Path:
Königliche Friedrich-Wilhelms-Universität

Full text: Berlin in Wissenschaft und Kunst / Paszkowski, Wilhelm (Public Domain)

39 
getische und dogmatische Übungen, auf Predigt, Seelsorge 
und Vereinstätigkeit. Die Stipendiaten erhalten neben freier 
Station 375 M. im Jahr. Kandidaten, die nicht genügende 
Prädikate in der Prüfung erhalten haben, können als 
Pensionäre eintreten; sie erhalten dieselbe Ausbildung, 
müssen aber für Wohnung und Verpflegung monatlich 80 M. 
bezahlen. Mit dem Stift ist ein Studentenkonvikt von 
8 Plätzen verbunden. Es nimmt Studenten vom fünften 
Semester an auf und gewährt ihnen freie Wohnung und 
Mittagessen gegen eine Vergütung von 30 M. im Semester. 
Sie sind zur Teilnahme an den Übungen, die täglich eine 
Stunde in Anspruch nehmen, verpflichtet, sonst aber frei. 
Meldungen sind gegen Ende des Semesters an den Dekan 
der Theologischen Fakultät zu richten. 
Das Agnes Zeitlersche K a n d i d a t e n h e i m 
(Höchste Str. 41) und das damit verwandte Ludwig 
Zeitlersche Studienhaus (Büschingstr. l-2) ge 
währen bedürftigen Studenten der Universität, der Tech 
nischen Hochschule und der Akademischen Hochschule für 
die bildenden Künste vom dritten Semester ihrer Studien 
an freie Wohnung längstens auf drei Jahre. Für die Be 
dienung sind monatlich 6 M. zu zahlen; das erste Früh 
stück muß gegen billiges Entgelt im Hause selbst ein 
genommen werden. Besondere Beschränkungen sind mit 
dem Wohnen im Stift nicht verbunden. Am Ende des 
Semesters wird durch Anschlag am Schwarzen Brett der 
Hochschulen bekanntgemacht, ob und wie viele Plätze für 
das nächste Semester frei sind. 
Das Studentenheim zu Charlottenburg 
(Schillerstr. 5), gegründet von einer studentischen Konsum 
genossenschaft m. b. H., bietet ihren Mitgliedern behaglichen 
Aufenthalt, Zeitungen, Handbibliothek, Spiel und Sport, 
Musikzimmer und billige Verpflegung. Aufnahmen erfolgen 
jederzeit, Anmeldungen sind an den Vorstand zu richten. 
Mitglieder können alle an einer Hochschule immatrikulierten 
oder immatrikuliert gewesenen Personen werden durch 
Zahlung eines Eintrittsgeldes von 3 M. und Erwerb eines 
Anteilscheines in Höhe von 20 M., die auch in monatlichen
	        
Top of page
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.