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entschloss er sich, diesen Genuss sich nicht ganz entgehen
zu lassen. Nicht ohne von Gliedern seiner Familie begleitet
zu sein, und durch sie, wie er hoffte, gegen plötzliche Gefahren
geschützt, weilte er in den verschiedenen Sälen, betrachtete
die besten Bilder mit eingehender Aufmerksamkeit,
und scheute sich nicht, durch Gehen und Stehenbleiben seine
Kräfte anzustrengen. Krfreut, aber auch sehr ermüdet kehrte
er in das Haus zurück: er hatte sich zu viel gethan und ward
von einem neuen, letzten Schlaganfall heimgesucht, von dem
er sich nicht wieder erholen sollte. Seitdem lag er meist
auf dem Sopha, ass so gut wie nichts, redete wenig, und
ging ‚sichtbar seiner Auflösung entgegen. Die Harnverhaltung,
an welcher er zugleich zu leiden hatte, erschwerte seinen
-Jeidenden Zustand ausserordentlich.
Sein Geburtstag, — der achte December — schien sein
Todestag sein zu müssen, die Familie war grösstentheils vereinigt
und vorbereitet: er überlebte ihn nicht nur, sondern
zeigte noch einige Theilnahme an den eingehenden Briefen
aus der Nähe und Ferne, z. B. an denen seiner alten Freunde
Hinck in Heilsberg und Ehrenberg in Berlin, die er sich vorlesen
liess. Mir war vergönnt, noch einmal an seinem Sopha
vorüberzugehen, einen sehr freundlichen, liebevollen Blick
seines Auges und einen Druck seiner welkenden Hand zu
empfangen.
Wenige "Tage darauf kam die Kunde von seinem Hinscheiden:
am 12. December war er sanft und schmerzlos in
das Jenseits hinübergeschlummert. Die Trauer war allgemein.
Auch der Königin Augusta Majestät schrieb unter
dem 16. December an den Stadtgerichtsrath August Meineke
hier: „Ich habe mit der aufrichtigsten Theilnahme das Hinscheiden
Ihres Vaters gehört und möchte Ihnen und den
übrigen Hinterbliebenen des vortrefflichen Mannes gern Mein
Beileid bezeugen. Der Verstorbene hat sich durch seine
Werke und durch sein Wirken einen Namen gemacht, der
nicht untergehen wird, und alle diejenigen, die durch beides
yvefördert worden sind, werden ihm stets ein dankbares An-I“
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