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Königliche Bergakademie

Full text: Berlin in Wissenschaft und Kunst / Paszkowski, Wilhelm (Public Domain)

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Studiendauer: Dreijähriger Lehrgangfür Kandidaten des 
höheren Staatsdienstes in der Preuß. Bergverwaltung, 
vierjähriger Lehrgang für Studierende, die die Diplom 
prüfung abzulegen gedenken. Winterhalbjahr vom 
16. Oktober bis IS. März, Sommerhalbjahr vom 16. April 
bis 31. Juli. 
Prüfungen und Habilitation: Vorschriften über die Aus 
bildung und Prüfung für den höheren Staatsdienst in der 
Berg-, Hütten- und Salinenverwaltung vom 18. September 
1897. Diplomprüfungsordnungen für Bergbau und für 
Hüttenkunde vom 27. September 1907. Habilitations 
ordnung vom 3. November 1903. 
Sammlungen und Laboratorien. Die Bergakademie 
besitzt eine reichhaltige Bib'iothek und Kartensammlung, 
ferner berg- und hüttenmännische, mineralogische, petro- 
graphische und geologische Sammlungen; Laboratorien für 
anorganische Chemie, für metallurgische und für Eisen 
probierkunst, für Kleingefüge und Eisenmetallurgie, für 
physikalische und Thermochemie, für Elektrotechnik und 
Elektrometallurgie, für elektrische Schmelzversuche, für 
Aufbereitung und verwandte Gebiete des Bergbaus, ein 
Maschinenlaboratorium und eine bergmännische Versuchs 
strecke. 
Mit der Bergakademie sind verbunden und dem Publi 
kum zugänglich: 
a) Das Museum für Bergbau und Hüttenwesen, 
das den Lichthof des Anstaltsgebäudes, die darüber im 
ersten Stock ringsum laufende Galerie und drei Vorder 
zimmer des Erdgeschosses einnimmt und in die Abteilungen: 
1. für Bergbau nebst Aufbereitungs- und Salinenwesen, 
2. für Eisenhüttenwesen und 3. für Metallhüttenwesen 
zerfällt. 
Es veranschaulicht durch Modelle, Apparate, Maschinen, 
plastische und bildliche Darstellungen, Rohstoffe, Zwischen- 
und Fertigerzeugnisse das Vorkommen und die Beschaffen 
heit, die Auf- und Untersuchung, planmäßige Erschließung 
und Ausgewinnung der Lagerstätten nutzbarer Mineralien
	        
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