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5. Als einst der Herr die Welt gebau't

Full text: Festlieder des Architekten-Vereins zu Berlin (Public Domain)

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Die Vögel schi>t' er indie" Höh' 
Und ste>t'-die Fische in die "See; 
Der Thiere Volkkam auf. das Land, 
Und jedes Paar sein Nest: shon Fänd» 
Da sprach der Herr: Ihr Thiere seh't 
So macht's, so lang' die Erde steht. 
Der Mensch ällein" blieb" vhüe Haus, 
Und traurig rief drob Adam aus: 
Herr jedes Thier ist-gut"bedäht, 
Nur mir hast dü kein Haus gemacht! 
Jeßt höret, was an jenem Tag' - 
Der Herr zum Vater Adam sprach: 
Mein Sohn das Ding verstehst Du schlecht 
Euch Menschen lieb' ih drum erst recht, 
Daß Ihr nicht sollt, wie's liebe "Vieh, 
Eu<h Nester häw'n "ohm äll“ Getfie. 
Ew'r Geist, er ist von meinem Hau, 
Drum sollt ihr selber schaffen auch. 
Das Bauen ist kein' leichte Sach", 
Weiß selbst, wie mir der Shweiß ausbrach, 
Als ich jeßt endli< ausgeführt, 
Woran icH ewig projectirt. 
Drum lieber Sohn, drum gehts nicht. än 
Daß jeder von Eu< bauen kanu. 
Nur wer der Elemente Kraft 
Beherrscht und frei sich Formen. schafft 
Der soll zu Nuß und. Lust. der Welt, 
So bauen, wie es ihm gefällt>=- 
Solh' Leut' schaff'. ih mit sond'rer Mük 
Einst, und nenn' Architekten sie.
	        
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