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16. Bekränzt mit Laub den lieben vollen Becher

Full text: Festlieder des Architekten-Vereins zu Berlin (Public Domain)

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Er wächst ni<t überall im deutschen Neiche ; 
Und viele Berge, hört: 
Sind, wie die weiland Kreter, faule Bäuche, 
Und nicht der Stelle werth. 
Thüringens Berge, zum Exempel, bringen 
Gewächs , sicht aus wie Wein, 
Ist's aber nicht. =- Man kann dabei nicht fingen, 
Dabei nicht fröhli<h seyn: 
Im Erzgebirge dürft ihr auc nicht suchen, 
Wenn ihr Wein finden wollt; 
Das bringt nur Silbererz und Kobaltkuchen, 
Und etwas Lausegold. 
Der BloFsberg ist der lange Herr Philister , 
Er macht nur Wind, wie der; 
Drum tanzen auch der KuFu>E und sein Küster 
Auf ihm die Kreuz und. Quer. 
Am Rhein, am Rhein, da wachsen unsre Reben, 
Gesegnet sey der Rhein! 
Da wachsen sie am Üfer hin und geben 
Uns diesen Labewein! 
So trinkt ihn denn, und laßt uns allewege 
Uns freu'n und fröhlich seyn! 
Und wüßten wir, wo Jemand traurig läge, 
Wir gäben ihm den Wein. 
Claudius.
	        
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