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Full text : Berliner Kunstfrühling 1893 / Servaes, Franz (Public Domain)

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gelten, im halte sie troß der Entrüstung des Herrn Dielit einige Griffe abgegu>t haben, die sie dann geflissentlich anfür
 Werke eines künstleris< schaffenden und künstlerisch wenden. Dies hat aber mit Modernität nichts zu thun, und
empfindenden Menschen. Aber ehrlich gestanden: i< habe mit Kunst schon gar nichts!
genug davon. J< weiß jezt, was Mun kann und auch vielleicht, So bleibt denn als künstlerisch schönste Leistung, die wir
was er nicht kann. I< mödte jetzt gerne sehen, was er der „freien“ Ausstellung zu verdanken haben -- das von
noh hinzu lernt. Da. ist ferner eine ganze Anzahl land- Ludwig von Hofmann entworfene Plakat. Es war beim
schaftlicher Bilder und Studien eines Herrn Shmidt-Herboth. Konkurrenzausschreiben für die große Ausstellung unterlegen
Der Mann hat es dadurc< gut bei mir getroffen, daß er mir gegen einen Entwurf, der an eigener und neuer Kunstunbe
 »" ich stehe nicht an, ihm Anerkennung und empfindung nichts bot, aber eben deshalb vor den Augen
Auf! *c< wünsche wirklih mit voller der akademischen Juroren Gnade finden mußte. Vom
Auf 18 ihm werde, Hofmann'schen Plakat dagegen braucht zur Empfehlung nur
| das Eine gesagt zu werden, daß es den Unwillen der wohllöblichen
 Bolizei dermaßen erregt hatte, daß es zuerst aus
Zittlichfeitabedenken verboten worden war =- was erst nac<h--»or
 rüFfgängig gemacht werden konnte. Es enthält
-». ein entzüdend unschuldiges nadtes
E44 dey Gliedmaßen, die
. Bedenken
erührten
der Zurücnä
 eme ix es nicht,
gar auch einige C«, ichen Quali-Weiberfresser
 =- bald aus Haß, vu« jehler? I<
Strindberg, und eins betitel sich gar, fast ww 'aftik zuwider
Roman: „Auf offener See“. Aber wenn ich an seine Roisin: 'en, um einer
und Dramen denke, dann will ich seine Bilder lieber nicht eln, 'um einer
jehen, wenigstens nicht in einer öffentlichen Ausstellung; wenn . fas ich meinen
er sie mir in seiner Privatwohnung zeigte, würde ich mich Freunden Jug, znern bekennen.
freuen und den Umfang seines DilettantisSmus bewundern. Auch betone ich ja: 68 yu. Jahre bloß um
&ndlich -- dies „Endlich!“ gilt bloß für meinen Bericht, einen Anfang. Die Folgezeit erw . „uns Vollgültiges
leider nicht für Ausstellung -- giebt es da auch no<h einen bringen, und hoffentlich nicht bloß eine freie Kunstausstellung,
Edmund Edel, der es sich an anderer Leute Tafel hat wohl sondern eine Ausstellung =- von freien Künstlern.
eit lassen, und der zweifellos einen guten Magen hat, weil
er fast sämmtliche Modeströmungen hat verschlu>en können. = 20003222
Edel ist einer der gefährlihen Mens<en, die sich deshalb
„modern“ nennen, weil sie etwa Ury, Skarbina und Munc<
            
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