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und Burleskenstücken, womit Teutschland mit jeder Messe überschwemmt wird, dann und wann eins erscheinet, daß wirklich gut, und nach der eigentlichen Absicht der Bühne ausgearbeitet ist, worin die Wahrheit zur belehrung und Besserung der Menschen in einer ehrwürdigen Gestalt vorgesteööt wird. Zu dieser letzten Gattung kann man mit allem Recht den Thomas Morus rechnen, ein Stück das so wohl dem Verstande als auch dem Herzen des Herrn V. Ehre macht, und besonders zur Bildung des letztern gelesen zu werden verdient. Der Charakter des Thomas Morus ist mit vielem Glück gezeichnet worden. Seine so edeln und erhabene Gesinnungen für die Tugend und Religion, alle seine bewunderungswüdrige erhabene Eigenschaften, seine feste Denkart, Standhaftigkeit und Geduld im leiden, und seine Unerschrockenheit im Tode, sind so schön, so treffend, und mit der wirklichen Geschichte so übereinstimmend geschildert worden, als es nur immer die Regeln der Schauspielkunst erheischen können. Wie sehr wäre es zu wünschen, daß dieses vortreffliche Stück, dessen Lesung nicht
genug