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Königliche Friedrich-Wilhelms-Universität

Full text: Berlin in Wissenschaft und Kunst / Paszkowski, Wilhelm (Public Domain)

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Teilzahlungen zu 1 M. gezahlt werden können. — Jede 
weitere Auskunft wird durch den Vorstand in der täglichen 
Geschäftszeit von 1-2 Uhr erteilt. 
Vereine und Versammlungen der Studierenden 
Über das Vereinswesen der Studierenden enthalten die 
Vorschriften für die Studierenden der Landesuniversitäten 
vom l. Oktober 1879 die näheren Bestimmungen. Von 
der Begründung eines studentischen Vereins ist danach 
binnen drei Tagen dem Rektor der Universität unter 
Einreichung der Statuten und eines Verzeichnisses der 
Vorstände und der Mitglieder Anzeige zu machen. Be 
stehende Vereine haben in den ersten vier Wochen jedes 
Semesters dem Rektor eine Liste ihrer Mitglieder ein 
zureichen. Von Änderungen der Statuten, von dem 
Wechsel der Vorstände und von der Auflösung des Vereins 
ist binnen drei Tagen Anzeige zu erstatten; auch ist der 
Verein verpflichtet, dem Rektor Zeit und Ort seiner 
regelmäßigen Versammlungen anzugeben. An der Berliner 
Universität bestehendeVereine von Studierenden dürfen nur 
Studierende der Berliner Universität als Mitglieder auf 
nehmen; Vereinen zu wissenschaftlichen oder Kunstzwecken 
kann jedoch durch den Rektor die Erlaubnis zur Aufnahme 
anderer Mitglieder erteilt werden. Vereine, deren Bestehen 
die akademische Disziplin gefährdet, können von der 
akademischen Disziplinarbehörde vorübergehend oder 
dauernd verboten werden. 
An studentischen Vereinen bestehen bei der Universität 
Berlin Korps, Burschenschaften (im D. C. und im A. D. B.) 
und freie Burschenschaften, Landsmannschaften (im L. C.) 
und freie Landsmannschaften, farbentragende und schwarze 
Verbindungen, verschiedene Turnvereine und Turner- 
schaften, Rudervereine und Musikvereine und endlich 
auch verschiedene wissenschaftlichen, künstlerischen und 
anderen Zwecken dienende Vereinigungen.
	        
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