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Siebentes Kapitel. Lustfahrt von Berlin nach Tempelhof, Mariendorf Teltow, Großbeeren, Trebbin, Sperenberg, Zossen, Mittenwalde; und von dort über Königs-Wusterhausen, Waltersdorf, Rudow, Buckow, Britz und Ricksdorf durch die Hasenhaide nach Berlin zurück

Full text: Die Umgegend Berlin's (Public Domain)

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westlicher Richtung erreicht man auf einem kurzen Feldwege die, 
für die Berliner interessante Hasenhaide, die ihren Namen wahr- 
scheinlich einem Wildpret- verdankt, welches sich vielleicht vor vie- 
len Jahren häufiger als jekt hier schen ließ. Den südlichen und 
südöstlichen Bewohnern Berlins dient die Hasenhaide zum Er- 
satz für den weit entlegenen Thiergarten, mit welchem sie sich aber, 
weder in Betreff des Aeußern, no< auch in Bezug auf die 
öffentlichen Vergnügungsörter vergleichen kann. Außer einigen 
Landhäusern, die in der Nähe der militairischen Schießstände sich 
befinden, giebt es hier mehrere öffentliche Vergnügungsörter , die 
in früheren Jahren häufiger als jekt sich des Besuchs eines fei- 
neren Publikums erfreuten. Durch eine herrliche Allee von Bu- 
<en und Kastanien betritt man die schöne Wiese, welche sich bis 
an die Straße nach dem kottbusser Thor ausdehnt. Vor länge: 
rex Zeit ward ihre freie Pläne zu einem militairischen Lager be- 
nukt, und die Bewohner der Residenz hatten die, ihnen selten 
gebotene Gelegenheit, eine imposante Zeltstadt in ihrer Nähe zu 
sehen. Durch das kottbusser Thor erreicht man Berlin und zwar 
einen Theil der Stadt, der bis jekt noch zu den unangebautesten 
gehört. Sobald das Bedürfniß eintritt, wird sich gewiß auch 
hier ein neuer Stadttheil, an Regelmäßigkeit und äußerer Ele- 
ganz den übrigen gleich, erheben.
	        
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