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18. Brüder zu den festlichen Gelagen

Full text: Festlieder des Architekten-Vereins zu Berlin (Public Domain)

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Auf des Geistes lihtgewohnten Schwingen 
Stürzt der Jüngling müthig 'in die: Welt,“ 
Ware Freunde will er sich erringen, 
Die er fest und immer fester hält. 
Bleibt die Meinen All', 
Bis zum Weltenfall 
Treu dem Freund auf ewig zugesellt. 
Lasset nicht die Jugendkraft verrauchen, 
In dem Becher winkt ein goldner Stern; 
Honig laßt uns von den Lippen saugen, 
Lieben ist des Lebens süßer Kern. -- 
Ist die Kraft versaus't, 
Ist der Wein ;verbraus't, 
Folgen, alter Charon, wir dir gern! 
19. 
Rus Fouer ward der Geist geschaffen, 
Drum schenkt mir süßes Feuer ein; 
Die Lust der Lieder und der Waffen, 
Die Lust der Liebe schenkt mir ein, 
Der Traube süßes Sonnenblut, 
Das Wunder glaubt und Wunder thut! 
Was soll iH mit dem Zeuge machen, 
Dem Wasser ohne Saft und Kraft, 
Gemacht für Kröten, Frösche, Drachen, 
sUnd für die ganze Würmerschaft? 
Für Menschen muß es besser sein! 
Drum bringet Wein, und schenket ein! 
...
	        
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