Weg ihre Fähigkeiten an. Die Kunden kommen vor allem aus Charlottenburg, Spandau oder Wilmersdorf – bringen ihre kaputten Fenster, Spiegel oder gar Türen vorbei. Natürlich könnten sie diese auch abholen bzw. wieder zurückbringen lassen. Alles ist möglich, wird je nach Auftrag vereinbart. Denn bei Glas und Fenster gibt es keine Standard-Maße, nein, alles muss individuell abgemessen und angefertigt werden: von der kleinen Badtür, über den großen Spiegel bis zum Schaufenster. Glas war schon immer modern, ist nach wie vor gefragt – sei es für verschiedene Fenster, Möbel, Schreibtische oder Küchenschränke. Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg! Wird `mal etwas Altes zur Reparatur gebracht, z.B. ein Alt-Berliner KastenDoppelfenster, schlagen ihre Herzen höher... Wenn jemand ein Praktikum absolvieren möchte, ist das durchaus möglich. „Handwerk hat goldenen Boden“, dessen sind sie sich sicher. Und wir spüren es ja auch. Vom Können der Glasermeister zeugen z.B. die Fenster im Grünen Saal vom Schloss Charlottenburg. Die „Glasbären“ restaurierten auch den Spiegel im Standesamt Villa Kogge und die historischen Glastüren in der Villa Oppenheim. In dieser Reihe „Gewerbe…“ erschienen: • • • • • • Zeitungen & Schreibwaren (CHARLIE 11) Mein Friseur (CHARLIE 12) Reparieren, Schneidern, Reinigen (CHARLIE 13) Alles fürs Fahrrad (CHARLIE 14) Bücher am Nonnendamm (CHARLIE 15) Drucken, Kopieren und Plotten (CHARLIE 16)  TERMINE 16 auch auf nebenan.de BERATUNG Kontakt: STZ Tel. 9214 0034, mail@stz-charlottenburg-nord.de Hartz IV und Grundsicherung | Kri­ senberatung bei Schulden| Hilfe: Kosten, Behörden-Briefe, Anträge | Beratung zu Mietrecht, Betriebskos­ ten|Formulare ausfüllen Fr 10–12 Uhr, Strom-Sparhilfe Char­ lottenburg, R. Degner, Tel. 50567031 Mo–Do 9–18.30, Fr 9–17, Sa 9–13 Uhr Miet-Beratung Mieterverein, Beratungszentrum, U7 Bismarckstr., tel. Termin-Vereinbarung: 226 260 CharLiE 17 | HERBST 2022 Charlottenburg-Nord KIEZ-ADRESSEN BERLIN Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf Spiel- und Bolzplatz am Klausingring – „Jackie“ Bibliothek Halemweg 18 Bildgießerei Am Spreebord 9 Bürgeramt, Wilmersdorfer Str. 46 Christophoruskirche Schuckertdamm 338 NACHHALTIGE ERNEUERUNG Erlebniswelt Tier & Natur Volkspark Info-Abend zur Nachhaltigen Erneuerung Mi, 28.9., 17.30 Uhr, s. Seite 13, Saal Vivantes Energiemuseum, Teltowkanalstr. Eröffnungsfest Mädchentreff Do, 20.10., 14 Uhr S. 10, Jackie Gottfried-Keller-Gymn. Olberstr. 38 Ev. Gedenkkirche, Heckerdamm 226 Familienzentrum, Heckerdamm 242 H.-Schultz-Bibliothek Otto-Suhr-Allee 98 Haus Mierendorffplatz 19 © B. Gericke Mo–Fr, ab 8 Uhr Wohngeld beantra­ gen Bürgeramt Wilmersdorfer, Termin unter Tel. 115 oder Online: Wohn­ geld-Rechner: www.stadtentwicklung. berlin.de/wohnen/mieten Kath.Gedenkkirche, Heckerdamm 230 Festliche Eröffnung Do, 20. Oktober, 14 Uhr KIRCHENGEMEINDEN Do, 29.9./ 27.10./ 24.11., 18.30 Uhr Plötzenseer Abend Friedensgebet + Vortrag, Ev. Gedenkkirche Do 24.11., 10 Uhr Sprechstunde Stadtnatur-Ranger, STZ Mo, 14 Uhr Kleider-Trödel Sühne-Christi FÜHRUNGEN Do, 16 Uhr Kaffee & Infos zur Ge­ denk-Bibliothek Ev. Gedenkkirche Christophorus-Kirche So, 25.9. 11.30 Uhr, Ernte-Dank im Garten MIERENDORFF-INSEL JUGEND Di, 16 Uhr Vorlesen für Kinder von 4–12, Bibliothek Halemweg Sa, 1.10., 6.11.+3.12., 10–13.30 Uhr: Führung Pfad der Erinnerung ab Sühne-Christi Tel. 381 3478 JC HECKERDAMM: Sa, 24.9. 10 Uhr Trödel-Flohmarkt, Hüpfburg Mo, 31.10. Halloween-Party regelm. Angebote: Fahrrad-Werkstatt, So 2.10., 12 Uhr + 8.12., 18 Uhr Computer-Raum mit Horst & Martin, Führung: Ausstellung Vom Bleiben & Verändern Charlottenburg in den 70er Fußball mit Chris, Gartenarbeit, Kraft­ sport (ab 15 J.), Freitag Familientag /80er Jahren Villa Oppenheim JC HALEMWEG Herbstferien 24.10.– jeden Mi, 15 Uhr Spaziergang für 5.11, 12–19 Uhr: Aerobic, Anti-AgDeutschlernende + Muttersprachler, gressions-Training, Ausflüge, Basteln, Treff: Herschelstr. 14 Boxen, Computerkurs, Kickboxen, Kochen, Musik, Nähen, Tanzen, Theater HEINRICH-SCHULTZBIBLIOTHEK, RATHAUS Do, 29.9., 19.30 Uhr Musik f. Violine Do, 13.10., 19.30 Uhr Kammer-Musik Fr, 28.10., 19.30 Uhr Duo Lieder-Fie­ ber Air francais (Sopran & Klavier) Fr, 18.11., 19.30 Uhr Gitarren-Duo J. Lopez/Peru – G. Woodcock/Israel Fr, 25.11., 19.30 Uhr Vortrag: Neue Seidenstraße Mieterverein Zillestraße 81 Rathaus Otto-Suhr-Allee 100 Fr 30.9., 10.30 Uhr Rad-Tour mit der Polizei, STZ / 12 Uhr Fahrrad-Kenn­ zeichnung durch die Polizei, Kiezstube Di, 27.9. + 11.10. 19.30 Uhr Lesung „Russischer Sommer“ mit I. Fritsch Kiezstube, Reichweindamm 6 Quartierbüro Reichweindamm 6 Do 29.9., 10 Uhr Vortrag StromSpar-Check, Seite 9, Kiezstube So, 23.10., 11–15 Uhr, Energie-Tag Führungen, S. 5 EnergieMuseum JC Jugendclub Heckerdamm 210 JC Café Nightflight, Heckerdamm 226 Mi 13 Uhr Laib + Seele LebensmittelAusgabe, Ev. Gedenkkirche Mann-mit-Hut Touren – Anmeldung erforderlich, 15 €/Person: So, 18.9./ Sa, 24.9., 14 Uhr Elektropolis „125 Jahre Siemens in Spandau“| So, 25.9./Sa, 1.10., 14 Uhr „Ringsied­ lung Siemensstadt“ | Mo, 3.10., 14 Uhr Volkspark Jungfernheide JC Jackie, Klausingring Sa, 24.9., 10.30–15 Uhr INSEL-Kon­ ferenz zu Bauvorhaben Gottfried-Kel­ ler-Gymnasium 1. Di im Monat 18–19 Uhr Rechtsbe­ ratung Wahlkreisbüro 2.+3. Fr, 17 Uhr, Tel. Bürger-Sprech­ stunde Tel 2769 7177 Wahlkreisbüro ab 21.10. Ausstellung zum 125. Jubi­ läum Mo–Fr 10–17, Sa 12–18 Uhr Bildgießerei Haus am Mierendorffplatz: 28.9., 16–20 Uhr Haus- & Hoffest Spielen + Basteln, INSEL-Quiz |Mo 15 Uhr Ukraine-Café | Di 14, Fr 10 Uhr Beratung auf Ukrainisch + Russisch Saal Vivantes, Heinickeweg 7 Stadtteilzentrum STZ, Halemweg 18 Stromsparhilfe Berliner Straße 1a Sühne-Christi-Kirche, Toeplerstr. 1–5 Villa Oppenheim, Schloßstr. 55 Wahlkreisbüro Tauroggener Str 45 KIEZ-KULTUR Mo, ab 9.30 Uhr Line-Dance STZ Fr 23.9.+ 28.10. 15 Uhr Quiz Kiezstube So, 25.9./16.+30.10., 15 Uhr Schwof bzw. Lesecafé, STZ Sa, 8.10., 17 Uhr Theater „Der Mus­ tergatte“,10 €, Sühne-Christi Fr, 14.10, 18 Uhr Orgel-Nacht mit Martin L. Carl, Sühne-Christi ab 18.10. Neue Smartphone-Kurse für Senioren, STZ/Kiezstube Mi, 26.10., 19.30 Uhr, Lesung Labyrinth – Weg der Erkenntnis, anschl: Lichter im Garten kath. Gedenkkirche Sa, 26.11., 18 Uhr Gitarrenkonzert zum Advent, anschl. Eröff Klostermarkt (bis 23.12.) kath. Gedenkkirche Impressum: Herausgeber: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Sozialraumorientierte Planungskoordination (SPK), Doris Leymann, Goslarer Ufer 39, 10589 Berlin, © September 2022 V.i.S.d.P.: Dipl.-Journ. Bianka Gericke Tel. 4208 6812, 0177-539 7083, Redaktion Charlie, Halemweg 18, 13627 Berlin, redaktion@charlie-berlin.org Abbildungen, falls nicht anders gekennzeichnet: LayoutManufaktur Redaktionelle Mitarbeit: Gudrun Radev, LayoutManufaktur; Jörg Schulenburg, Stadtteilkoordina­tion; Nachbarn: Monika Haleck, Peter Krug, Wolf-Dieter Wust | Patricia Spengler, Fachbereich Stadtplanung sowie Nadine Fehlert – Büro Jahn, Mack & Partner (Gebiets­beauftragte) Die Zeitung erscheint ohne gewerb­liche Anzeigen 4x pro Jahr im Auftrag des BA Charlottenburg-Wilmersdorf Gesamtauflage: 5.000, kostenlos Redaktionsschluss Ausgabe 18: 10. November 2022 www.charlie-berlin.org
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