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Full text: Kurzbericht zur Inspektion der Gustave-Eiffel-Schule (03K04) im Schuljahr 18/19 (Rights reserved)

Kurzbericht zur Inspektion der Gustave-Eiffel-Schule (03K04) im Schuljahr 18/19 1. Vorwort Die Inspektion der Gustave-Eiffel-Schule wurde im September 2018 durchgeführt. Das Inspektionsteam hat die Schule von außen in den Blick genommen und gibt mit diesem Bericht eine Rückmeldung zur Qualität und zum aktuellen Entwicklungsstand der Schule. Die Grundlage für ein gemeinsames Verständnis von guter Schule ist dabei der Handlungsrahmen Schulqualität in Berlin, der dieses in seinen Qualitätsbereichen und Qualitätsmerkmalen definiert. Mit dem Schuljahr 2017/2018 hat die „dritte Runde“ Schulinspektion in Berlin begonnen. Um der Individualität jeder einzelnen Schule gerecht werden zu können, hat die Schulinspektion dabei deutliche Veränderungen am Verfahren vorgenommen. 1 Der Fokus wird nun auf die Gestaltung der Unterrichtsprozesse, die Unterrichtsentwicklung mit dem schulinternen Curriculum sowie das Schulleitungshandeln und den Umgang mit den Ergebnissen der Schule gelegt. Bei der Festlegung des Inspektionsrahmens hat das Team das Ergebnis on, statistische Daten der Bildungsverwaltung, die Ergebnisse der im Online-Befragungen und schulspezifische Merkmale berücksichtigt. Für tave-Eiffel-Schule wurden somit folgende zusätzliche Qualitätsmerkmale • E.2 Ganztag • E.3 Berufs- und Studienorientierung der vorherigen InspektiAnhang 2 einzusehenden die Inspektion der Gusaufgenommen: Wir bedanken uns bei der Schulgemeinschaft für die Zusammenarbeit und Unterstützung während der Inspektion und hoffen, der Schule mit diesem Bericht Impulse für die weitere Schulentwicklung zu geben. Für den weiteren Weg wünschen wir der Schule viel Erfolg. 1 2 Die kompletten Materialien zur Schulinspektion mit einer ausführlichen Darstellung des Verfahrens stehen unter: https://www.berlin.de/sen/bildung/unterstuetzung/schulinspektion/ Der Anhang ist Bestandteil des ausführlichen Berichts. Seite 1/10 Kurzbericht zur Inspektion der Gustave-Eiffel-Schule (03K04) im Schuljahr 18/19 2. Rahmenbedingungen der Schule 2.1 Voraussetzungen Die Gustave-Eiffel-Schule ist eine Integrierte Sekundarschule im Ortsteil Prenzlauer Berg des Bezirkes Pankow und ist umgeben von Hochhäusern. Die Schule wird vierzügig geführt, kann jedoch nur einen dieser Züge mit Schülerinnen und Schülern besetzen, die die Schule als Erstwunsch angegeben haben. Die Schule bietet einen gebundenen Ganztag 3 an. Der Unterricht wird im 80-Minuten-Modell4 erteilt. In einer temporären Lerngruppe werden Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten aus den siebten und achten Klassen dazu befähig, wieder am Regelunterricht teilzunehmen. Außerdem wird Produktives Lernen 5 mit drei Praxis- und zwei Schultagen wöchentlich in jeweils einer Klasse der neunten und zehnten Jahrgangsstufe organisiert. Momentan besuchen zwölf Lernende die Schule, deren Eltern erst seit kurzem in Deutschland leben. 28 Schülerinnen und Schüler haben einen sonderpädagogischen Förderbedarf, über welchen sich die Schule auf monatlichen Treffen mit der zuständigen Schulpsychologin, einer Sonderpädagogin des SIBUZ 6 und einer Mitarbeiterin des Jugendamtes berät. Die Schule, an der auch fünf Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen arbeiten, hat eine personelle Ausstattung von 105 Prozent. Das Leitungsteam ist langjährig erfahren. Umfangreiche Informationen zur personellen und sächlichen Ausstattung der Schule, zur Zahl der Schülerinnen und Schüler sowie den Abschlussergebnissen [Mittlerer Schulabschluss (MSA)] sind im Schulverzeichnis des Landes Berlin abgebildet. Dort ist auch der vorherige Inspektionsbericht zu finden. Sie gelangen zu den Daten der Gustave-Eiffel-Schule über die Startseite des Schulverzeichnisses: https://www.bildung.berlin.de/Schulverzeichnis/ 2.2 Standort Die Gustave-Eiffel-Schule nutzt seit 2005 das weitläufige Schulgelände in der Hanns-EislerStraße und verfügt über zwei Gebäude aus den 1970er-Jahren, eine Sporthalle und einen Schulgarten. Die gesamte Anlage ist in einem schlechten Zustand. Die beiden Schulgebäude haben Beschädigungen an der Fassade und sind schlecht isoliert. Der überwiegend asphaltierte Schulhof birgt durch Bruchstellen und teilweise hohe Aufwölbungen im Bodenbelag vielerorts Unfallgefahren. Weite Teile des Geländes sind gärtnerisch nicht gepflegt. Dem Bezirksamt sind die Probleme bekannt, für das Jahr 2021 sind umfangreiche Baumaßnahmen vorgesehen. Nach 3 4 5 6 Beim Ganztag in gebundener Form sind Unterricht und verpflichtende Zusatzangebote über den Tag verteilt. Beim 80-Minuten-Modell wird der Unterricht nicht in 45-Minuten-, sondern in 2 x 40-Minuten-Einheiten erteilt. Die verbleibenden zehn Minuten werden unter anderem für Förderangebote im Mittagsband verwendet. Produktives Lernen ist eine Kombination schulischen Lernens und vorberuflicher Tätigkeit in Betrieben. Beratungs- und Unterstützungszentrum Seite 2/10 Kurzbericht zur Inspektion der Gustave-Eiffel-Schule (03K04) im Schuljahr 18/19 dem derzeitigen Planungsstand sollen eine energetische Sanierung, die Erneuerung der Fassaden, die Umsetzung von Barrierefreiheit und eine Neugestaltung des Schulhofes erfolgen. Im Inneren sind die Schulgebäude in einem gepflegten Zustand, 2005 erfolgte eine Grundrenovierung der Räume und sanitären Anlagen. Als Maßnahme im Rahmen der Amok-Prävention sind seit dem Schuljahr 2012/2013 alle Türen mit einem Knauf vor dem Zutritt Fremder gesichert. Beide Gebäude sind nur von der Schulhofseite zugänglich. Die Schulgemeinschaft organisiert regelmäßig Malerarbeiten in Eigenregie. Die Flure sind mit Wandmalereien und Schaukästen ausgestaltet, Deckenteile wurden in Kooperation mit der Kunsthochschule Weißensee verziert. Im letzten Schuljahr wurden alle Klassenräume mit beschichteten Vorhängen als Sonnenschutz ausgestattet. Insgesamt ist die Gustave-Eiffel-Schule mit Unterrichts-, Fach- und Büroräumen gut ausgestattet. Im Verwaltungstrakt stehen den Lehrkräften ein Kommunikationszimmer mit Postfächern und ein Kopierraum mit zwei PC-Arbeitsplätzen zur Verfügung. Weitere PC-Arbeitsplätze befinden sich in einem Lehrkräfte-Stillarbeitsraum und in den Vorbereitungsräumen für die Jahrgangsteams. Für die temporäre Lerngruppe und das produktive Lernen sind eigene Unterrichts-, Besprechungs- und Projekträume vorhanden. Auch die Sozialstation nutzt eigene Büro- und Gruppenräume. Vor drei Jahren hat die Schule damit begonnen, sukzessive interaktive Whiteboards in zehn Klassenräumen zu installieren. Ein Internetzugang ist in allen Räumen möglich. Die Lehrkräfte nutzen außerdem mobile Beamer und zwei Computerräume. Die Fachbereiche Kunst, Musik und die Naturwissenschaften verfügen über spezielle Fachräume und umfangreiche Materialsammlungen. Der Unterricht findet auch in zwei Hörsälen statt. Für den WAT-Unterricht stehen eine Metallwerkstatt mit Maschinenraum, eine Holzwerkstatt und eine Lehrküche bereit. Für die Arbeitsgemeinschaften und Freizeitaktivitäten im Rahmen des Ganztagsangebotes sind eigene Räume eingerichtet worden, wie z. B. der Fitness-, Spiele- oder Kreativraum. Die Schülerinnen und Schüler nutzten zudem eine Bibliothek, den Schülerclub „Grotte“ und einen Raum für die Arbeit der Schülervertretung. Die Mensa bietet Platz für ca. 60 Personen, es besteht die Möglichkeit, Produkte der Cafeteria zu erwerben oder an der Mittagessenversorgung durch den Caterer „3-Köche“ teilzunehmen. Die Sporthalle auf dem Schulhof ist für den Unterricht mit zwei Klassen geeignet und von innen in einem guten Zustand. Das Basketballfeld, die Tischtennisplatten und weitere Spielgeräte auf dem Außengelände können aufgrund des Bodenbelags nicht genutzt werden. Der größte Teil des Schulgartens ist ebenfalls verwildert, nur ein kleiner Teil kann für Unterrichtszwecke gebraucht werden. Seite 3/10 Kurzbericht zur Inspektion der Gustave-Eiffel-Schule (03K04) im Schuljahr 18/19 3. Ergebnisse der Inspektion 3.1 Stärken und Entwicklungsbedarf Stärken • vielfältige Fördermaßnahmen, die den individuellen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler gerecht werden • umfangreiche Angebote zur Berufs- und Studienorientierung • strukturiertes und partizipatives Schulleitungshandeln • lernförderliches, wertschätzendes Schul- und Unterrichtsklima • Umsetzung sprachförderlicher Maßnahmen im Unterricht Entwicklungsbedarf • • Weiterentwicklung des schulinternen Curriculums Unterrichtsentwicklung in Bezug auf die digitale Medienbildung 3.2 Erläuterungen Das Kollegium der Gustave-Eiffel-Schule legt großen Wert auf Unterstützung und Beratung der Schülerinnen und Schüler. Dem inklusiven Gedanken trägt dabei vor allem auch das sogenannte Soziale Training in den siebten Klassen Rechnung, bei dem die neuen Schülerinnen und Schüler mit Hilfe von Lehrkräften sowie Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern Regeln des sozialen Miteinanders erlernen und in Rollenspielen erproben. Das Soziale Training findet seine Fortsetzung in den Klassenräten der Jahrgangsstufen acht bis zehn, in denen die Heranwachsenden lernen, Wünsche und Probleme angemessen vorzutragen, mit allen Beteiligten zu diskutieren und dadurch auch ihr eigenes Verhalten zu reflektieren. In den TÜV-Stunden (Trainieren, Üben, Verstehen) der siebten und achten Klassen haben die Lernenden darüber hinaus die Möglichkeit, ihr Lern- und Leistungsverhalten sowie ihre Arbeits- und Zeitorganisation zu verbessern. Schülerinnen und Schüler, die in Bezug auf diese Themen noch großen Nachholbedarf haben, werden in einer temporären Lerngruppe von einer Schulsozialarbeiterin und einem Schulsozialarbeiter intensiv beraten und betreut mit dem Ziel, schnellstmöglich wieder in ihre Klassen zurückzukehren. Ein besonderes Angebot der Schule, das sich an ausgewählte Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klassen richtet, ist das Produktive Lernen. Hier können sich die Heranwachsenden wöchentlich an drei Tagen in Betrieben und an zwei Tagen in der Schule mit den Lerninhalten so auseinandersetzen, dass sie einen der möglichen Schulabschlüsse der Sekundarstufe I erreichen. Allen Lernenden steht die Schulstation zur Verfügung, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Beratungsgespräche führen, Konflikte bearbeiten und Einzelfälle besprechen. Das Team zur Ausgestaltung des Ganztages widmet sich momentan der Weiterentwicklung des Mittagsbandes, in dem die Schülerinnen und Schüler neben der Mittagsversorgung und einer Hausaufgabenbetreuung aus Förderangeboten für die Fächer Mathematik, Deutsch und Englisch wählen können. Am Nachmittag finden zahlreiche Arbeitsgemeinschaften für die Jahrgänge sieben und acht sowie Projekte für die Jahrgänge neun und zehn statt. Zu den ArbeitsgeSeite 4/10 Kurzbericht zur Inspektion der Gustave-Eiffel-Schule (03K04) im Schuljahr 18/19 meinschaften zählen z. B. Schwimmen, Gitarre und Schülerzeitung, zu den Projekten unter anderem die Berliner Stadtgeschichte. Im Zusammenhang mit den Fördermaßnahmen stehen die umfangreichen Angebote zur Berufsund Studienorientierung, die bereits im letzten Inspektionsbericht als Stärke ausgewiesen wurde. In enger Kooperation mit außerschulischen Partnern und dem OSZ „Brillat-Savarin“ ist die Berufs- und Studienorientierung in allen Jahrgangsstufen systematisch verankert. Sie beinhaltet vielfältige Angebote, in denen die Jugendlichen ihre Interessen und Begabungen entdecken und sich in verschiedenen Berufsfeldern praktisch erproben können. In den Jahrgängen sieben und acht sind die Projekte „Berufe zum Ausprobieren“, „Komm auf Tour“ zur Kompetenzfeststellung und ein Sozialpraktikum vorgesehen. Betriebspraktika und Besuche von Bildungsmessen werden in den Jahrgangsstufen neun und zehn durchgeführt. Die Praktika werden im Unterricht vor- und nachbereitet. Der WAT-Unterricht des achten Jahrgangs findet am Partner-OSZ statt. In allen Jahrgangsstufen wird mit dem Berufswahlpass gearbeitet. Die Teilnahme an Bewerbungstrainings und die Beratungsmöglichkeiten durch das Koordinierungsteam unterstützen die Schülerinnen und Schüler bei der Gestaltung des Überganges in die Berufswelt. Die Einrichtung von Lerngruppen im Dualen Lernen ermöglicht interessierten Jugendlichen ein Lernen mit erhöhtem Praxisbezug durch die Tätigkeit in Betrieben an einem Tag in der Woche. Neben dem Koordinierungsteam für die Berufs- und Studienorientierung existieren an der Gustave-Eiffel-Schule zahlreiche weitere Arbeitsgruppen, welche in einer Atmosphäre gegenseitiger Wertschätzung gut zusammenarbeiten. So gibt es z. B. vier Jahrgangsteams, die aus allen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern sowie einigen Fachlehrkräften bestehen und welche die inhaltliche Arbeit in den einzelnen Jahrgängen abstimmen sowie die Ergebnisse von Vergleichsarbeiten (z. B. Vera 8) oder Abschlussprüfungen auswerten und kommunizieren. Die vier Teamleiterinnen und Teamleiter sind zudem Mitglieder der erweiterten Schulleitung, zu der auch die Mittelstufenleiterin und die Ganztagskoordinatorin gehören und in der tagesaktuelle Anliegen und Herausforderungen gemeinsam besprochen bzw. gelöst werden. Darüber hinaus arbeiten an der Schule je nach aktuellem Entwicklungsschwerpunkt verschiedene Steuergruppen, zuletzt zur Fortschreibung des Schulprogramms. Die Strukturierung der Arbeit dieser zahlreichen Teams übernimmt das seit Jahren partizipativ handelnde Leitungsteam bestehend aus der Schulleiterin und ihrer Stellvertreterin. Beide sind bei allen am Schulleben beteiligten Gruppen sehr anerkannt, welche die stete Ansprechbarkeit und Lösungsorientierung der Schulleitung sehr schätzen. Die Schulleiterin nimmt Impulse für die Schul- und Unterrichtsentwicklung aus dem Kollegium sowie der Eltern- und Schülerschaft auf und integriert diese empathisch und kompetent, aber auch konsequent und durchsetzungsstark in den Gesamtzusammenhang der Entwicklung der Schule. Eines dieser Vorhaben war die Auseinandersetzung mit einem Entwicklungsbedarf aus der letzten Inspektion, der stärkeren Sprachförderung im Unterricht. Während diese vor sechs Jahren vergleichsweise gering ausgeprägt war, gibt es heute deutlich häufiger unterrichtliche Angebote und Maßnahmen, die das Sprachlernen bzw. das Fremdsprachenlernen, aber auch das Erlernen der Fachsprachen unterstützen. Zu diesen gehören zum Beispiel die konsequente Anwendung der 3-Schritt-Lesemethode, die in vielen Unterrichtsräumen auf Plakaten dargestellt ist, die Thematisierung von Operatoren und Glossaren sowie eine konkrete Begriffsarbeit im fachsprachlich anspruchsvollen Unterricht, der viele Lese- und Sprechanlässe schafft. Die Förderung der Sprachbildung und der Lesekompetenz ist eines der Entwicklungsziele des Schulprogramms von 2018, das auch bei der Erstellung des schulinternen Curriculums Berücksichtigung gefunden hat. Alle Fachcurricula greifen dieses Ziel auf und schreiben sprachförderSeite 5/10 Kurzbericht zur Inspektion der Gustave-Eiffel-Schule (03K04) im Schuljahr 18/19 liche Maßnahmen fest. Wichtige weitere Anforderungen an ein schulinternes Curriculum sind jedoch bisher noch nicht umgesetzt. Dies bezieht sich vor allem auf die Erstellung von kompetenzorientierten Fachplänen in Anlehnung an den neuen Rahmenlehrplan sowie die Berücksichtigung der übergreifenden Themen in diesen Plänen. Ein weiteres Entwicklungsziel des Schulprogramms ist die Förderung der Medienbildung, die in die Fachcurricula ebenfalls durchgängig eingearbeitet ist. Im Gegensatz zur Sprachbildung ist die Umsetzung der digitalen Medienbildung im Unterricht jedoch noch nicht gelungen. Auch wenn jeder Unterrichtsraum über einen Internetanschluss verfügt und in vielen Räumen interaktive Whiteboards oder Computer vorhanden sind, werden diese noch zu selten etwa zur Informationsbeschaffung oder zur Präsentation von Arbeitsergebnissen genutzt. Eine Reflexion hinsichtlich des Umgangs mit digitalen Medien, aber auch in Bezug auf den Lernprozess insgesamt, findet im Regelunterricht kaum statt. Dennoch werden in den Jahrgängen acht und neun Themen wie Datensicherheit oder Gefahren sozialer Netzwerke zum Teil im ITG- und WAT-Unterricht sowie bei Präventionsveranstaltungen der Polizei aufgegriffen. Das positive Arbeitsklima innerhalb des Kollegiums zeigt sich auch im Unterricht selbst. Die Lehrenden begegnen den Lernenden durchgehend freundlich und zugewandt, fordern Einzelne aber auch gezielt zur Anstrengung auf. Der fachlich anspruchsvolle, gut strukturierte und herausfordernde Unterricht, der in jeder dritten Stunde auch Bezüge zu anderen Fächern bzw. zur Lebenswelt der Jugendlichen herstellt, wird von den Lehrkräften anregend und methodisch abwechslungsreich gestaltet und hat sich im Vergleich zur letzten Inspektion in diesen Punkten verbessert. So gehören z. B. Stationenlernen und Lernspiele ebenso zum Unterrichtsrepertoire wie herausfordernde, problemorientierte Aufgaben, die Nachdenken und Knobeln erfordern und die in mehr als jeder dritten Stunde gestellt werden. Ebenso häufig sind Arbeitsaufträge, die nach Schwierigkeitsgrad gestaffelt sind und die den unterschiedlichen Lernstand der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen. Dem Kollegium der Gustave-Eiffel-Schule gelingt es durch vielfältige Maßnahmen, die Heranwachsenden ihrem Bedarf entsprechend zu fördern und sie darüber hinaus bei der Ausprägung der eigenen Berufs- und Studienorientierung durch eine Vielfalt an besonderen schulischen Angeboten zu unterstützen. Seite 6/10 Kurzbericht zur Inspektion der Gustave-Eiffel-Schule (03K04) im Schuljahr 18/19 3.3 Qualitätsprofil 7 Bewertung Qualitätsbereich 1: Qualitätsentwicklung 2012/2013 2018/2019 1.1 Schulprogramm B * 1.2 Interne Evaluation A * Qualitätsbereich 2: Unterricht, Lehr- und Lernprozesse Bewertung 2012/2013 2018/2019 2.1 Schulinternes Curriculum/Unterrichtsentwicklung B B 2.1.a Sprachbildung * B 2.1.b Medienbildung * C siehe Unterrichtsprofil 2.2 Unterrichtsgestaltung 2.3 Systematische Förderung und Beratung A A Bewertung Qualitätsbereich 3: Schulkultur 2012/2013 2018/2019 3.1 Beteiligung C * 3.3 Kooperationen A * Bewertung Qualitätsbereich 4: Schulmanagement 2012/2013 2018/2019 4.1 Schulleitungshandeln und Schulgemeinschaft A A 4.2 Schulleitungshandeln und Qualitätsmanagement A A Qualitätsbereich 5: Professionalisierung und Personalmanagement Bewertung 2012/2013 2018/2019 5.1 Personalentwicklung und Personaleinsatz A * 5.2 Arbeits- und Kommunikationskultur im Kollegium A * Qualitätsbereich 6: Ergebnisse der Schule 6.1 Schulleistungsdaten und Schullaufbahn Bewertung 2012/2013 2018/2019 C A Bewertung Schulspezifische Qualitätsmerkmale 2012/2013 2018/2019 E.1 Zusätzliche Sprachförderung D * E.2 Ganztag A A E.3 Berufs- und Studienorientierung A A * (nicht bewertet): Dieses Qualitätsmerkmal war im Inspektionsrahmen der vorherigen Inspektion nicht enthalten bzw. es ist im Inspektionsrahmen dieser Inspektion nicht enthalten. 7 Das Qualitätsprofil beinhaltet verpflichtende Qualitätsmerkmale (grau unterlegt) und Wahlmodule. Hinter diesem Qualitätsprofil verbergen sich ca. 200 Indikatoren. Die Schule erhält im ausführlichen Bericht eine detaillierte Rückmeldung dieser Ergebnisse im Bewertungsbogen. Nähere Informationen zu den Instrumenten und den Verfahren der Berliner Schulinspektion finden Sie im Internet unter https://www.berlin.de/sen/bildung/unterstuetzung/schulinspektion/. Seite 7/10 Kurzbericht zur Inspektion der Gustave-Eiffel-Schule (03K04) im Schuljahr 18/19 3.4 Unterrichtsprofil Unterrichtsbedingungen ++ + - -- Mittelwert 8 2012/2013 2018/2019 2.2.1 Lehr- und Lernzeit 64 % 29 % 4 % 2 % 3,57 3,56 2.2.2 Lern- und Arbeitsbedingungen 91 % 7 % 2 % 0 % 3,82 3,89 2.2.3 Strukturierung und transparente Zielausrichtung 69 % 31 % 0 % 0 % 3,52 3,69 2.2.4 Kooperation des pädagogischen Personals (bewertet in 4 Unterrichtssequenzen) Verhalten der Schülerinnen und Schüler im Unterricht * * 2.2.5 nicht bewertet 73 % 20 % 7 % 0 % 3,59 3,67 2.2.6 Pädagogisches Klima im Unterricht 82 % 16 % 2 % 0 % 3,52 3,80 2.2.7 Förderung der Leistungs- und Anstrengungsbereitschaft 56 % 27 % 18 % 0 % 3,41 3,38 Unterrichtsprozess ++ + - -- 2.2.8 Reflexion des Lernprozesses 0 % 18 % 24 % 58 % * 1,60 2.2.9 Fachimmanentes, fachübergreifendes und fächerverbindendes Lernen 33 % 64 % 2 % 0 % 3,16 3,31 2.2.10 Methodenwahl 49 % 40 % 9 % 2 % 3,20 3,36 2.2.11 Medienbildung 2 % 13 % 16 % 69 % * 1,49 2.2.12 Sprachbildung 27 % 44 % 29 % 0 % 2,66 2,98 Individualisierung von Lernprozessen ++ + - -- 2.2.13 Innere Differenzierung 9 % 22 % 40 % 29 % 2,09 2,11 2.2.14 Selbstständiges Lernen 4 % 27 % 22 % 47 % 1,73 1,89 2.2.15 Kooperatives Lernen 9 % 29 % 27 % 36 % 2,07 2,11 2.2.16 Problemorientiertes Lernen 7 % 18 % 24 % 51 % 1,95 1,80 Mittelwert 2012/2013 2018/2019 Mittelwert 2012/2013 2018/2019 Die Symbole in der Bewertungsskala sind folgendermaßen definiert: ++ + -8 trifft trifft trifft trifft zu eher zu eher nicht zu nicht zu Für die Berechnung des Mittelwerts sind der Bewertung „++“ der Wert 4, der Bewertung „+“ der Wert 3, der Bewertung „-“ der Wert 2 und der Bewertung „- -“ der Wert 1 zugeordnet. Seite 8/10 Kurzbericht zur Inspektion der Gustave-Eiffel-Schule (03K04) im Schuljahr 18/19 3.5 Vergleichende Darstellung der prozentualen Verteilung der Bewertungen des Unterrichts Unterrichtsbedingungen 100% 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 2.2.1 2.2.2 2.2.3 2.2.4 ++ + - 2.2.5 2.2.6 2018/2019 2012/2013 2018/2019 2012/2013 2018/2019 2012/2013 2018/2019 2012/2013 2018/2019 2012/2013 2018/2019 2012/2013 2018/2019 2012/2013 0% 2.2.7 -- Unterrichtsprozess 100% 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 2.2.8 2.2.9 2.2.10 2.2.11 2.2.12 ++ + - 2.2.13 -- Seite 9/10 2.2.14 2.2.15 2018/2019 2012/2013 2018/2019 2012/2013 2018/2019 2012/2013 2018/2019 2012/2013 2018/2019 2012/2013 2018/2019 2012/2013 2018/2019 2012/2013 2018/2019 2012/2013 2018/2019 2012/2013 0% 2.2.16 Kurzbericht zur Inspektion der Gustave-Eiffel-Schule (03K04) im Schuljahr 18/19 3.6 Vergleichende Darstellung der Bewertungen des Unterrichts anhand des Mittelwerts 9 Schule - Berlin 4,00 3,50 3,00 2,50 2,00 1,50 1,00 2.2.1 2.2.2 2.2.3 2.2.5 2.2.6 MW Berlin 2.2.7 2.2.9 2.2.10 2.2.12 03K04 MW 2012/2013 2.2.13 2.2.14 2.2.15 2.2.16 2.2.15 2.2.16 03K04 MW 2018/2019 Schule - Schulart 4,00 3,50 3,00 2,50 2,00 1,50 1,00 2.2.1 2.2.2 2.2.3 2.2.5 MW ISS/GemS 9 2.2.6 2.2.7 2.2.9 2.2.10 03K04 MW 2012/2013 2.2.12 2.2.13 2.2.14 03K04 MW 2018/2019 Die aktuellen Unterrichtsbeobachtungen werden mit dem Mittelwert von ca. 27.000 Unterrichtsbeobachtungen der zweiten Inspektionsrunde verglichen. Seite 10/10
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