Path:
Volume

Full text: Einblicke (Rights reserved) Issue 2018/19 (Rights reserved)

Einblicke – Die Jahre 2018 und 2019 im Difu Difu-Jahrbuch Impressum Einblicke – Die Jahre 2018 und 2019 im Difu Difu-Jahrbuch Herausgeber: Deutsches Institut für Urbanistik Redaktion: Arno Bunzel, Patrick Diekelmann, Busso Grabow, Sinje Hörlin, Carsten Kühl, Ulrike Wolf Layout und DTP: Christina Bloedorn Gestaltungskonzept: 3pc GmbH Neue Kommunikation, Berlin Coverfoto: Christine Grabarse (modifiziert) Fotos: Tina Merkau: S. 5 Christine Grabarse: S. 15, 16, 19, 21, 23, 24, 25, 27, 29, 30, 35, 36, 41 Busso Grabow: S. 31 Vera Gutofski: S. 7 Wolf-Christian Strauss: S. 18, 38, 39 © Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH Zimmerstraße 13–15, 10969 Berlin +49 30 39001-0, difu@difu.de, Berlin, August 2020 XQ4 www.blauer-engel.de/uz195 Dieses Druckerzeugnis wurde mit dem Blauen Engel ausgezeichnet. Die englischsprachige Version von Teil A – Einblicke ist unter https://difu.de/15630 abrufbar. Inhalt Vorwort 5 Das Difu 2018 und 2019 8 Sozialer Zusammenhalt 14 Gesellschaftliche Integration 14 Gestaltung einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe 15 Integrierte Strategien kommunaler Gesundheitsförderung 16 Wohnen und Bodenpolitik 17 Kommunale Wohnungsunternehmen 17 Gemeinschaftliches Wohnen 18 Bodenpolitik als Basis für eine nachhaltige Raumentwicklung 19 Stadtentwicklung, Städtebau und räumliche Planung 20 Baukultur 20 Intermediäre in der Stadtentwickung 21 Umweltgerechtigkeit 22 Urbanes Grün und doppelte Innenentwicklung 23 Governance und Verwaltung 24 Öffentlichkeitsbeteiligung 24 Nachhaltige Entwicklung der Kommunen – Umsetzung und Fortschrittsbericht­erstattung 25 Interkommunale Kooperation 26 Finanzen 27 Finanzierung von Infrastrukturen der öffentlichen Daseinsvorsorge 27 Investitionsbedarfe der Kommunen 28 Modellierung von Infrastrukturbedarfen und finanzieller Tragfähigkeit der Kommunen 28 Koordination politischer Handlungsfelder 29 Wirtschaft und Digitalisierung 30 Wirtschaft und Standortentwicklung 30 Fachkräftebedarfe der Kommunen 31 Urbane Produktion 32 Ausbau von Mobilfunkinfrastrukturen 33 Wirkungen der Digitalisierung 33 A Einblicke B Forschung und Praxis 3 Infrastruktur 34 Vom Stadtumbau zur urbanen Trans­formation 34 Zukunftsstadt – Ziele, Handlungsfelder und Maßnahmen 35 Infrastrukturen in der Regional-, Stadt- und Quartiersentwicklung 35 Klimagerechte Infrastrukturen 36 Gesellschaftliche Vielfalt und urbane Sicherheit 36 Mobilität 37 Kommunale Verkehrswende 37 Nahmobilität 38 Straßenverkehr und öffentlicher Raum 38 Umwelt 40 Klimaschutz 40 Klimaanpassung 40 Ressourcenschutz und Stoffkreisläufe 42 Saubere Luft, Lärmminderung und Innenentwicklung 42 Flächensparen 44 C Daten und Fakten Fortbildung 46 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 46 Publikationen 47 Wissensmanagement 47 Finanzen und Drittmittel 48 Personalstand und -struktur 49 Zuwenderstädte 2018 52 Projekte 2018/2019*, nach Themenbereichen 53 Veröffentlichungen 2018 und 2019 (Auswahl) 60 Gremien und Mitgliedschaften (Auswahl) 67 Vorträge 2018 und 2019 (Auswahl) 71 4 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Vorwort Liebe Leserinnen, liebe Leser, üblicherweise zieht der Wissenschaftliche Direktor des Deutschen Instituts für Urbanistik in seinem Vorwort zum Difu-Jahrbuch eine Bilanz der vergangenen zwei Jahre und versucht, einen Ausblick auf die nächsten Jahre zu geben. Letzterer fällt dieses Mal ambivalent aus. Die letzten beiden Jahre waren für das Difu äußerst erfolgreich – wir haben zahlreiche Projekte akquiriert, haben uns inhaltlich noch breiter aufgestellt, und wir waren wirtschaftlich solide. Da sollte der Blick nach vorne eigentlich rundum optimistisch ausfallen. Dieses Vorwort schreibe ich Anfang Juli 2020, also zu einem Zeitpunkt, zu dem das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben in Deutschland und weltweit wegen der CoronaKrise in weiten Teilen zum Erliegen gekommen ist. Das lässt eine zuverlässige Prognose, wie es weitergeht – auch für unsere Arbeit am Difu – nur schwer zu. Die Belegschaft des Difu ist es gewohnt, sich auf veränderte Rahmenbedingungen einzustellen. Wir sind thematisch breit aufgestellt, was Sie anhand der Vielzahl der Projekte, die in diesem Jahrbuch vorgestellt werden, erkennen. Noch wichtiger: Oftmals arbeiten wir schon früh an Konzepten für Fragestellungen, die erst später ins gesellschaftliche Bewusstsein rücken. Urbane Mobilität, kommunaler Klimaschutz, bezahlbarer Wohnraum oder Nachhaltigkeit sind Themen, die in den vergangenen beiden Jahren im kommunalen Fokus standen – und es sind Themen, die am Difu bereits seit vielen Jahren wissenschaftlich bearbeitet werden. Das Difu ist ein anwendungsorientiertes Forschungsinstitut und wir verstehen uns als „Think Tank“ der Kommunen. Wir erarbeiten wissenschaftlich fundiert praxisorientierte Lösungen für die Städte. Diesem Anspruch können wir nur gerecht werden, weil wir starke Partnerschaften haben. Die deutschen Städte – auch über unseren Gesellschafter, den Verein für Kommunalwissenschaften, und den Deutschen Städtetag – sind unsere wichtigsten Partner. Sie sind nicht nur Gegenstand unserer wissenschaftlichen Untersuchungen, sie bieten uns Einblicke in ihre Praxis, und schließlich schaffen die über 100 Zuwenderstädte des Difu die entscheidende finanzielle Voraussetzung dafür, dass wir in dieser thematischen Breite mit inzwischen nahezu 200 Kolleginnen und Kollegen am Institut arbeiten können. Dank gilt auch der Bundesregierung und dem Land Berlin, die uns ebenfalls seit vielen Jahren finanziell unterstützen. Dennoch: Am Ende muss sich das Difu am Markt behaupten. Rund 70 % unserer Einnahmen sind eingeworbene Drittmittel. Oder anders gewendet: Wir arbeiten jedes Jahr an gut 100 Projekten – wir akquirieren sie, wir bearbeiten sie, oder wir schließen sie ab. Dieses Ergebnis ist das Verdienst unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ihrer Kreativität und ihrer Expertise. Anregungen und kritische Reflexion erhalten wir von unserem Wissenschaftlichen Beirat, konkrete projektbezogene Unterstützung von unseren Kooperationspartnern. Ihnen allen gilt unser Dank. Fortbildung mit Erfahrungsaustausch und Netzwerkbildung hat Tradition am Difu. Wir bieten jährlich über 30 Seminare an, bei denen wir auch versuchen, aktuelle Themen frühzeitig zur Diskussion zu stellen. Diese Seminare sind kein einseitiger Wissenstransfer. Die jeweiligen Referierenden des Difu profitieren von den Praxiserfahrungen der Teilnehmenden und bringen die gewonnenen Erkenntnisse in ihre wissenschaftliche Arbeit ein. Im Jahr 2019 haben wir das wissenschaftliche Arbeiten am Difu einer kritischen Selbstreflexion unterzogen und analysiert, wie wir es methodisch verbessern können. Wir haben Eigenforschungsprojekte zum Fachkräftebedarf und zur Altersarmut aufgelegt, weil wir glauben, dass diese Themen zukünftig in den Städten eine größere Bedeutung gewinnen werden. Wir haben darüber geforscht, wie wir den interkommunalen Wissenstransfer – ein wichtiges Element vieler Drittmittelprojekte – verbessern können. Und wir haben uns bewusst gemacht, welche Schnittstellen es zwischen den Forschungsbereichen des Difu gibt, um diese Potenziale zukünftig für unsere Arbeit besser nutzen zu können. Angewandte Forschung und Fortbildung in großer Bandbreite bei gleichzeitig starkem Anstieg der Zahl der Angestellten erfordern Innovationen in den Verwaltungsabläufen und in der Art, wie wir miteinander arbeiten. Die Institutsstrategie 2020+, die sich über mehr als zwei Jahre diesen Fragen gewidmet hat, wurde 2018 abgeschlossen. Sie hat viele Fortschritte erbracht, und dennoch ist uns bewusst, dass dies ein stetiger Prozess ist. Hierfür bedanke ich mich bei dem kaufmännischen Geschäftsführer des Difu Dr. Busso Grabow und insbesondere auch den Mitarbeitenden in der allgemeinen Verwaltung des Difu. Nach mehr als zehn Jahren in der kaufmännischen Leitung und über 35 Jahren DifuZugehörigkeit ist Busso Grabow am 30. Juni 2020 aus der Institutsleitung ausgeschieden. Ihm gilt mein besonderer Dank für die überaus kollegiale und freundschaftliche Zusammenarbeit in der Geschäftsführung des Instituts. 5 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Wenn etwas zu Ende geht, beginnt etwas Neues. Deshalb freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit Luise Adrian, der bisherigen Leiterin des Bereichs Fortbildung, die seit 1. Juli 2020 die neue kaufmännische Geschäftsführerin des Difu ist. Ihre vielfältige berufliche Erfahrung wird dem Difu auch in ihrer neuen Funktion guttun. Und dass nach fast 40 Jahren wieder eine Frau Mitglied der Institutsleitung ist, ist überfällig. Wir wollen auch zukünftig die Partnerin der deutschen Städte sein – schenken Sie uns bitte weiterhin dafür Ihr Vertrauen! Prof. Dr. Carsten Kühl Wissenschaftlicher Direktor und Geschäftsführer 6 Foto: Vera Gutofski, Difu Institutsleitung/Geschäftsführung 2018/2019, v.l.n.r.: Prof. Dr. Arno Bunzel, Prof. Dr. Carsten Kühl, Dr. Busso Grabow A Einblicke Difu-Jahrbuch 2018/2019 Das Difu 2018 und 2019 Eine Konstante der Arbeit am Difu ist die stetige Veränderung. So waren auch die beiden letzten Jahre bewegt und ereignisreich. Das Difu hat den Anspruch, die Kommunen durch praxis- und anwendungsorientierte Forschung bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben fachlich fundiert zu unterstützen. 2019 wurde die Difu-Themenstrategie fortgeschrieben, sie ist Produkt eines intensiven interdisziplinären Austausches. Im Ergebnis liegt nicht nur ein in die Zukunft gerichtetes Forschungsprofil vor, sondern auch eine gemeinsame Überzeugung, was die besondere Stärke des Difu ausmacht: Das Institut arbeitet im engen Austausch mit den Kommunen auf der Basis eines breiten Fächers an Disziplinen, Kompetenzen, Methoden und Formaten. Das ermöglicht ein frühzeitiges Aufspüren von Themen und Fragestellungen, die für die Entwicklung der Städte von Bedeutung sind. Diese werden am Difu in ihren relevanten Zusammenhängen aufgegriffen und weiterentwickelt. Im Blick sind Megatrends und die großen Herausforderungen für die Städte wie Digitalisierung, Klimawandel und sozialer Zusammenhalt, die für einzelne Handlungsfelder aber auch im Querschnitt in ihrer Bedeutung für die Stadtentwicklung erforscht werden. Die Spannbreite der Aktivitäten reicht von eng gefassten Themen wie nachhaltige Gewerbegebiete oder die Kopplung grau-grün-blauer Infrastrukturen bis hin zu komplexen Aufgaben der Forschungskoordination wie etwa bei den Forschungsprogrammen „Zukunft Stadt“ und „Kommune innovativ“. In diesem Jahrbuch berichten wir über unsere geleistete Arbeit und die Ergebnisse in Forschung und Wissensvermittlung. Aufgrund der großen Zahl von jährlich über 100 Projekten müssen Akzente gesetzt werden. Die gesamte Bandbreite der Projekte, Publikationen, Vorträge und weiteren Vorhaben sind in den Übersichten im Anhang und auf unserer Website www.difu.de zu finden. Alle Aktivitäten des Difu in Forschung genauso wie im Rahmen der Wissensvermittlung eint eine starke Ausrichtung auf die Nachhaltige Stadtentwicklung als grundlegendes Paradigma und übergeordnetes Ziel. Das Difu fühlt sich den Zielen der Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt sowie den auf UN-Ebene vereinbarten Sustainable Development Goals (SDG) und der „Agenda 2030“ verpflichtet. Diese Grundhaltung spiegelt sich in zahlreichen Projekten, Veranstaltungen und Publikationen wider. So arbeitet das Difu seit 2016 in einem starken Verbund an der Weiterentwicklung der SDG-Indikatoren für die Anwendung in den Kommunen. Inzwischen liegen Tools vor, die konkrete Unterstützung für das kommunale Nachhaltigkeitsmanagement bieten. Zudem wirkt das Difu intensiv am Deutschen Nachhaltigkeitspreis mit (siehe Kapitel Governance und Verwaltung). Die Entwicklung der Städte nachhaltig zu gestalten, bedeutet auch, Stadtentwicklung als integrierten Prozess an der Schnittstelle von Politik, Verwaltung und Bevölkerung zu begreifen, der vielfältige Interessen sozialer, ökologischer und ökonomischer Art austariert. In diesem Sinne spielt die Frage der Nachhaltigkeit in ganz unterschiedlichen Kontexten eine zentrale Rolle, etwa bei den Studien zur Umweltgerechtigkeit, aber auch bei der Beschäftigung mit urbaner Transformation als tiefgreifender Veränderungsprozess im Bereich der städtischen Infrastruktur. Ein wichtiger Seismograf für die Fragen, die Kommunen bewegen, ist neben dem unmittelbaren Austausch mit der Kommunalpraxis in Projekten und Seminaren die repräsentative Befragung der Stadtspitzen, das jährliche „OB-Barometer“ des Difu. In den Jahren 2018/2019 hatte vor allem das Thema Wohnen stark an Bedeutung gewonnen, es rückte 2019 an erste Stelle, gefolgt von den Themen Mobilität, Digitalisierung und Finanzen. Gegenwärtig zeichnet sich ab, dass das Thema Klimaschutz bei den kommunalen Entscheider*innen stärker in den Vordergrund rücken wird. Die globale Herausforderung Klimaschutz und der Beitrag der Kommunen zur Begrenzung der Erderwärmung stehen bereits seit vielen Jahren im Fokus des Difu. Mit Ereignissen wie der sozialen Bewegung „Fridays for Future“ und den beiden Hitzesommern erhöhte sich noch einmal die öffentliche Aufmerksamkeit. Das Difu bietet mit dem Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) bereits seit 2008 ein breites Portfolio an praxisnahen Unterstützungsangeboten – von Beratungen und Publikationen bis hin zu Webinaren, Erfahrungsaustausch und weiteren Veranstaltungen für Klimaschutzmanager*innen. In den letzten Jahren wurden daneben auch Fragen der Klimaanpassung in den Städten verstärkt in den Blick 8 Difu-Jahrbuch 2018/2019 genommen. Nachdem mehrere Städte 2019 den „Klimanotstand“ ausgerufen hatten, wurden die vielfältigen Difu-Aktivitäten und -Forschungsergebnisse zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung im Herbst 2019 im Wissenschaftlichen Beirat präsentiert und fanden breiten Zuspruch. Aufgrund des „Diesel-Skandals“ und Klagen der deutschen Umwelthilfe gegen Kommunen entwickelte das Difu einen integrativen Maßnahmenvorschlag für „Saubere Luft“ in den Kommunen. In dem Vorschlag wurden die Perspektiven der Bereiche Mobilität, Umwelt, Infrastruktur und Stadtentwicklung zusammengeführt, da saubere Luft keine Aufgabe ist, die allein durch veränderte Verkehrsplanung erreicht werden kann. Mehr dazu finden Sie im Kapitel Umwelt. Die oben genannten Ereignisse rückten das Thema Verkehr und Mobilität stark ins öffentliche Bewusstsein. So wurde in den letzten beiden Jahren die Forderung nach einer Verkehrswende immer lauter. Die Handlungsspielräume der Kommunen, Alternativen zum motorisierten Individualverkehr zu schaffen bzw. zu fördern, stehen am Difu seit vielen Jahren im Mittelpunkt von Forschung und Wissensvermittlung. Hierbei geht es um systemische Änderungen wie z.B. in der Infrastruktur oder um die Finanzierung über eine integrierte Planung. Überraschend war die große und sehr positive Resonanz, die das Difu durch das Aufgreifen des Themas Fußverkehr erzeugte. Wie der Radverkehr, der am Difu mit der Fahrradakademie seit vielen Jahren einen festen Platz hat, gewinnt der Fußverkehr in der breiten Öffentlichkeit an Beachtung. Die Themen Nahmobilität und Mikromobilität treffen offenbar den Nerv der Zeit: Die Forderung nach gesunden, lebenswerten Städten, öffentlichen Räumen mit Aufenthaltsqualität und einer gerechten Aufteilung des Straßenraumes ist immer häufiger zu hören (siehe Kapitel Mobilität). Der Wohnraummangel in den Städten war bereits im letzten Jahresbericht ein prominentes Thema und steht in vielen Kommunen weiterhin ganz oben auf der Agenda. Zugang zu bezahlbarem Wohnen ist – gerade in wachsenden Großstädten mit zunehmender Flächenknappheit, Nutzungskonkurrenzen und steigenden Bodenpreisen – nicht nur ein Problem der Menschen mit geringem Einkommen, die Problematik betrifft längst auch die Mittelschicht. Das Difu hat zum Thema Wohnen langjährige Erfahrung und kann fundierte Forschungsarbeiten mit unterschiedlichen Zugängen und zahlreichen Praxisbeispielen vorweisen. Gegenstand der aktuelleren Forschungsarbeiten sind unterschiedliche Akteure (kommunale Wohnungsunternehmen, Intermediäre), Wohnformen (z.B. gemeinschaftliche Wohnformen) und Quartiere. Auch Instrumente und Strategien auf kommunaler Ebene gehören zum Forschungsspektrum (siehe Kapitel Wohnen). Zu den Wachstumsschmerzen der Städte gehören auch die Herausforderungen für die Baukultur, die im Spannungsfeld zwischen Bestandsentwicklung und Nachverdichtung auf der einen Seite und den Anforderungen an eine hohe Qualität des Wohnumfeldes und der Freiraumentwicklung auf der anderen Seite einen Ausgleich finden muss. Der von der Bundesstiftung Baukultur in Auftrag gegebene Baukulturbericht 2018/2019 befasst sich mit dem Bestand und dem baukulturellen Erbe (Kapitel Stadtentwicklung, Städtebau und räumliche Planung), er ist der dritte Baukulturbericht in Folge, den das Difu erstellt hat. Ein entscheidender Hebel für eine gemeinwohlorientierte Wohnraumpolitik, aber auch für die Gestaltung weiterer städtischer Funktionen ist die Bodenpolitik. Hier konnte das Difu an seine Reputation aus der „Bodenpolitischen Agenda 2020–2030“ anknüpfen und wichtige Erfahrungswerte aus den Städten zusammenführen (siehe Kapitel Bodenpolitik). Auch die fortschreitende Digitalisierung aller Lebensbereiche stellt die Kommunen vor große Herausforderungen und wirft eine Reihe von Fragen auf, zu denen das Difu wichtige Beiträge leistet. Das Bild der Smart City verspricht eine effektivere, effizientere und komfortablere Organisation städtischer Infrastrukturen. Neben den technischen Voraussetzungen sind dabei auch die sozialen Auswirkungen in den Blick zu nehmen. Es darf nicht sein, dass benachteiligte Bevölkerungsgruppen weiter abgehängt werden. Auch müssen die Städte dafür Sorge tragen, dass sie selbst und nicht global agierende Unternehmen Gewährsträger für die Daseinsvorsorge bleiben. Der Trend der Digitalisierung findet sich in vielfältiger Weise in unterschiedlichen Handlungsfeldern wieder, wie beispielsweise in einer möglichen veränderten Flächennachfrage der Industrie 4.0 als eine besondere Form der urbanen Produktion oder im Zusammenhang mit urbaner Mobilität. Hier haben Themen wie das autonome Fahren und neue, digital vermittelte Sharing-Angebote viel Aufmerksamkeit erfahren. Den Boom der E-Roller – mit all seinen Auswirkungen auf den Stadtraum – griff das Difu sehr kurzfristig in einem „Brennpunktseminar“ auf. 9 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Für viele Kommunen ist der entscheidende limitierende Faktor bei der Umsetzung innovativer Konzepte und Ideen, aber auch schon bei der grundlegenden Daseinsvorsorge, die Haushaltslage. Das KfW-Kommunalpanel, eine jährliche Befragung, die das Difu seit über zehn Jahren im Auftrag der KfW durchführt, analysiert die allgemeine Finanzsituation in den Kommunen und legt die Investitionsrückstände in einzelnen kommunalen Aufgabenbereichen offen. Ob die im Vergleich zu den Vorjahren positive bzw. verbesserte Einschätzung der eigenen Haushaltslage, die für das Jahr 2018 in vielen Kommunen deutlich wurde, mit Blick auf 2020 und die folgenden Jahre andauert, ist mit dem Wissen von heute mehr als fraglich. Umso mehr ist eine integrative Sichtweise nötig, damit selbst bei einer schwierigen Haushaltslage die dennoch vorhandenen Möglichkeiten einer proaktiven und strategischen Gestaltung der Stadtentwicklung ausgeschöpft werden können (siehe Kapitel Finanzen). Schließlich enthält dieser Jahresbericht einen Überblick über die Aktivitäten und Angebote des Wissensmanagements und Wissenstransfers am Difu sowie Kennzahlen, die einen Eindruck von der Entwicklung des Instituts insgesamt vermitteln. Die Ergebnisse unserer Forschungsarbeit werden in zahlreichen Veröffentlichungen aufbereitet, sowohl in institutseigenen Reihen als auch unter der Herausgeberschaft externer Auftraggeber von Drittmittelprojekten. Die Difu-Redaktion bereitet die wissenschaftlichen Veröffentlichungen zielgruppengerecht auf. Das eBook-Angebot hat sich bewährt und wurde fest etabliert. Alle seit 2018 erschienenen kostenpflichtigen Difu-Publikationen sind auch als eBook verfügbar, darüber hinaus einige weiterhin stark nachgefragte ältere Titel. Ein weiteres Standbein der Wissensvermittlung und des Fachaustausches bildet das Difu-Veranstaltungs- und Seminarangebot. Auch wenn digitale Formate in vielen Projekten sehr erfolgreich zum Einsatz kommen, so zeigt die Evaluation der Difu-Seminare, wie gefragt und geschätzt der unmittelbare und persönliche Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmenden ist. Wir sehen darin ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal unserer Seminare. Das Gesamtspektrum der Veranstaltungen ist jedoch sehr vielfältig – sowohl mit Blick auf die Formate als auch die Zielgruppen und Themen. Die Difu-Seminare richten sich in erster Linie an die kommunale Praxis. In unseren Halbjahresprogrammen bedienen wir sowohl stark nachgefragte Dauerthemen als auch Themen, die unsere Wissenschaftler*innen als relevant identifizieren, auch wenn sie Nischen bedienen und eine hohe Teilnehmendenzahl nicht gesichert werden kann. In Brennpunktseminaren greifen wir anlassbezogen und sehr kurzfristig Themen mit hoher Aktualität und starkem Handlungsdruck auf. Über Projektförderungen bieten wir ergänzend zu unseren Difu-Seminaren zusätzliche Formate an, wie das Dialogforum Jugendhilfe, die Fahrradakademie und das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK). Hier kommen auch Webinare und innovative Austauschformate zum Einsatz wie „BarCamps“ und „Open Space“. Mit unserer Veranstaltungsreihe der „Difu-Dialoge zur Zukunft der Städte“ suchen wir den direkten Austausch und die Diskussion mit der (Fach-)Öffentlichkeit. Über Live-Aufzeichnungen und -Streaming haben wir zu einzelnen Themen eine beeindruckend große Reichweite erzielen können. Ein weiterer Baustein der Wissensvermittlung ist das umfangreiche Online-Angebot auf www. difu.de, das u.a. den Zuwendern über das Extranet zusätzlich kostenfreien Zugang zu Publikationen, Seminardokumentationen, Vorträgen und Datenbanken ermöglicht. Hier ist die kommunale Literaturdatenbank ORLIS ein nachgefragtes Recherche-Instrument für die Kommunen. Der Relaunch der Website, ein sehr umfangreiches Vorhaben der letzten beiden Jahre, zielte vor allem auf eine höhere Nutzungsfreundlichkeit und die Integration neuer Nachrichtenformate. Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit prägt ganz wesentlich die Außendarstellung des Instituts. Die Pressearbeit, öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen, das Difu-Magazin „Berichte“ und das persönliche Gespräch mit Kontaktpartner*innen aus den Städten sind wichtige Elemente. Als zunehmend reichweitenstark haben sich auch Difu-Aktivitäten in den Sozialen Medien erwiesen: Seit vielen Jahren informiert das Difu eine weiterhin steigende Abonnent*innenzahl über Facebook. Im Frühjahr wurden die Social-Media-Aktivitäten durch einen eigenen Twitterkanal verstärkt. Im Zusammenhang mit der Vorbereitung des Webseiten-Relaunches wurde auch der Difu-Newsletter „Difu-News“ einem Relaunch unterzogen. 10 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Die Entwicklung der Kennzahlen zum Haushalt, Personalstand und zur Anzahl der Projekte macht deutlich: Das Difu kann erneut auf zwei sehr erfolgreiche Jahre zurückblicken. Das starke Wachstum seit der Umstrukturierung 2008 konnte konsolidiert werden. Die guten Zeiten wurden genutzt, um Veränderungen und Anpassungen mit dem Ziel der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Instituts umzusetzen. Eine englischsprachige Kurzfassung finden Sie hier: 11 Foto: Christine Grabarse, Difu Forschungsbereiche B Forschung und Praxis Difu-Jahrbuch 2018/2019 Sozialer Zusammenhalt Gesellschaftliche Integration Angesichts zunehmender sozialer Spaltung und sozialräumlicher Fragmentierung, einer schwindenden Erreichbarkeit verschiedener Bevölkerungsgruppen durch Politik und lokalstaatliche Institutionen, eines erstarkenden Rechtspopulismus und der Herausforderung, mit der seit 2015 größeren Zahl an geflüchteten Menschen umgehen zu müssen und zu wollen, spielt das Thema gesellschaftliche Integration eine zunehmend wichtige Rolle. Dabei wird von einem weiter gefassten Integrationsbegriff ausgegangen, der das Zusammenleben aller und damit sehr unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen in der Stadt (und in ländlichen Räumen) adressiert – auch unter der Frage, was Diversität für das Zusammenleben bedeutet. Es liegt auf der Hand, das Thema gesellschaftliche Integration als gesamtgesellschaftliche Aufgabe für Bund, Länder und Kommunen sowie in einem gesamtstädtischen und lokalen Kontext zu betrachten. Dabei sind Städte (mit ihren Quartieren) und Gemeinden die wichtigsten Orte und – auf Basis ihrer Aufgabenstellung – auch die geeignetste Steuerungsinstanz für die Integration ihrer Einwohnerinnen und Einwohnern. Im Mittelpunkt von Forschungen des Difu stehen vor allem Fragen von Verteilungs- und Zugangsgerechtigkeit beispielsweise mit Blick auf Wohnraum, Umweltressourcen, Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen (z.B. im Gesundheitsbereich), Bildung, Mobilität, Freizeit und Erholung. Es geht darum, wie hier Ausgrenzungen, Zugangsbarrieren, Teilhabeschwierigkeiten überwunden und Disparitäten abgebaut werden können. Die Themenbearbeitung fokussiert meist auf aktivierende, in Teilen partizipative Organisations- und Governanceforschung vorrangig in drei Bereichen: Kommune als sozial(raum)politische Akteurin Difu-Forschungsprojekte in diesem Bereich fokussieren auf Gestaltungs- und Handlungsmöglichkeiten von Kommunen unmittelbar an der Schnittstelle zu Fragen sozialer Benachteiligung bzw. Polarisierung: Welchen Beitrag können Kommunen leisten, um zumindest „flankierend“ oder „kompensierend“ auf soziale Herausforderungen zu reagieren? Damit sind unter anderem Forschungsansätze angesprochen, die an der Raumkulisse „benachteiligte Stadtquartiere“ (im gesamtstädtischen Kontext) ansetzen. So geht das Difu in einem aktuellen Projekt zur Altersarmut fallstudiengestützt den Fragen nach, wie das Thema Altersarmut auf der kommunalen Ebene wahrgenommen wird, wo kommunale Steuerungs- und Handlungsmöglichkeiten gesehen und auch bereits umgesetzt werden und wo noch „Lücken“ bzw. weitere Potenziale bestehen. Difu-Forschungsprojekte z.B. zur Ausweitung 14 des kommunalen Wohnungsbestands spielen hier auch unabhängig von konkreten Raumkulissen eine wichtige Rolle. Mit dem BMBF-geförderten Projekt INERSIKI erforscht und erprobt das Difu zudem Instrumente, mit denen zukünftig verlässlich Sicherheitsempfindungen von Kindern und Jugendlichen im öffentlichen Raum erhoben und in der alltäglichen Arbeit von Polizei, Stadtplanung und Jugendarbeit Berücksichtigung finden können. Kommune als Unterstützerin gesellschaftlicher Integration(en) Betrachtet wird hier vor allem, welche baulich-physischen Strukturen gesellschaftliche Integration(en) unterstützen (können) und welche sozialen Prozesse Integration(en) „machen“ (können). So initiiert das Difu im Rahmen des Projekts „Sozialer Zusammenhalt und Teilhabechancen Geflüchteter in Klein- und Mittelstädten: Wohnen, Infrastruktur, Akteure und Netzwerke“, das aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert und von der Robert Bosch Stiftung GmbH sowie dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration im Rahmen des „WIR-Programms“ gefördert wird, einen Werkstattprozess in sechs Kommunen. Projektergebnisse verweisen auf die Relevanz des kommunalen Erfahrungsaustauschs und Wissenschafts-Praxis-Transfers gerade für kleine Städte und Gemeinden, die trotz hoher Zuwanderung bisher Integrationsprozesse wenig steuernd gestalten. Deutlich wird auch: In Klein- und Mittelstädten haben Alltagsfragen von Migration eine neue Dynamik erfahren, dabei hat die Zuwanderung von Geflüchteten als Katalysator für die Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Integration gewirkt. In dem BMBF-geförderten Projekt „Zusammenhalt braucht Räume – Integratives Wohnen mit Zuwanderern“ werden die Voraussetzungen und Perspektiven von Wohnprojekten, die geflüchteten Menschen eine langfristige Wohnperspektive bieten, eruiert. Wirksam werden diese Projekte durch das Ineinandergreifen von Architektur, Nachbarschaft und öffentlichem Raum. Kommune als Dialog- und Kooperationspartnerin zur Stärkung gesellschaftlichen Zusammenhalts Prozesse gesellschaftlicher Integration gehen nicht nur im „Alltagsleben“ mit intensiven, teils neuen Kommunikationen und Kooperationen zwischen den Menschen „vor Ort“ einher. Auch auf der kommunalen Ebene werden dafür neue Dialog- und Netzwerkbeziehungen mit Akteuren inner- und außerhalb von Politik und Verwaltung eingegangen. In diesem Zusammenhang steht auch ein neues Projekt, die wissenschaftliche Begleitung des Programms „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, mit Difu-Jahrbuch 2018/2019 Foto: Christine Grabarse, Difu dem Fokus auf „Veränderungsprozesse von Kultureinrichtungen in ländlichen Räumen“ und der zentralen Frage, wie die Transformation kultureller Einrichtungen in ländlichen Regionen langfristig erfolgreich gestaltet werden. Damit verbunden ist das Ziel, Zugangsgerechtigkeit zu kulturellen Angeboten und Dienstleistungen auszubauen. Publikationen → Zuwanderung und Integration von Geflüchteten in Kommunen. Der lange Weg vom Ankommen zum Bleiben. Hrsg. Holger Floeting u.a., Difu-Impulse, Bd. 1/2018. → Vielfalt gestalten. Integration und Stadtentwicklung in Klein- und Mittelstädten. Hrsg. Bettina Reimann u.a., Edition Difu – Stadt Forschung Praxis, Bd. 18 (2018), https://difu.de/12236 → Stadt(teil)entwicklung – nicht ohne Gemeinwesenarbeit? Von Thomas Franke und Wolf-Christian Strauss. In: Österreichische Gemeinde-Zeitung 2/2019. → Quartiere als räumliche Basis für eine integrierte Stadtteilentwicklung. Von Thomas Franke und Olaf Schnur. In: Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (Hrsg.): 20 Jahre integrierte Quartiersentwicklung. Soziale Stadt (2019). → Kommunalumfrage: Zuwanderung, Wohnen, Nachbarschaft. Bericht im Rahmen des Forschungsprojekts „Zusammenhalt braucht Räume – integratives Wohnen mit Zuwanderern“. Von Gudrun Kirchhoff, Detlef Landua, Bettina Reimann, Difu-Sonderveröffentlichung (2019), https://difu.de/12855 Gestaltung einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe Kinder- und Jugendhilfe ist eine kommunale Aufgabe und findet dort statt, wo Kinder, Jugendliche und ihre Familien leben. Deshalb ist die kommunale Ebene ein elementarer Bezugspunkt, wenn es um die Planung und Umsetzung identifizierter konkreter Handlungsbedarfe geht. Ob und inwieweit die Kinder- und Jugendhilfe im Sinne einer inklusiven Lösung weiterentwickelt werden kann, um zukünftig für alle Kinder und Jugendlichen zuständig zu werden, wird derzeit intensiv diskutiert. Im Ko- alitionsvertrag für diese Legislaturperiode wurde vereinbart, das Kinder- und Jugendhilferecht auf der Basis des vom Bundestag im Juni 2017 beschlossenen Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes (KJSG) weiterzuentwickeln. Es wurde vereinbart, hierzu einen breiten Dialogprozess mit allen Akteursgruppen zu starten. 2018 wurde die Fachöffentlichkeit darüber informiert, dass 2019 unter der Leitung der Parlamentarischen Staatssekretärin Caren Marks die AG „SGB VIII: Mitreden – Mitgestalten“ eingerichtet wird, in der Vertreterinnen und Vertreter bereichsübergreifender Dachverbände, von Verbänden der Kinder- und Jugendhilfe, der „Behindertenhilfe“ und der „Gesundheitshilfe“ sowie Kommunen, Länder und Bund beteiligt sind und die grundlegenden Themen und Bereiche für die Modernisierung der Kinder- und Jugendhilfe diskutieren. Auch das Dialogforum „Bund trifft kommunale Praxis. Inklusive Kinder- und Jugendhilfe aktiv miteinander gestalten“ im Difu, gefördert vom BMFSFJ, hatte in dieser AG einen Sitz. Dialogforum „Bund trifft kommunale Praxis“ im Difu: 2019 orientierten sich die Diskussionen in den Expertengesprächen an den vier thematischen Sitzungen der AG „SGB VIII: Mitreden – Mitgestalten“ des BMFSFJ (Besserer Kinderschutz und mehr Kooperation; Unterbringung junger Menschen außerhalb der eigenen Familie – Kindesinteressen wahren – Eltern unterstützen – Familien stärken; Prävention im Sozialraum stärken; Mehr Inklusion/Wirksames Hilfesystem/Weniger Schnittstellen). Die Ergebnisse wurden an das BMFSFJ in Form von Stellungnahmen sowie dokumentierten Anregungen und Hinweisen als „Stimmen aus der kommunalen Praxis“ zurückgemeldet. Als wichtigstes Ergebnis lässt sich festhalten, dass fachlich eindeutig die Stimmen überwiegen, die sich für eine Implementierung der inklusiven Lösung im SGB VIII aussprechen. Dazu bedarf es zuallererst der Sicherung einer auskömmlichen Finanzierung: Bund, Länder und Kommunen werden in gemeinsamer Verant- 15 Difu-Jahrbuch 2018/2019 wortung gesehen, um die Qualität der Hilfen in den Jugendämtern und bei freien Trägern abzusichern. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Weiterentwicklung hin zu einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe nicht durch ein einfaches Addieren der Aufgaben und Leistungen aus der Behindertenhilfe/Eingliederungshilfe mit den Hilfen und Maßnahmen aus der Kinder- und Jugendhilfe bewältigt werden kann. Vielmehr bedarf es durchgehend, d.h. in Bezug auf alle Handlungsfelder der beiden Hilfesysteme, einer integrierten Planung und der Entwicklung neuer Ansätze. Und: Keine inklusive Lösung ohne Fachkräfte! Gebraucht werden hierfür gut aus- und fortgebildete Fachkräfte – sowohl in den Jugendämtern als auch bei den freien Trägern – und die entsprechenden finanziellen Mittel hierfür. Weitere Informationen hierzu, Dokumentationen und Praxisbeispiele auf: www.jugendhilfe-inklusiv.de Publikationen → Junge Flüchtlinge – Perspektivplanung und Hilfen zur Verselbstständigung. Dokumentation der Plattform für öffentlichen Erfahrungsaustausch „Perspektivplanung in der Arbeit mit jungen Flüchtlingen und Hilfen zur Verselbstständigung“ am 8./9. März 2018. Vom Dialogforum „Bund trifft kommunale Praxis“ – Inklusive Kinder- und Jugendhilfe aktiv miteinander gestalten, DifuImpulse, Bd. 7/2018. → Checkpoint Teilhabe. Kinder- und Jugendhilfe + BTHG – Neue ganzheitliche Lösungen entwickeln! Veranstaltungsdokumentation. Vom Dialogforum „Bund trifft kommunale Praxis“ – Inklusive Kinder- und Jugendhilfe aktiv miteinander gestalten, DifuImpulse, Bd. 1/2020. Integrierte Strategien kommunaler Gesundheitsförderung Gesundheitsförderliche Lebenswelten und Angebote in der Kommune zu schaffen, ist eine Querschnittsaufgabe und bedarf daher eines strategischen und integrierten Vorgehens. Kommunale Gesundheitsförderung in dieser Wei- se zu bearbeiten, ist in der konkreten Umsetzung jedoch für viele Städte eine Herausforderung. Denn integrierte Strategien kommunaler Gesundheitsförderung erfordern die Zusammenarbeit vieler verschiedener Akteure – der Kommunalverwaltung (u.a. Gesundheit, Jugend, Soziales, Stadtentwicklung, Umwelt, Verkehr), der beteiligten Institutionen, von Krankenkassen, der Zielgruppen sowie der Kommunalpolitik. Sie bedürfen daher einer Steuerungsform, die auf Kooperation und Konsensfindung basiert. Durch die Mitwirkung am vom BMBF geförderten „Forschungsverbund für gesunde Kommunen – PartKommPlus“ hat das Difu Erkenntnisse darüber gewonnen, wie diese komplexe Aufgabe in Kommunen umgesetzt wird. Dazu arbeitete das Difu in der ersten Förderphase des Verbundes (2015–2018) die Expertise verschiedener Akteursgruppen – Kommunalverwaltung, Kommunalpolitik, Krankenkassen und Wissenschaft – heraus und machte sie nutzbar. Als Schlüssel zeichnet sich ein integratives, kooperatives sowie strategisch ausgerichtetes Selbstverständnis von Kommunalpolitik und -verwaltung ab, das mit politischen Beschlüssen, integrierenden Strukturen und ausreichenden personellen und finanziellen Ressourcen untersetzt ist. Für die Steuerung muss in der Kommunalverwaltung eine dezidierte Federführung festgelegt werden. Zudem empfiehlt sich die Einrichtung einer Steuerungsgruppe, der neben den relevanten Fachämtern, soweit es um strategische Fragen geht, auch die „politische Federführung“ angehören sollte. Für die erforderliche ressortübergreifende Zusammenarbeit ist „kommunale Gesundheitsförderung“ selten die geeignete begriffliche Klammer. Es braucht vielmehr ein „Label“, das andere Ressorts mit Blick auf ihre Zuständigkeit stärker anspricht und sie aus der Mitwirkung einen Mehrwert für das eigene Ressort erwarten lässt. Die Begriffe „Gesunde Stadt“, „Gesunde Lebensqualität“, „Ge- Foto: Christine Grabarse, Difu 16 Difu-Jahrbuch 2018/2019 sundheit und Lebensqualität“ können den Zugang zu einem breiteren Spektrum der Ämter eröffnen. Partizipation ist ein Kernelement integrierter Strategien kommunaler Gesundheitsförderung. Eine wichtige Aufgabe der Kommunalverwaltung im Rahmen von partizipativen Prozessen sind die Moderation und Stärkung von schwächeren bzw. „stillen“ Gruppen. Das notwendige Erfahrungswissen und die hierfür erforderlichen Kompetenzen liegen bislang nur in wenigen Kommunen vor. Um partizipative Prozesse einschließlich ihrer Koordination zu qualifizieren, sollten Akteure aus der Verwaltung geschult werden. Die Zusammenarbeit von Kommunen und Krankenkassen bedarf auch nach Inkrafttreten des Präventionsgesetzes noch einer starken Vermittlungsarbeit. Bislang scheinen vor allem solche Kommunen Profiteure des Präventionsgesetzes zu sein, die in der kommunalen Gesundheitsförderung bereits mit Blick auf Strukturen und Ressourcen gut aufgestellt sind. Ungleichheiten zwischen Kommunen können dadurch verstärkt werden. In der zweiten Förderphase des Verbundes (2018–2021) beschäftigt sich das Difu vertiefend mit der Zusammenarbeit von Kommunen und Krankenkassen und führt hierzu drei kommunale Fallstudien durch. Beteiligt sind die Stadt Bielefeld, die Stadt Gera sowie die Stadt Erlangen gemeinsam mit dem Landkreis Erlangen-Höchstadt. Publikation → Integrierte Strategien kommunaler Gesundheitsförderung: Rahmenbedingungen, Steuerung und Kooperation – Ergebnisse einer Akteursbefragung. Von Christa Böhme und Bettina Reimann, Difu-Sonderveröffentlichung (2018), https://difu.de/12018 Wohnen und Bodenpolitik Wohnen bzw. die Wohnungsversorgung wird inzwischen oft als die neue soziale Frage bezeichnet. In den prosperierenden Ballungsräumen explodieren die Miet- und Kaufpreise immer weiter. In der Folge schrumpfen für die Beziehenden von Durchschnittseinkommen auf Wohnungssuche zum einen die in Frage kommenden Stadträume und zum anderen die Chancen, überhaupt eine adäquate Wohnung zu finden. Mit jedem weiteren Jahr der Preisrallye werden die Forderungen nach (wirksamen) staatlichen Eingriffen – Fördermaßnahmen und/ oder Regulierung – lauter. Parallel nehmen die Überlegungen zu, wie Abwanderungsanreize verringert und der ländliche Raum gestärkt werden können, denn in vielen schrumpfenden Regionen stehen Wohnungen leer. Da die Zentralisierung und Ausdünnung von Institutionen und Infrastrukturen in den peripheren Regionen aber bereits seit Jahrzehnten stattfindet, wird eine Umsteuerung (Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse) keine kurzfristigen Effekte erzielen. In den Städten aufgestaute Nachfrageüberhänge müssen im Kern in Stadt und Umland gelöst werden. Die sich abzeichnende neue Suburbanisierungswelle wird nicht mehr ausschließlich durch die Vorliebe für das „Landleben“ getragen, sondern ist vielmehr Ausdruck von Verdrängungsprozessen. Ungesteuert konterkariert dieser Trend andere Ziele (Flächensparen, Klimaschutz) und muss deshalb dringend stadtregional abgestimmt werden. Als limitierende Faktoren für den Neubau gelten das sinkende Baulandangebot und die steigenden Baukosten und Bodenpreise. Das wirkt sich wiederum Bodenfonds auf Miet- oder Kaufpreis der Wohnungen Bodenvorratspolitik Serielles Bauen aus. Übrig bleibt der Eindruck, dass nicht Umzugsmanagement Belegungsvorschriften Baugebot nur zu wenig gebaut wird, sondern oft geBaustandards (z.B. EnEV) Wohnungsbauprämie nug auch das „Falsche“ und/oder zu teuer. Vorkaufsrecht interkommunale Zusammenarbeit Grundsteuer C Das Difu befasst sich seit vielen Jahren in Wohnraumförderung Kosten der Unterkunft Erbbaurechte zahlreichen Forschungsprojekten mit unBaukindergeld Mieterschutzgesetze terschiedlichen Aspekten des Wohnens und Mietpreisbremse Kommunale Wohnungen der Wohnungspolitik. Baulandmobilisierung Erwerb von Belegrechten Konzeptvergabe Mitarbeiterwohnen Mietendeckel Wohngeld Mietspiegel Kommunale Baulandmodell Modernisierungsförderung Share Deals Preislimitierte Vorkaufsrechte Wohnungsmarktbeobachtung Soziale Erhaltungssatzung SEM | IEM Enteignung Landesbauordnungen Sonder-Afa Grundsteuer Wohnungsunternehmen In ferner Vergangenheit scheint die Zeit zu liegen, da es als probates Mittel des Schuldenabbaus galt, kommunale Wohnungsunternehmen oder Teile davon zu veräußern. Im 17 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Foto: Wolf-Christian Strauss, Difu Zuge der Anspannung der städtischen Wohnungsmärkte spielen die kommunalen Wohnungsunternehmen wieder eine wichtige oder sogar herausragende Rolle; es zeichnet sich mittlerweile sogar eine kleine Welle an Neugründungen ab (WiD – Wohnen in Dresden oder Kiwog – Kieler Wohnungsgesellschaft). Die Unternehmen, die sich als Gesellschaften meist im direkt oder indirekt steuernden Einfluss der Stadt befinden, können für eine wirksame wohnungspolitische Gestaltung eingesetzt werden. Darunter fallen sowohl die Vermietungspraxis im Bestand als auch die Umsetzung des (geförderten) Neubaus. Im BBSR-Forschungsvorhaben „Ausweitung des kommunalen Wohnungsbestandes durch Neubau und Ankauf“ (2017–2020), das vom Difu in Kooperation mit dem Büro Regiokontext bearbeitet wird, werden die Strategien von Kommunen und ihren Wohnungsunternehmen in 20 Fallstädten betrachtet. In fast allen Städten gibt es Vereinbarungen über den Anteil des Unternehmens an dem notwendigen Neubauvolumen. Mit der Neuausrichtung der Wohnraumförderung in den Bundesländern wurde mittlerweile die Voraussetzung für die Errichtung geförderter Wohnungen geschaffen. In den meisten Städten werden diese Fördermittel auch fast ausschließlich von den kommunalen Unternehmen in Anspruch genommen. Bei der Mehrheit der Unternehmen erfolgt der Neubau zum Teil in Form von Nachverdichtung auf eigenen Grundstücken, Abriss und Ersatzneubau ebenfalls auf eigenen Flächen und/oder durch Aufstockungen eigener Gebäude. Lediglich über die Festsetzung von Quoten geförderter Wohnungen in Rahmen von Baulandmodellen gelingt es, auch andere Immobilienmarktakteure in diese soziale Aufgabe einzubeziehen. Obwohl erhebliche Anstrengungen in der Baulandvergabe, der Baugenehmigungspraxis und der Förderpolitik unternommen werden, können bisher wenige Städte die auslaufenden Bindungen kompensieren – es fehlt mindestens eine Generation geförderter Wohnungen. 18 Gemeinschaftliches Wohnen Gemeinschaftlich(er) zu wohnen, ist der Wunsch von 44 % der Potsdamer Bevölkerung. Wahrscheinlich würden Befragungen in anderen Städten ähnliche Resultate erbringen. Die Zahl der Wohnprojekte in den Städten ist dagegen weit geringer. Die meisten gemeinschaftlichen Wohnformen entstehen aus Initiative von Einzelpersonen bzw. engagierten Gruppen. Diese konkretisieren ihre Wohnvorstellungen, überzeugen Mitstreitende, werben für ihre Ideen bei der Verwaltung, Politik und Wohnungswirtschaft, suchen Grundstücke, stellen Finanzierungen auf die Beine, gründen vielleicht Genossenschaften... und manche bauen auch irgendwann ein Haus. In der Summe der Projekte wird dabei eine Vielzahl von großen und kleinen Wohninnovationen umgesetzt, indem Antworten auf ökonomische, ökologische und soziale Fragestellungen gefunden werden. Auch aus diesem Grund übersteigen die Erwartungen an diese Wohnformen bei weitem deren derzeitige empirische Relevanz. In dem vom BMBF geförderten Forschungsvorhaben „Von Pionieren zur städtischen Praxis – Potenziale gemeinschaftlichen Wohnens zur Lösung demografischer und sozialer Herausforderungen. Laborstadt Potsdam“ (2016–2020) wurde deshalb die Frage gestellt, wie Formen des gemeinschaftlichen Wohnens stärker in der gesellschaftlichen Breite verankert werden können. Das Projekt wird im Verbund mit dem Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung gGmbH (Leadpartner), dem Plan und Praxis GbR Ingenieurbüro für Stadt- und Regionalplanung und der Landeshauptstadt Potsdam bearbeitet. Vom Difu wurden im Rahmen einer Kommunalbefragung die Verbreitung von gemeinschaftlichen Wohnprojekten und die Unterstützungspraxis seitens der Kommunen erhoben. Darüber hinaus wurden die Erwartungen von Kommunen und Projekten in zehn vertiefenden Fallstudien näher beleuchtet. Das IZT hat zehn Wohnprojekte hinsichtlich ihrer sozialen, ökologischen Difu-Jahrbuch 2018/2019 Foto: Christine Grabarse, Difu und ökonomischen Effekte näher analysiert. Mit Bezug auf die Laborstadt Potsdam wurden eine Bevölkerungsbefragung zum gemeinschaftlichen Wohnen sowie eine Akteursanalyse durchgeführt, die fördernde und hemmende Prozesse und Strukturen für das gemeinschaftliche Wohnen in Potsdam ermittelten. Die Erkenntnisse der einzelnen Projektbausteine flossen in Empfehlungen für die Stadtentwicklungs- und Wohnungspolitik in Potsdam ein. Im Juni 2019 fand die Fachtagung „Reale Utopien – Gemeinschaftliche Wohnformen als Trittsteine der Stadtentwicklung“ in Potsdam statt. Ein Sammelband mit den Ergebnissen des Projektes wird im 2. Quartal 2020 erscheinen. Publikationen → Neue Formen des gemeinschaftlichen Wohnens – Definition des Forschungsgegenstands. Von Jan Abt und Ricarda Pätzold, Difu-Sonderveröffentlichung (2017). → Gemeinschaftliches Wohnen als kommunales Handlungsfeld. Von Ricarda Pätzold und Jan Abt. In: Heidi Sinning und Guido Spars (Hrsg.): Sharing-Ansätze für Wohnen und Quartier. Nachhaltigkeit, Konsummodelle und die Rolle der Wohnungswirtschaft (2018). → Den Wandel im städtischen Quartier gestalten. Gemeinschaftliche Wohnprojekte als Impulse und Labore. Von Ricarda Pätzold. In: Forum Gemeinschaftliches Wohnen e.V. (Hrsg.): Gemeinschaftlich Wohnen plus. Teilhabe, Fürsorge, Beratung, Publikation im Modellprogramm „Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben“ (2018). → Gemeinschaftliche Wohnformen. Von Ricarda Pätzold. In: APuZEdition „Gesucht! Gefunden? Alte und neue Wohnungsfragen“ (2019). Bodenpolitik als Basis für eine nachhaltige Raumentwicklung Boden ist nicht vermehrbar. Dieser Umstand zwingt zu einem sparsamen und sorgsamen Umgang mit dieser Ressource, welche Grundlage für alle städtischen Funk- tionen un-d für die Stadtentwicklung insgesamt ist. Die Knappheit bedingt aber auch überproportionale Preissteigerungen. Diese werden durch die aktuellen Bedingungen der globalen Finanzmärkte und das enorme private Vermögen, welches Anlagemöglichkeiten sucht, forciert. Folge ist, dass auch die Kosten für die Nutzung des Bodens stark steigen. Privatwirtschaftliche Nutzungen des Bodens etwa für Wohnen, Gewerbe oder Landwirtschaft betrifft dies in ähnlicher Weise wie die von den öffentlichen Händen initiierten Nutzungen (Daseinsvorsorge, Klimaschutz, Biodiversität). Strukturelle Knappheit und die Rationalitäten der Finanzmärkte führen so auch zu einer starken Steigerung der Ausgaben des Staates im Bereich der Daseinsvorsorge. Bodenpolitik will diesen Mechanismen entgegenwirken und sicherstellen, dass eine an den Erfordernissen des Wohls der Allgemeinheit ausgerichtete Nutzung des Bodens möglich bleibt, ohne den Staat finanziell zu überfordern. Dabei kommt der kommunalen Ebene eine zentrale Bedeutung zu, weil auf lokaler Ebene die Aushandlungsprozesse zu einer nachhaltigen Raumnutzung stattfinden. In den Kommunalverwaltungen gibt es allerdings keine eindeutig definierte Zuständigkeit für Bodenpolitik. Vielmehr berührt Bodenpolitik die Kompetenzbereiche unterschiedlicher Verwaltungseinheiten. Aus diesem Grund ist die Entwicklung eines Aufgabenverständnisses und einer daraus abgeleiteten Strategie einer kommunalen Bodenpolitik eine große Herausforderung. Erforderlich ist eine auf die Erfordernisse der Stadtentwicklung abgestimmte Liegenschaftspolitik. Hierzu gehört der auch langfristig vorausschauende Ankauf von Flächen genauso wie Fragen einer effizienten Baulandentwicklung und die zeitnahe und kostengünstige Bereitstellung von Grundstücken für Infrastrukturvorhaben. Kommunales Grundeigentum eröffnet Gestaltungsoptionen für eine kostengünstige Daseinsvorsorge und für nachhaltige Sicherstellung sozialer Wohnraumversorgung. 19 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Das Difu befasst sich seit Ende 2018 im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit 14 Städten mit den Gestaltungsoptionen einer kommunalen Bodenpolitik. Im Rahmen von Vorort-Analysen werden in zehn dieser Städte die dort anzutreffenden spezifischen Herausforderungen identifiziert und passgenaue Lösungsvorschläge entwickelt. Einzelaspekte wurden in einer Reihe von Workshops vertieft diskutiert. Aufbauend auf den Vorort-Analysen und einem für April 2020 geplanten abschließenden Workshop sollen Bausteine einer kommunalen Bodenpolitik skizziert und im Sinne von Handlungsempfehlungen veröffentlicht werden. Auch in weiteren Projekten befasste sich das Difu mit Fragen der kommunalen Bodenpolitik. So konnte im Sommer 2018 eine auf sechs Fallbeispielen basierende Studie zu Ankaufsstrategien abgeschlossen werden. Im Frühjahr 2018 und 2019 fand der vierte und fünfte kommunale Erfahrungsaustausch zu städtebaulichen Verträgen bei Baulandmodellen mit jeweils mehr als fünfzehn Städten statt. Wie schon 2017 führte das Difu auch im Herbst 2018 einen kommunalen Erfahrungsaustausch für Städte mit städtebaulichen Entwicklungsmaßnahmen durch, in dem konzeptionelle und strategische Fragen, aber auch Fragen der operativen Umsetzung behandelt wurden. Publikation → Entfesselten Immobilienmärkten mit konsequenter Bodenpolitik begegnen. Von Arno Bunzel. In: Difu-Berichte 2/2018, https://difu.de/11934 Stadtentwicklung, Städtebau und räumliche Planung Baukultur Siedlungsbestand unter Druck Flächenknappheit und Nutzungskonkurrenzen üben einen hohen Druck auf den Siedlungsbestand wachsender Städte aus. Nachverdichtungspotenziale müssen genutzt werden, ohne dass die Qualität der Freiraumangebote leidet. Der Spagat zwischen einer dichter werdenden Bebauung für die wachsende Bevölkerung bei gleichzeitiger Sicherstellung eines qualitätsvollen Wohnumfeldes stellt vor allem die Großstädte und ihr Umland vor immense Herausforderungen. Lösungsansätze für schnelles und gutes Bauen liegen in der Schließung von Baulücken, im Umstrukturieren, Aufstocken und Umnutzen, aber auch in der interkommunalen Kooperation, wenn die Dichte im Siedlungsbestand an ihre Grenzen stößt. Forschung zu Bestandserhaltung und -entwicklung Das Difu setzte sich in mehreren Forschungsprojekten mit den Themen Bestandserhalt und Bestandsentwicklung auseinander. So greift der Baukulturbericht 2018/19 mit den Themen „Erbe. Bestand. Zukunft.“ gezielt die Herausforderungen einer qualitätsvollen Entwicklung im Bestand auf. Die baukulturelle Bedeutung des historischen Erbes stand dabei ebenso im Fokus wie der ökologische, ökonomische und identitätsstiftende Wert der Siedlungsbestände. Untersucht wurde auch die Zukunftsfähigkeit der Städte, Quartiere und Gebäude vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Anforderungen und Trends. Im Ergebnis hat sich gezeigt, dass viele Potenziale im Siedlungsbestand noch nicht ausgeschöpft sind – 20 deutlich stärker können mindergenutzte Flächen verdichtet, historische Gebäude an heutige Bedarfe angepasst und bereits verwendete Baustoffe und Gebäudeelemente recycelt werden. Bereits in den Vorjahren war das Difu maßgeblich an der Erstellung der Baukulturberichte der Bundesstiftung Baukultur beteiligt gewesen. Auch mit der Evaluierung des Städtebauförderungsprogramms Städtebaulicher Denkmalschutz hat sich das Difu der Weiterentwicklung historischer Quartiere und ihrer baukulturell wertvollen Gebäudebestände gewidmet. Für den Evaluierungszeitraum 2009 bis 2015 wurden die Wirkungen der eingesetzten Städtebauförderungsmittel in historischen Stadtkernen und -gebieten ermittelt, die Effekte in 30 repräsentativen Programmkommunen untersucht, Meinungen von Expertinnen und Experten eingeholt und Rückschlüsse auf die aktuelle und künftige Programmausrichtung gezogen. Es wurden beachtliche Ergebnisse mit Hilfe der Fördermittel erreicht, doch vor allem der Erhalt von jahrzehntelang leerstehenden Denkmälern sowie großer historischer Gebäudestrukturen wie Schlösser und Burgen zählt mit zu den noch unbewältigten Aufgaben der Kommunen. Erfahrungsaustausch unter Kommunen Vor allem wenn es darum geht, Nachverdichtungspotenziale zu nutzen und den Bestand weiterzuentwickeln, ist ein sensibles Vorgehen notwendig. Den Kommunen stellt sich die Frage, wie sich baukulturelle Qualitäten sicherstellen lassen und welche Architektursprache an stadtbildprägenden Standorten die richtige ist. Wie muss ein Neubau gestaltet sein, um sich sensibel in den Bestand einzupassen? Ist Rekonstruktion des historischen Grundrisses oder Difu-Jahrbuch 2018/2019 gar auf Gebäudeebene die richtige Antwort an der Stelle? Was wünscht sich die Bevölkerung? Gute Planung fängt bei einer gründlichen Auseinandersetzung mit dem städtebaulichen Kontext an, geht über eine umfassende Prozesskultur mit Wettbewerbsverfahren und Bevölkerungsbeteiligung und mündet schließlich in einer handwerklich sorgsamen Umsetzung. In regelmäßigen Abständen bietet das Difu themenspezifische Seminarangebote für einen baukulturellen Erfahrungsaustausch unter den Kommunen an. In 2018 und 2019 standen formelle und informelle Instrumente, Wettbewerbsverfahren mit Bevölkerungsbeteiligung sowie Neubau- und Rekonstruktionsvorhaben im Fokus der Veranstaltungen. Publikationen → Baukulturbericht 2018/19. Erbe – Bestand – Zukunft. Von Daniela Michalski u.a., Hrsg. Bundesstiftung Baukultur (2018), https://difu.de/12393 → Städtebaulicher Denkmalschutz 2009–2015. Zwischenevaluierung des Städtebauförderungsprogramms. Von Daniela Michalski u.a., Hrsg. BBSR (2019). Intermediäre in der Stadtentwickung Zivilgesellschaftliche Initiativen, Stadtmacherinnen und Stadtmacher entwickeln gemeinschaftliche Wohnprojekte oder soziale Infrastrukturen, Orte für Kunst und Kultur oder Gründerzentren, sie verbinden urbanes Gärtnern mit sozialem Engagement oder regen durch künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum Debatten in der Stadtgesellschaft an. Da viele der Initiativen auf die Umsetzung ihres konkreten Anliegens fokussiert sind, hat sich sukzessive ein neuer Typus von intermediären Akteuren herausgebildet. Diese vermitteln zwischen den Gruppen aus der Zivilgesellschaft und den Akteuren in Politik und Verwaltung, übersetzen, bündeln Wissen und Netzwerke und heben deren Anliegen aus der „Graswurzelebene“. Diese Intermediäre spielen in einer Reihe von Forschungskontexten (Neue Soziale Bewegungen, Demokratie, Governance) eine zentrale Rolle, allerdings in der Regel ohne Bezug auf deren Raumwirksamkeit zu nehmen. Es geht um Fragen der Organisation von Zivilgesellschaft oder auch Protestbewegungen und den Einfluss, den diese – außerparlamentarisch – auf die politischen Entscheidungsprozesse nehmen. Das Spektrum von kommunalen Beteiligungsformaten und -verfahren wie auch intermediären Akteuren wurde in der zurückliegenden Dekade erheblich erweitert. Städte gaben sich Leitlinien für Bürgerbeteiligung, Bürgerhaushalte und Volksentscheide wurden implementiert, eine Vielfalt von Bürgerinitiativen und Stadtteilvereinen, Freiwilligenagenturen, Laboren und Netzwerken ist entstanden. Der Wunsch bzw. die Forderung der Bürgerschaft nach Mitsprache und Mitbestimmung sowie danach, sich in die Stadtentwicklung und das Gemeinwesen einbringen zu können, trifft auf den Wunsch vieler Kommunen, durch Beteiligungsverfahren die Akzeptanz von Vorhaben zu erhöhen, durch die Einbindung lokalen Wissens Planungen zu qualifizieren und bürgerschaftliches Engagement zu stärken. Das Difu beschäftigt sich seit vielen Jahren mit diesen Themen und hat das Spektrum der im Fokus stehenden Akteure um Intermediäre in der Stadtentwicklung erweitert. Ziel der vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in Auftrag gegebenen Studie „Raumagenten. Intermediäre Akteure in der Stadtentwicklung“ war es, das breite Feld der raumwirksamen neuen Intermediäre – Raumagenten – zu strukturieren, ihre Motivation, ihr Wirken und ihre Einbindung in kommunale Governance-Systeme näher zu beleuchten sowie Empfehlungen abzuleiten, wie kooperative Stadtentwicklung besser gelingen kann. Gemeinsam mit dem IRI Dortmund (Leadpartner) hat das Difu dazu eine umfangreiche Literatur- und Internetrecherche sowie zahlreiche Interviews mit kommunalen und zivilgesellschaftlichen Raumagentinnen und Raumagenten in Erfurt, Stuttgart, Wien und Leipzig durchgeführt. Foto: Christine Grabarse, Difu 21 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Zentrales Ergebnis des Vorhabens ist, dass sich die zivilgesellschaftlichen Intermediäre sehr schnell professionalisieren und ihre Anliegen bzw. die Anliegen ihrer Zielgruppen auch gezielt in politische Abwägungsprozesse einbringen können. Gleichzeitig unterscheiden sie sich in ihrer Handlungslogik, in ihrem Selbstverständnis und ihrer Rolle von staatlichen Akteuren. Deshalb ist die Zusammenarbeit zwischen diesen Sphären oft kein Selbstläufer, sondern bedarf einer Reihe von Brückenschlägen über Institutionen- und Akteurslogiken hinweg. Viele Kommunen haben aber die Bedeutung von Raum für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Teilhabe von Menschen in bzw. an der Stadt erkannt und setzen auf das Potenzial der neuen Intermediäre. So schaffen immer mehr Städte selbst Schnittstellen zu den Do-it-yourselfProjektentwicklerinnen und -entwicklern, bezeichnenderweise oft in der Wirtschaftsförderung. Umweltgerechtigkeit Grün- und Freiräume, saubere Luft und Ruhe stehen in den Städten nicht allen Bewohnerinnen und Bewohnern in gleichem Maße zur Verfügung. In sozial benachteiligten Quartieren sind die Umweltbedingungen tendenziell schlechter als in Gegenden mit wohlhabenderer Bevölkerung. Der integrierte Ansatz Umweltgerechtigkeit ermöglicht es, diese Situation zu verbessern. Ziel von Umweltgerechtigkeit ist es, für alle sozialen Bevölkerungsgruppen bestmögliche umweltbezogene Gesundheitschancen zu schaffen und einen sozial gerechten Zugang zu gesundheitsfördernden Umweltressourcen – dazu gehören Grün- und Freiflächen – zu gewährleisten. Umweltgerechtigkeit kann damit wichtige Ziele einer nachhaltigen Stadtentwicklung voranbringen: mehr Umwelt- und Lebensqualität, Schaffung sozial ausgewogener und klimaresilienter Stadtstrukturen, gesundheitliche Chancengleichheit. In der kommunalen Praxis ist das Thema Umweltgerechtigkeit jedoch noch kaum „angekommen“. Strategien und Maßnahmen zur Reduzierung der räumlich und sozial ungleichen Verteilung von Umweltbelastungen und Umweltressourcen fehlen hier noch weitgehend. Vor diesem Hintergrund hatte das Difu zunächst (2012–2014) mit Förderung des UBA das Forschungsprojekt „Umweltgerechtigkeit im städtischen Raum“ durchgeführt und gemeinsam mit den projektbeteiligten Städten im Rahmen eines Planspiels Handlungsempfehlungen für die Implementierung des neuen Ansatzes im kommunalen Handeln erarbeitet. Beim ebenfalls mit Förderung des UBA durchgeführten Forschungsvorhaben „Umsetzung einer integrierten Strategie zu Umweltgerechtigkeit – Pilotprojekt in deutschen Kommunen“ ging es anschließend (2015–2019) darum, modellhaft zu erproben, wie der Ansatz Umweltgerechtigkeit in der kommunalen Praxis tatsächlich umgesetzt werden kann und welche der im 22 Vorläuferprojekt entwickelten Handlungsempfehlungen dafür wie relevant und realisierbar sind. Über zwei Jahre und wissenschaftlich begleitet durch das Difu gingen die Städte Kassel, Marburg und München den Fragen nach, welche programmatischen, strategischen und instrumentellen Andockpunkte für den Ansatz Umweltgerechtigkeit bestehen, wie mehrfach belastete Teilräume identifiziert werden können, welche Maßnahmen geeignet sind, um mehr Umweltgerechtigkeit zu schaffen, und wie sich der Ansatz Umweltgerechtigkeit in Politik und Verwaltung verankern lässt. Insgesamt zeigt sich: Es gibt nicht „den einen Weg“, den Ansatz Umweltgerechtigkeit aufzugreifen und in der eigenen Stadt zu implementieren. Grundsätzlich kann jedoch in allen drei Städten beobachtet werden, dass zu den Erfolgsfaktoren für mehr Umweltgerechtigkeit gehören: intensive Selbstvergewisserung über mit dem kommunalen Querschnittsthema zusammenhängende Vorstellungen und Ziele, „Rückendeckung“ durch die Kommunalpolitik, Nominierung einer „Kümmerer“- bzw. Ansprechperson in der Verwaltung sowie geeignete Verfahren der Verwaltungszusammenarbeit wie ressortübergreifende Gremien auf Steuerungs- und Arbeitsebene. Gleichzeitig bestätigten die in den Pilotkommunen beteiligten Akteure im Grundsatz die vom Difu im Vorläuferprojekt entwickelten Handlungsempfehlungen. Die Erkenntnisse und Erfahrungen aus den Pilotkommunen sind in die Erstellung einer webbasierten Toolbox Umweltgerechtigkeit eingeflossen und tragen so dazu bei, Akteuren aus Kommunalverwaltung und -politik praxisnah Informationen und Tipps rund um das Thema Umweltgerechtigkeit zu geben. Umsetzung einer integrierten Strategie zu Umweltgerechtigkeit – Pilotprojekt in deutschen Kommunen. Abschlussbericht. Von Christa Böhme, Thomas Franke, Thomas Preuß, Hrsg. Umweltbundesamt (Umwelt & Gesundheit 2/2019), https://difu.de/12522 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Urbanes Grün und doppelte Innenentwicklung Urbanes Grün hat für die Lebensqualität in den Städten eine große Bedeutung. Es dient als Ort der Erholung, Ort der Begegnung und Integration, Sport-und Bewegungsraum, Naturerfahrungsraum und leistet zudem wichtige Beiträge zur Abmilderung der Folgen des Klimawandels, zur Minimierung von Luftbelastungen, zur Erhaltung der biologischen Vielfalt, zur Förderung der Gesundheit sowie zur städtischen Identitätsbildung. Die Bedeutung sowie Nutzungsvielfalt und -intensität von urbanen Freiräumen werden zukünftig noch zunehmen. Folgende Trends sind hierfür u.a. ausschlaggebend: zunehmende Individualisierung und Pluralisierung der Stadtgesellschaft mit diversifizierten Nutzungsansprüchen ¬ auch an das Grün, zunehmender Wunsch nach Sport und Bewegung im Freien sowie nach Gärtnern im öffentlichen Raum und dies unabhängig von Vereinsstrukturen, häufigere und stärkere Extremwetterereignisse wie Starkregen, Hochwasser, Sturm, Hitzewellen und Trockenperioden. Gleichzeitig nimmt das Spannungsfeld zwischen baulicher und freiraumbezogener Entwicklung insbesondere in wachsenden Städten zu. Steigende Einwohnerzahlen verbunden mit Bedarf an zusätzlichen Wohn- und Arbeitsräumen verschärfen die Flächenkonkurrenzen zwischen baulicher und freiraumbezogener Entwicklung. Vor diesem Hintergrund kommt der „Doppelten Innenentwicklung“, verstanden als bauliche Entwicklung von Flächenreserven im Bestand bei gleichzeitiger qualitativer und möglichst auch quantitativer Entwicklung von urbanem Grün, große Bedeutung in der kommunalen Freiraumentwicklung zu. Das Difu bearbeitet das Thema „Doppelte Innenentwicklung“ bereits seit vielen Jahren, und zwar nicht nur als Forschungsgegenstand, sondern auch als Teil seines Fortbildungsangebots. In verschiedenen Seminaren wurde in 2018 und 2019 an konkreten Praxisbeispielen und unter Einbeziehung der Erfahrungen der Teilnehmenden erörtert, welche Möglichkeiten bestehen, das Grün in der Stadt zu sichern, welche quantitative Mindestausstattung mit Grünflächen in unseren Städten erforderlich ist, welche Anforderungen sich an das Stadtgrün stellen, um dem zunehmenden Nutzungsdruck in der wachsenden und nachverdichteten Stadt gerecht zu werden, und wie sich Kosten und Nutzen der Ökosystemleistungen von urbanem Grün beziffern lassen. Auch die Handlungsmöglichkeiten von Kommunen mit Blick auf Gebäudebegrünungen und Schutz der biologischen Vielfalt wurden thematisiert. Aktuell unterstützt das Difu gemeinsam mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und gefördert vom Bundesamt für Naturschutz die Umsetzung des Masterplans Stadtnatur wissenschaftlich. Zwei Themen stehen dabei im Fokus: freiraumbezogene Orientierungswerte und Stadtbiotopkartierungen. Der Masterplan sieht vor, im Rahmen einer Fachkonvention bundeseinheitliche Orientierungswerte für die Grünausstattung und Erholungsversorgung vorzulegen. Der Konventionsbildungsprozess soll in enger Kooperation mit Kommunen und Verbänden durchgeführt werden. Das Forschungsvorhaben wird diesen Prozess wissenschaftlich vorbereiten, begleiten und auswerten. Mit Blick auf das Instrument der Stadtbiotopkartierung zielt das Forschungsprojekt darauf, den aktuellen Stand der Stadtbiotopkartierung in den Städten darzustellen, deren Bedeutung für die kommunale Planungspraxis zu analysieren sowie innovative Möglichkeiten des Biodiversitätsmonitoring im städtischen Raum aufzuzeigen. Zudem sollen die Ergebnisse in den genannten Konventionsbildungsprozess einfließen. Publikation → Faktor Grün in der Stadt: Der wahre Wert. Von Luise Willen. In: AKP – Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik, H. 1/2019. Foto: Christine Grabarse, Difu 23 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Foto: Christine Grabarse, Difu Governance und Verwaltung Öffentlichkeitsbeteiligung Komplexe Herausforderungen wie Klimawandel, Energiewende, Zuwanderung, soziale Ungleichheit und Integration können in den Städten oft nur in veränderten bzw. neuen Formen lokaler Kooperation, Netzwerkbildung und Beteiligung gelöst werden. Eng verbunden mit einer Reflexion über Ziele und Wege der Beteiligung sowie der Rollen und Aufgaben der beteiligten Akteure beginnen immer mehr Städte mit dem Aufbau neuer kommunaler Kooperations- und Beteiligungskulturen. Neben bekannten Formaten der informellen und formellen Bürgerbeteiligung werden zunehmend übergreifende Spielregeln, Leitlinien und Satzungen erarbeitet und verabschiedet, die über einzelne Beteiligungsprojekte hinausreichen. Die gleichzeitig zu beobachtende Ausbreitung und wachsende Institutionalisierung der direkten Demokratie, die Förderung und gestiegene Bedeutung des freiwilligen Engagements und die Zunahme von Ansätzen dialogorientierter Beteiligung ergänzen die bewährten Formen repräsentativer Demokratie und informeller Beteiligung. Allerdings stehen bürgerschaftlich und durch Verwaltung initiierte Projekte ebenso wie gesamtstädtische und stadtteilbezogene Aktivitäten meist noch unverbunden nebeneinander. Ihre Synergien und Schnittstellen, aber auch mögliche Widersprüche und Konflikte werden erst ansatzweise zusammengeführt und in eine Gesamtperspektive der Beteiligung überführt. Dabei zeigt sich, dass Handlungsbedarfe und gute Praxis der Beteiligung ausreichend beschrieben sind und es nicht an Arbeitshilfen und Handbüchern mangelt. Schwierig gestalten sich jedoch die breite Umsetzung in Städten und Gemeinden, die bislang weniger Erfahrung mit Beteiligung haben 24 oder in denen es (politische) Widerstände gegen Beteiligung gibt. Dies mag auch daran liegen, dass bislang Kooperations- und Beteiligungsprozesse viel zu selten evaluiert und hinsichtlich ihrer Wirkungen und Wirksamkeit analysiert werden. In den diesbezüglichen Forschungsprojekten befasst sich das Difu neben der (begleitenden) Evaluation von Beteiligungsprozessen u.a. mit den Voraussetzungen für die Weiterentwicklung und Implementierung neuer Kooperations- und Beteiligungsstrukturen innerhalb der Verwaltung, mit der Annäherung und Abgrenzung von Bürgerbeteiligung und direktdemokratischen Prozessen wie Bürger- und Volksentscheide, mit der sozialen Selektivität von Beteiligung sowie mit der Zusammenführung von Beteiligung und ehrenamtlichem Engagement. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Forschung zur Öffentlichkeitsbeteiligung im Kontext der Energiewende. Einzelne Beteiligungsformate, wie bspw. der „Planungsdialog Borgholzhausen“, wurden in jüngster Zeit wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Mit diesem Beteiligungsverfahren zu einer Teilerdverkabelungstrasse betraten alle Beteiligten – die Vorhabenträgerin wie auch die Öffentlichkeit vor Ort – Neuland: Eingesetzt und erprobt wurde ein neues mehrstufiges Beteiligungskonzept, an dem Vertreterinnen und Vertreter von Institutionen, der Stadt und der Bürgerinitiative sowie geloste Bürgerinnen und Bürger teilnahmen. Die Ergebnisse der Evaluation zeigen: Aus dem Planungsdialog – ein Format der freiwilligen und frühzeitigen Beteiligung – lassen sich wichtige Hinweise für frühzeitige und transparente Beteiligung ableiten. Ein weiteres Forschungsvorhaben befasst sich mit der Bedeutung des Schlüsselakteurs „Kommune“ beim Ausbau des Übertra- Difu-Jahrbuch 2018/2019 gungsnetzes. Es zielt darauf, Wege aufzuzeigen, wie die Kommunen in ihrer Rolle als verantwortungsvoll wirkende Akteure für den Um- und Ausbau des Energiesystems in Deutschland gestärkt werden können. Publikation → Öffentlichkeitsbeteiligung beim Netzausbau. Evaluation des „Planungsdialogs Borgholzhausen“. Von Stephanie Bock, Jan Abt, Bettina Reimann, Difu-Impulse, Bd. 1/2019. Nachhaltige Entwicklung der Kommunen – Umsetzung und Fortschrittsberichterstattung Die internationale Staatengemeinschaft drückt mit der 2015 in New York verabschiedeten Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ihre Überzeugung aus, dass sich die globalen Herausforderungen nur gemeinsam lösen lassen. Weltweiter wirtschaftlicher Fortschritt muss im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit stehen und innerhalb der globalen ökologischen Grenzen erfolgen. Die Agenda 2030 definiert 17 globale Ziele und 169 Unterziele, die „Sustainable Development Goals“ (SDGs). Sie nimmt die entwickelten Länder einschließlich ihrer Kommunen für die Lösung globaler Probleme und damit die Verminderung der Vulnerabilität wenig entwickelter Staaten und Schwellenländer in die Pflicht. Ziel 11 „Städte inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten“ spricht dabei explizit die Kommunen an. Ein implizit lokaler Fokus ergibt sich zudem dadurch, dass Kommunen die tatsächliche Handlungsebene zur Erreichung vieler Unterziele darstellen. Da in mehr als 75 % der 193 Unterzeichnerstaaten eine koordinierte Städteplanung praktiziert wird, ist eine fach- und ebenenübergreifende Koordination unerlässlich, um so nationale Politik und lokale Maßnahmen zu koppeln. In einer Musterresolution des Deutschen Städtetages und des Rates der Gemeinden und Regionen Europas haben sich bislang 127 deutsche Kommunen (Stand: Juli 2019) explizit zur Agenda 2030 bekannt. Durch das seit 2016 laufende Projekt „SDG-Indikatoren für Kommunen“, das von einem Konsortium von acht Partnern durchgeführt und das maßgeblich von der Bertelsmann Stiftung getragen wird, wurde inzwischen ein umfangreiches Set an konkreten Indikatoren für ein kommunales Nachhaltigkeitsmanagement entwickelt. Die SDG-Indikatoren sollen die Kommunen dazu befähigen, die 17 SDGs mit ihren Unterzielen – entsprechend der jeweils spezifischen Rahmenbedingungen – vor Ort umzusetzen. Das Projekt wird bis 2022 fortgesetzt, um für verschiedene Themenfelder weitere Indikatoren zu entwickeln und entsprechende Datenbestände bezüglich ihrer Güte und Verwendbarkeit für ein kommunales Nachhaltigkeitsmanagement zu prüfen. Im Rahmen des Projekts hat das Difu in den vergangenen Jahren bereits verschiedene Berichte zu Einzelthemen, wie Digitalisierung und Armut, miterstellt. Im Zuge einer einzelstädtischen Beratung wurde darüber hinaus die Stadt Stuttgart in den Jahren 2018/19 durch das Difu bei einer SDG-Bestandsaufnahme umfassend begleitet und unterstützt. Neben dem Projekt „Monitor Nachhaltige Kommune“ bearbeitet das Difu derzeit verschiedene andere Nachhaltigkeitsprojekte. Dazu zählen u.a. das methodische Assessment für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V., das Projekt „Fallstudien guter Praxis der BNE-Verankerung in Kommunen“ sowie das umfangreiche Forschungsvorhaben „Ziele für einen umfassenden urbanen Umweltschutz – Weiterentwicklung des UBA-Konzepts ‚Die Stadt für Morgen‘: Handlungsfelder, Zielsysteme und Maßnahmenvorschläge für einen umfassenden urbanen Umweltschutz“. Auch im Rahmen des jährlich vom Difu durchgeführten OB-Barometers werden die Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister der deutschen Großstädte dazu befragt, inwieweit – neben anderen aktuellen Themen – Nachhaltigkeitsfragen ihre tägliche Arbeit bestimmen. Foto: Christine Grabarse, Difu 25 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Publikation → SDG-Indikatoren für Kommunen. Indikatoren zur Abbildung der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen in deutschen Kommunen. Von Dirk Assmann u.a., Hrsg. Bertelsmann Stiftung (2018). Interkommunale Kooperation Kooperation ist kommunaler Alltag. So hat die interkommunale Zusammenarbeit zwischen Städten, Gemeinden sowie Kreisen etwa bei Aufgaben der Ver- und Entsorgung, der Abfallwirtschaft, von Rettungsdiensten oder im öffentlichen Personennahverkehr bereits eine lange Tradition. Die Zahl interkommunaler Projekte (bspw. gemeinsame Gewerbegebiete) wächst stetig. Vielerorts wird in „weichen“ Themenfeldern – wie z.B. der touristischen Vermarktung – erfolgreich zusammengearbeitet. Kooperationen resultieren auf der einen Seite aus den knappen finanziellen und personellen Ressourcen und einer vielerorts wachsenden Diskrepanz zu den erweiterten Aufgabenstellungen sowie aus der Aussicht auf effektivere Problemlösungen. Auf der anderen Seite wird über kommunale Grenzen hinweg zusammengearbeitet, wenn infrastrukturelle Bedingungen (Netzlogiken) dies notwendig erscheinen lassen. Je nach Aufgabengebiet und Thema kommen dabei unterschiedliche (Planungs-)Instrumente sowie informelle und formelle Organisationsformen zur Anwendung. Trotz der mittlerweile reichhaltig vorhandenen Erfahrungen und der breiten Palette möglicher Instrumente ist die Kooperation über Stadt- und Gemeindegrenzen hinweg nach wie vor kein Selbstläufer. Vor Ort wird sie oft als Zusatzaufgabe wahrgenommen. Projekt- und handlungsfeldübergreifende und strategische Kooperation wird als schwierig bewertet, da der regionale Nutzen nicht in jeder der beteiligten Kommunen gleichermaßen zu Buche schlägt und einzelne Kommunen wirtschaftlich-finanzielle Nachteile befürchten. Das bedeutet u.a., dass die Verteilung der Folgekosten eines interkommunalen Projekts oder einer Planung thematisiert und transparent ausgehandelt werden müssen, um Gewinn und Verlust nicht nur mit dem Verweis auf das regionale Gemeinwohl oder fiktive Ressourceneinsparungen aufzulösen. Seit vielen Jahren befasst sich das Difu in zahlreichen Forschungsprojekten mit unterschiedlichen Aspekten interkommunaler Kooperation. Zwei Projekte sind aktuell relevant: 26 Für die Landeshauptstadt München gilt es, auf der Grundlage einer praxisorientierten Aufarbeitung vorhandener Kooperationsinstrumente und guter Bespiele Vorbehalte in der Münchener Region hinsichtlich einer gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit abzubauen und die Kooperation in einer Reihe von Aufgabenbereichen zu intensivieren. Angesichts der vorhandenen Unsicherheit mit Blick auf die Instrumente und die Organisation möglicher Kooperationen in der Region München verfolgt das Projekt „Lasten-Nutzen-Ausgleichsinstrumente in der interkommunalen Planung – Analyse und Bewertung“ folgende Ziele: 1) Bestandsaufnahme und Bewertung bestehender (planerischer) Instrumente mit dem besonderen Fokus auf ihre Eignung für ausgleichsorientierte Planungen und Maßnahmen und 2) Schaffung von Akzeptanz und Bereitschaft bei den regionalen Akteuren für ein interkommunal abgestimmtes und bedarfsgerechtes Wachstum in der Metropolregion. Die Lebensqualität vor Ort wird maßgeblich durch eine funktionierende Daseinsvorsorge und den Zugang zu technischen wie sozialen Infrastrukturen wahrgenommen. Insbesondere in strukturschwachen Räumen mit rückläufiger Bevölkerungszahl sind diese Versorgungsdienstleistungen nicht selten nur lückenhaft vorhanden. Eine verstärkte Zusammenarbeit von Kommunen kann dazu beitragen, Infrastrukturen der Daseinsvorsorge aufrechtzuerhalten und damit Lebensqualität zu sichern. Vor diesem Hintergrund wurde im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt „LebensWert“ ein Leitfaden für Kommunen entwickelt, der zeigt, wie verstärkte Kooperation zu einem nachhaltigen regionalen Management der Daseinsvorsorge beitragen kann. Der Leitfaden hält für Kommunen viele Beispiele bereit, die zeigen, welche Organisationsform sich für welches Aufgabengebiet eignet. Anregungen werden auch für sektorübergreifende Kooperationen gegeben. Der Leitfaden zeigt darüber hinaus Möglichkeiten auf, wie eine räumlich integrierte, handlungs-feldübergreifende kommunale Zusammenarbeit strukturiert und umgesetzt werden kann. Publikation → Lebensqualität und Daseinsvorsorge durch interkommunale Kooperation. Ein Leitfaden für Kommunen in ländlich geprägten Räumen. Von Jan Hendrik Trapp u.a., Sonderveröffentlichung (2019), https://daseinsvorsorge-kooperation.difu.de, https://difu.de/12825 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Finanzen Finanzierung von Infrastrukturen der öffentlichen Daseinsvorsorge Zu den technischen Infrastrukturen, die von den Kommunen baulich verantwortet werden, zählen die Straßen und Verkehrsinfrastrukturen. In der Summe aller Kommunen ab 2.000 Einwohnern besteht hier ein Investitionsstau in Höhe von rund 36 Mrd. Euro (Stand: 2018). Nichtsdestotrotz wird in verschiedenen Bundesländern derzeit eine kontroverse Diskussion über eine mögliche Abschaffung der Straßenausbaubeiträge geführt. Dazu zählen u.a. Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. In Brandenburg und Thüringen sind entsprechende Gesetzgebungsverfahren inzwischen abgeschlossen worden. Einzelne Bundesländer, wie Bayern und Hamburg, haben die Abschaffung bereits vollzogen, während Schleswig-Holstein und Hessen ihre „Soll-Regelungen“ in „Kann-Bestimmungen“ umgewandelt haben. Bundesweit gibt es Klagen, Proteste, Bürgerinitiativen und Petitionen, die auf eine Abschaffung der Straßenausbaubeiträge zielen. Diese Diskussionen werden oft sehr verkürzt und kurzsichtig geführt. Denn isolierte Forderungen nach einer Abschaffung der Beiträge greifen ohne eine Einbettung in die Diskussion über Be- und Zustand der kommunalen Infrastrukturen im Allgemeinen und die Straßennetze im Besonderen sowie Aussagen zu notwendigen Kompensationen und praktischen Fragen der Administrierbarkeit zu kurz – zumal alternative Finanzierungsformen die Gefahr noch größerer Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger bergen. Dabei fehlen in vielen Bundesländern bisher präzise Daten sowohl zum quantitativen Umfang als auch zum qualitativen Zustand des bestehenden kommunalen Straßennetzes. So verfügt nur ein Teil der Kommunen über Erfassungssysteme, mit denen sich die Längen-Kilometer des eigenen Straßennetzes flächenmäßig und qualitativ erfassen und auf verschiedene Straßentypen und Spurbreiten verteilen lassen. Damit sind oft gar nicht die baulichen und monetären Größenordnungen bekannt, auf die sich die Beitragserhebungspflicht erstreckt – ganz zu schweigen von einer aktuellen und systematisch-vergleichenden Gesamterfassung für alle Bundesländer. Für das Land Brandenburg hat das Difu deshalb exemplarisch eine Studie zum Umfang des gemeindlichen Straßennetzes durchgeführt. Die Ergebnisse waren durchaus überraschend. Denn das kommunale Straßennetz umfasst insgesamt rund 26.200 km und ist damit mehr als doppelt so lang wie bisher immer angenommen. Dabei erfüllt das Straßennetz, das sich in der Baulast der Städte und Gemeinden befindet, nur zu 36 % die gesetzlichen Standards. 31 % der kommunalen Straßen weisen leichte und 33 % sogar erhebliche Mängel auf. Die befragten Kommunen nennen Bedarfe, die in der Hochrechnung für das gesamte kommunale Straßennetz in Brandenburg – Stand 2018 – insgesamt einen Instandhaltungsbedarf für den laufenden Unterhalt in Höhe von rund 310 Mio. Euro und einen Investitionsbedarf von rund 2,77 Mrd. Euro nahelegen. Die aktuelle Diskussion über die Finanzierung von Infrastrukturen der öffentlichen Daseinsvorsorge über Beiträge zeigt anschaulich, dass es einer integrierten Betrachtung bedarf, die Fragen zu geeigneten Finanzierungsarten mit Fragen der Finanzierungsbedarfe verknüpft. In entsprechende Diskussionen will das Difu sich in Zukunft verstärkt einbringen und dabei die Möglichkeiten und Grenzen alternativer Finanzierungsarten aufzeigen. Publikationen → Die Diskussion über Straßenausbaubeiträge – verkürzt und kurzsichtig. Von Stefanie Hanke, Elisabeth Krone, Henrik Scheller. In: InfrastrukturRecht, H. 6/2019. Foto: Christine Grabarse, Difu 27 Difu-Jahrbuch 2018/2019 → Leistungsschwäche, Finanzschwäche, Strukturschwäche – zur schweren Abgrenzbarkeit finanzverfassungsrechtlicher Kategorien. Von Henrik Scheller. In: Martin Junkernheinrich u.a. (Hrsg.): Jahrbuch für öffentliche Finanzen (2019). → Städtebauförderung in NRW. Erfolgsfaktoren und Hemmnisse der Beantragung, Bewilligung und Abrechnung von Fördermitteln. Von Stefan Schneider, Henrik Scheller, Beate HollbachGrömig, Difu-Impulse, Bd. 1/2018, https://difu.de/11855. Investitionsbedarfe der Kommunen Seit weit über zehn Jahren widmet sich das Difu nicht nur methodischen Fragen, wie kommunale Investitionsbedarfe ermittelt werden können, sondern führt immer wieder auch verschiedene Eigenerhebungen durch. Das Wissen um den Zustand des öffentlichen Kapitalstocks von Landkreisen, Städten und Gemeinden – beispielsweise in Form von Straßen, Brücken oder Schulen – erfüllt zwei wichtige Funktionen: Zum einen wird mit der Offenlegung von Investitionsschwerpunkten und Investitionsrückständen ein Beitrag zur Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit geleistet. Zum anderen stellt das Wissen um die Investitionstätigkeit und Finanzierungsbedingungen der Kommunen in Deutschland eine Voraussetzung für politische und administrative Planungsprozesse dar. Der adäquate Einsatz begrenzter Haushaltsmittel kann nur gelingen, wenn Kenntnisse über die mittel- und langfristig unabweisbaren Bedarfe aufgebaut und kontinuierlich gepflegt werden. Dies gilt umso mehr, da viele Infrastrukturen der öffentlichen Hand vor einer tiefgreifenden transformativen Neuausrichtung stehen, wie die Schlagworte Verkehrsoder Energiewende beispielhaft verdeutlichen. Nicht ohne Grund wird darum aus Wissenschaft und Politik der Ruf wieder lauter, die kommunalen Investitionen strukturell und dauerhaft stärker zu forcieren. Das KfW-Kommunalpanel, das das Deutsche Institut für Urbanistik seit 2009 im Auftrag der KfW Bankengruppe durchführt, basiert auf einer jährlichen Befragung der Kämmereien von Landkreisen, Städten und Gemeinden mit mindestens 2.000 Einwohnern. Hatte das KfW-Kommunalpanel in den Anfangsjahren noch das Ziel, den Investitionsrückstand in seiner Höhe genauer zu beziffern, fokussieren die Analysen mittlerweile verstärkt die Ursachen, Wechselwirkungen und regionalen Ausprägungen kommunaler Investitionsdefizite. Im Vordergrund steht somit weniger die Frage, ob überhaupt Investitionsrückstände bestehen, sondern vielmehr wo welche Rückstände vorliegen sowie wie sich Investitionshemmnisse politisch gezielter adressieren lassen. Das Jahr 2018 war für die meisten Kommunen von einer guten Haushaltslage bestimmt. Dies spiegelt sich auch in der Einschätzung der befragten Kämmereien wider: 36 % bewerten ihre finanzielle Situation als „gut“ oder „sehr gut“. 31 % schätzen ihre Finanzlage als „befriedigend“ und weitere 16 % zumindest noch als „ausreichend“ ein. Als „mangelhaft“ bezeichnen hingegen nur 17 % der Kommunen 28 ihre Finanzlage. Jedoch sollten die Haushaltsüberschüsse in vielen Kommunen und eine mehrheitlich gute Finanzlage nicht über die weiterhin bestehenden Unterschiede zwischen einzelnen Kommunen hinwegtäuschen. Auch wenn die Zahl gesunken ist, konnten 21 % der Kommunen ihre Haushalte im Jahr 2018 nicht ausgleichen. Hierunter befinden sich auffallend viele Großstädte. In der Summe lebt damit rund ein Viertel der Bevölkerung Deutschlands in einer Kommunen, die nur unter Haushaltssicherungsmaßnahmen wirtschaften kann. Die in vielen Kommunen erfreuliche Finanzlage sowie die diversen Förderprogramme haben zu einer weiteren Zunahme der Investitionstätigkeit geführt. Die geplanten Investitionsausgaben 2018 stiegen laut Angaben der Kämmereien auf 34,7 Mrd. Euro und wuchsen im Jahr 2019 auf prognostizierte 35,8 Mrd. Euro an. Investitionsschwerpunkte bleiben vor allem die Straßen mit rd. 25 % der gesamten Investitionen sowie die Schulen mit rd. 21 %. In den Angaben der Kämmereien zeigt sich aber auch, dass nicht alle Investitionsausgaben wie geplant realisiert werden konnten. Insofern ist der wahrgenommene Investitionsrückstand in der Summe nur leicht auf 138,4 Mrd. Euro gesunken, womit er in etwa wieder das Niveau des Jahres 2015 erreicht. Weiterhin sind die größten Investitionsrückstände in den Bereichen „Schulen“ mit 42,8 Mrd. Euro, „Straßen“ mit 36,1 Mrd. Euro sowie „Verwaltungsgebäude“ mit 14,0 Mrd. Euro zu verzeichnen. Publikation → KfW-Kommunalpanel 2019. Von Elisabeth Krone und Henrik Scheller, Hrsg. KfW Bankengruppe, Difu-Sonderveröffentlichung (2019), https://difu.de/12625 Modellierung von Infrastrukturbedarfen und finanzieller Tragfähigkeit der Kommunen Die Bereitstellung von Leistungen und Infrastrukturen der öffentlichen Daseinsvorsorge durch die Kommunen ist stets Veränderungsprozessen und Anpassungsnotwendigkeiten unterworfen gewesen. Die Wurzeln dafür liegen in einem steten gesellschaftlichen Wandel, der durch endogene und exogene Treiber forciert wird. Im Zuge der fortschreitenden Globalisierung sind es vor allem die Auswirkungen verschiedener „glokaler“ Megatrends, die neue Anforderungen an kommunale Infrastrukturen begründen. So erfordern z.B. der Klimawandel, die Digitalisierung und der demografische Wandel eine vorausschauende Daseinsvorsorge- und Infrastrukturplanung. Nur so lassen sich sowohl ökologische und soziale als auch fiskalische Nachhaltigkeitsansprüche verwirklichen und die Resilienz von (wachsenden) Städten stärken. Um den Risiken und Wechselwirkungen, aber auch Chancen dieser Trends – trotz bestehender Haushaltsrestriktionen – mit einem politischen Gestaltungsanspruch proaktiv und strategisch zu begegnen, bedarf es integrierter kommunaler Planungsprozesse, die sowohl fach- als auch Difu-Jahrbuch 2018/2019 Foto: Christine Grabarse, Difu periodenübergreifend angelegt sind. Ein mögliches Instrument zur Fundierung solcher Prozesse bildet die Szenarienentwicklung, um mit Blick auf die notwendige sozialökologische Transformation bestehender Infrastrukturen zukünftige technologische Möglichkeiten, die dafür erforderlichen Finanzbedarfe und etwaige gesellschaftliche Implikationen zu modellieren und in Bezug zur fiskalischen Tragfähigkeit der öffentlichen Haushalte zu setzen. Zu diesem Zweck hat das Difu zusammen mit dem Finanzwissenschaftlichen Forschungsinstitut an der Universität zu Köln (FiFo) im Auftrag der Stadt Köln und der Stadtwerke Köln im Projekt „Leistungsfähige Infrastruktur generationengerecht finanziert – das Beispiel der Stadt Köln“ (Realisierungsschritt 1) zwei Instrumente zur Erfassung der Infrastruktur- und Investitionsbedarfe des „Konzerns Stadt“ bis 2040 sowie der materiellen Tragfähigkeit entwickelt. Auf diesen Vorarbeiten aufsetzend, wurden in einem weiteren Projekt Zukunftsszenarien für ausgewählte, im Wandel begriffene Infrastrukturbereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge im „Konzern Stadt“ entwickelt und modelliert. Neben Transformationsnotwendigkeiten, die durch „glokale“ Megatrends forciert werden, manifestieren sich die verändernden Anforderungen an Leistungen und Infrastrukturen der Daseinsvorsorge in einer zunehmend arbeitsteiligen Erbringung dieser öffentlichen Güter, die unterschiedliche Formen aufweisen kann. Neben der Eruierung und Abschätzung wichtiger Trends und ihrer Wirkungen für zukünftige Infrastrukturbedarfe und deren Finanzierung stand dabei jedoch vor allem der Nachweis der Szenariofähigkeit der eingesetzten Instrumente als Voraussetzung für die Einbindung in zukünftige strategische Diskurse im Vordergrund. Publikationen → Leistungsfähige Infrastruktur generationengerecht finanziert. Das Beispiel der Stadt Köln. Von Stefan Schneider u.a., DifuImpulse, Bd. 6/2018, https://difu.de/12003 → Regionalwirtschaftliche Auswirkungen der Energiewende. Potenziale, Verteilung, Ausgleichsbedarfe am Beispiel des Landkreises Ahrweiler. Von Stefan Schneider, Benedikt Walker, Dirk Assmann, Difu-Sonderveröffentlichung (2019), https://difu.de/12999 Koordination politischer Handlungsfelder Durch die wachsenden Herausforderungen, vor denen nicht nur die Kommunen, sondern auch Bund und Länder stehen, wenn es um die Bewältigung der Auswirkungen der „glokalen“ Megatrends geht, werden neue vertikale und horizontale Koordinationsanforderungen im föderalen Verwaltungs-system begründet. Dies gilt in besonderer Weise für die Stadtentwicklungs- und die Umweltpolitik. Im Auftrag des Umweltbundesamtes hat das Difu deshalb das Forschungsprojekt „Schnittstellen, Synergien und Zielkonflikte zwischen Stadtentwicklungsund Umweltpolitik auf Bundesebene“ durchgeführt und damit Handlungsempfehlungen für eine inhaltliche und organisatorische Verzahnung der beiden Politikfelder erarbeitet. Denn beide Politiken liefern Kernelemente zur Formulierung und Implementierung von zukunftsgerichteten Leitbildern und Politikstrategien, die dem Nachhaltigkeitsprinzip verpflichtet sind und einen Beitrag zur notwendigen Transformation von Regionen und Städten leisten. Die Analyse wurde dabei von der Frage angeleitet, wie sich die Kooperation zwischen beiden Politikbereichen einschließlich der entsprechenden Fachverwaltungen mit Blick auf thematische Problemstrukturen, Akteure sowie die Steuerung von Prozessen intensivieren lässt. Wie kann mithin die Notwendigkeit einer fachlichen Spezialisierung mit offenkundig wachsenden Koordinationsnotwendigkeiten so verknüpft werden, dass inhaltlich begründete Interdependenzen zwischen beiden Politikbereichen kohärenter – im Sinne der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie – bearbeitet werden können? 29 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Mit Blick auf eine Steigerung der inhaltlichen, institutionellen und prozessualen Kohärenz – sowohl im Sinne einer ökologisch ausgerichteten Stadtentwicklungspolitik als auch einer raumsensiblen Umweltpolitik – bedarf es auf allen Ebenen des föderalen Mehrebenensystems und nicht zuletzt auf Ebene des Bundes einer noch intensiveren Verzahnung beider Policies, um Zielkonflikte zu vermeiden bzw. zumindest zu mindern und Synergien soweit als möglich zu realisieren. Die Komplexität und Geschwindigkeit der zu beobachtenden Umweltveränderungen mit ihren Auswirkungen auf der Ebene der rund 11.000 Städte und Gemeinden in der Bundesrepublik erfordert von Politik und Verwaltung ein Höchstmaß an Flexibilität und Anpassungsfähigkeit bezüglich der eigenen Governanceformen und -instrumente. Bestehende „Silostrukturen“, die durch die klassisch-hierarchische Organisationsstruktur der deutschen Verwaltung über Jahrzehnte hinweg geprägt wurden und von der Vorstellung inhaltlich klar voneinander abgrenzbarer Zuständigkeitsbereiche getrieben war, müssen entsprechend überdacht und aufgebrochen werden, um sowohl den ebenenübergreifenden Problemstrukturen als auch den neuen, oft netzwerkförmig organisierten Akteurskonstellationen in beiden Policies adäquat begegnen zu können. Mögliche Ansätze dazu könnten die Initiierung eines interministeriellen Leitbild- bzw. Strategieprozesses mit einem klar definierten Mandat, einem Zeitplan sowie innovativen Formaten sein. Als mögliche Themenfelder böten sich dabei ein neuer Anlauf zur Entwicklung eines bundeseinheitlichen Umweltgesetzbuches, eine inhaltliche Neuausrichtung der Städtebauförderung im Sinne eines „transformativen Stadtumbaus“, die Entwicklung einer bodenpolitischen Agenda oder ein Weißbuch zum Thema Möglichkeiten und Grenzen von „Sustainable Finance“ an. Daneben scheint eine Wiederbelebung des „Interministeriellen Arbeitskreises Nachhaltige Stadtentwicklung in nationaler und internationaler Perspektive“ genauso geeignet wie eine Förderung fachübergreifender Bottom-up-Initiativen und eine Stärkung der Grundsatzabteilung im BMU. Auch der Aufbau eines interministeriellen Konfliktmanagements sowie interdisziplinäre Fortbildungsmaßnahmen für Vertreter unterschiedlicher Ressorts an der Schnittstelle zwischen Umwelt- und Stadtentwicklungspolitik könnten helfen, die Koordination zwischen den Politikfeldern zu intensivieren. Denkbar wäre auch die Initiierung eines Langzeit-Modellprojekts „Kommune 2040/2050“ mit ausgewählten Partnerkommunen, mit dem umwelt- und stadtentwicklungspolitische Zukunftsanforderungen gemeinsam konzeptioniert, umgesetzt und evaluiert werden. Wirtschaft und Digitalisierung Wirtschaft und Standortentwicklung Fragen der wirtschaftlichen Standortentwicklung von Kommunen werden zunehmend in den Kontext der Debatte über notwendige Transformationen der Städte eingebettet. Auch für die kommunale Wirtschaftsförderung als klassische Querschnittsaufgabe und Institution mit einem spezifischen Aufgabenfokus wird es dringlicher, sich proaktiv mit Themen auseinanderzusetzen, bei denen eine unmittelbare Betroffenheit (noch) nicht immer offenkundig sein mag. Zu den (neuen) regionalwirtschaftlich Foto: Christine Grabarse, Difu 30 Difu-Jahrbuch 2018/2019 relevanten Themen und Herausforderungen zählen u.a. Tertiärisierung versus Reindustrialisierung der urbanen Arbeitswelt als Ursache wachsender Lohnspreizungen und sozialer Spannungen in der Stadt, die voranschreitende Digitalisierung der Städte mit weitreichenden Konsequenzen für den Waren-, Kapital- und Dienstleistungsverkehr sowie die individuelle Mobilität und die Serviceerbringung (öffentlicher) Dienstleistungen, neue Formen der (urbanen) Produktion und Koproduktion („smart manufacturing“; „additive Fertigungsmethoden“), zunehmende Vernetzung zwischen Kreativwirtschaft, IKT und Produktion im Sinne von „cross innovation“ („NetzwerkIndustrie“), neue Produktionsformen im Zuge eines Ausbaus von Technologien auf Basis von „Künstlicher Intelligenz“ (KI) und Robotik, wachsende Fachkräftebedarfe in Zeiten des demografischen Wandels und einer Vollauslastung verschiedener Branchen, Dekarbonisierung und Klimaanpassungsnotwendigkeiten der Städte als Innovationstreiber, Verschärfung von Flächenkonkurrenzen und Nachverdichtungsanforderungen sowie eine Zunahme urbaner Mischgebiete und anderes mehr. Um diese und weitere potenzielle Themenfelder vorausschauend und jenseits des Alltagsgeschäfts bearbeiten zu können, braucht es Projektformate und Projektpartnerschaften, die die Möglichkeit eröffnen, „out of the box“ zu denken und zu diskutieren. Zu diesem Zweck führt das Difu mit bisher zehn interessierten Städten eine Gemeinschaftsstudie der Wirtschaftsförderungen durch. Denn eine Stärkung der Innovationsfähigkeit der Wirtschaftsförderung setzt nicht nur die ergebnisoffene Auseinandersetzung mit neuen Themen, sondern auch mit neuen Formaten und Best-Practice-Ansätzen aus dem europäischen und internationalen Kontext voraus. In dem Gemeinschaftsprojekt werden relevante Zukunftsthemen und innovative Organisationsformen eruiert, innovative Handlungsansätze und Instrumente sowie entsprechende Erfolgskriterien für eine zukunftsfähige Wirtschaftsförderung identifiziert und eine mögliche Übertragbarkeit dieser innovativen Ansätze für die Weiterentwicklung der Wirtschaftsförderung in ausgewählten Städten geprüft. Dabei sollen Antworten auf folgende Fragen gefunden werden: • Welche Haltung will bzw. muss die kommunale Wirtschaftsförderung zu ausgewählten Zukunftsthemen einnehmen und mit Hilfe welcher innovativen Ansätze will sie diese adressieren? • Welche Rolle bzw. Funktion will die Wirtschaftsförderung zukünftig in den Kommunen als Knotenpunkt zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung sowie den Bürgerinnen und Bürgern übernehmen? • Wie kann sich die kommunale Wirtschaftsförderung als agile Organisation kontinuierlich weiterentwickeln? Der Aspekt der „Innovationsfähigkeit“ bezieht sich insofern gleichermaßen auf die Veränderungen, bezogen auf Inhalte, Instrumente und die Organisation. Fachkräftebedarfe der Kommunen Wachsende Fachkräftebedarfe in Wirtschaft, Politik und Verwaltung sind seit den 1990er-Jahren Gegenstand öffentlicher Debatten. Erste negative Auswirkungen dieser Entwicklung sind inzwischen für viele Arbeitgeber real spürbar. Da sich nicht nur Unternehmen, sondern auch die öffentlichen Verwaltungen von Bund, Ländern und Kommunen einer zunehmenden Konkurrenz um Fachkräfte ausgesetzt sehen, versuchen sie, sich neu aufzustellen und geeignete Strategien zu entwickeln. Die Kommunen stehen dabei in mehrfacher Hinsicht vor besonderen Herausforderungen: Sowohl in strukturschwachen als auch in strukturstarken Regionen und Kommunen sind die Fachkräftebedarfe zum „Flaschenhals“ sowohl der wirtschaftlichen Entwicklung als auch der Aufgabenwahrnehmung der öffentlichen Hand geworden. Beispielsweise können vielerorts offene Stellen in techni- Foto: Busso Grabow, Difu 31 Difu-Jahrbuch 2018/2019 schen Berufen, aber auch in der Pflege nicht mehr besetzt werden. Die Fachkräftebedarfe in den Kommunalverwaltungen, bei Eigenbetrieben und kommunalen Unternehmen sind mittlerweile so groß, dass aufgrund fehlender Personalkapazitäten Förderprogramme des Bundes und der Länder vielfach nur mit erheblichem Zeitverzug ausgeschöpft werden, Investitionen aufgeschoben oder gar nicht getätigt und öffentliche Dienstleistungen nur mit Einschränkungen erbracht werden können. Die Personalnot in den öffentlichen Verwaltungen trifft auf einen Wandel der Arbeitswelt, der sich seit einigen Jahren vollzieht und auch das individuelle Verständnis von Arbeit verändert. Zu den Entwicklungstrends in diesem Feld zählen zuvörderst die ökonomische Globalisierung sowie die Digitalisierung und Automatisierung von Produktions- und Arbeitsprozessen sowie eine Tertiärisierung und Finanzialisierung der Wirtschaft einschließlich der damit einhergehenden Veränderungen von soziokulturellen Wertewelten. Viele dieser „glokalen“ Megatrends entfalten teils direkte, teils indirekte Auswirkungen auf die Arbeitsbeziehungen und das Verhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. So geht das, was sich für die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber als Kostendruck infolge eines zunehmenden internationalen Wettbewerbs oder – wie im Fall der öffentlichen Hand – infolge haushalterischer Ressourcenengpässe darstellt, für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht selten mit der Problematik eines Downscalings sozialer Risiken einher. Umgekehrt lässt sich bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ein wachsendes Bedürfnis nach individuellen Arbeitsbedingungen und -zeiten sowie einer ausgewogenen Work-Life-Balance beobachten. Auf diese sich wandelnden Erwartungen müssen sich wiederum Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber einstellen – insbesondere in Branchen und Regionen, die bereits heute unter Fachkräftebedarfen leiden oder in absehbarer Zeit leiden werden. Kommunen befassen sich seit mittlerweile über 15 Jahren mit Strategien, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Vor diesem Hintergrund besteht ein breiter Erfahrungsschatz hinsichtlich einer Vielzahl an Strategien und Maßnahmen zur Fachkräftegewinnung – von Rückholprogrammen und –prämien über lokale Vernetzungs- und Qualifizierungsangebote bis hin zu digitalen Anwendungen (Plattformen, Börsen etc.). Dennoch ist die Forschungs- und Studienlandschaft zum Thema, vor allem mit Blick auf die besonderen Implikationen für die Kommunalverwaltungen, überschaubar. Im Rahmen eines internen Projekts hat das Difu nicht nur den Status quo (kommunaler) Fachkräftebedarfe analysiert. Vielmehr wurden entsprechenden Negativszenarien Ansätze gegenübergestellt, die sich aus einer vorausschauenden Auseinandersetzung mit den Veränderungen hin zu einer „Arbeitswelt 4.0“ ableiten lassen. 32 Auf diese Weise konnten bisherige Strategien und Maßnahmen zur Fachkräftegewinnung und -bindung evaluiert und neue Ansätze entwickelt werden. Darüber hinaus wurde eine Agenda weiterer Forschungsbedarfe für das Difu entwickelt, die nun mit verschiedenen Kooperationspartnern bearbeitet werden soll. Urbane Produktion Durch die zunehmende Digitalisierung von Produktionsprozessen sowie die wachsende Bedeutung produktionsnaher Dienstleistungen gewinnt die Stadt als Produktionsstandort neue Attraktivität. Produktionsstätten, die mit dieser „urbanen Produktion“ in Verbindung gebracht werden, sind beispielsweise Manufakturen, emissionsarme Stadtfabriken und hybride Produktionsformen der Industrie 4.0. Als geeignete Branchen des verarbeitenden Gewerbes gelten die Bereiche der Nanotechnologie, der Medizintechnik und des kleinteiligen Maschinenbaus. Aber auch die Konsumgüter- und Lebensmittelindustrie (z.B. Kleidungs-/Möbelherstellung, Brauereien etc.) besitzen aufgrund ihrer Affinität zur Kundennähe ein hohes Potenzial für die urbane Produktion. Ferner sind die Wirtschaftsbereiche der Informations- und Kommunikationstechnologie, der Gesundheits- und die Kreativwirtschaft oder das Urban Farming zu nennen. Urbane Produktion entsteht vor allem am Rand der City und in der Innenstadt, also in Räumen mit einer hohen funktionalen Dichte und einer Mischung unterschiedlicher Nutzungen. Insbesondere in wachsenden Städten stößt diese gewerbliche Flächennachfrage der urbanen Produktion jedoch auf Nutzungskonkurrenzen. Ganz anders stellt sich die Situation in weniger nachgefragten Kommunen oder Stadtteilen bzw. solchen mit rückläufiger Bevölkerungszahl dar. Hier wird die urbane Produktion als Chance für die Belebung untergenutzter, leerstehender oder brachgefallener Flächen betrachtet. Sie gilt als Treiber für innovative Standortentwicklung, der zudem zur Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe beitragen kann, indem lokale Potenziale genutzt und regionale Wertschöpfungsketten aufgebaut werden. Dies gilt besonders für das produzierende Gewerbe, den Bereich der Landwirtschaft und Ernährung oder im Baugewerbe. Das Difu begleitet seit 2017 die BMBF-Förderinitiativen „Nachhaltige Transformation urbaner Räume“ sowie die Umsetzung der „Leitinitiative Zukunftsstadt“, in denen es u.a. um Anforderungen und Effekte urbaner Produktion geht. Gemeinsam mit Projektteams dieser Initiativen und Akteuren der kommunalen Wirtschaftsförderung hat das Difu – im Rahmen seines Synthese- und Vernetzungsprojekts Zukunftsstadt (SynVer*Z) – Handlungsanforderungen für Forschung und Praxis zur Förderung urbaner Produktion herausgearbeitet. Difu-Jahrbuch 2018/2019 Publikationen → Urbane Produktion. Ökonomischer Impuls, soziale Chance und ökologischer Mehrwert für die Zukunftsstadt. Von Frank Betker und Jens Libbe. In: GAIA 28/3 (2019). → Urbane Produktion in der Zukunftsstadt. Perspektiven für Forschung und Praxis. Von Jens Libbe und Sandra Wagner-Endres (2019) (Zukunftsstadt Synthese Paper * Nr. 1), https://www.nachhaltige-zukunftsstadt.de/downloads/Synthese_Paper_Urbane_Produktion.pdf Ausbau von Mobilfunkinfrastrukturen Seit 2001 besteht die freiwillige Selbstverpflichtung der Mobilfunknetzbetreiber gegenüber der Bundesregierung, mit der sie sich zur Zusammenarbeit mit den Kommunen beim Mobilfunkinfrastrukturausbau und zum Verbraucherschutz verpflichten. Die darin beschriebenen Verfahren zur kommunalen Partizipation bauen auf einer „Vereinbarung über den Informationsaustausch und die Beteiligung der Kommunen beim Ausbau der Mobilfunknetze“ auf, die die Netzbetreiber mit den kommunalen Spitzenverbänden abgeschlossen haben. Als Bestandteil der freiwilligen Selbstverpflichtung sollen regelmäßige, unabhängige Gutachten über die praktischen Erfahrungen mit der Umsetzung der zugesagten Maßnahmen informieren. Seit 2002 führt das Difu regelmäßige Befragungen der kommunalen Mobilfunkbeauftragten durch. In mittlerweile elf Gutachten konnte die Umsetzung der wesentlichen Kernpunkte der freiwilligen Selbstverpflichtung attestiert werden. In den letzten Jahren hat der Mobilfunk insbesondere mit dem exponentiell wachsenden Bedarf an mobilen Daten noch einmal deutlich an Relevanz gewonnen und spielt eine zentrale Rolle in einer sich zunehmend digitalisierenden Gesellschaft. Vor diesem Hintergrund hat das Difu zum Ende des Jahres 2019 erneut eine Umfrage unter den Digitalverantwortlichen der Kommunen gestartet. Ein wichtiger Treiber der Digitalisierung ist das mobile Internet: 81 % aller Deutschen nutzen mittlerweile ein Smartphone, hinzu kommen Millionen weitere vernetzte mobile Endgeräte wie Tablets oder Wearables: Die Nutzung des mobilen Internets intensiviert sich fortlaufend. Zudem eröffnen sich neue Anwendungsbereiche drahtloser Breitbandtechnologien, etwa im Bereich IoT/M2M (vernetzte Infrastrukturen, Industrie 4.0, eHealth, Mobilität etc.). Entsprechend steigt der mobile Datenverkehr exponentiell an. Um die steigenden Kapazitätsbedarfe auch zukünftig abdecken und neuartige digital-vernetzte Anwendungen ermöglichen zu können, steht die Mobilfunkinfrastruktur derzeit vor der nächsten technologischen Entwicklungsstufe: dem Mobilfunkstandard der fünften Generation (5G). Der 5G-Roll-Out soll in Teilen auf Basis sogenannter Small Cells (Kleinzellen/Mikrostandorte) realisiert werden, was u.a. aufgrund höherer Standortdichten zu Anpassungen der bisherigen kommunalen Abstimmungsverfahren führen wird. Vor diesem Hintergrund führt das Difu im Auftrag der Telekom Deutschland GmbH ein Gutachten zur Entwicklung angepasster Abstimmungsverfahren beim 5G-Ausbau durch. Wirkungen der Digitalisierung Die digitale Transformation rückt immer stärker in den Fokus der Stadtentwicklungsplanung. Dies ist ein Spiegelbild dessen, dass die Digitalisierung inzwischen als eines der wichtigsten kommunalen Themen der kommenden Jahre angesehen wird. Zugleich sind die räumlichen Wirkungen dieses Prozesses bisher noch wenig untersucht. Aussagen hierzu sind eher allgemeiner Art, ohne dass sich daraus Hinweise für das konkrete Planungshandeln ableiten lassen. In Hinblick auf einzelne Themenfelder lassen sich zumindest tendenzielle Wirkungen benennen. Vor diesem Hintergrund hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen des Landes Berlin das Difu mit einer explorativen Studie beauftragt. Ziel war es, Aufgaben sowie Diskussions- und Handlungsbedarf für das Berliner Planungshandeln zu sondieren und darzulegen, wie dieser bearbeitet werden kann. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die mit der Digitalisierung verbundenen Implikationen zu bedeutsam sind, als dass sie nicht Gegenstand der Stadtentwicklungsplanung sein sollten. Stadtentwicklungsplanung in der digitalen Transformation bedeutet keine Unterordnung unter einen „digitalen Imperativ“. Es geht darum, selbstbestimmt zu definieren, was für die Erreichung von Stadtentwicklungszielen dienlich ist. Zudem ist aufzuzeigen, wie die Entwicklung so gesteuert werden kann, dass sie den diversen gesellschaftlichen Ansprüchen an eine digital „nutzerfreundliche“ Stadt und insbesondere dem Gemeinwohl gerecht wird. Publikation → Räumliche Dimensionen der Digitalisierung. Handlungsbedarfe für die Stadtentwicklungsplanung. Ein Thesenpapier. Von Roman Soike u.a., Difu-Sonderveröffentlichung (2019). https://difu.de/12893 Im Kontext von Konzepten und Projekten der „Smart City“ werden digitalen Technologien große Potenziale in Hinblick auf den Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz zugesprochen. Nicht selten wird nachhaltige Stadtentwicklung mit smarter Stadtentwicklung gleichgesetzt. Der tatsächliche Beitrag zur Nachhaltigkeit und zum urbanen Umweltschutz ist allerdings noch wenig untersucht. Im Auftrag des Umweltbundesamts sowie in Kooperation mit adelphi sowie dem Institut für Innovation und Technik (beide Berlin) untersucht das Difu, welchen Beitrag „smarte Anwendungen“ zu bestehenden Umwelt- und Nachhaltigkeitsstrategien leisten und welche Umweltwirkungen von Smart-City-Technologien und -Anwendungen in deutschen Kommunen sich bereits identifizieren lassen. Ferner 33 Difu-Jahrbuch 2018/2019 wird der Frage nachgegangen, ob sich durch Vernetzung von Infrastrukturen und Smart-City-Technologien umweltrelevante funktionelle Verbesserungen für die Infrastrukturen ergeben und welche negativen Effekte mit den Technologien und Anwendungen verbunden sein können. Publikation → Intelligente Steuerung – Zur Umsetzung von Ansätzen smarter Städte und Regionen. Von Jens Lib-be. In: Sylvia Veit u.a. (Hrsg.): Handbuch zur Verwaltungsreform (2019). Infrastruktur Vom Stadtumbau zur urbanen Trans­formation Spätestens seit dem Hauptgutachten „Der Umzug der Menschheit: Die transformative Kraft der Städte“ des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen (WBGU) der Bundesregierung aus dem Jahr 2016 ist urbane Transformation zum Gegenstand kommunaler Politik und Planung geworden. Tiefgreifende Veränderungsprozesse sind unübersehbar: Der Klimawandel ist längst keine abstrakte Prognose mehr, sondern wird in den Städten in Form von häufiger auftretenden Extremwetterereignissen immer stärker spürbar. Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft hat tiefgreifende Wirkungen auf Produktions- und Konsumweisen und damit städtische Räume und Funktionen. Die wachsende Polarisierung der Gesellschaft gefährdet den sozialen Zusammenhalt, und die zunehmende Kluft zwischen boomenden und strukturschwachen Räumen lässt die Herstellung von gleichwertigen Lebensverhältnissen sowie die flächendeckender Daseinsvorsorge zur erneuten politischen Herausforderung werden. Transformation ist nichts weniger als ein langfristig wirkender und grundlegender Wandel, mit auch sprunghaften gesellschaftlichen, wirtschaftlichen oder technologischen Veränderungen. Für die nationale wie die lokale Stadtentwicklungspolitik bedeutet dies eine Aufforderung zum Handeln. Ambitionierte Ziele wie sie in den Vereinbarungen der UN-Agenda 2030 mit den 17 „Sustainable Development Goals“ oder im Pariser Klimaschutzabkommen niedergelegt sind, lassen sich nicht mit einem „business as usual“ erreichen. Transformationen lassen sich nicht steuern, sondern nur über agile Aushandlungsprozesse in eine gesellschaftlich akzeptierte Richtung lenken. Kommunaler Politik und Verwaltung kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Das Difu hat sich im Forschungsfeld Infrastruktur in den vergangenen rund 15 Jahren kontinuierlich mit den Prozessen und den Instrumenten zur Gestaltung urbaner Transformation auseinandergesetzt. Zugleich hat es darauf aufmerksam gemacht, dass die Diskurse zum Umgang mit Transformation einerseits und zur Umsetzung integrierter Stadtentwicklung andererseits vielfältige Bezüge aufweisen. Vor diesem Hintergrund hatte das BBSR das Difu mit einer Studie „Vom Stadtumbau zur 34 städtischen Transformationsstrategie“ beauftragt, um konzeptionelle Ansätze der Transformationsforschung für die praktische Weiterentwicklung von Stadtentwicklung im Allgemeinen und dem Stadtumbau-Programm von Bund und Ländern im Besonderen fruchtbar zu machen. Zahlreiche Empfehlungen zur Entwicklung einer transformativen und damit in die Zukunft gerichteten Stadtumbaustrategie wurden formuliert – so etwa der Vorschlag, im Rahmen des Stadtumbaus nicht nur Gebiete mit städtebaulichen Funktionsverlusten zu adressieren, sondern auch eine Kategorie „Gebiete mit Transformationspotenzialen“ gesetzlich festzuschreiben. Als besonders dynamischer und mit zahlreichen grundlegenden Veränderungen verbundener Prozess zeigt sich gegenwärtig die digitale Transformation. Ihre Wirkungen auf die Städte als politisch-administrative oder räumlich-funktionale Einheiten sind weitgehend unerforscht. Ebenso stellen sich bezüglich der sozialen oder auch ökologischen Wirkungen viele offene Fragen. Zugleich werden in Hinblick auf neue digitale Informations- und Kommunikationstechnologien und damit verbundene „smarte“ Systemlösungen gleichermaßen große Chancen wie Risiken gesehen. Vor diesem Hintergrund hat sich das Difu in den vergangenen Jahren intensiv mit dem Verhältnis von Smart-City-Konzepten und integrierter Stadtentwicklung auseinandergesetzt und sich durch wissenschaftliche Beiträge wie politische Beratung vielfach in die Debatte eingebracht. Die sozialen, räumlichen und sozial-räumlichen Wirkungen der Digitalisierung wurden im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen analysiert und Handlungsempfehlungen für die Stadtentwicklung abgeleitet. Aktuell untersucht das Difu im Auftrag des Umweltbundesamts und in Kooperation mit adelphi die Umweltwirkungen von Smart-CityInfrastrukturen. Publikationen → Stand der Transformationsforschung unter besonderer Berücksichtigung der kommunalen Ebene. Von Dirk Arne Heyen, Bettina Brohmann (Öko-Institut), Jens Libbe, Robert Riechel, Jan Hendrik Trapp (Difu) (2018). → Räumliche Dimensionen der Digitalisierung. Handlungsbedarfe für die Stadtentwicklungsplanung. Ein Thesenpapier. Von Roman Soike u.a., Difu-Sonderveröffentlichung (2019), https://difu.de/12893 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Foto: Christine Grabarse, Difu → Intelligente Steuerung – Zur Umsetzung von Ansätzen smarter Städte und Regionen. Von Jens Libbe. In: Sylvia Veit u.a. (Hrsg.): Handbuch zur Verwaltungsreform (2019). → Smart City. Von Jens Libbe. In: Dieter Rink und Annegret Haase (Hrsg.): Handbuch Stadtkonzepte. Analysen, Diagnosen, Kritiken und Visionen (2018). Zukunftsstadt – Ziele, Handlungsfelder und Maßnahmen Das Synthese- und Vernetzungsprojekt Zukunftsstadt ist die vom Difu geleitete wissenschaftliche Begleitmaßnahme für die Förderlinien „Nachhaltige Transformation urbaner Räume” und „Umsetzung der Leitinitiative Zukunftsstadt”, mit denen das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zentrale Fragen der nachhaltigen Stadtentwicklung adressiert. An der Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis organisiert das Difu mit seinen Kooperationspartnern vom Institut für sozial-ökologische Forschung in Frankfurt sowie der Gröschel Branding GmbH im Projekt „SynVer*Z“ die Vernetzung und den inhaltlichen Austausch zwischen den vom BMBF geförderten Projekten. Rund 50 Projekte in mehr als 60 Städten wurden in den vergangenen zwei Jahren bereits vom Difu begleitet. SynVer*Z trägt übergreifende Ergebnisse und Lösungsstrategien in die Kommunen hinein. Darüber hinaus wird eine Wirkungsabschätzung der Forschungsförderung durchgeführt. Umweltpolitische Zielsysteme spielen für eine nachhaltige Stadtentwicklung eine zentrale Rolle, geben sie doch den handelnden Akteuren in den Kommunen eine Orientierung zum Handeln. Vor diesem Hintergrund entwickelt das Difu im Auftrag des Umweltbundesamts ein inhaltlich konsistentes, politisch kommunizierbares und operativ handhabbares Set an Zielgrößen für den urbanen Umweltschutz. Beispiele für derartige Zielgrößen sind etwa der vom UBA vorgeschlagene Motorisierungsgrad von 150 Pkw/1.000 Einwohner, die Primärenergie sparende „2000-Watt-Gesellschaft“ oder das „30-ha-Ziel“ des Bundes für die Flä- cheninanspruchnahme. Das Projekt „Ziele für einen umfassenden urbanen Umweltschutz“ dient der Weiterentwicklung des UBA-Konzepts „Die Stadt für Morgen“. Infrastrukturen in der Regional-, Stadtund Quartiersentwicklung Die Anpassung und der Umbau stadttechnischer Infrastrukturen an veränderte Randbedingungen sind ein langfristiger Prozess. Es gibt nicht den einen technischen Königsweg und nicht das eine zeitliche „Fenster der Möglichkeiten“, um ein vorhandenes System umzustellen. Dieser Umbau kann nur Schritt für Schritt und angepasst an örtliche Bedingungen erfolgen. Dies zeigt sich beim Thema der kommunalen Wärmewende dort, wo für Quartiere mit unterschiedlichen Bebauungsstrukturen, Sanierungsständen und Versorgungsinfrastrukturen jeweils angepasste Lösungen gefunden werden müssen. Ein anderes Beispiel ist die Anpassung der Kanalisation an die Folgen des Klimawandels. Hier ist der Umbau bei Mischsystemen in Innenstädten ungleich aufwändiger, als dies bei Trennsystemen in weniger dicht bebauten Stadtlagen der Fall ist. Das Difu unterscheidet daher in seiner Infrastrukturforschung zwischen unterschiedlichen Transformationsräumen und versucht, erfolgreiche, quartiersbezogene Lösungen auf andere Stadtteile zu übertragen, um auf diesem Wege zu gesamtstädtischen Umbaustrategien zu kommen. Publikation → Diskurse und Leitbilder zur zukunftsfähigen Ausgestaltung von Infrastrukturen. Von Jens Libbe, Jan Hendrik Trapp u.a., Abschlussbericht im Auftrag des UBA (UBA-Texte 33/2018), https://difu.de/12403 Aktuell erarbeitet das Difu im Auftrag des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU) ein Gutachten, das die Rolle von Stadtquartieren für eine nachhaltige Stadtent- 35 Difu-Jahrbuch 2018/2019 wicklung analysiert. Unter Berücksichtigung der aktuellen Literatur sowie kommunaler Projekte des Infrastrukturumbaus werden Handlungsempfehlungen für die Bundespolitik abgeleitet. Die Ergebnisse fließen in das kommende Hauptgutachten des SRU ein. Klimagerechte Infrastrukturen Die Folgen des Klimawandels, wie Starkniederschläge, Hochwasser, Hitze- und Trockenperioden, stellen Städte und ihre Infrastrukturen vor Herausforderungen. Infrastrukturen, die vor 100 Jahren noch als „richtig“ und angemessen erschienen, müssen mit Blick auf den Klimawandel angepasst bzw. transformiert werden. Diesen Herausforderungen haben sich Stadt- und Infrastrukturplanung gleichermaßen zu stellen. Gefordert sind nicht nur angepasste technische Lösungen, sondern auch veränderte Verfahren und Prozesse zur integrierten Planung. Darüber hinaus steigen die Anforderungen an (Wasser-) Infrastrukturen, gezielt Beiträge zu einer Verbesserung der städtischen Lebensqualität zu leisten. Vor diesem Hintergrund wurde im Projekt netWORKS 4 gemeinsam mit der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, verschiedenen Fachbereichen aus dem Bezirksamt Pankow und weiteren lokalen Akteuren für stadttypische Gebiete untersucht, wie eine integrierte und vernetzte Stadt- und Infrastrukturplanung durchgeführt und umgesetzt werden kann. Im Fokus stand dabei die vernetzte Planung von grauen (z.B. Wasser und Abwasser in Leitungen und Kanälen, Anlagen zur Betriebswassernutzug), grünen (z.B. unversiegelte Frei- flächen, Bauwerksbegrünungen) und blauen (z.B. künstliche Teiche, Gerinne, Wasserspiele) Infrastrukturen. Entwickelt und angewendet wurde ein methodisches Vorgehen, das systematisch von einer Analyse der Standortbedingungen sowie der Bestimmung und Auswahl planerischer Ziele der Gebietsentwicklung ausgeht. Um lokale Akteure einbinden zu können, wurden „Infokarten“ für die einzelnen Möglichkeiten zur Vernetzung der Infrastrukturen entwickelt. Diese ermöglichen es allen Beteiligten, sich aktiv an den Planungsprozessen zu beteiligen und eigene Vorstellungen für die Gestaltung von Grundstücken und Quartieren und einen veränderten Umgang mit Wasser zu entwickeln. Auf dieser Basis lassen sich planerische Machbarkeitsstudien entwickeln. Dieses im Berliner Bezirk Pankow erstmals entwickelte Verfahren ist auf andere Kommunen übertragbar. Gesellschaftliche Vielfalt und urbane Sicherheit Die großen Städte in Deutschland wachsen. Immer mehr Menschen zieht es in urbane Lebensräume, weil sie dort Arbeit, ein breites kulturelles Angebot und berufliche Perspektiven finden. Durch Zuwanderung in jüngster Zeit und durch langfristige demografische Entwicklungen verändern sich die Stadtquartiere. In der Folge wandeln sich auch Nutzungsanforderungen an öffentliche Räume und an die Wohnnachbarschaft. Ziel des vom BMBF geförderten Verbundprojektes Sicherheit und Vielfalt im Quartier (DiverCity) ist es, Sicherheits- Foto: Christine Grabarse, Difu 36 Difu-Jahrbuch 2018/2019 strategien zu erarbeiten, die gesellschaftliche Vielfalt stärker berücksichtigen. Diese sollen dazu dienen, ein sicheres Wohnumfeld und das nachbarschaftliche Miteinander in den Stadtquartieren zu stärken. Als Verbundpartner bearbeitet das Difu dieses Projekt zusammen mit dem Landeskriminalamt Niedersachsen und dem Verband der Wohnungsunternehmen in Niedersachsen und Bremen. Das Difu untersucht dabei, wie Kommunen unter besonderer Berücksichtigung gesellschaftlicher Vielfalt Strategien und Maßnahmen entwerfen und umsetzen können, die Sicherheit und Nachbarschaftlichkeit in Städten und Stadtquartieren fördern. Es werden Empfehlungen erarbeitet, wie die Zusammenarbeit der kommunalen Akteure, die sich explizit wie implizit mit Fragen urbaner Sicherheit befassen, weiterentwickelt werden kann. Darüber hinaus werden Beispiele guter Praxis aufbereitet, die Anregungen für kommunales Handeln bieten können. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass sich die Herausforderungen im Bereich Sicherheit und Vielfalt als Querschnittsaufgaben darstellen. Nachhaltige und ganz- heitliche diversitätsorientierte Sicherheitsstrategien, die die verschiedenen kommunalen Handlungsfelder und Akteure miteinander vernetzen, werden bereits in Einzelfällen umgesetzt. Das setzt Kooperation auf verschiedenen Ebenen voraus. Zudem zeigt sich, dass etablierte Kooperationsmuster fachlicher Zusammenarbeit der Ämter weitgehend stabil bleiben. Dies trifft auch auf die Zusammenarbeit zwischen den kommunalen Akteuren der Vielfalt und jenen der Sicherheit zu, deren Kooperationsnetzwerke oftmals getrennt voneinander aufgebaut sind. Übergreifende Formen der Zusammenarbeit, wie sie in anderen Bereichen der Prävention zu finden sind, lassen sich nur vereinzelt beobachten, sollten aber verstärkt gefördert werden, um dem Querschnittscharakter der Aufgaben gerecht werden zu können. Publikation → Sicherheit und Vielfalt im Quartier. Herausforderungen für Kommunen und Beispiele aus der Praxis. Von Gabriel Bartl, Niklas Creemers und Holger Floeting, Difu-Sonderveröffentlichung (2019), https://difu.de/12581 Mobilität Kommunale Verkehrswende Mobilität ist Voraussetzung für Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, für Lebensqualität und für wirtschaftlichen Erfolg. In der Folge leidet die Stadtbevölkerung unter Staus, Lärm- und Luftschadstoffbelastungen, hohen Unfallzahlen mit Fußgängern und Radfahrenden und massivem Flächenverbrauch – auch durch den ruhenden Verkehr. Kommunen stehen durch „Fridays for Future“-Demonstrationen, Radentscheide und Mahnwachen immer stärker unter Handlungsdruck aus der Zivilbevölkerung. Angesichts drohender Dieselfahrverbote wird vor Ort eine Bevormundungs-, Enteignungs- und Verzichtsdebatte über primär technische Antworten (z.B. Nachrüstungen von Diesel-Kfz, Elektromobilität) geführt, die zu kurz greift. In der jüngsten OB-Umfrage des Difu wurde „Verkehr und Infrastruktur“ als Antwort auf die Frage „In welchen Bereichen müssen die Rahmenbedingungen für Kommunen dringend verbessert werden?“ besonders häufig genannt. In dieser Gemengelage forschen wir im Difu nach Antworten. Nach Jahrzehnten des autogerechten Straßenbaus gilt es nun, Ansprüche an den öffentlichen Raum und den Verkehr besser abzuwägen, die Chancen neuer Mobilitätsstrategien auf der Basis digitaler Lösungen zu nutzen, aber auch die Risiken zu erkennen. Die Anbieter neuer Technologien werben mit unterschiedlichsten Ideen für die Zukunft der Mobilität: vernetztes Fahren und digitale Verkehrssteuerung, mobile Dienste, Ladestellen für Elektrofahrzeuge, Mobilitätsstationen für Sharingan- gebote und Multimodalität, On-Demand-Sammeltaxen und Parkraumdetektion sowie Elektrotretroller. Das Difu hat sich mit dieser Thematik auf mehreren Plattformen befasst, insbesondere im BMU-Forschungsverbund „City2Share“. Der Pkw-Bestand steigt (trotz aller gegenläufigen Forderungen) weiter, und da der Anteil an SUVs kontinuierlich wächst, werden die Pkws immer breiter und die verbleibenden Straßenräume immer knapper. Der Pendlerverkehr nimmt zu, da der Einzugsbereich der Städte weiter wächst. Viele Pendelnde leben in Ortslagen, wo es praktisch keine Alternative zum Auto gibt. Da der ÖPNV für die Verkehrswende in den Kommunen auch angesichts steigender Pendlerzahlen immer wichtiger wird, neue Vorhaben jedoch oft enorm lange Vorlaufzeiten haben, griff das Difu das Thema „Wie lassen sich große ÖPNV-Projekt erfolgreich umsetzen?“ in einem Eigenprojekt auf, und in einem Auftragsprojekt konnten wir uns auf Implikationen für den Arbeitsmarkt fokussieren. Kommunen sollten dieser emotionalen Debatte durch faktenbasierte integrierte Planungsprozesse begegnen, wie sie von der EU als „Sustainable Urban Mobility Plans (SUMPs)“ befördert werden. Mit Hilfe von SUMPs binden Kommunen alle relevanten Akteure über administrative Grenzen hinaus in den Planungsprozess ein und nehmen die gesellschaftlichen Herausforderungen an, den motorisierten Verkehr stadtverträglich zu entwickeln, öffentlichen Verkehr für Pendlerinnen und Pendler sowie die Anwohnerschaft zu stärken, den nichtmotorisierten Verkehr zu fördern und neue Mobilitätsangebote in die Städte zu bringen, die helfen, lo- 37 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Foto: Wolf-Christian Strauss, Difu kale Ziele zu erreichen. Dieser integrierte Ansatz für die Verkehrsplanung wurde im EU-Projekt PROSPERITY reflektiert und für die Stadtpolitik insgesamt in einem interdisziplinär angelegten Eigenforschungsprojekt („Saubere Luft“). Publikationen → Was gewinnt die Stadtgesellschaft durch saubere Luft? Die lebenswerte Stadt: Handlungsfelder und Chancen. Von Tilman Bracher u.a., Difu-Impulse, Bd. 2/2019. → Integration of shared mobility approaches in Sustainable Urban Mobility Planning. Topic Guide. Von Wulf-Holger Arndt u.a., Sonderveröffentlichung (2019), https://difu.de/12883 → Hintergrundstudie „Strukturwandel der Arbeit im Kontext der Agenda 2030/Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie am Beispiel gemeinschaftlicher Mobilitätsformen und mobiler Dienste in Deutschland“. Von Jürgen Gies, Thomas Stein, Ulrike Wolf (2019). → Mobilitätsstationen in der kommunalen Praxis. Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem BMU-Forschungsprojekt City2Share und weiteren kommunalen Praxisbeispielen. Hrsg. Thomas Stein und Uta Bauer, Difu-Sonderveröffentlichung (2019), https://difu.de/12601 Nahmobilität Die lebendige, aktive, lebenswerte Stadt, die „Stadt der kurzen Wege“, Nahversorgungskonzepte und Quartiersentwicklung gehören zu den Leitbildern einer zeitgemäßen Stadtentwicklung. Während für den Fahrradverkehr zunehmend Förderprogramme aufgelegt werden und der innerstädtische Lieferverkehr zunehmend per Lastenfahrrad läuft, wird „Fußverkehr“ als Verkehrsart in Planung und Politik traditionell unterschätzt. Eine Reihe von Städten setzt auf Stadtbus- bzw. Stadtteillinien, und vor allem in den großen Städten etablieren sich im Nahbereich unter mehr oder weniger großer Begeisterung der Bevölkerung Elektrotretroller und öffentlich zugängliche Fahrradverleihsysteme, teilweise eigenwirtschaftlich an Schwerpunktorten in dicht frequentierten Bereichen, aber teilweise auch im Auftrag und auf Bestellung der Kommune. Insbesondere die Medienlandschaft hat an diesen Themen großes Interesse, weitere Forschungsvorhaben sind in Vorbereitung. Wertschätzung und Anerkennung haben insbesondere die verdient, die sich zu Fuß auf den Weg machen. Zu Fuß zu gehen, ist die gesündeste, preiswerteste und umweltfreundlichste Art der Fortbewegung. Lebendige Innenstädte und Wohnquartiere schaffen attraktive Bedingungen für den Fußverkehr, erhöhen die Aufenthaltsqualität, ermöglichen Begegnung und Kommunikation. Städte und Gemeinden profitieren von gehenden und flanieren- 38 den Menschen. Aufgrund der geringen Distanzen, die zurückgelegt werden, wird Fußverkehr teilweise gar nicht als Verkehr wahrgenommen. In vielen Kommunen hat er keine eigene Zuständigkeit, sondern wird nur nebenbei – mehr oder weniger konsequent – mitbedacht. Dabei ist die stiefmütterliche Behandlung angesichts der Datenlage verwunderlich: Jeder vierte eigenständige Weg in Deutschland ist ein Fußweg, dazu kommen die meisten Wege zur Haltestelle von Bus und Bahn. Vielerorts gilt es jedoch, erst einmal im Straßenraum Platz zu schaffen. Ausgearbeitet wurde die Thematik im Difu in einem Entwurf für eine Fußverkehrsstrategie für Deutschland und, mit praktischen Beispielen, in einem Sammelband „So geht’s. Fußverkehr in Städten neu denken und umsetzen“, der Kommunen in ganz Deutschland inspirieren und ermutigen wird. Der Nationale Radverkehrsplan, die in vielen Bundesländer gegründeten Arbeitsgemeinschaften für fahrradfreundliche Städte und nicht zuletzt zivilgesellschaftliches Engagement wie beispielsweise die Radentscheide haben die öffentliche Wahrnehmung des Radverkehrs in den letzten Jahren in den Kommunen deutlich verändert. Kommunen suchen Lösungen, den zunehmenden Radverkehr in ihr Verkehrssystem zu integrieren und für gute Radwege und Abstellanlagen. Mit der „Fahrradakademie“ betreut das Difu einen essentiellen Baustein zur Förderung des Radverkehrs in Deutschland und schafft damit Kompetenzen und Kapazitäten in den Kommunen. Publikationen → So geht’s. Fußverkehr in Städten neu denken und umsetzen. Hrsg. Uta Bauer, Edition Difu – Stadt Forschung Praxis, Bd. 18 (2019). → Geht doch! Grundzüge einer bundesweiten Fußverkehrsstrategie. Von Uta Bauer, Martina Hertel, Lisa Buchmann, Hrsg. Umweltbundesamt (2018), https://difu.de/12208 → Mobilität nachhaltig planen. Erfolge und Hindernisse in deutschen Städten – Ergebnisse einer Umfrage zu kommunalen Verkehrsentwicklungsplänen. Von Wulf-Holger Arndt, Difu-Sonderveröffentlichung (2019), https://difu.de/12584 → Grundlegender Änderungsbedarf im Straßen- und Straßenverkehrsrecht. Anforderungen des Radverkehrs und Änderungsvorschläge. Von Tilman Bracher u.a., Difu-Sonderveröffentlichung (2018), https://difu.de/12226 Straßenverkehr und öffentlicher Raum Gestaltung und Nutzung des öffentlichen Raums in Städten, also Straßen und Plätze, Parks und Grünzüge, Freiflächen und Gewässer, prägen Charakter und Lebensqualität einer Stadt. Die Städte stehen in der Verantwortung für die Gestaltung und die Regulierung der Nutzungsan- Difu-Jahrbuch 2018/2019 sprüche an den öffentlichen Raum – als Verkehrsfläche für den im Rahmen des Gemeingebrauchs fahrenden und parkenden Autoverkehr, für zu Fuß gehende, radfahrende, elektrotretrollerfahrende Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer, für grüne und blaue Infrastrukturen, für Aufenthalt und Sport, Handel, Gastronomie, als Treffpunt und Ort von Veranstaltungen. Aktuelle Herausforderungen dabei sind die Umverteilung von Verkehrsflächen des Autoverkehrs und dessen Entschleunigung, die im Zuge des Klimawandels notwendige Entsiegelung und Beschattung von Straßen und Plätzen und die Reservierung von Flächen, insbesondere auf der Fahrbahn am Bordsteinrand, für neue Mobilitätsangebote, zum Abstellen von (Miet-)Rädern und Elektrotretrollern. Vor allem der durch den steigenden Online-Handel wachsende Lieferverkehr stellt die kommunale Verkehrs- und Stadtplanung vor Herausforderungen. Gerade in dicht bebauten Innenstädten sind Belastungen durch Lärmund Schadstoffemissionen oder Verkehrsbehinderungen besonders deutlich. Der Bedarf an „City-Logistik“-Konzepten zur Bündelung und Steuerung des kommunalen Wirtschaftsverkehrs steigt. Innovative Maßnahmen wie beispielsweise Mikro-Depots, der Einsatz von Lastenrädern, Lkw-Routennetze, Umweltzonen, Förderung von emissionsarmen Fahrzeugen sind einige von vielen Ansätzen, die Kommunen zur Bewältigung der genannten Belastungen umsetzen. Die Erfahrungen bei der Umsetzung und die angestrebten Wirkungen von solchen z.T. noch pilothaften Ansätzen machen planerische, rechtliche (Ordnungsrecht, Städtebaurecht), politische und organisatorische Maßnahmen erforderlich. Ein zunehmender Zielkonflikt zeigt sich beim Thema Parkraumbewirtschaftung/Parkraumpolitik. Gebührenpflicht und eine Verknappung der Zahl der Stellplätze veranlassen Kfz-Besitzer umzusteigen. In Modellprojekten werden die bisherigen Stellplatzschlüsselzahlen redu- ziert, um Wohnungsneubau und autofreie Lebensstile zu fördern. Andererseits steigt der Parkdruck auf der Straße, weil die Städte versuchen, den durch parkende Autos belegten öffentlichen Raum zurückzugewinnen, um Platz zum Aufenthalt und für Zu-Fuß-Gehende zu schaffen und den Radverkehr sicher, komfortabel und umwegfrei führen und Fahrräder abstellen zu können. Außerdem gilt es, Platz für neue Mobilitätsangebote zu schaffen und den Wirtschaftsverkehr besser zu organisieren. Die Bereitschaft und Fähigkeit zum Umstieg vom Auto kann durch Mobilitätsmanagement unterstützt werden. Die Thematik des Parkraummanagements wurde im Rahmen von EUProjekten gemeinsam mit europäischen Forschungsund Praxispartnern aufgegriffen. In Kooperationsprojekten entstanden zwei Publikationen dazu und eine Veröffentlichung zum Mobilitätsmanagement. Publikationen → Straßen und Plätze neu entdecken – Verkehrswende gemeinsam gestalten. Dokumentation der Fachtagung „kommunal mobil 2018“ am 7./8. Juni 2018 in Dessau-Roßlau. Hrsg. Martina Hertel, Tilman Bracher, Thomas Stein, Difu-Impulse, Bd. 8/2018. → Lieferkonzepte in Quartieren – die letzte Meile nachhaltig gestalten. Lösungen mit Lastenrädern, Cargo Cruisern und Mikro-Hubs. Hrsg. Wulf-Holger Arndt und Tobias Klein, Difu-Impulse, Bd. 3/2018. → Parkraummanagement lohnt sich! Leitfaden für Kommunikation und Verwaltungspraxis. Von Uta Bauer und Martina Hertel, Hrsg. Agora Verkehrswende (2019), https://difu.de/12436 → Umparken – den öffentlichen Raum gerechter verteilen. Zahlen und Fakten zum Parkraummanagement. Von Uta Bauer, Martina Hertel u.a., Hrsg. Agora Verkehrswende (2018), https://difu.de/12248 → Mobilitätsmanagement in der Bundesverwaltung. Handlungsempfehlungen für die Praxis. Von Uta Bauer, Thomas Stein, Victoria Langer, Hrsg. Umweltbundesamt (2019), https://difu.de/12642 Foto: Wolf-Chrstian Strauss, Difu 39 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Umwelt Klimaschutz Klimaschutz ist eine Querschnittsaufgabe, die sich in fast allen kommunalen Handlungsfeldern niederschlägt. Die Kommunikation und Kooperation zwischen allen Beteiligten gezielt zu verbessern, erhöht die Umsetzungsrate von Maßnahmen deutlich. Ansprechpartner in Fragen des kommunalen Klimaschutzes ist das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK). Im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMU) berät es Kommunen sowie Akteure des kommunalen Umfelds dazu, wie sie Ideen und Projekte im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des BMU und anderer Förderprogramme umsetzen und fördern lassen können. In verschiedenen Veranstaltungen fördert SK:KK den Erfahrungsaustausch innerhalb der Klimaschutz-Community. Kooperationspartner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Publikationen → Fokus: Die ersten 100 Tage als Klimaschutzmanager_in. Tipps für einen gelungenen Einstieg. Hrsg. SK:KK im Auftrag des BMU (2019), https://difu.de/12511 → Fokus: Workshop-Methoden für die kommunale Praxis. Tipps für Klimaschutzaktive. Hrsg. SK:KK im Auftrag des BMU (2019), https://difu.de/12534 → Fokus: Klimaschutzfonds, Crowdfunding und Sponsoring. Wie alternative Finanzierungswege Klimaprojekte möglich machen. Hrsg. SK:KK im Auftrag des BMU (2019), https://difu.de/12587 Das – ebenfalls BMU-geförderte – Projekt „Neue Impulse im kommunalen Klimaschutz – Unterstützungspaket für Einsteiger und Fortgeschrittene“ (2018–2021) motiviert kommunale Akteure zu Klimaschutzmaßnahmen und erarbeitet zur Unterstützung beispielhafte Lösungsvorschläge. Es setzt dabei auf Wissenstransfer, z.B. durch „Klimahacks“ – Schritt-für-Schritt-Handlungsanleitungen im Netz – und kreative Veranstaltungsformate wie „Klimaschutz macht Ah!“. Zum Angebot gehören auch die Publikationsreihe „Themenhefte Klimaschutz‘“ mit BestPractice-Beispielen sowie Inhouseworkshops zu „Was kosten und was nutzen Klimaschutzmaßnahmen?“. Für Erfahrungsaustausch und Vernetzung steht der Arbeitskreis „Kommunaler Klimaschutz“. Publikation → Klimaschutz & Luftreinhaltung. Strategien und Maßnahmen für saubere Luft in Kommunen. Hrsg. Deutsches Institut für Urbanistik (2019), https://difu.de/12723 Um die – personellen und finanziellen – Ressourcen für Klimaschutz in den Kommunen effizient einzusetzen, ist es sinnvoll, von den Erfahrungen anderer Kommunen 40 zu lernen und erfolgreiche Ideen aufzugreifen. Hier setzen der Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“ und die „Kommunale Klimakonferenz“ (2018–2020), gemeinsam durchgeführt von BMU und Difu sowie den kommunalen Spitzenverbänden als Kooperationspartner, an. Ein Schwerpunkt der „Kommunalen Klimabühne“ liegt auf dem öffentlichkeitswirksamen Transfer von GoodPractice-Beispielen. Der jährliche Wettbewerb eröffnet Kommunen die Chance, für vorbildliche Klimaschutzprojekte im Rahmen der „Kommunalen Klimakonferenz“ öffentlichkeitswirksam ausgezeichnet zu werden. Zudem können ausgewählte Kommunen in „Simulationslaboren“ die Übertragbarkeit von Projektansätzen aus dem Wettbewerb auf ihre eigene Situation vor Ort prüfen und daraus konkrete eigene Maßnahmen erarbeiten. Publikation → Ausgezeichnete Praxisbeispiele. Klimaaktive Kommune 2018. Ein Wettbewerb des Bundesumweltministeriums und des Deutschen Instituts für Urbanistik, Hrsg. Deutsches Institut für Urbanistik (2019), https://difu.de/12591 Wie können die Themen Klimaschutz und Energieeinsparung nachhaltig in Kommunen verankert werden? Zum Beispiel über die Auszubildenden in kommunalen Verwaltungen! Ziel des Projekts „Kommunale Klima- und Energiescouts“ ist es, interessierte Auszubildende in Städten, Gemeinden und Landkreisen zu eigenen Klimaschutz-Aktivitäten zu motivieren und entsprechend zu qualifizieren, um so den Klimaschutzgedanken in die unterschiedlichen Ressorts ihrer Verwaltung zu tragen. Das Difu führte das Projekt 2018 und 2019, gefördert durch das BMU, durch. Das Ergebnis sind 120 vom Difu geschulte Azubis, die insgesamt 51 Projekte initiiert haben. Drei Azubi-Teams wurden 2019 für ihre Projekte öffentlich ausgezeichnet, eine Publikation stellt alle 51 Vorhaben vor. Publikation → Kommunale Klima- und Energiescouts. Azubis aktiv für Klimaschutz 2019, Hrsg. Deutsches Institut für Urbanistik (2019), https://difu.de/12845 Klimaanpassung Klimawandel und Wetterextreme wie Starkregen, Stürme und Hitzeperioden wirken sich auf alle Lebensbereiche in der Stadt aus. Kommunen sind deshalb gut beraten, gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und anderen Akteuren „vorzusorgen“ und Lösungen zu entwickeln, um Risiken und Schäden möglichst gering zu halten. Zu dieser „Klimavorsorge“ gehört zum einen, geeignete Anpassungsmaßnahmen integriert und kooperativ zu entwickeln und umzusetzen. Zum anderen lässt sich die „Klima-Resilienz“ – das heißt die Robustheit einer Kom- Difu-Jahrbuch 2018/2019 Foto: Christine Grabarse, Difu mune gegenüber Klimaänderungen und Extremereignissen – insgesamt steigern, wenn Klimavorsorge von allen Akteuren mehr und mehr als ein kontinuierlicher Prozess des Lernens und der (eigenen) Veränderung verstanden wird. Im Projekt „iResilience – Soziale Innovationen und intelligente Stadtinfrastrukturen für die resiliente Stadt der Zukunft“ (gefördert vom BMBF) untersucht und erprobt das Difu deshalb gemeinsam mit den Städten Köln und Dortmund in drei Pilotquartieren, mit welchen Maßnahmen und Ansätzen Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und die Stadt selbst den Herausforderungen des Klimawandels immer besser begegnen und gleichzeitig die Lebensqualität in Quartieren verbessern können. Klimavorsorge und integrierte Klimaanpassung sind bereits heute wichtige Elemente der kommunalen Daseinsvorsorge und des Stadtumbaus. Die Vorteile für Kommunen: Sie tragen mit ihrer Vielfalt innovativer und multifunktionaler Maßnahmen auch dazu bei, die Attraktivität der Stadt und die Lebensqualität zu steigern sowie die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren in Stadt und Quartieren zu verbessern. Dies hatten bis zum sogenannten „Hitzesommer 2018“ nur wenige Kommunen in Deutschland erkannt. Die bundesweite Online-Umfrage des Difu „Wirkung der deutschen Anpassungsstrategie (DAS) für die Kommunen“ im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) ergab u.a., dass noch Anfang 2018 nur wenige Kommunen Hitze und Trockenheit als relevante Größen für ihre Entwicklung ansahen, sondern eher Starkregen, Überflutungen und Sturmereignisse. Das durch das BMU unterstützte Vorhaben „Resümee Hitzesommer 2018 – Ad hoc-Erhebung in Kommunen in Deutschland“ ergab – basierend auf Interviews mit kommunalen Expertinnen und Experten aus den Bereichen Grün, Umwelt und Gesundheit – ein Jahr später ein deutlich differenzierteres Bild. An der Klimavorsorge sollten immer mehrere kommunale Bereiche und auch verwaltungsexterne Akteure beteiligt werden, denn sie lässt sich gut mit anderen stadtgesellschaftlichen Themen der Stadtentwicklung verknüpfen oder in kommunale Gesamtstrategien einbinden. Wie dies organisiert und strukturiert werden kann, wie sich das Thema politisch verankern lässt und die erforderlichen Umsetzungsbedingungen für Klimavorsorgeaktivitäten geschaffen werden können, konnte das Difu in diversen Projekten und Seminaren zusammentragen. Dieses Wissen bringt das Difu aktuell in das Vorhaben „Kommunalberatung Klimafolgenanpassung NRW“ ein: Im Auftrag des Umweltministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen (MULNV) berät das Difu Kommunen in NRW, wie diese in der Klimavorsorge aktiv werden können und welche Landes- oder Bundesförderungen genutzt werden können. Ein wichtiges Element des Vorhabens ist, dass das Difu politische Entscheidungsträgerinnen und -träger direkt vor Ort in ihren kommunalen Räten zu Klimawandel und Klimavorsorge informiert und sensibilisiert (www. kommunalberatung-klimaanpassung-nrw.de). Publikationen → Umfrage Wirkung der Deutschen Anpassungsstrategie (DAS) für die Kommunen. Von Jens Hasse und Luise Willen, UBA CLIMATE CHANGE 01/2019, https://difu.de/12409 → Die nächste Hitzewelle kommt sicher – Mit kommunaler Klimavorsorge für mehr Gesundheit und Lebensqualität in Städten und Quartieren. Von Jens Hasse. In: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) (Hrsg.): Bevölkerungsschutz, H. 2/2019: Klimawandel und Bevölkerungsschutz. 41 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Ressourcenschutz und Stoffkreisläufe Der nachhaltige Umgang mit natürlichen Ressourcen gehört, auch mit Blick auf den Klimaschutz, zu den größten Herausforderungen unserer Gesellschaft. Ein ungebremstes „Weiter so“ beim Ressourcenverbrauch ist ohne negative Konsequenzen für unsere Gesellschaft nicht möglich. Folgerichtig erlangt der Ressourcenschutz einen immer höheren Stellenwert. Kommunen sind ein wesentlicher Akteur bei der Initiierung und Umsetzung von entsprechenden Maßnahmen. In kommunalen Themenfeldern wie Planung, Bauen, Kreislaufwirtschaft, Wirtschaftsförderung, Energie oder Beschaffung sind vielfältige Ressourceneffizienzpotenziale zu heben. Das Difu führt hierzu seit vielen Jahren Projekte und Seminare durch. Die zunehmende Bedeutung von Ressourceneffizienz in Kommunen spiegelt sich im UBA-Projekt „Ressourcenpolitik auf lokaler und regionaler Ebene“ (kommRess) wider. Ressourceneffizienz und -schonung soll mit kommRess auf der lokalen und regionalen Ebene stärker verankert werden. Die Webseite „Ressourceneffizienz in Kommunen stärken“ wurde entwickelt und ist online. Informationen zu Aktivitäten für eine Steigerung von Ressourceneffizienz und -schonung in Kommunen sollen zudem in einer neu einzurichtenden Servicestelle gebündelt und kommunalen Akteuren zu Verfügung gestellt werden – hierzu hat das Difu ein Konzept entwickelt und dem BMU übergeben. Das Forschungsprojekt läuft bis März 2020 (https://ressourceneffizientekommune.de). Bei der Entwicklung des Deutschen Ressourceneffizienzprogramms (ProgRess) waren die Kommunen bisher nicht primär eingebunden. Um dies zu ändern, wurde das Difu vom UBA mit dem Projekt „Vertikalintegration des deutschen Ressourceneffizienzprogramms ProgRess“ (VertRess) beauftragt. Das Difu hat untersucht, wie ProgRess besser in das föderale System eingegliedert werden kann, welche Aufgaben dabei im Verantwortungsbereich der Kommune liegen und welche Wirkungen damit erzielt werden könnten. Im Rahmen des Projekts wurde eine Übersicht über die Verknüpfungen der ressourcenpolitischen Ansätze, Maßnahmen und Handlungsfelder herausgearbeitet. Mit VertRess wurden somit Möglichkeiten der Vertikalintegration von ProgRess identifiziert, analysiert, beschrieben und Handlungsempfehlungen abgeleitet. Im Hoch- und Tiefbau werden die größten Massenströme bewegt. Deshalb ist kommunale Stadtplanung und -entwicklung ein wesentlicher Sektor zur Optimierung des Ressourcenschutzes. Im Auftrag des UBA untersucht das Difu, inwieweit stadtplanerische Instrumente urbane Stoffströme beeinflussen können und wie sich Stoffströme nachhaltig steuern lassen. Grundsätzliche Einflussmöglichkeiten und geeignete Fallbeispiele wurden anhand der Kommunen Hamburg, Hannover, Heidelberg und Jena identifiziert. Das bis März 2020 laufende Vorhaben wird die Möglichkeiten und Grenzen nachhalti- 42 ger Steuerung städtischer und stadtregionaler Stoffströme durch die Stadtplanung herausarbeiten und daraus Handlungsempfehlungen entwickeln. Publikationen → Stoffkreisläufe und Stoffströme auf der regionalen und lokalen Ebene optimieren – Handlungsfelder, Fallbeispiele und Empfehlungen für die Kommunen. Von Maic Verbücheln, Sandra Wagner-Endres u.a. (UBA 2018), https://difu.de/12314 → Auswirkungen des demografischen Wandels auf die kommunale Kreislaufwirtschaft. Von Maic Verbücheln und Josefine Pichl. In: Müll und Abfall, H. 4/2018. → Demografische Entwicklung und Abfallwirtschaft – Die Zukunft unseres Mülls. Von Josefine Pichl und Maic Verbücheln. In: AKP, H. 2/2018. Saubere Luft, Lärmminderung und Innenentwicklung Die Belastung durch Lärm zählt in Deutschland zur am stärksten in der Bevölkerung wahrgenommenen Umweltbeeinträchtigung. Dazu zählen neben dem Straßenverkehrslärm der Schienenverkehrslärm, Fluglärm, Gewerbelärm, Sportlärm sowie Freizeit- und Nachbarschaftslärm. Besonders betroffen sind dicht besiedelte Städte und Ballungsräume. Lärm kann u.a. Bluthochdruck, HerzKreislauf-Krankheiten, Störungen der Konzentration und Beeinträchtigung des Leistungsvermögens verursachen. Lärmbelastungen gehen in zahlreichen Städten einher mit hohen Konzentrationen an Luftschadstoffen. Hiervon können gesundheitliche Risiken für die Bevölkerung ausgehen z.B. Atemnot, Husten, Reizungen und Entzündungen der Atemwege, Bronchitis und Lungenfunktionsminderungen. Besonders betroffen sind vulnerable Gruppen wie Kinder, ältere Menschen sowie Patientinnen und Patienten mit bereits vorliegenden respiratorischen Erkrankungen. Im Fokus stehen Luftbelastungen durch Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickoxide. Wichtige Feinstaubquellen sind neben dem Straßenverkehr Kaminöfen, Heizungsanlagen, verschiedene Industrieprozesse sowie Kraft- und Fernheizwerke und Abfallverbrennungsanlagen. Im Difu-Projekt „Saubere Luft: Sektorübergreifende Strategien für lebenswerte und gesunde Städte“ (2018– 2019) wurden integrierte Herangehensweisen zwischen Stadtentwicklungs- und Bauleitplanung, Luftreinhaltung, Lärmminderung, Verkehrsplanung sowie Klimaschutz und -anpassung herausgearbeitet. Das Thema „Saubere Luft“ fungierte dabei als inhaltliche Klammer, die zum einen die Zielkongruenzen und Synergien einer integrierten Herangehensweise verdeutlicht und zum anderen zeigt, dass es jenseits von Debatten über Dieselfahrverbote eines konzertierten Handelns für mehr Lebensqualität in den Städten bedarf. Aufgrund der angespannten Wohnungsmarktsituation in vielen deutschen Städten werden zunehmend Innenentwicklungspotenziale für den Bau neuer Wohnungen genutzt und nutzungsgemischte Quartiere realisiert. Difu-Jahrbuch 2018/2019 Hieraus ergeben sich sowohl Chancen innovativer Innenentwicklung als auch hohe Anforderungen an den Lärmschutz im Quartier. Im Vorhaben „Gute Praxisbeispiele kompakter und zugleich lärmarmer städtischer Quartiere“ (2017–2020), das im Auftrag des Umweltbundesamtes durchgeführt wird, werden gute Praxisbeispiele verdichteter, funktionsgemischter und dabei zugleich lärmarmer Stadtquartiere untersucht. Hierbei werden u.a. Konfliktlösungen sowie lärmschutztechnische, städtebauliche und planerische sowie organisatorische Gestaltungsmöglichkeiten fokussiert, mit denen Wohnungsbau in durch Verkehrs-, Gewerbe- und Sportlärm vorbelasteten Lagen ermöglicht werden kann. Es ist ein zentrales Anliegen des umweltbezogenen Gesundheitsschutzes und der Gesundheitsvorsorge und -prävention, die Emissionen von Lärm und Luftschadstoffen möglichst an der Quelle zu vermindern bzw. die Bevölkerung durch geeignete Maßnahmen vor gesundheitsgefährdenden Immissionen zu schützen. In einer Verkehrswende liegt das Potenzial für eine deutliche Reduzierung von Lärm und eine Verbesserung der Luft, aber auch für eine umweltfreundliche Mobilität, mehr Aufenthaltsqualität, eine qualitätsvolle Grün- und Freiraumentwicklung, einen wirksamen Klimaschutz, eine Anpassung der Städte an die Folgen des Klimawandels und mehr Umweltgerechtigkeit, insbesondere in mehrfach benachteiligten Quartieren in den Städten. Das Vorhaben „Kooperative Planungsprozesse zur Stärkung gesundheitlicher Belange – modellhafte Erprobung und Entwicklung von Ansätzen zur nachhaltigen Umsetzung“ (2019–2021) untersucht daher exemplarisch mögliche Schnittstellen und Synergien zwischen der Lärmaktionsplanung und der Grün- und Freiraumplanung. Publikation → Was gewinnt die Stadtgesellschaft durch saubere Luft? Die lebenswerte Stadt: Handlungsfelder und Chancen. Von Tilman Bracher u.a., Difu Impulse, Bd. 2/2019, https://difu.de/12719 Flächensparen Trotz einer Halbierung der Flächeninanspruchnahme in den zurückliegenden 20 Jahren auf aktuell etwa 60 Hektar pro Tag beträgt sie somit immer noch etwa das Doppelte des angestrebten Zielwertes von weniger als 30 Hektar pro Tag im Jahr 2030. Zielkonflikte, Mobilisierungshemmnisse und beschränkte Ressourcen in den Kommunen stehen einer wirksamen Reduzierung des Flächenverbrauchs im Wege. In diesem Kontext stehen auch die politischen und öffentlichen Diskurse über eine notwendige Baulandmobilisierung zur Bereitstellung neuen, bezahlbaren Wohnraums und zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse. Hier setzt der im Auftrag des Umweltbundesamtes erarbeitete „Aktionsplan Flächensparen“ an, der Empfehlungen in den drei Aktionsfeldern „Kontingentierung der Flächenneuinanspruchnahme“, „Innen- entwicklung stärken“ und „Fehlanreize abbauen“ bündelt. Der Aktionsplan empfiehlt eine konzertierte Aktion aller flächenpolitisch relevanten Akteure. Im Forschungsvorhaben „Implementierung von Flächensparinstrumenten“ bearbeitete das Difu im Auftrag des Umweltbundesamtes zwei Projektbausteine: Zum einen wurde eine Informations- und Kommunikationsplattform (www.aktion-flaeche.de) für das Flächensparen mit zahlreichen Inhaltsbausteinen und einem Newsletter entwickelt und in der Fachöffentlichkeit bekannt gemacht (2015–2019). Zum anderen wurden in Form von Planspielen ausgewählte Instrumente zur Steuerung der Flächeninanspruchnahme in Bezug auf ihre Anwendbarkeit und Praxistauglichkeit untersucht (2015–2018). An den „Aktionsplan Flächensparen“ knüpft das Projekt „Organisatorische und wissenschaftliche Unterstützung des Bund/Länder-Dialogs bei der Umsetzung des Aktionsplans Flächensparen“ (2019–2021) im Auftrag des Umweltbundesamts an. Es zielt auf einen breiten umweltpolitischen Diskurs zum Flächensparen. Ein wesentliches Element des Vorhabens ist der weitere Ausbau von www.aktion-flaeche.de, der Informations- und Kommunikationsplattform des Bundes zum Thema Flächensparen. Hier wird u.a. ein kommunaler Flächenrechner integriert, der im Rahmen des Vorhabens qualifiziert wird. In einem engen Kontext zum Bund/LänderDialog steht das Projekt „Unterstützung des Dialogprozesses Flächensparen/Innenentwicklung“ (2019–2022) im Auftrag des Umweltbundesamts. Mit dem Ziel der fachlichen Untermauerung des Dialogs werden verschiedene Fragestellungen in den Handlungsfeldern Brachflächenrecycling/Innenentwicklung, Bau- und Planungsrecht, Kontingentierung der Flächenneuausweisung sowie Öffentlichkeitsarbeit für das Flächensparen bearbeitet. In einer Reihe von Bundesländern werden seit geraumer Zeit Anreize für eine vorrangige Innenentwicklung in den Städten und Gemeinden gesetzt. Hierzu zählen verschiedene Förderprogramme. Im Jahr 2019 konnte das Projekt „Evaluation des Förderprogramms ‚Flächen gewinnen durch Innenentwicklung‘“ in Baden-Württemberg abgeschlossen werden. Das Difu evaluierte im Auftrag des Landes etwa 60 Projekte, die in den Jahren 2012 und 2013 im Rahmen des Förderprogramms unterstützt wurden. Publikationen → Instrumente zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme. Aktionsplan Flächensparen. Von Luise Adrian u.a. (UBA-Reihe „Texte“ 38/2018). → Instrumente für das Flächensparen – Rahmenbedingungen und Zielkonflikte. Von Thomas Preuß, in: Gotthard Meinel u.a. (Hrsg.): Flächennutzungsmonitoring X. Flächenpolitik – Flächenmanagement – Indikatoren, 2018 (IOER Bd. 76). 43 Foto: Christine Grabarse, Difu Fortbildung | Stabsstellen der Institutsleitung | Wissensmanagement | Allgemeine Verwaltung C Daten und Fakten Difu-Jahrbuch 2018/2019 Fortbildung Stabiles Angebot, wachsende Nachfrage Anzahl der Difu-Veranstaltungen 5 150 100 0 7 8 71 66 5 52 6 42 47 34 38 35 37 33 36 25 50 3 6 61 54 7 8 6 6 5 6 6 31 28 26 27 28 29 31 2013 2014 2015 2016 2017 Difu-Seminare Difu-Dialoge Fahrradakademie u.a. 2018 SK:KK u.a. 2019 Dialog-Forum Anteil der Teilnehmenden an Difu-Veranstaltungen 8.000 7.000 599 5.000 4.000 1.000 0 2.482 1.945 3.000 2.000 460 712 6.000 1.174 404 1.178 2013 2.106 970 818 110 1.860 2.114 2.781 1.559 1.478 1.454 396 933 2016 574 994 500 887 2014 2015 Difu-Seminare Difu-Dialoge 400 3.611 3.416 1.495 1.652 303 966 363 1.193 353 1.242 2017 2018 2019 Fahrradakademie u.a. SK:KK u.a. Dialogforum Das Angebot an Seminaren und weiteren Veranstaltungen des Difu ist nach dem Anstieg der Veranstaltungszahlen in den Jahren 2016 und 2017 in etwa stabil geblieben. 2019 wurden insgesamt 146 Veranstaltungen am Difu angeboten. Die Entwicklung der Teilnehmendenzahlen zeigt eine wachsende Nachfrage. 2018 wurden 7.122 Interessierte erreicht, im Jahr 2019 waren es 7.063. Der Großteil der Veranstaltungen, d.h. 102 Veranstaltungen in 2018 bzw. 109 in 2019, gehen auf drittmittelfinanzierte Projekte zurück: das „Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz“, die „Fahrradakademie“ und das „Dialogforum“. Im Unterschied zu diesen thematisch festgelegten Projektveranstaltungen decken die klassischen Difu-Seminare eine große Bandbreite an relevanten und aktuellen Themen ab, die u.a. unter Einbeziehung der Zuwenderstädte generiert werden. Im Mittelpunkt der Difu-Seminare stehen der Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis sowie der Erfahrungsaustausch der Kommunen untereinander. Davon profitieren nicht nur die Teilnehmenden, sondern auch die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Difu. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Digitale Öffentlichkeitsarbeit gewinnt weiter an Bedeutung 4.500 2016 4.000 2017 2019 2018 2020 3.500 3.000 Twitter 2.500 Seit April 2020 ist das Difu auf Twitter aktiv. Der Start verlief mit rund 1000 Followern in knapp drei Monaten erfolgreich. 2.000 1.500 01.01. 01.07. 01.01. 01.07. 01.01. Anzahl der Abonnenten des Difu-Facebook-Auftritts 01.07. 01.01. 01.07. 01.01. Anzahl der Fans des Difu-Facebook-Auftritts Stand 16.07.2020: Eine wichtige Aufgabe des Difu ist es, das aus Forschung und Fortbildung gewonnene Wissen für die Kommunen nutzbar und der allgemeinen Öffentlichkeit bekannt zu machen. 46 Für den Wissenstransfer setzt das Institut vielfältige Maßnahmen um und nutzt diverse Kommunikationskanäle. Im Vordergrund steht die direkte Kommunikation mit den Medien sowie mit Politik und Verwaltung der Kommunen. Difu-Fachleute werden von den Medien stark nachgefragt und oft zitiert. Difu-Umfragen – wie das jährliche OBBarometer – haben sich zu bekannten Marken entwickelt. Das Difu ist auf Veranstaltungen gern gesehener Podiumsgast, die Difu-Website und das Difu-Magazin Berichte sind intensiv nachgefragte Informationsmedien. Die etablierte Veranstaltungsreihe „Difu-Dialoge zur Zukunft der Städte” wurde im letzten Jahr erfolgreich als Videoformat online einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Neben Facebook hat das Institut Twitter als weiteren Social-Media-Kommunikationskanal – rund 1.000 Follower in knapp drei Monaten – erfolgreich gestartet. Difu-Jahrbuch 2018/2019 Publikationen Difu-Publikationstätigkeit auf konstantem Niveau Publikationstätigkeit konsolidiert (v.a. externe und Projektpublikationen) 68 180 77 83 160 61 140 120 52 100 36 29 80 65 73 25 51 49 37 31 60 40 52 46 20 52 44 42 45 44 2016 2017 2018 2019 0 2013 2014 2015 Difu-Autor*innenbeiträge in Publikationen Dritter Difu-Autor*innenbeiträge in Difu-Publikationen Vom Difu verantwortete Publikationen Absatz konstant (Difu-Reihen, nur Printversionen) 18.000 16.000 9.004 9.977 12.000 8.111 Die Zahl der Publikationen in den Difu-eigenen Reihen hat sich im Vergleich zu den Vorjahren kaum verändert. Abgeschlossen ist der Prozess eines rundum erneuerten Corporate Designs der DifuReihen. Leicht zurückgegangen ist der Absatz von PrintVeröffentlichungen gegen Rechnung. Teilweise kompensiert wird dieser Rückgang durch den erfreulichen Absatz der Difu-eBooks. Seit 2018 erscheint jede kostenpflichtige Difu-Veröffentlichung auch als eBook. 20.000 14.000 In den Jahren 2018 und 2019 veröffentlichten die Wissenschaftler*innen des Difu – wie schon in den Vorjahren – überwiegend extern, d.h. in Publikationen von Dritten (z.B. in Fachzeitschriften), von Auftraggebern und in Projektreihen. 8.922 9.799 6.374 10.000 4.434 8.000 6.000 4.000 8.736 7.450 9.307 2.000 7.130 9.799 8.224 5.868 0 2013 2014 2015 Freiexemplare 2016 2017 2018 2019 Gegen Rechnung Wissensmanagement Gebündelte Online-Informationsservices auf der Difu-Website Durchschnittliche Seitenaufrufe www.difu.de 900.000 800.000 700.000 500.000 400.000 43.332 432.327 427.312 254.310 295.949 290.765 313.890 2017 2018 2019 2020 53.392 402.914 402.262 273.162 2016 600.000 48.426 53.622 59.344 457.790 300.000 200.000 100.000 0 7.984 Links von einer externen Seite (keine Suchmaschinen) Links von einer Internet-Suchmaschine (95% Google) Direkter Zugriff/Bookmarks (auch aus Mail, Newsletter, RSS) s ments de ) Abonne rs (1.07.2020 ewslette Difu-N .800f ≈ 20loa ds au Down .de ory.difu reposit und (ORLIS ionen) likat Difu-Pub Stand 01.07.2020 Über die Difu-Website wird eine große Bandbreite an aktuellen Informationen über das Institut, seine Projekte, Publikationen, Veranstaltungen und weiteren Aktivitäten bereitgestellt. Darüber hinaus bietet das Extranet Zuwenderstädten exklusiven Zugang zu weiteren Materialien wie Seminardokumentationen und Vorträgen sowie Zugriff auf Difu-Datenbanken wie beispielsweise die Literaturdatenbank ORLIS. Sie erschließt Fachliteratur aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, in vielen Fällen ergänzt um Volltexte. Ergänzend zur eigenen Website war das Difu in den letzten beiden Jahren für 13 weitere Internetauftritte im Zusammenhang mit drittmittelfinanzierten Projekten zuständig. Ein umfangreiches Vorhaben war 2019 die Vorbereitung der Relaunches der Website, der nicht nur die Umsetzung des neuen Corporate Designs beinhaltete, sondern auch eine Überarbeitung des Gesamtkonzeptes, der grundlegenden Strukturen und dahinter liegenden Prozesse. 47 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Finanzen und Drittmittel Positive Einnahmeentwicklung seit 2012 – Drittmittel fast 70 % Finanzierungsstruktur des Difu 2019 Sonstige Einnahmen 3,1 % Städtezuwendungen 15,9 % Zuwendung Bund 5,1 % 13,0 Mio. € Zuwendung Berlin 5,1 % Projekteinnahmen 70,8 % Der Haushalt des Difu wächst seit 2012 kontinuierlich, aufgrund der Konsolidierungsstrategie jedoch langsamer als in den Vorjahren (zuletzt um 2 % gegenüber dem Haushaltsjahr 2018) und erreichte im Jahr 2019 ein Gesamtvolumen von 13,2 Mio. Euro. Weitaus größter Finanzierungsbestandteil sind die Einnahmen aus drittmittelfinanzierten Projekten, sie erreichten in 2019 einen Anteil von 69,6 % des Gesamthaushaltes. Der Bund und das Land Berlin haben das Difu in Form einer Fehlbedarfsfinanzierung mit 1,33 Mio. Euro gefördert; dies entspricht 10 % des Haushalts. Die Zuwendungen der Difu-Städte und Verbände summierten sich auf 15,8 % der Einnahmen. Die institutionellen Zuwendungen und Städtezuwendungen geben dem Difu die Möglichkeit, Aufgaben wahrzunehmen, die nicht durch Drittmittel gegenfinanziert sind (z.B. Fortbildung, Datenbanken, Bearbeitung von aktuellen Themen in Eigenprojekten, Erstellung von Publikationen im Eigenverlag). Über 100 Drittmittelprojekte, 36 davon in 2019 akquiriert 2019 wurden im Difu 102 Drittmittelprojekte mit einem Gesamtvolumen von 9 Mio. Euro bearbeitet. 36 davon konnte das Difu 2019 neu akquirieren. Dazu kamen 13 aus Eigenmitteln (sonstige Einnahmen, institutionelle Zuwendungen und Städtezuwendungen) finanzierte Projekte, mit denen das Difu eigene thematische Schwerpunkte setzen konnte. Das durchschnittliche Volumen der drittmittelfinanzierten Projekte betrug 439.000 Euro, die Spannweite reicht dabei von wenigen Tausend bis hin zu mehreren Mio. Euro. Zuwendungsund Auftraggeber*innen waren im Wesentlichen Institutionen der öffentlichen Hand (Bundes- und Landesministerien, Bundesbehörden, Städte und Gemeinden u.a.), daneben auch private Organisationen, Stiftungen und Unternehmen. Eine Liste der Difu-Projekte 2018 und 2019 finden Sie in diesem Jahrbuch unter „Projekte am Difu”. 48 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Personalstand und -struktur Konsolidierung des Personalwachstums Entwicklung des Personalstandes (Stand Ende 2019) 200 180 160 140 120 100 80 60 40 20 0 2008 2009 2010 Stellen 2011 2012 VZÄ 2013 2014 2015 2016 2017 darunter Wissenschaftler*innen 2018 2019 An der Entwicklung der Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigt sich der Erfolg der Konsolidierungsstrategie: Nach dem starken Wachstum des Difu in den Jahren 2008 bis 2018 hat sich die Zahl der Stellen 2019 stabilisiert (185). Die VZÄ bleiben bereits seit 2017 auf relativ konstantem Niveau. Ende 2019 waren 75 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Difu beschäftigt, weiterhin 49 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Forschungsservice (Bereichsassistenzen, Fortbildung, Presse, Redaktion, Wissensmanagement), 31 Kolleginnen und Kollegen in den internen Services (Zentrale Dienste, Finanzen und Controlling, Personal, Drittmittelmanagement, IT) sowie 30 studentische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Erfreulicherweise konnten 2018 und 2019 Entfristungen vorgenommen werden, so dass sich die Schere zwischen befristeten und unbefristeten Stellenanteilen am Difu wieder deutlich schließt. 49 50 Team Wirtschaft und Finanzen Team Infrastruktur und Sicherheit Team Stadt und Raum Team Stadt und Gesellschaft Forschung Team Dialogforum Kinder- und Jugendhilfe Infrastruktur, Wirtschaft und Finanzen (FB 2) Stadtentwicklung, Recht und Soziales (FB 1) Team Stadt- und Regionalverkehr Wissenstransfer/-management Verwaltung Team Zentrale Dienste Team Drittmittelmanagement Team Personal Allgemeine Verwaltung Team Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) IT Datenbanken Bibliothek Internet Wissensmanagement (B 7) Team Finanzen und Controlling Fortbildung (B 5) Team Ressourcen und Immissionsschutz Team Klimaanpassung und Stadtökologie Team Umwelt- und Klimaschutz Umwelt (FB 4) „Agenda 2030 – Nachhaltige Stadt“ Stabsstellen Redaktion und Vertrieb Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Kaufmännische Geschäftsführung Wissenschaftliche Referentinnen Wissenschaftlicher Direktor und Institutsleiter, Geschäftsführer Datenschutzbeauftragte Team Nahmobilität Mobilität (FB 3) Institutsleitung/Geschäftsführung Stellvertretender Wissenschaftlicher Direktor und Prokurist Deutsches Institut für Urbanistik (Difu) – Organigramm Stand: 03.07.2020 B: Bereich FB: Forschungsbereich Standort Köln Auf dem Hunnenrücken 3 50668 Köln Telef on: 0221 340308-0/App. Zimmerstraße 13–15 10969 Berlin E-Mail: dif u@difu.de Telef on: 030 39001-0/App. Difu-Jahrbuch 2018/2019 7 Verbände Land Berlin Die institutionellen Zuwender übertragen mit ihren Zuwendungen bestimmte Aufgaben an das Difu, wie etwa die Mitwirkung bei der Ermittlung des Forschungsbedarfs im Bereich Stadtentwicklung und Städtebau oder die Vermittlung von Forschungsergebnissen in die kommunale Praxis. Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) Institutionelle Zuwender Kommunale Zuwender unterstützen das Difu als Solidareinrichtung der Städte finanziell (über den VfK) und erhalten einen privilegierten Zugang zu Forschungsergebnissen, Fortbildungsveranstaltungen und Informationsdienstleistungen des Difu. Städte und Gemeinden 100 Kommunale Zuwender Gesellschafter, Zuwender und Gremien 6 Wissenschaftler 3 Vertreter des Bundes 2 Vertreter des Landes Berlin Wissenschaftlicher Beirat 3 Mitarbeiter Der wissenschaftliche Beirat berät die Geschäftsführung und die Gesellschafterversammlung in fachlicher Hinsicht, vor allem über Angelegenheiten, die von besonderer Bedeutung für die fachliche und wissenschaftliche Arbeit des Instituts sind. 6 Kommunale Praktiker 2 Mitglieder vom Landes Berlin Zweck des gemeinnützigen Vereins ist die Beschaffung von Mitteln zur Förderung von Wissenschaft, Forschung und Bildung, insbesondere für die „Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH“ zur Verwirklichung ihrer steuerbegünstigten Zwecke. 6 Mitglieder aus dem Deutschen Städtetag Gesellschafter Verein für Kommunalwissenschaften e.V. (VfK) Stand: Juli 2020 Difu-Jahrbuch 2018/2019 51 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Zuwenderstädte 2018 A H O Aachen Amberg Aschaffenburg Augsburg Hamburg Hamm Hanau Hannover Heidelberg Hennigsdorf Herne Hildesheim Oberhausen Offenbach Offenburg Oldenburg B Bad Homburg v.d. Höhe Bargteheide Bautzen Berlin Bielefeld Bocholt Bochum Bonn Braunschweig Bremen C Celle Cottbus Cuxhaven D Darmstadt Dortmund Dresden Düsseldorf E Eisenach Emmendingen Erfurt Erlangen Essen Esslingen F I Iserlohn J Jena K Karlsruhe Kassel Kiel Koblenz Köln Konstanz L Lahr Lampertheim Landau/Pfalz Landshut Langenhagen Leipzig Lingen Ludwigsburg Ludwigshafen Lünen M Falkensee Flensburg Forchheim Frankfurt/M. Freiburg Friedrichshafen Magdeburg Mainz Mannheim Marburg Minden München Münster G N Gelsenkirchen Gießen Gotha Göttingen Neuss Norderstedt Nürnberg 52 P Passau Plauen Potsdam R Regensburg Reutlingen Rheine Rüsselsheim S Saarbrücken Schweinfurt Stadtroda Stendal Stuttgart Sulzbach-Rosenberg T Trier Tübingen U Ulm Unna W Weimar Wiesbaden Wismar Wittenberg Wolfsburg Wuppertal Weitere Zuwender Österreichischer Städtebund Region Hannover Regionalverband Frankfurt Rhein/ Main Regionalverband Großraum Braunschweig Regionalverband Ruhr Regionalverband Saarbrücken Verband Region Stuttgart Difu-Jahrbuch 2018/2019 Projekte 2018/2019*, nach Themenbereichen 1. Sozialer Zusammenhalt Titel Auftraggeber Projektleitung (Difu) Altersarmut in Städten – kommunale Steuerungs- und Handlungsmöglichkeiten (https://difu.de/12923) Difu-Eigenmittel Dr. Beate HollbachGrömig Bundeswettbewerb „Zusammenleben Hand in Hand - Kommunen gestalten“ (https://difu.de/11089) Bundesministerium des Innern (BMI) Dr. Beate HollbachGrömig Dialogforum – „Bund trifft kommunale Praxis“ – Inklusive Kinder- und Jugendhilfe aktiv miteinander gestalten (https://difu.de/11991) Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Kerstin Landua Difu-Koordinierungsstelle „Flüchtlinge im Fokus“ Difu-Eigenmittel Gudrun Kirchhoff Kurzexpertise: soziokulturelle Projekte der Stiftung Berliner Leben (https://difu.de/12577) Berliner Leben - eine Stiftung der Gewobag Ricarda Pätzold PartKommPlus – Forschungsverbund für gesunde Kommunen (https://difu.de/9791) Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Christa Böhme Sozialer Zusammenhalt und gesellschaftliche Teilhabe in Klein- und Mittelstädten: Wohnen, Infrastruktur, Akteure und Netzwerke (https://difu.de/12250) EU/AMIF, Robert-Bosch-Stiftung, Hessisches Ministerium für Soziales und Integration Gudrun Kirchhoff Arbeitsgruppe gesundheitsfördernde Gemeinde- und Stadtentwicklung – AGGSE (https://difu.de/3770) Difu-Eigenmittel Christa Böhme Lebenswerte Kleinstädte im demografischen Wandel – Lebensqualität erhalten durch ein sektorenübergreifendes interkommunales Entwicklungsmanagement (lebensWert) (https://difu.de/10583) Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Jan Hendrik Trapp Offene Stadt: Theorien, Perspektiven, Instrumente (https://difu.de/11813) Robert-Bosch-Stiftung Jan Hendrik Trapp Zusammenhalt braucht Räume – integratives Wohnen mit Zuwanderern (https://difu.de/11576) Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Dr. Bettina Reimann Vielfalt in den Zentren von Klein- und Mittelstädten – sozialräumliche Integration, städtische Identität und gesellschaftliche Teilhabe (https://difu.de/9984) EU/Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF), Bundesministerium des Innern (BMI), Hessisches Ministerium für Soziales und Integration Dr. Bettina Reimann 8. Bundeswettbewerb „Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention“ (https://difu.de/12892) Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Christa Böhme Titel Auftraggeber Projektleitung (Difu) Ausweitung des kommunalen Wohnungsbestandes durch Neubau und Ankauf als wohnungspolitische Strategie vor dem Hintergrund einer stärkeren Gemeinwohlorientierung (https://difu.de/11693) Bundesinstitut für Bau-, Stadtund Raumforschung (BBSR) Ricarda Pätzold Das Umland der Städte – Chancen zur Entlastung überforderter Wohnungsmärkte? Plausibilitäten – Determinanten – Restriktionen Prof. Dr. Carsten Kühl Verbändebündnis Wohnungsbau/ Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel e.V. Kommunale Bodenpolitik (https://difu.de/12398) Gemeinschaftsstudie für/mit 14 Prof. Dr. Arno Bunzel Städte(n) Fachliche Begleitung bei der Entwicklung und Fortschreibung des Berliner Modells der Kooperativen Baulandentwicklung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin Prof. Dr. Arno Bunzel Von Pionieren zur städtischen Praxis – Potenziale gemeinschaftlichen Wohnens zur Lösung demografischer und sozialer Herausforderungen. Laborstadt Potsdam (https://difu.de/10766) Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Ricarda Pätzold 2. Wohnen und Bodenpolitik *Ohne Anspruch auf Vollständigkeit 53 Difu-Jahrbuch 2018/2019 3. Stadtentwicklung, Städtebau und räumliche Planung Titel Auftraggeber Projektleitung (Difu) Anforderungen an ein klimagerechtes Management kompakter Siedlungs- und Infrastrukturflächen (https://difu.de/10626) Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) vertreten durch das Umweltbundesamt (UBA) Daniela Michalski „Hin & weg” Digitales Tool zur Analyse und Visualisierung innerstädtischer Wanderungsbewegungen (https://difu.de/12241) Leibniz-Institut für Länderkunde Dr. Henrik Scheller (IfL) 2. Erfahrungsaustausch städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin Prof. Dr. Arno Bunzel Aktionsplan Flächensparen Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB/BMU) Dr. Stephanie Bock Arbeitshilfe „Das Bebauungsplanverfahren nach dem BauGB” Difu-Eigenmittel Stefanie Hanke Baukulturbericht 2018/19 und Kommunalumfrage zum Baukulturbericht (https://difu.de/11370) Bundesstiftung Baukultur Daniela Michalski Evaluation Projekte „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ in Baden-Württemberg (https://difu.de/10340) Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg Björn Weber Evaluierung Städtebaulicher Denkmalschutz (https://difu.de/10625) Bundesinstitut für Bau-, Stadtund Raumforschung (BBSR) Daniela Michalski Schulungsoffensive zu Strategien und Instrumenten des Baugesetzbuches (https://difu.de/13324) Bundesinstitut für Bau-, Stadtund Raumforschung (BBSR) Prof. Dr. Arno Bunzel Transformative Strategien einer integrierten Quartiersentwicklung: Handlungskonzepte und Bewertungsoptionen für Schwarmstädte (TRASIQ) (https://difu.de/11091) Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Ricarda Pätzold Wissenschaftliche Begleitung „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ eine Initiative Projekteure bakv gUG der Kulturstiftung des Bundes (https://difu.de/13139) Julia Diringer Kommunen Innovativ „KomKomIn”: Wissenschaftliches Begleitungs-, Vernetzungsund Transfervorhaben der BMBF-Fördermaßnahme (https://difu.de/10578) Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Dr. Stephanie Bock Umsetzung einer integrierten Strategie zu Umweltgerechtigkeit – Pilotprojekt in deutschen Kommunen (https://difu.de/10312) Umweltbundesamt (UBA) Christa Böhme OB-Barometer 2019 (https://difu.de/12934) Difu-Eigenmittel Dr. Busso Grabow OB-Barometer 2020 (https://difu.de/15612) Difu-Eigenmittel Dr. Busso Grabow Titel Auftraggeber Projektleitung (Difu) Kurzgutachten „Auswirkungen einer freiwilligen Einkreisung der Stadt Eisenach in den Wartburgkreis“ (https://difu.de/12291) Stadt Eisenach Dr. Henrik Scheller Lasten-Nutzen-Ausgleichsinstrumente in der interkommunalen Planung – Analyse und Bewertung (https://difu.de/12727) Landeshauptstadt München Dr. Stephanie Bock Raumagenten. Intermediäre Akteure in der Stadtentwicklung (https://difu.de/11694) Bundesinstitut für Bau-, Stadtund Raumforschung (BBSR) Ricarda Pätzold Zukunftsstadt Bocholt (https://difu.de/11624) Stadt Bocholt Dr. Elke BojarraBecker Zukunftsstadt: Atmendes Bocholt - bewegtes Bocholt. Wissenschaftliche Beratung und Begleitung - Stadtforschung (https://difu.de/12971) Stadt Bocholt Dr. Elke BojarraBecker Roll-out of innovative climate change adaptation processes in regional networks from North Rhine-Westphalia for Europe (LiRCA NRW) (https://difu.de/13076) Europäische Union (EU) Jens Hasse Deutscher Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden 2018 (https://difu.de/15462) Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. Dr. Beate HollbachGrömig 4. Governance & Verwaltung 54 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Titel Auftraggeber Projektleitung (Difu) Deutscher Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden 2019 (https://difu.de/15462) Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. Dr. Beate HollbachGrömig Schnittstellen, Synergien und Zielkonflikte zwischen Stadtentwicklungs- und Umweltpolitik auf Bundesebene (https://difu.de/11343) Umweltbundesamt (UBA) Dr. Henrik Scheller Umsetzung der Agenda 2030 auf kommunaler Ebene/IMA Stadt (https://difu.de/11463) Umweltbundesamt (UBA) Dr. Busso Grabow Fallstudien guter Praxis der BNE-Verankerung in Kommunen (https://difu.de/12448) Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Dr. Jasmin Jossin Monitor Nachhaltige Kommune II–IV (https://difu.de/12809) Bertelsmann-Stiftung Dr. Jasmin Jossin Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation „Planungsdialog EnLAG No.16” (https://difu.de/11644) Amprion GmbH Dr. Stephanie Bock Interkommunale Transfermechanismen in der Bundesförderung Difu-Eigenmittel Dr. Lena Bendlin Zugänglichkeit und Nutzung quantitativer Daten in der Kommunalpolitik und -verwaltung am Beispiel des Wegweiser Kommune (https://difu.de/11865) Bertelsmann-Stiftung Robert Riechel Titel Auftraggeber Projektleitung (Difu) Evaluierung des Kölner Bürgerhaushaltes 2016 (https://difu.de/11690) Stadt Köln Dr. Stefan Schneider KfW-Kommunalpanel 2019–2022 (https://difu.de/12231) KfW Bankengruppe Dr. Henrik Scheller Koproduktive und generationengerechte Finanzierung von Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge im „Konzern Stadt“ Köln (https://difu.de/12146) Stadt Köln Dr. Henrik Scheller Zwischen Wertschöpfungseffekten und haushaltsrechtlichen Restriktionen: Qualifizierung finanzschwacher Kommunen zur Durchführung von Klimaschutzmaßnahmen (QualiFiKo) (https://difu.de/11586) Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), Projektträger Jülich Corinna Altenburg KfW-Kommunalpanel 2015–2018 (https://difu.de/9178) KfW Bankengruppe Dr. Henrik Scheller Titel Auftraggeber Projektleitung (Difu) Studie Lokale Ökonomie BIWAQ – ESF-Bundesprogramm (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ) (https://difu.de/12880) Bundesinstitut für Bau-, Stadtund Raumforschung (BBSR) Dr. Stefan Schneider Bestandspflegekonzept Wirtschaftsförderung Leipzig 2030 (https://difu.de/12272) Stadt Leipzig, Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung Sandra WagnerEndres Die Bedeutung von örtlichen Rahmenbedingungen und Standortfaktoren für die positive fiskalische Entwicklung von Regionen – Best-Practice-Beispiele (https://difu.de/11505) Bundesministerium der Finanzen (BMF) Sandra WagnerEndres Digitalisierung, Smart City und Stadtentwicklung (https://difu.de/12070) Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin Dr. Jens Libbe Einrichtung einer Informations- und Kommunikationsplattform für die Begleitung des Ausbaus mobiler Breitbandinfrastrukturen (https://difu.de/12206) Deutsche Telekom Technik GmbH Dr. Holger Floeting Explorative Studie zu rechtlichen Fragen digitaler Transformation der Kommunen (https://difu.de/11683) Becker Büttner Held Dr. Jens Libbe Fachkräftebedarf in den Kommunen in Zeiten von Arbeit 4.0 - Herausforderungen und Handlungsoptionen (https://difu.de/12730) Difu-Eigenmittel Dr. Henrik Scheller Fachtagung „Herausforderungen der produktiven Stadt von Morgen” Freie Hansestadt Bremen Sandra WagnerEndres 5. Finanzen 6. Wirtschaft und Digitalisierung 55 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Titel Auftraggeber Projektleitung (Difu) Forum deutscher Wirtschaftsförderer (https://difu.de/12973) Dr. Elke BojarraKommunale Spitzenverbände Becker (DST, DStGB, DLT), Deutscher Verband der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaften e.V. (DVWE) Gemeinschaftsstudie „Innovationsfähigkeit der Wirtschaftsförderung” (https://difu.de/12878) Gemeinschaftsstudie für/mit 10 Städte(n) Gutachten 2017 zur Umsetzung der Zusagen der Selbstverpflichtung der Mobilfunkbetreiber Roman Soike Telefonica Germany GmbH & Co. OHG, Deutsche Telekom Technik GmbH, Vodafone GmbH Prozessbegleitung zur Fortschreibung des Gewerbeentwicklungsprogramms Bremen GEP 2030 (https://difu.de/12728) Freie Hansestadt Bremen Sandra WagnerEndres Räumliche Dimensionen der Digitalisierung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin Dr. Jens Libbe Stadtentwicklungskonzept (STEK) Gewerbe Potsdam, Fortschreibung 2021–2030 (https://difu.de/12271) Landeshauptstadt Potsdam Sandra WagnerEndres Unternehmensbefragung Wirtschaftsförderung Herford (https://difu.de/11453) Wirtschaftsförderung Herford Dr. Busso Grabow Gutachten zur Entwicklung angepasster Abstimmungsverfahren zwischen Kommunen und Netzbetreibern im Zuge des 5G-Netzausbaus (https://difu.de/12207) Katharina Lange Telefónica Germany GmbH & Co. OHG, Deutsche Telekom Technik GmbH, Vodafone GmbH Mobilfunkjahresgutachten 2019 (https://difu.de/13019) Deutsche Telekom Technik GmbH, Vodafone Deutschland Katharina Lange Titel Auftraggeber Projektleitung (Difu) Bestand und Zustand des gemeindlichen Straßennetzes in Brandenburg: Mittelund langfristige Investitionsbedarfe (https://difu.de/12381) Städte- und Gemeindebund Brandenburg e.V. Dr. Henrik Scheller Dialogbrücken im Netzausbau: Rolle, Aufgaben und Perspektiven von Kommunen im Kontext der Öffentlichkeitsbeteiligung (https://difu.de/12323) 50Hertz Transmission GmbH Dr. Bettina Reimann Geschäftsstelle der Innovationsplattform Zukunftsstadt (IPZ) (https://difu.de/11685) Verband der deutschen Ingenieure Dr. Jens Libbe Leistungsfähige Infrastruktur generationengerecht finanziert (https://difu.de/9945) Stadt Köln Dr. Stefan Schneider „Notwendigkeiten und Möglichkeiten zur klimaresilienten und zukunftsfähigen Ausgestaltung von nationalen und grenzübergreifenden Infrastrukturen (KLARIS)” (https://difu.de/9611) Umweltbundesamt (UBA) Dr. Jens Libbe Synthese- und Vernetzungsprojekt Zukunftsstadt (SynVer*Z) (https://difu.de/11588) Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Dr. Jens Libbe Sandra WagnerEndres 7. Infrastruktur Quartiersebene als Infrastrukturverbund - Klimaschutzpotenziale und Synergien mit Umweltbundesamt (UBA) dem Umweltschutz (https://difu.de/12729) Robert Riechel Resilient networks: Beiträge von städtischen Versorgungssystemen zur Klimagerechtigkeit (netWORKS 4) (https://difu.de/10960) Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Jan Hendrik Trapp Instrumentenentwicklung zur Erfassung der raumbezogenen Sicherheitsbelange von Kindern und Jugendlichen (INERSIKI) (https://difu.de/12596) Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Jan Abt Sicherheit und Vielfalt in Kommunen (DiverCity) (https://difu.de/11723) Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Dr. Holger Floeting Vom Stadtumbau zur städtischen Transformationsstrategie (https://difu.de/11587) Bundesinstitut für Bau-, Stadtund Raumforschung (BBSR) Dr. Henrik Scheller EnAHRgie – Die lokale Energiewende umsetzen (https://difu.de/9880) Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Dr. Stefan Schneider iResilience - Soziale Innovation und intelligente Stadtinfrastrukturen für die resiliente Bundesministerium für Bildung Stadt der Zukunft (https://difu.de/12505) und Forschung (BMBF) 56 Jens Hasse Difu-Jahrbuch 2018/2019 Titel Auftraggeber Projektleitung (Difu) Umwelteffekte von Smart-City-Infrastrukturen (https://difu.de/11549) Umweltbundesamt (UBA) Dr. Jens Libbe Sammelband „Infrastrukturen und urbane Transformation” Difu-Eigenmittel Dr. Jens Libbe Titel Auftraggeber Projektleitung (Difu) Studie „Mieterticket plus: (Innovative) Mobilitätsangebote nutzen statt Stellplätze bauen” (https://difu.de/13140) Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr Uta Bauer So geht’s - Fußverkehr in Städten neu denken, planen und umsetzen (https://difu.de/12984) Difu-Eigenmittel Uta Bauer Aktive Mobilität: Mehr Lebensqualität in Ballungsräumen (https://difu.de/10959) Umweltbundesamt (UBA) Uta Bauer City2Share - sozial - urban - mobil (https://difu.de/10708) Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) Uta Bauer Seminarangebot zum sicheren Rad- und Fußverkehr Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR) Thomas Weber Fahrradkommunalkonferenzen (https://difu.de/12763) Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Simone Harms Fahrradportal Betreuung des Internetportals zum Nationalen Radverkehrsplan im Rahmen des NRVP 2020 - Qualität sichern und weiterentwickeln (https://difu.de/3794) Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Doris Reichel Fortbildungsangebot „Fahrradakademie” (https://difu.de/3853) Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Dagmar Köhler Kommunal mobil 2018 -Straßen und Plätze neu entdecken – Verkehrswende gemeinsam gestalten (https://difu.de/11710) Umweltbundesamt (UBA) Martina Hertel Mobilitätsmanagement in der Bundesverwaltung – Handlungsempfehlungen (https://difu.de/11196) Umweltbundesamt (UBA) Uta Bauer National Task Force SUMP D und Recherche zu den National Focal Points SUMP in den EU-Staaten (https://difu.de/12896) Fachzentrum Nachhaltige Urbane Mobilität (FZ-NUM) des Landes Hessen (HTAI) Dr. Wulf-Holger Arndt NRVP 2020: Fahrradstraßen ausgestalten – Leitfaden für die Praxis (https://difu.de/11731) Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Tobias Klein Park4SUMP: Integration des Parkraummanagements in nachhaltige Stadtverkehrspläne (https://difu.de/12339) EU Commission [INEA] within Horizon2020 Martina Hertel Parlamentarische Veranstaltungen zum Radverkehr (https://difu.de/11691) Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Tilman Bracher PROSPERITY - Prosperity through innovation and promotion of Sustainable Urban Mobility Plans (https://difu.de/10772) Europäische Kommission, Innovation and Networks Executive Agency Dr. Wulf-Holger Arndt Prozesse und Kommunikation beim Parkraummanagement - Leitfaden für die kommunale Praxis (https://difu.de/11988) AGORA Verkehrswende, Smart Energy for Europe Platform (SEFEP) gGmbH Uta Bauer Sicher zu Fuß und mit dem Rad – Verkehrssichere Gestaltung innerörtlicher Hauptverkehrsstraßen (https://difu.de/12494) Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR) Thomas Weber Strukturwandel der Arbeit im Kontext der Agenda 2030/Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie am Beispiel gemeinschaftlicher Mobilitätsformen in Deutschland (https://difu.de/12707) Institute for Advanced Sustainability Studies e.V. (IASS) Dr. Jürgen Gies Verkehrswende nicht ohne attraktiven ÖPNV. Wie lassen sich große ÖPNV-Projekte erfolgreich umsetzen? (https://difu.de/11152) Difu-Eigenmittel Dr. Jürgen Gies 8. Mobilität 57 Difu-Jahrbuch 2018/2019 9. Umwelt Titel Auftraggeber Projektleitung (Difu) Implementierung von Flächensparinstrumenten (https://difu.de/10341) Umweltbundesamt (UBA) Thomas Preuß Ziele für einen umfassenden urbanen Umweltschutz - Weiterentwicklung des UBAKonzepts „Die Stadt für Morgen“: Handlungsfelder, Zielsysteme und Maßnahmenvorschläge für einen umfassenden urbanen Umweltschutz (https://difu.de/12091) Umweltbundesamt (UBA) Jan Hendrik Trapp Climate Smart Cities (https://difu.de/12384) Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH Corinna Altenburg Evaluation „Masterplan Umwelt und Gesundheit Nordrhein-Westfalen“ (https://difu.de/11361) Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MULNV NRW) Thomas Preuß Klima-KomPakt: Bedarfserfassung, Beteiligung und Verstetigung im Kommunalen Klimaschutz (https://difu.de/11360) Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) Franziska Wittkötter KlimaPraxis - Aktivitäten zum Klimaschutz in Kommunen (https://difu.de/9874) Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) Cornelia Rösler KliMoPrax - Klimamodelle für die Praxis (https://difu.de/10775) Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Luise Willen Kommunalberatung Klimafolgenanpassung NRW (https://difu.de/12869) Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MULNV NRW) Cornelia Rösler Kommunale Klima- und Energiescouts (https://difu.de/11765) Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) Jan Walter Kommunale Klimabühne - Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“ und Kommunale Klimakonferenz (https://difu.de/11807) Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) Cornelia Rösler Kommunale Überflutungsvorsorge: „Planer im Dialog“ (https://difu.de/10483) Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) Vera Völker Kommunales Leuchtturmprojekt „Management multiklimatischer Belastungen in öffentlichen Stadträumen in Bremen und Münster“ (https://difu.de/12373) Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) Jens Hasse ProPolis “Basics for the Operationalization of PALM-4U – Practicability and Continu- Bundesministerium für Bildung ation Strategy“ (https://difu.de/12927) und Forschung (BMBF) Luise Willen RegioRess - Optimierung regionaler und lokaler Stoffkreisläufe (https://difu.de/9624) Umweltbundesamt (UBA) Maic Verbücheln Ressourcenpolitik auf kommunaler und regionaler Ebene (KommRess) (https://difu.de/11052) Umweltbundesamt (UBA) Maic Verbücheln Resümee Hitzesommer 2018 - Durchführung einer Ad hoc-Erhebung in Kommunen Bundesministerium für Umwelt, in Deutschland (https://difu.de/12331) Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) Jens Hasse Saubere Luft: Sektorübergreifende Strategien für lebenswerte und gesunde Städte (https://difu.de/11986) Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu) Franciska Frölich v. Bodelschwingh Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) (https://difu.de/12562) Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) Christine Krüger / Stefanie Schäfter, Julius Hagelstange, Corinna Altenburg Studie „Umfrage Wirkungsanalyse der Deutschen Anpassungsstrategie (DAS) für die Kommunen“ (https://difu.de/11636) Umweltbundesamt (UBA) Jens Hasse Vertical Integrated Climate Policies - Technische Zusammenarbeit mit Georgien und Gesellschaft für internationale Mexiko (https://difu.de/11843) Zusammenarbeit (GIZ) 58 Tina Gerschewski Difu-Jahrbuch 2018/2019 Titel Auftraggeber Projektleitung (Difu) Vertikalintegration des deutschen Ressourceneffizienzprogramms ProgRess (VertRess) (https://difu.de/13006) Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) vertreten durch das Umweltbundesamt (UBA) Maic Verbücheln Ziele für einen umfassenden urbanen Umweltschutz - Weiterentwicklung des UBAKonzepts „Die Stadt für Morgen“: Handlungsfelder, Zielsysteme und Maßnahmenvorschläge für einen umfassenden urbanen Umweltschutz Umweltbundesamt (UBA) Jan Hendrik Trapp Deutscher Fachkongress der kommunalen Energiebeauftragten (https://difu.de/9061) Europäische Union (EFRE), HA Hessen Agentur GmbH Cornelia Rösler Implementierung von Flächensparinstrumenten Umweltbundesamt (UBA) Thomas Preuß Integriertes Regionales Klimalabor Nord-Jakarta und Hafen (https://difu.de/12821) Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Jan Hendrik Trapp Klimaanpassung in Bestandsgewerbegebieten unter besonderer Berücksichtigung der regionalen Wertschöpfung und Zukunftsfähigkeit (https://difu.de/12451) Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) Maic Verbücheln Kooperative Planungsprozesse zur Stärkung gesundheitlicher Belange - modellhafte Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und ReaktorsiErprobung und Entwicklung von Ansätzen zur nachhaltigen Umsetzung cherheit (BMUB) vertreten durch (https://difu.de/13171) das Umweltbundesamt (UBA) Thomas Preuß Neue Impulse im kommunalen Klimaschutz – Unterstützungspaket für Einsteiger und Fortgeschrittene (https://difu.de/12090) Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) Björn Weber „Schlüsselakteure bewegen kommunalen Klimaschutz“ (https://difu.de/10571) BMU Judith Utz Stadtnatur erfassen, schützen, entwickeln - Naturschutzfachliche Begleitung der Umsetzung des Masterplans Stadtnatur (https://difu.de/12928) Bundesamt für Naturschutz (BfN) Christa Böhme Gute Praxisbeispiele kompakter und zugleich lärmarmer städtischer Quartiere (https://difu.de/11551) Umweltbundesamt (UBA) Thomas Preuß Kommunen vernetzen (https://difu.de/13348) Umweltbundesamt (UBA) Dr. Elke BojarraBecker Steuerbare urbane Stoffströme - Möglichkeiten und Grenzen der nachhaltigen Steuerung städtischer und stadtregionaler Stoffströme mittels Instrumenten der Stadtplanung (https://difu.de/11438) Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) vertreten durch das Umweltbundesamt (UBA) Maic Verbücheln 59 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Veröffentlichungen 2018 und 2019 (Auswahl) Sozialer Zusammenhalt Bock, Stephanie (2018): Demografische Herausforderungen. In: Stadt Münster, Frauenbüro (Hrsg.): Dokumentation der 3. Nationalen Konferenz 2018 zur Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler und regionaler Ebene, Münster: 22–26. Böhme, Christa, Ulrich Dilger und Eike Quilling (2018): Integriertes Verwaltungshandeln für eine gesundheitsfördernde Stadtentwicklung. In: Sabine Baumgart, Heike Köckler, Anne Ritzinger und Andrea Rüdiger (Hrsg.): Planung für gesundheitsfördernde Städte, Hannover: 135–144 (Forschungsberichte der ARL). Böhme, Christa, und Bettina Reimann (2018): Integrierte Strategien kommunaler Gesundheitsförderung: Kein Selbstläufer, sondern komplexe Steuerungsaufgabe. In: Impulse für Gesundheitsförderung, H. 100: 19–20. Böhme, Christa, und Bettina Reimann (2018): Integrierte Strategien kommunaler Gesundheitsförderung. Rahmenbedingungen, Steuerung und Kooperation – Ergebnisse einer Akteursbefragung, Berlin (Difu-Sonderveröffentlichungen). Böhme, Christa, Gabriele Spies, Dieter Weber: Städtebauförderung (2018): Ein Instrument zur Finanzierung gesundheitsfördernder Stadtentwicklung? In: Sabine Baumgart, Heike Köckler, Anne Ritzinger und Andrea Rüdiger (Hrsg.): Planung für gesundheitsfördernde Städte, Hannover: 215–234 (Forschungsberichte der ARL). Bojarra-Becker, Elke (2018): Die Stadt und ihre Gesellschaft im Wandel? Über das Miteinander von Kommune und Zivilgesellschaft im Rahmen der Flüchtlingszuwanderung 2015/2016. In: Holger Floeting u.a. (Hrsg.): Zuwanderung und Integration von Geflüchteten in Kommunen, Difu-Impulse, Bd. 1/2018, Berlin: 80–85. Deutsches Institut für Urbanistik (Hrsg.) (2019): (Neu)Zuwanderung bewegt. Sozialer Zusammenhalt in der Stadtgesellschaft. Dokumentation der Fachtagung am 10. Dezember 2018 in der Robert Bosch Stiftung, Berlin. Dialogforum „Bund trifft kommunale Praxis“ (Hrsg.) (2018): Inklusive Kinder- und Jugendhilfe – Zwei Welten verbinden – Kinder- und Jugendhilfe und Behindertenhilfe. Unterschiede in den Systemlogiken und mögliche Verknüpfungen. Ergebnisse des 1. Expertengesprächs am 07./08.09.2017, Berlin. Dialogforum „Bund trifft kommunale Praxis“ (Hrsg.) (2018): Zusammenführung der Hilfen zur Erziehung und der Eingliederungshilfen im SGB VIII. Eine fachlich-inhaltliche Positionierung. Ergebnisse des 2. Expertengesprächs am 26./27.10.2017, Berlin. Dialogforum „Bund trifft kommunale Praxis“ (Hrsg.) (2018): Gestaltung von Leistungen für Familien im Sozialraum. Ergebnisse des 3. Expertengesprächs am 30.11./01.12.2017, Berlin. Dialogforum „Bund trifft kommunale Praxis“ (Hrsg.) (2018): Was brauchen Kinder und Jugendliche heute mit Blick auf die Große Lösung? Ergebnisse des 4. Expertengesprächs am 25./26.01.2018, Berlin. Dialogforum „Bund trifft kommunale Praxis“ (Hrsg.) (2018): Aus dem Leben gegriffen... Praktische Probleme bei der gemeinsamen Ausgestaltung von ‚Leistungen wie aus einer Hand‘ für Kin- 60 der, Jugendliche und Familien. Ergebnisse des 5. Expertengesprächs am 19./20.04.2018, Berlin. Dialogforum „Bund trifft kommunale Praxis“ (Hrsg.) (2018): Junge Flüchtlinge – Perspektivplanung und Hilfen zur Verselbstständigung. Veranstaltungsdokumentation, Berlin. Dialogforum „Bund trifft kommunale Praxis“ (Hrsg.) (2019): Entscheidungen im Dialog. Beteiligungsverfahren in der gemeinsamen Ausgestaltung von Leistungen für Kinder, Jugendliche und Familien. Ergebnisse des 6. Expertengesprächs am 28./29.06.2018, Berlin. Dialogforum „Bund trifft kommunale Praxis“ (Hrsg.) (2019): ICF – die Sprache der Inklusion? Anwendungsmöglichkeiten + Praxisbeispiele + Schlussfolgerungen. Ergebnisse des 7. Expertengesprächs am 27.09. 2018, Berlin. Dialogforum „Bund trifft kommunale Praxis“ (Hrsg.) (2019): Interdisziplinäre Kooperation und Fallverständigung von Jugendhilfe und Schule sichern. Ergebnisse des 8. Expertengesprächs am 12./13.12.2018, Berlin. Floeting, Holger (2018): Sichere und lebendige Quartiere sind kein Gegensatz. In: Flechtwerk. Lebendige Nachbarschaften und Integration, Ausgabe 3/2018: 9–12. Franke, Thomas (2018): „Sozialraumorientiertes” Handeln und die Integration von Geflüchteten im Quartier. Einige (nicht nur) theoretische Überlegungen. In: Deutsches Institut für Urbanistik (Hrsg.): Vielfalt gestalten. Integration und Stadtentwicklung in Klein- und Mittelstädten, Edition Difu – Stadt Forschung Praxis, Bd. 17, Berlin: 267–276. Franke, Thomas, und Olaf Schnur (2018): Geflüchtete in der Sozialen Stadt. In: Holger Floeting u.a. (Hrsg.): Zuwanderung und Integration von Geflüchteten in Kommunen, Difu-Impulse, Bd. 1/2018, Berlin: 153–162. Franke, Thomas, und Wolf-Christian Strauss (2019): Stadt(teil) entwicklung – nicht ohne Gemeinwesenarbeit? In: ÖGZ Österreichische Gemeinde-Zeitung, H. 2/2019, Wien: 58–59. Hollbach-Grömig, Beate, Christa Böhme und Thomas Franke (2018): Bundeswettbewerb „Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten“. Juni 2017 bis Juni 2018. Dokumentation, Deutsches Institut für Urbanistik (Hrsg.), Berlin. Kirchhoff, Gudrun (2018): Orte der Begegnung – Impulse zur Förderung der sozialräumlichen Integration. In: Deutsches Institut für Urbanistik (Hrsg.): Vielfalt gestalten. Integration und Stadtentwicklung in Klein- und Mittelstädten, Edition Difu – Stadt Forschung Praxis, Bd. 17, Berlin: 163–177. Kirchhoff, Gudrun (2018): Über das Zusammenspiel von Stadt und Landkreis in der kommunalen Integrationspolitik. In: Deutsches Institut für Urbanistik (Hrsg.): Vielfalt gestalten. Integration und Stadtentwicklung in Klein- und Mittelstädten, Edition Difu – Stadt Forschung Praxis, Bd. 17, Berlin: 249–266. Kirchhoff, Gudrun (2018): Integration Geflüchteter in ländlichen Räumen. In: Holger Floeting u.a. (Hrsg.): Zuwanderung und Integration von Geflüchteten in Kommunen, Difu-Impulse, Bd. 1/2018, Berlin. Kühl, Carsten (2019): Die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse als Ziel, in: Berichte, 1/2019: 4–5. Difu-Jahrbuch 2018/2019 Kühl, Carsten (2019): Auch längere Strecken. In: Senioren Ratgeber, H. 3/2019: 71 Landua, Detlef, und Gudrun Kirchhoff (2018): Sozialräumliche Segregation in Klein- und Mittelstädten? Erkenntnisse aus den Projektkommunen. In: Deutsches Institut für Urbanistik (Hrsg.): Vielfalt gestalten. Integration und Stadtentwicklung in Klein- und Mittelstädten, Edition Difu – Stadt Forschung Praxis, Bd. 17, Berlin: 145–162. Rauland, Horst, Christa Böhme und Heike Köckler (2018): Das Präventionsgesetz und seine Potenziale für eine gesundheitsfördernde Stadtentwicklung. In: Sabine Baumgart, Heike Köckler, Anne Ritzinger und Andrea Rüdiger (Hrsg.): Planung für gesundheitsfördernde Städte Hannover: 238–251 (Forschungsberichte der ARL). Reimann, Bettina (2018): Wohnsituation und Wohneigentumserwerb von Migrantinnen und Migranten, in: Gesemann, Frank/ Roth, Roland (Hrsg.): Handbuch Lokale Integrationspolitik, Wiesbaden: 549–563. Reimann, Bettina (2018): Zuwanderung und Integration von Geflüchteten. Aufgaben und Herausforderungen für die Stadtentwicklungspolitik. In: Holger Floeting u.a. (Hrsg.): Zuwanderung und Integration von Geflüchteten in Kommunen, Difu-Impulse, Bd. 1/2018, Berlin: 109–114. Reimann, Bettina (2018): Integration auf dem Prüfstand – Begriffsverständnis und kommunale Relevanz. In: Deutsches Institut für Urbanistik (Hrsg.): Vielfalt gestalten. Integration und Stadtentwicklung in Klein- und Mittelstädten, Edition Difu – Stadt Forschung Praxis, Bd. 17, Berlin: 113–135. Reimann, Bettina (2018): Positionierung: Alle wollen Stadt entwickeln?! Alle sollen Stadt entwickeln?! In: Deutsches Institut für Urbanistik (Hrsg.): Vielfalt gestalten. Integration und Stadtentwicklung in Klein- und Mittelstädten, Edition Difu – Stadt Forschung Praxis, Bd. 17, Berlin: 299–310. Reimann, Bettina, Gudrun Kirchhoff, Ricarda Pätzold, WolfChristian Strauss (Hrsg.) (2018): Stadt und Integration gestalten – Die Projektkommunen. Fallstudienbericht des ForschungsPraxis-Projekts „Vielfalt in den Zentren von Klein- und Mittelstädten – sozialräumliche Integration, städtische Identität und gesellschaftliche Teilhabe“, Berlin (Difu-Sonderveröffentlichungen). Strauss, Wolf-Christian (2018): Integrationskonzepte: Auf der Suche nach Zielorientierung. In: Deutsches Institut für Urbanistik (Hrsg.): Vielfalt gestalten. Integration und Stadtentwicklung in Klein- und Mittelstädten, Edition Difu – Stadt Forschung Praxis, Bd. 17, Berlin: 277–297. Wohnen und Bodenpolitik Bunzel, Arno (2018): Baulandmodelle mit städtebaulichen Verträgen. Das Berliner Modell. In: Zeitschrift für deutsches und internationales Bau- und Vergaberecht: ZfBR, München: 41 (2018), Nr. 7: 638–645. Bunzel, Arno (2018): Kommentierungen zu § 2aBauGB. In: Bunzel, Arno, Jörg Finkeldei, Tine Fuchs, Stefanie Hanke, Werner Klinge, Frank Reitzig: Baurecht. Ergänzbare Vorschriftensammlung mit Kommentar, 132. Ergänzungslieferung, Kronach, München, Bonn, Potsdam. Bunzel, Arno (2018): Kommentierungen zu § 15 BauNVO. In: Bunzel, Arno, Jörg Finkeldei, Tine Fuchs, Stefanie Hanke, Werner Klinge, Frank Reitzig: Baurecht. Ergänzbare Vorschriftensammlung mit Kommentar, 133. Ergänzungslieferung, Kronach, München, Bonn, Potsdam. Bunzel, Arno (2018): Chancen aktiver Bodenpolitik. In: Architektenkammer Hessen (Hrsg.): Stadt Land Zukunft Hessen 2040, Darmstadt. Bunzel, Arno (2018): Entfesselten Immobilienmärkten mit konsequenter Bodenpolitik begegnen. Standpunkt. In: Difu-Berichte 2/2018, Berlin: 4–5. Bunzel, Arno (2018): Chancen, Grenzen, Alternativen städtebaulicher Entwicklungsmaßnahmen. In: Christian Kaufmann/Martin Peterek (Hrsg.): Der Frankfurter Riedberg – Stadtentwicklung für das 21. Jahrhundert, Berlin: 220-229. Bunzel, Arno (2019): Anforderungen an den Abschluss städtebaulicher Verträge. In: Stephan Mitschang (Hrsg.): Vorhabenbezogene Bebauungspläne, Berliner Schriften zur Stadt- und Regionalentwicklung, Band 35, Baden-Baden. Bunzel, Arno, und Eva-Maria Niemeyer (2018): Baulandentwicklung. Der Gesetzgeber ist beim Bodenrecht gefordert. In: Zeitschrift für deutsches und internationales Bau- und Vergaberecht: ZfBR, München: 41, Nr. 8: 743–752. Hanke, Stefanie (2018): Kommentierungen zu §§ 10, 10a BauGB, in: Bunzel, Arno, Jörg Finkeldei, Tine Fuchs, Stefanie Hanke, Werner Klinge, Frank Reitzig: Baurecht. Ergänzbare Vorschriftensammlung mit Kommentar, 133. Ergänzungslieferung, Kronach, München, Bonn, Potsdam. Hanke, Stefanie (2019): Kommentierungen zu § 34 BauGB. In: Bunzel, Arno, Jörg Finkeldei, Tine Fuchs, Stefanie Hanke, Werner Klinge, Frank Reitzig: Baurecht. Ergänzbare Vorschriftensammlung mit Kommentar, 135. Ergänzungslieferung, Kronach, München, Bonn, Potsdam. Henger, Ralph, Carsten Kühl u.a. (2019): Wohnen in der Stadt: Wege zur Lösung eines Knappheitsproblems. In: Wirtschaftsdienst, H. 9/2019: 603–624. Kühl, Carsten (2018): Rettet unsere Städte jetzt! In: Österreichische Gemeindezeitung, H. 10/2018: 50-51. Kühl, Carsten (2018): Schafft der Markt bezahlbaren Wohnraum? In: Wir Kommunalen, H. 2/2018: 4–5. Pätzold, Ricarda (2018): Downsizing im Wohnen. Ab wann ist klein zu klein? In: AKP, H. 3/2018: 36–37. Pätzold, Ricarda (2018): Wie anders ticken kleine Städte? In: Deutsches Institut für Urbanistik (Hrsg.): Vielfalt gestalten. Integration und Stadtentwicklung in Klein- und Mittelstädten, Edition Difu – Stadt Forschung Praxis, Bd. 17, Berlin: 75–87. Pätzold, Ricarda (2018): Innenstadt gesucht – Stadtteile gefunden. In: Deutsches Institut für Urbanistik (Hrsg.): Vielfalt gestalten. Integration und Stadtentwicklung in Klein- und Mittelstädten, Edition Difu – Stadt Forschung Praxis, Bd. 17, Berlin: 137–144. Pätzold, Ricarda (2018): Deutschland ist Spitzenreiter in der Mieterquote. In: Difu-Berichte, H. 3/2018: 4–5. Pätzold, Ricarda (2018): Renaissance sozial orientierter Wohnungspolitik? In: Holger Floeting u.a. (Hrsg.): Zuwanderung und Integration von Geflüchteten in Kommunen, Difu-Impulse, Bd. 1/2018, Berlin: 163–172. 61 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Pätzold, Ricarda (2018): „Wer ist Wir? Wir sind das Wir!”. In: Deutsches Institut für Urbanistik (Hrsg.): Vielfalt gestalten. Integration und Stadtentwicklung in Klein- und Mittelstädten, Edition Difu – Stadt Forschung Praxis, Bd. 17, Berlin: 223–242. Pätzold, Ricarda (2019): Gemeinschaftliche Wohnformen. In: bpb (Hrsg.): Gesucht! Gefunden? Alte und neue Wohnungsfragen, APuZ-Edition, Bonn: 173–185. Pätzold, Ricarda, und Jan Abt (2018): Gemeinschaftliches Wohnen als kommunales Handlungsfeld, In: Sinning, Heidi/Spars, Guido (Hrsg.): Sharing-Ansätze für Wohnen und Quartier, Stuttgart. Pätzold, Ricarda, und Bettina Reimann (2018): Positionspapier: „Integration in Bewegung bringen“ – Die Handlungsfähigkeit von Klein- und Mittelstädten stärken. In: Deutsches Institut für Urbanistik (Hrsg.): Vielfalt gestalten. Integration und Stadtentwicklung in Klein- und Mittelstädten, Edition Difu – Stadt Forschung Praxis, Bd. 17, Berlin: 29–41. Stadtentwicklung, Städtebau und räumliche Planung Adrian, Luise, Stephanie Bock, Arno Bunzel, Thomas Preuß, Magdalene Rakel (2018): Instrumente zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme. Aktionsplan Flächensparen, DessauRoßlau (UBA-TEXTE 38/2018). Bock, Stephanie, und Thomas Preuß (2018): Flächensparen – nicht ohne Kontingentierung. In: Nachrichten. ARL, Hannover: Akademie für Raumforschung und Landesplanung, 48 (2018), Nr. 1: 21–24. Böhme, Christa, Thomas Franke, Thomas Preuß (2018): Mehr Umweltgerechtigkeit. Wie kann dies in Kommunen gelingen? In: Landschaftsarchitekten, H. 4: 6–8. Böhme, Christa, Thomas Franke, Thomas Preuß (2018): Umsetzung einer integrierten Strategie zu Umweltgerechtigkeit – Pilotprojekt in deutschen Kommunen, Dessau-Roßlau (Hrsg. Umweltbundesamt). Böhme, Christa, Thomas Franke, Thomas Preuß, Christiane Bunge (2019): Umweltgerechtigkeit in der kommunalen Praxis – Handlungsempfehlungen zur Umsetzung eines integrierten Ansatzes. In: Umwelt + Mensch Informationsdienst (UMID), Ausgabe 2: 59–67. Böhme, Christa, Thomas Franke, Thomas Preuß, Michael Schipperges, Kristin Schwarze, Bärbel Winkler-Kühlken (2018): Möglichkeiten der verstärkten Nutzung von Synergien zwischen Umweltschutz und sozialer Gerechtigkeit in Programmen wie der „Sozialen Stadt“. Abschlussbericht, Hrsg. vom Umweltbundesamt, Dessau-Roßlau (UBA-TEXTE 74/2018). Böhme, Christa, und Heike Köckler (2018): Umweltgerechtigkeit im städtischen Raum. Soziale Lage, Umweltqualität und Gesundheit zusammendenken. In: Sabine Baumgart, Heike Köckler, Anne Ritzinger und Andrea Rüdiger (Hrsg.): Planung für gesundheitsfördernde Städte, Hannover: 87–100 (Forschungsberichte der ARL). Böhme, Christa, und Thomas Preuß (2019): Umweltgerechtigkeit im städtischen Raum – Ergebnisse eines Planspiels mit Kommunen. In: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (Hrsg.): Basisbericht Umweltgerechtigkeit. Grundlagen für die sozialräumliche Umweltpolitik, Berlin: 53–56. 62 Fischer, L.K., Honold, J., Botzat, A., Brinkmeyer, D., Cvejić, R., Delshammar, T., Elands, B., Haase, D., Kabisch, N., Karle, S.J., Lafortezza, R., Nastran, M., Nielsen, A.B., van der Jagt, A.P., Vierikko, K., Kowarik, I. (2018): Recreational ecosystem services in European cities: sociocultural and geographic context matters for park use. Ecosystem Services 31: 455–467. Fischer, L.K., Honold, J., Cvejić, R., Delshammar, T., Hilbert, S., Lafortezza, R., Nastran, M., Nielsen, A.B., Pintar, M., van der Jagt, A.P.N., Kowarik, I. (2018): Beyond green: Broad support for biodiversity in multicultural European cities. Global Environmental Change 49: 35–45. Kühl, Carsten (2018): Urbane Verantwortung stärken. In: Stadt der Zukunft, Dezember 2018 (Beilage der FAZ am 18.12.2019): 14. Michalski, Daniela, Julia Diringer, Franciska Frölich v. Bodelschwingh, Martin zur Nedden, Josefine Pichl, (2018): Baukulturbericht 2018/19. Erbe – Bestand – Zukunft, Bundesstiftung Baukultur (BSBK) (Hrsg.), Potsdam. Governance und Verwaltung Assmann, Dirk, Jasmin Honold, Busso Grabow und Jochen Roose (2018): SDG-Indikatoren für Kommunen – Indikatoren zur Abbildung der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen in deutschen Kommunen, Hrsg. Bertelsmann Stiftung, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, Deutscher Landkreistag, Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Deutsches Institut für Urbanistik, Engagement Global, Gütersloh. Bendlin, Lena (mit Henner Busch und Paul Fenton) (2018): Shaping local response – The influence of transnational municipal climate networks on urban climate governance. In: Urban Climate, 24. Jg.: 221–230. Bendlin, Lena (2019): Orchestrating Local Climate Policy in the European Union. Inter-municipal Coordination and the Covenant of Mayors in Germany and France (2019), Wiesbaden. Bock, Stephanie, Jan Abt, Bettina Reimann (2019): Öffentlichkeitsbeteiligung beim Netzausbau – Evaluation des „Planungsdialogs Borgholzhausen“, Berlin (Difu-Impulse, Bd. 1/2019). Bock, Stephanie, und Bettina Reimann (2019): Von der Bürgerbeteiligung zu einer kommunalen Beteiligungskultur. Reflexionen aus der wissenschaftlichen Begleitung von Beteiligungsprozessen. In: KommunalPraxis spezial 2/2019: 58–61. Gies, Jürgen, Thomas Stein, Ulrike Wolf (2019): Hintergrundstudie „Strukturwandel der Arbeit im Kontext der Agenda 2030/ Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie am Beispiel gemeinschaftlicher Mobilitätsformen und mobiler Dienste in Deutschland”, o.O. Grabow, Busso, und Martin zur Nedden (2018): Können Kommunen Nachhaltigkeit lernen? In: Rat für Nachhaltige Entwicklung (Hrsg.): Nachhaltigkeitsalmanach 2018: Thesen und Taten. Transformation!. Berlin: 96–105. Koch, Florian, Kerstin Krellenberg, Klaus Reuter, Jens Libbe, Katharina Schleicher, Klaus Krumme, Susanne Schubert und Kristine Kern (2019): Wie lassen sich die Sustainable Development Goals umsetzen? Herausforderungen für Städte in Deutschland und die Rolle der Planung. In: disp – The Planning Review, Zürich 55/4 (2019): 14–24. Kühl, Carsten (2019): Wie lässt sich Stadtentwicklung nachhaltig gestalten? In: Transforming Cities, H. 1/2019: 4–7. Difu-Jahrbuch 2018/2019 Kühl, Carsten (2019): Diskurs führt zu kreativen Ideen. In: Deutsche Universitätszeitung, H. 5/2019: 44–46. Kühl, Carsten (2019): Politik und Planung müssen Handeln. In: Der Gemeinderat, H. 6/2019: 46–47. Libbe, Jens (2018): Privatisierung, in: Akademie für Raumforschung und Landesplanung (Hrsg.): Handwörterbuch der Stadtund Raumentwicklung, Band 3, Hannover: 1799–1810. Libbe, Jens (2019): Rekommunalisierung – Bewusstsein für eine an kommunalen Zielen ausgerichtete Daseinsvorsorge, in: Martin Junkernheinrich, Wolfgang H. Lorig und Kai Masser (Hrsg.): Brennpunkte der Kommunalpolitik in Deutschland, Baden-Baden. Libbe, Jens (2019): Öffentliche Unternehmen. In: Uwe Andersen, Jörg Bogumil, Stefan Marschall und Wirchard Woyke (Hrsg.): Handwörterbuch des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland, Wiesbaden. Scheller, Henrik (2018): German Federalism: On the way to a “cooperative centralism”? In: Kincaid, J./Jedwab J. (eds.): Identities, Trust, and Cohesion in Federal Countries: The Public Perspective. Queen’s Policy Studies Series, McGill-Queen’s University Press. Scheller, Henrik (2018): Educational Federalism in Germany: Tensions between the Länder’s autonomy and cooperative unitarization. In: Wong, Kenneth (ed.) 2018: Federalism and Education: Governance, Standards, and Innovation for the 21st Century, Age Publishing. Scheller, Henrik (2019): Jenseits von „Zentralisierung“ und „Vertikalisierung“: schleichende „Kommunalisierung“ des deutschen Föderalismus? In: Europäisches Zentrum für Föderalismusforschung (Hrsg.): Jahrbuch des Föderalismus 2019, Baden-Baden: 214–229. Scheller, Henrik (2019): Der DigitalPakt – Zukunftsfähigkeit des deutschen Bildungswesens versus föderale Kulturhoheit? In: Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ) 27–28/2019. Scheller, Henrik (2019): Digitalpakt: Geld allein genügt nicht. In: Erziehung & Wissenschaft, Zeitschrift der Bildungsgewerkschaft GEW, H. 6/2019. Speth , Rudolf, und Elke Bojarra-Becker (2018): Zivilgesellschaft und Kommune. Lerneffekte aus dem Zuzug Geflüchteter für das Engagement in Krisen, Opusculum Nr. 107, Maecenata Institut, Berlin. Finanzen Junkernheinrich, M., S. Korioth, T. Lenk, H. Scheller, M. Woisin (Hrsg.) (2019): Jahrbuch für öffentliche Finanzen 2019, Berlin. Krone, Elisabeth, und Carsten Kühl (2019): Kommunale Hebesatzautonomie und Verschuldung – eine finanzwissenschaftliche und ökonometrische Analyse. In: Junkernheinrich, M., Korioth, S., Lenk, T., Scheller, H., Woisin, M. (Hrsg.): Jahrbuch für öffentliche Finanzen 2019, Berlin. Krone, Elisabeth, und Henrik Scheller (2018): KfW-Kommunalpanel 2018, herausgegeben von der KfW Bankengruppe, Frankfurt am Main. Krone, Elisabeth, und Henrik Scheller (2019): KfW-Kommunalpanel 2019, herausgegeben von der KfW Bankengruppe, Frankfurt am Main. Scheller, Henrik (2019): Leistungsschwäche, Finanzschwäche, Strukturschwäche – zur schweren Abgrenzbarkeit finanzverfassungsrechtlicher Kategorien. In: Junkernheinrich, M./Korioth, S./Lenk, T./Scheller, H./Woisin, M. (Hrsg.): Jahrbuch für öffentliche Finanzen 2019, Berlin. Scheller, Henrik, und Jens Libbe (2018): Raus aus dem Kleinklein der Kommunalfinanzierung! Transformation braucht Finanzautonomie, und die ist nur durch eine Erhöhung der kommunalen Anteile an den Gemeinschaftssteuern und die kommunalen Finanzausgleichssysteme der Länder zu erreichen. In: Difu-Berichte 1/2018: 4–5. Schneider, Stefan, Tatiana Maruda, Bernhard Koldert, Michael Thöne (2018): Leistungsfähige Infrastruktur generationengerecht finanziert – Das Beispiel der Stadt Köln, Berlin (Difu-Impulse, Bd. 6/2018). Schneider, Stefan, Henrik Scheller, Beate Hollbach-Grömig (2018): Städtebauförderung in NRW. Erfolgsfaktoren und Hemmnisse der Beantragung, Bewilligung und Abrechnung von Fördermitteln, Berlin (Difu-Impulse, Bd. 1/2018). Schneider, Stefan, Benedikt Walker, Dirk Assmann (2019): Regionalwirtschaftliche Auswirkungen der Energiewende – Potenziale, Verteilung, Ausgleichsbedarfe am Beispiel des Landkreises Ahrweiler, Berlin (Difu-Sonderveröffentlichung). Wirtschaft und Digitalisierung Betker, Frank, und Jens Libbe (2019): Urbane Produktion. Ökonomischer Impuls, soziale Chance und ökologischer Mehrwert für die Zukunftsstadt. In: GAIA 28/3: 316–317. Grabow, Busso, und Beate Hollbach-Grömig (2018): Stadt- und Regionalmarketing, in: Akademie für Raumforschung und Landesplanung: Handwörterbuch der Raumordnung: 261–269. Libbe, Jens (2018): Smart City gestalten, in: Nachrichten der ARL, 48 Jg. (2018), H. 2: 9–11. Libbe, Jens (2019): Intelligente Steuerung – Zur Umsetzung von Ansätzen smarter Städte und Regionen. In: S. Veit u.a. (Hrsg.): Handbuch zur Verwaltungsreform, Heidelberg: 571–580. Libbe, Jens, und Sandra Wagner-Endres (2019): Urbane Produktion in der Zukunftsstadt. Perspektiven für Forschung und Praxis, Berlin (Zukunftsstadt Synthese Paper Nr. 1). Soike, Roman, und Jens Libbe (2018): Smart Cities in Deutschland – eine Bestandsaufnahme, Berlin (Difu-Papers). Soike, Roman, Jens Libbe, Magdalena Konieczek-Woger, Elke Plate (2019): Räumliche Dimensionen der Digitalisierung. Handlungsbedarfe für die Stadtentwicklungsplanung. Ein Thesenpapier, Berlin (Difu-Sonderveröffentlichung). Wagner-Endres, Sandra (2019): Wirtschaftsflächenkonzepte. In: J. Stember u.a. (2019): Handbuch Innovative Wirtschaftsförderung. Moderne Konzepte kommunaler Struktur- und Entwicklungspolitik, Wiesbaden. Wagner-Endres, Sandra, Ulrike Wolf, Daniel Zwicker-Schwarm (2018): Neue Konzepte für Wirtschaftsflächen. Herausforderungen und Trends am Beispiel des Stadtentwicklungsplanes Wirtschaft in Berlin, Berlin (Difu-Impulse, Bd. 4/2018). 63 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Infrastruktur Bartl, Gabriel, Niklas Creemers, Holger Floeting (2019): Sicherheit und Vielfalt im Quartier. Herausforderungen für Kommunen und Beispiele aus der Praxis, Berlin (Difu-Sonderveröffentlichung). Creemers, Niklas (2019): Shot Spotter, Hot Spots und Streifenfahrten. Was hat kritische Polizeiforschung mit Technik zu tun? In: Howe, C., Ostermeier, L. (Hrsg.): Polizei und Gesellschaft. Transdisziplinäre Perspektiven zu Methoden, Theorie und Empirie reflexiver Polizeiforschung, Wiesbaden: 71–103. Floeting, Holger (2018): Ohne Zusammenarbeit geht es nicht! Kooperative Ansätze für sichere Städte und Nachbarschaften. In: Kommunalpraxis/Spezial, H. 18 (2018), Nr. 1: 20-24. Floeting, Holger (2018): Diversitätsorientierte Sicherheitsstrategien. In: Holger Floeting u.a. (Hrsg.): Zuwanderung und Integration von Geflüchteten in Kommunen, Difu-Impulse, Bd. 1/2018, Berlin: 163–172. Hanke, Stefanie (2019): Beiträge oder Steuern – wie ist der kommunale Straßenausbau zu finanzieren? In: Weimarer Immobilienrechtstage, Dokumentation 2018, Berlin: 53–71. Hanke, Stefanie, Elisabeth Krone, Henrik Scheller (2019): Die Diskussion über Straßenausbaubeiträge – verkürzt und kurzsichtig (Teil 1). In: InfrastrukturRecht, 16. Jg., Heft 6: 150-155. Hanke, Stefanie, Elisabeth Krone, Henrik Scheller (2019): Die Diskussion über Straßenausbaubeiträge – verkürzt und kurzsichtig (Teil 2), in: InfrastrukturRecht, 16. Jg., Heft 7: 179–184. Heyen, Dirk Arne, Bettina Brohmann, Jens Libbe, Robert Riechel, Jan Hendrik Trapp (2018): Stand der Transformationsforschung unter besonderer Berücksichtigung der kommunalen Ebene, Berlin und Bonn. Krellenberg, Kerstin, Florian Koch, Susanne Schubert und Jens Libbe (2019): Einmal Transformation für alle, bitte! Kommunen, Stadtforschung, Forschungsförderung und die Umsetzung der SDGs. In: GAIA 28/4 (2019): 337–341. Libbe, Jens (2018): Smart City, in: Rink, Dieter/Haase, Annegret (Hrsg.): Handbuch Stadtkonzepte. Analysen, Diagnosen, Kritiken und Visionen, Stuttgart: 429–449. Libbe, Jens (2019): Lost in Transformation. Rezension zu „Smart City. Kritische Perspektiven auf die Digitalisierung in Städten“ von Sybille Bauriedl und Anke Strüver (Hg.), Bielefeld 2019 (Transkript Verlag, Reihe UrbanStudies). In: Soziopolis – Gesellschaft beobachten, hrsg. vom Hamburger Institut für Sozialforschung, Hamburg. Libbe, Jens, Ulrich Petschow, Jan Trapp, unter Mitarbeit von Wulf Holger Arndt und Holger Floeting (2018): Diskurse und Leitbilder zur zukunftsfähigen Ausgestaltung von Infrastrukturen. Abschlussbericht, Dessau-Roßlau (Reihe Climate Change 33/2018 des Umweltbundesamts). Matzinger, Andreas, Pascale Rouault (KWB Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH), Jan Hendrik Trapp (Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH), Brigitte Reichmann (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin) (2018): Integrierte Planung von Maßnahmen der Regenwasserbewirtschaftung. Anwendung und Weiterentwicklung der „KURAS-Methode“ in Berlin. In: Ernst & Sohn Special 2018 Regewassermanagement: 54–56. 64 Nenz, Diana, Andreas Matzinger, Jan Hendrik Trapp, Brigitte Reichmann, Fabian Funke, Pascale Rouault, Michel Gunkel (2019): Wasser in der Stadt gemeinsam denken und planen. Anwendung einer zielorientierten, akzeptanzbasierten Planungsmethode für Stadtumbauvorhaben in Berlin. In: Ernst & Sohn Special 2019, Regenwasser-Management: 68–71. Trapp, Jan Hendrik (2018): Vom Wandel der Wasserinfrastruktur. Wassersensible Städte als Chance begreifen. In: polis – Magazin für urban development, H. 2/2018: 22–25. Trapp, Jan Hendrik, Stefanie Hanke, Robert Riechel, Jutta Deffner, Martin Zimmermann, Melina Stein, Jörg Felmeden, Annegret Franz (2019): Lebensqualität und Daseinsvorsorge durch interkommunale Kooperation, Berlin. Walter, Jan, und Robert Riechel (2018): Kommunale Wärmeplanung. Langfristige Strategien für den Wandel. In: Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik, H. 6/2018: 46–47. Winker, Martina, und Jan Hendrik Trapp (2018): Beitrag der Wasserinfrastruktur zur Anpassung an den Klimawandel: die Akteure im Zusammenspiel. In: Korrespondenz Abwasser, Abfall, H. 2/2018: 137–141. Mobilität Arndt, Wulf-Holger (2018): Herausforderungen in der urbanen Logistik. In: Arnd Bernsmann/Alex Vastag (Hrsg.): Urbane Logistik: Schnell, stadtverträglich und wirtschaftlich, München. Arndt, Wulf-Holger (2019): Mobilität nachhaltig planen. Erfolge und Hindernisse in deutschen Städten – Ergebnisse einer Umfrage zu kommunalen Verkehrsentwicklungsplänen, Berlin (DifuSonderveröffentlichung) Arndt, Wulf-Holger, Martina Hertel, Victoria Langer (2019): Integration of shared mobility approaches in Sustainable Urban Mobility Planning. Topic Guide, Berlin (Difu-Sonderveröffentlichung). Arndt, Wulf-Holger, Martina Hertel, Victoria Langer (2019): Integration von Sharing-Mobility-Ansätzen in nachhaltigen urbanen Verkehrsentwicklungsplänen (SUMP). Ein Themenleitfaden, Berlin (Difu-Sonderveröffentlichung). Arndt, Wulf-Holger, und Tobias Klein (2018): Lieferkonzepte in Quartieren – die letzte Meile nachhaltig gestalten. Lösungen mit Lastenrädern, Cargo Cruisern und Mikro-Hubs, Berlin (DifuImpulse, Bd. 3/2018.) Bauer, Uta (2018): Selbständig mobil sein – Integration auf zwei Rädern. In: Holger Floeting u.a. (Hrsg.): Zuwanderung und Integration von Geflüchteten in Kommunen, Difu-Impulse, Bd. 1/2018, Berlin: 212–219. Bauer, Uta (Hrsg.) (2019): So geht`s. Fußverkehr in Städten neu denken und umsetzen, Edition Difu – Stadt Forschung Praxis, Bd. 18, Berlin. Bauer, Uta, und Franciska Frölich v. Bodelschwingh (2019): Stadtentwicklung: Erfolgreiche Planungen durch Gendergerechtigkeit: Bilanz und Ausblick. In: ZdW Bay, H. 6/2019: 242–245. Bauer, Uta, Jürgen Gies, Thomas Stein (2019): Zukunftsfähige Mobilitätskonzepte im Quartier. In: QUARTIER – H. 2/2019: 6–14. Bauer, Uta, und Martina Hertel (2019): Parkraummanagement lohnt sich! Leitfaden für Kommunikation und Verwaltungspraxis, Hrsg. Agora Verkehrswende, Berlin. Difu-Jahrbuch 2018/2019 Bauer, Uta, Martina Hertel, Lisa Buchmann (2019): Geht doch! Grundzüge einer bundesweiten Fußverkehrsstrategie, UBATEXTE 75/2018, Dessau-Roßlau. Bauer, Uta, Thomas Stein, Victoria Langer (2019): Mobilität in Klimaneutralen Stadtquartieren – elektrisch, multimodal und vernetzt. In: Ökologisches Wirtschaften, H. 3/2009: 22–24. Bauer, Uta, Thomas Stein, Victoria Langer (2019): Mobilitätsmanagement in der Bundesverwaltung. Handlungsempfehlungen für die Praxis, Umweltbundesamt (Hrsg.), Dessau-Roßlau. Bracher, Tilman, und Sebastian Bührmann (2018): New strategies and digital applications to boost cycling. In: German Environment Agency: Framing the Third Cycling Century. Bridging the Gap between Research and Practice: 111–121. Bracher, Tilman, Sebastian Bührmann, Martina Hertel, Thomas Weber (2018): Grundlegender Änderungsbedarf im Straßenund Straßenverkehrsrecht. Anforderungen des Radverkehrs und Änderungsvorschläge, Berlin. Gies, Jürgen (2018): ÖPNV als Rückgrat einer Verkehrswende. In: KommunalPraxis spezial, H. 4/2018: 164–168. Gies, Jürgen, und Kirstin Lindloff (2018): Verkehrswende auch ohne Fahrverbote? Die Kommunen als Gestalter für eine neue Mobilität. In: Wirtschaftsdienst, H. 5/2018: 316–320. Gies, Jürgen, und Kirstin Lindloff (2018): Wie können neue Mobilitätsangebote stadtverträglich sein? In: Der Nahverkehr, H. 5/2018: 13–16. Gies, Jürgen, und Thomas Stein (2019): ÖPNV und Digitalisierung. Chancen und Risiken. In: AKP (Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik), H. 2/2019: 30-31. Hertel, Martina (2019): Pedelecs – Neue Mobilität für Berufspendler? In: ÖZG Das Magazin des Österreichischen Städtebunds, H. 9/2019: 48–49. Hertel, Martina, Tilman Bracher, Thomas Stein (Hrsg.) (2018): Straßen und Plätze neu entdecken – Verkehrswende gemeinsam gestalten. Dokumentation der Fachtagung „kommunal mobil 2018“ am 7./8. Juni 2018 in Dessau-Roßlau, Berlin (Difu-Impulse, Bd. 8/2018). Altenburg, Corinna, Britta Sommer, Taina Niederwipper (2019): FOKUS „Klimaschutzfonds, Crowdfunding und Sponsoring“, im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Berlin. Bracher, Tilman, Franciska Frölich v. Bodelschwingh, Thomas Preuß, Jan Hendrik Trapp und Vera Völker (2019): Was gewinnt die Stadtgesellschaft durch saubere Luft? Die lebenswerte Stadt: Handlungsfelder und Chancen, Berlin (Difu-Impulse, Bd. 2/2019). Deutsches Institut für Urbanistik (Hrsg.) (2018): Ausgezeichnete Praxisbeispiele. Klimaaktive Kommune 2017. Ein Wettbewerb des Bundesumweltministeriums und des Deutschen Instituts für Urbanistik, Köln. Deutsches Institut für Urbanistik (Hrsg.) (2018): Klimaschutz & ländlicher Raum. Ideen und Impulse für erfolgreichen Klimaschutz in ländlichen Kommunen, Köln. Deutsches Institut für Urbanistik (Hrsg.) (2018): Klimaschutz & Tourismus. Klimaschutz als Chance für einen nachhaltigen Tourismus in Kommunen, Köln. Deutsches Institut für Urbanistik (Hrsg.) (2018): Klimaschutz & Gebäudesanierung – Sanierung kommunaler Liegenschaften planen, Eigentümer motivieren, Quartiere erneuern, Köln. Deutsches Institut für Urbanistik (Hrsg.) (2018): Klimaschutz & Gesundheit. Umwelt- und Lebensqualität in Kommunen sichern und fördern, Köln 2018. Deutsches Institut für Urbanistik (Hrsg.) (2019): Ausgezeichnete Praxisbeispiele. Klimaaktive Kommune 2018. Ein Wettbewerb des Bundesumweltministeriums und des Deutschen Instituts für Urbanistik, Bearbeiter, Köln. Deutsches Institut für Urbanistik (Hrsg.) (2019): Klimaschutz & Luftreinhaltung. Strategien und Maßnahmen für saubere Luft in Kommunen, Köln. Deutsches Institut für Urbanistik (Hrsg.) (2019): Kommunale Klima- und Energiescouts – Azubis aktiv für Klimaschutz 2019, Köln. Fischer-Hotzel, Andrea, und Julius Hagelstange, SK:KK (Hrsg.) (2019): Gemeinsame Sache für den Klimaschutz: kommunale Netzwerke, Berlin. Klein-Hitpaß, Anne, Aichinger, Wolfgang, Bauer, Uta, Hertel, Martina u.a. (2018): Umparken – den öffentlichen Raum gerechter verteilen. Zahlen und Fakten zum Parkraummanagement, hrsg. Von der Agora Verkehrswende, 2. Aufl., Berlin. Frach, Elisabeth, Philipp Reiß, Ines Fauter, Taina Niederwipper (2019): FOKUS „Workshop-Methoden für die kommunale Praxis“, im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), Berlin. Stein, Thomas, und Uta Bauer (Hrsg.) (2019): Mobilitätsstationen in der kommunalen Praxis. Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem BMU-Forschungsprojekt City2Share und weiteren kommunalen Praxisbeispielen. 2. City2Share-Diskussionspapier, Berlin (Difu-Sonderveröffentlichung). Frach, Elisabeth, Britta Sommer, Taina Niederwipper (2018): FOKUS „Interkommunale Kooperation“. Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) am Deutschen Institut für Urbanistik gGmbH (Difu), im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Walter, Jan (2018): Klimaschutz und Mobilität – da lässt sich was bewegen. Beispiele aus der kommunalen Praxis und Forschung. In: Der Bayerische Bürgermeister, H. 10/2018: 398–402. Gsell, Martin, und Günther Dehoust, unter Mitarbeit von Maic Verbücheln (2019): Stoffkreisläufe und Stoffströme auf der regionalen und lokalen Ebene optimieren – Handlungsfelder, Fallbeispiele und Empfehlungen für die lokale Wirtschaft und Zivilgesellschaft, Umweltbundesamt, Dessau-Roßlau. Umwelt Altenburg, Corinna, und Christine Krüger (2018): Klimaschutz finanzieren: Die Kommunalrichtlinie und andere Förderprogramme. In: Oliver Decken (u.a.): Kommunale Klimapolitik. Klimaschutz und Anpassungs-Strategien, Bielefeld. Hagelstange, Julius, und Britta Sommer, SK:KK (Hrsg.) (2019): Startschuss für den Klimaschutz: Wie Sie in Ihrer Kommune profitieren, Berlin. Hasse, Jens (2018): Die nächste Hitzewelle kommt bestimmt. Wir müssen handeln! Standpunkt. In: Difu-Berichte 4/2018: 4–5. 65 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Hasse, Jens, und Luise Willen (2019): Umfrage Wirkung der Deutschen Anpassungsstrategie (DAS) für die Kommunen. Teilbericht, UBA-Bericht 01/2019, Dessau-Roßlau. Link, Greta, und Taina Niederwipper, SK:KK (Hrsg.) (2019): Klimaschutz mit System: Wie Sie als Deponiebetreiber profitieren, Berlin. Link, Greta, und Philipp Reiß (2018): Kommunalrichtlinie Klimaschutzmaßnahmen. Neue Förderperiode vom 1. Januar bis 31. März 2018. In: Die PlanerIn, H. 1/2018: 65–66 Peters, Marco (2018): Klimaschutz in kleinen und mittleren Kommunen. In: Planungspraxis kleiner und mittlerer Städte in Deutschland – Neue Materialien zur Planungskultur, Hrsg. Institut für Städtebau und Wohnungswesen (ISW), Berlin: 130-131. Peters, Marco (2018): Klimaschutz „auf dem Land“ – vielfältige Chancen und Potenziale. In: Die Gemeinde – Zeitschrift für die Städte und Gemeinden des Gemeindetags Baden-Württemberg: 480-481. Pichl, Josefine, und Maic Verbücheln (2018): Demografische Entwicklung und Abfallwirtschaft – Die Zukunft unseres Mülls. In: AKP, H. 2/2018: 44–46. Preuß, Thomas (2018): Instrumente für das Flächensparen – Rahmenbedingungen und Zielkonflikte. In: Gotthard Meinel, Ulrich Schumacher, Martin Behnisch und Tobias Krüger (Hrsg.): Flächennutzungsmonitoring X. Flächenpolitik – Flächenmanagement – Indikatoren, IOER Band 76, Berlin: 13–18. Reiß, Philipp, Christine Krüger, Taina Niederwipper (2019): FOKUS: Service- und Kompetenzzentrum: Energie- und Treibhausgasbilanzierung in Kommunen. Erste Schritte und Hilfestellungen, im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), Berlin. Reiß, Philipp, und Ilka Müller (2018): Kommunaler Klimaschutz: Verbesserte Abfallentsorgung, energieoptimierte Abwasseranlagen und Trinkwasserversorgung werden jetzt stärker gefördert. In: Wasser und Abfall, H. 11/2018: 22–24 Reiß, Philipp, und Taina Niederwipper, S:KK (Hrsg.) (2019): Klimaschutz in Bewegung: Wie Ihre Kommune fahrradfreundlich wird, im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), Berlin. Reiß, Philipp, und Britta Sommer, SK:KK (Hrsg.) (2019): Aktiv für den Klimaschutz: Wie Sie als Sportverein profitieren, im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), Berlin. Rösler, Cornelia (2018): Sensibilisieren, implementieren, kooperieren – Klimaanpassung im Verwaltungshandeln. In: Oliver Decken und Rita A. Herrmann (Hrsg.): Kommunale Klimapolitik – Klimaschutz und Anpassungs-Strategien, Bielefeld: 126–131. Rösler, Cornelia (2019): Gutes Gelingen im kommunalen Klimaschutz – Maßnahmen erfolgreich initiieren und umsetzen, Demo Impulse, Sonderausgabe März 2019. Sommer, Britta, SK:KK (Hrsg.) (2019): Zukunft Klimaschutz: Wie Sie als Bildungsträger profitieren, Berlin. Preuß, Thomas (2018): Was leisten Informations- und Monitoringsysteme für ein strategisches Flächenmanagement? In: Stadtforschung und Statistik, H. 2/2018: 7–12. Sommer, Britta, SK:KK (Hrsg.) (2019): Unternehmen Klimaschutz: Wie Sie als kommunaler Betrieb profitieren, Berlin. Preuß, Thomas (2019): Umweltpolitik braucht langen Atem. In: Der Gemeinderat, H. 4/2019: 36–37. Verbücheln, Maic, und Josefine Pichl (2018): Auswirkungen des demografischen Wandels auf die kommunale Kreislaufwirtschaft. In: Müll und Abfall, H. 4/2018. Preuß, Thomas, Vera Völker, Franziska Wittkötter (2019): Saubere Luft im Kontext von Klimaschutz und Klimaanpassung – Synergien erkennen und nutzen. In: KommunalPraxis spezial, H. 4/2019. Reif-Dietzel, Oliver, Philipp Reiß, Lisa Frach, Taina Niederwipper, Nicole Walter (2019): FOKUS „Die ersten 100 Tage als Klimaschutzmanager_in“, im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), Berlin. 66 Verbücheln, Maic, und Sandra Wagner-Endres (2018): Stoffkreisläufe und Stoffströme auf der regionalen und lokalen Ebene optimieren. Handlungsfelder, Fallbeispiele und Empfehlungen für die Kommunen, Umweltbundesamt, Dessau-Roßlau. Willen, Luise (2019): Faktor Grün in der Stadt. Der wahre Wert. In: AKP – Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik, H. 1/2019: 28–30. Difu-Jahrbuch 2018/2019 Gremien und Mitgliedschaften (Auswahl) Stand: August 2020, gelistet nach Difu-Mitarbeiter*innen Difu-Mitgliedschaften Urban Europe Research Alliance (UERA) Regional Studies Association (RSA) Dr.-Ing. Wulf-Holger Arndt Mitglied, Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft (DVWG). Mitglied, Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV). Leiter, Arbeitskreis 1.8.3 „Erhebungsmethoden im Wirtschaftsverkehr“ der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV). Mitglied, Arbeitskreis 1.8.2 „Konzeption und Einsatz von Verkehrsnachfragemodellen zur Berechnung des Wirtschaftsverkehrs“ der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV). Mitglied, Arbeitskreis 1.7.5 „Wirkungen von Maßnahmen zur Umweltentlastung“ der FGSV. Mitglied, QA 7 Postfossiler Verkehr – Elektromobilität der FGSV. Mitglied, Expertenbeirat Forschungsvorhaben „Veränderung des gewerblichen Lieferverkehrs und dessen Auswirkungen auf die städtische Logistik“, BMVI. Dipl.-Geogr. Uta Bauer Ständiger Gast, Kommission „Frauen in der Stadt“ des Deutschen Städtetages. Mitglied, Mobilitätsbeirat „Fußverkehr“ der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Berlin. Mitglied, SRL-Arbeitsgruppe „Nahmobilität“. Mitglied, Arbeitskreis 1.1.14 „Hinweise zu verkehrsbeeinflussenden Maßnahmen in der Stadtplanung“ der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV). Dr. phil. Lena Bendlin Mitglied, Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW). Assoziiertes Mitglied, Think Tank 30 – Der junge Think Tank des Club of Rome (tt30). Dr. rer. pol. Stephanie Bock Ständiger Gast, Kommission „Frauen in der Stadt“ des Deutschen Städtetages. Berufenes Mitglied, Akademie für Raumforschung und Landesplanung, Landesgruppe Berlin/Brandenburg/Mecklenburg-Vorpommern. Mitglied, Arbeitskreis „Bürgergesellschaft und Demokratie“ der Friedrich Ebert Stiftung. Mitglied, Arbeitsgruppe „Bürgerschaftliches Engagement und Kommune“ des Bundesverbandes Bürgerschaftliches Engagement (BBE). Mitglied, Projektbeirat zum Forschungsvorhaben „Transformation gewachsener Zentren: Neue Entwicklungsperspektiven durch soziale, ökonomische und ökologische Innovationen (TransZ)“. Dipl.-Ing. Christa Böhme Mitglied und Koordination, Arbeitsgemeinschaft Gesundheitsfördernde Stadtund Gemeindeentwicklung (AGGSE) beim Deutschen Institut für Urbanistik. Mitglied, Arbeitskreis „Planung für gesundheitsfördernde Stadtregionen“ der Akademie für Raumforschung und Landesplanung. Mitglied, Beratender Arbeitskreis „Gesundheitliche Chancengleichheit“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Dr.-Ing. Elke Bojarra-Becker Berufenes Mitglied, Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL). Berufenes Mitglied, Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL). Mitglied, Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V. (SRL). Mitglied, Förderverein für Zivilgesellschaftsforschung (fvzf). Berufenes Mitglied, Bewertungskommission für die Arbeitsgemeinschaft der Städte mit historischen Stadtkernen im Land Brandenburg. Mitglied, Beirat des UBA-Projektes „Praxishilfe Siedlungsrückzug zur Anpassung an den Klima- und demografischen Wandel“. Dipl.-Volkswirt Tilman Bracher Mitglied, Fachkommission Verkehrsplanung des Deutschen Städtetages. Mitherausgeber, Handbuch der Kommunalen Verkehrsplanung (HKV). Mitglied, Arbeitsausschuss 1.1., „Grundsatzfragen der Verkehrsplanung“ der FGSV. Mitglied, Fachkommission „Friedhof und Stadtgrün“ des Deutschen Städtetages. Mitglied, Mobilitätsbeirat der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Berlin. Mitglied, Jury KfW-Award „Bauen und Wohnen“. Mitglied, Bund/Länder-Arbeitskreis „Fahrradverkehr“. Mitglied, Jury Förderaufruf „Gut Älterwerden im vertrauten Umfeld“ der Fachstelle Altern und Pflege im Quartier (FAPiQ) des Landes Brandenburg. Mitglied, „Beirat Radverkehr“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Vorsitzende, Jury Wettbewerb „Vorbildprojekte der Sozialen Stadt in NordrheinWestfalen“. Mitglied, Projektbegleitende Arbeitsgruppe zum Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben „Naturerfahrungsräume in Großstädten am Beispiel Berlin“ des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). Mitglied, Projektbegleitende Arbeitsgruppe zum Forschungsvorhaben „Naturschutzkonzepte für urbane und suburbane Freiräume”“ des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). Mitglied, „FahrRat“ der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Berlin. Mitglied, Wissenschaftlicher Beirat des VCD. Mitglied, Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft. Mitglied, Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft. Mitglied, Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V. (SRL), Forum Mensch und Verkehr. Mitglied, Sachverständigenbeirat für Naturschutz und Landschaftspflege des Landes Berlin. 67 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Sebastian Bührmann M.A., PBD Urb. (Canada) Mitglied, Kommunale Koordinierungsgruppe Radverkehr (KoKo-Rad). Mitglied, Arbeitsausschuss 2.5 „Radverkehr“ der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV). Mitglied, Projektbeirat InfRad – Infrastruktur als Einflussfaktor auf den Radverkehr. Dr. phil. Jürgen Gies Mitherausgeber, Handbuch der Kommunalen Verkehrsplanung (HKV). Mitglied, Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft (DVWG). Ständiger Gast, Arbeitskreis Rechtsfragen der Fachkommission ÖPNV des Deutschen Städtetages. Prof. Dr. Arno Bunzel Mitglied, Arbeitskreis 1.6.7 „Neue Finanzierungsinstrumente für den ÖPNV“ der FGSV. Ständiger Gast, Fachkommission Liegenschaften des Deutschen Städtetages. Dr. rer. pol. Busso Grabow Ständiger Gast, Bau und Verkehrsausschuss des Deutschen Städtetags. Ständiger Gast, Erfahrungsaustausch „Städtebau“ der Mitgliedsverbände des DStGB. Berufenes Mitglied, Akademie für Raumforschung und Landesplanung, Landesgruppe Berlin/Brandenburg/Mecklenburg-Vorpommern. Mitglied, Gesellschaft für Umweltrecht. Dr. Andrea Fischer-Hotzel Mitglied, Fachausschuss Klimaschutz des „Arbeitskreises zur Nutzbarmachung von Siedlungsabfällen ANS e.V.“ Mitglied, Beirat Projekt Modernisierungsbündnisse der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Mitglied, Begleitkreis der Kompetenzzentren der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA). Dr. Holger Floeting Mitglied, Qualitätszirkel „Stadt“ der Arbeitsstelle Jugendgewaltprävention im Auftrag der Landeskommission Berlin gegen Gewalt. Mitglied, Fachforum Kommunen Bildung für nachhaltige Entwicklung. Dipl.-Geogr. Tobias Klein Ständiger Gast, Kommunale Koordinierungsgruppe Radverkehr (KoKo-Rad). Leiter, NRVP-Forschungsbegleitkreis Infrastruktur. Dipl.-Volkswirt Rüdiger Knipp Mitglied, KGSt-Arbeitskreis „Kommunale Fortbildung“. Ständiger Gast, Ausschuss für Wirtschaft und Europäischen Binnenmarkt des Deutschen Städtetages. Mitglied, „Kommunaler Qualitätszirkel zur Integrationspolitik“ (hervorgegangen aus dem KGSt-Innovationszirkel Integrationspolitik). Ständiger Gast, Finanzausschuss des Deutschen Städtetages. Ständiger Gast, Sportausschuss des Deutschen Städtetages. Mitglied, Wirtschaftsrat der Stadt Potsdam. Dipl.-Geogr.Dagmar Köhler Dipl.-Dok. (grad.) Rita Gräber Mitglied, Beirat CIVINET deutschsprachiger Raum. Mitglied, Arbeitskreis One-Person-Libraries (OPL) Berlin-Brandenburg. Dipl.-Ing. Christine Krüger Ass. iur. Stefanie Hanke, LL.M. Ständiger Gast, Bund-Länder-Austausch „Klimaschutz“. Mitglied, Fachkommission Baurecht des Deutschen Städtetages. Prof. Dr. Carsten Kühl Mitglied, Arbeitskreis DAWI/Beihilfe in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag. Ständiger Gast, Arbeitskreis der Datenschutzbeauftragten außeruniversitärer Forschungseinrichtungen Ständiger Gast, Arbeitskreis Rechtsfragen der Fachkommission ÖPNV des Deutschen Städtetages. Honorarprofessor, Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer. Ständiger Gast, Hauptausschuss des Deutschen Städtetages. Ständiger Gast, Finanzausschuss des Deutschen Städtetages. Ständiger Gast, Kulturausschuss des Deutschen Städtetages. Mitglied, Konvent der Baukultur 2020. Dipl.-Geogr. Martina Hertel Mitglied, BNE-Fachforum Kommunen. Mitglied, Fachbeirat Nationales Zentrum für Kriminalprävention. Mitglied, Arbeitskreis 2.4.1 „Schnittstellen von ÖV, Rad- und Fußverkehr“ (FGSV). Mitglied, Fachkräftemonitoring-Beirat des BMAS. Mitglied, Netzwerk Kommunales Konfliktmanagement im öffentlichen Raum. Dr. rer. nat. Beate Hollbach-Grömig Mitglied, Jury für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis. Difu-Vertreter, Deutsch-Europäisches Forum für Urbane Sicherheit. Berufenes Mitglied, Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL). Mitglied, Kompetenzzentrum Nachhaltige Kommunale Finanzpolitik. Dr. rer. nat. Dipl.-Geogr. Thomas Franke Berufenes Mitglied, Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Berlin/Brandenburg/ Mecklenburg-Vorpommern der ARL. Mitglied, Wissenschaftlicher Beirat des Wirtschaftsforums der SPD e.V. Ständiger Gast, Fachkommission „Stadtentwicklungsplanung“ des Deutschen Städtetages. Mitglied, Steuerungskreis des Modellprojekts „Jugendmigrationsdienste im Quartier“. 68 Dr. rer. nat. Jasmin Jossin Mitglied, Arbeitskreis Raumentwicklung, Bauen, Wohnen der Friedrich Ebert Stiftung. Mitglied, Verband deutscher Städtestatistiker. Mitglied, Vorstand des Managerkreises der Friedrich Ebert Stiftung. Beratendes Mitglied, Lenkungsgruppe Urban Audit - europäischer Städtevergleich Mitglied, Arbeitskreis Finanzen des Managerkreises der Friedrich Ebert Stiftung. Difu-Jahrbuch 2018/2019 Dipl.-Soz. Kerstin Landua Ständiger Gast, Konferenz der Leiterinnen und Leiter der Großstadtjugendämter, Deutscher Städtetag, Berlin. Mitglied, Beirat AFET – Bundesverband für Erziehungshilfe e.V., Hannover. Mitglied, Projektbeirat „Entwicklung eines Verfahrens zur leistungsbegründenden Einschätzung von (drohenden) Teilhabebeeinträchtigungen durch Fachkräfte der Jugendhilfe, Deutsches Jugendinstitut e.V. München und Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm“. Dipl.-Ing. Katharina Lange Mitglied, Junges Forum der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL). Dr. rer. pol. Jens Libbe Mitglied, Advisory Board des Smart City Projektes SPARCS - Sustainable energy Positive & zero cARbon Communities (2019-2024). Mitglied, Sounding Board BMBF_Projekt „SMARTilience“ (2019-2022). Mitglied, Koordinierungsgruppe „Wassersensible Zukunftsstadt“ der DWADeutschen Gesellschaft für Wasser und Abwasser (2019-heute). Experte, Cluster „Vernetzte Infrastruktur“ des Nationalen Wasserdialogs des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (2019-2020). Mitglied, Beirat zum UBA-Projekt „Smarte umweltrelevante Infrastrukturen: Anwendungsfelder, Bedarfe, Praxiserfahrung aus kommunaler Sicht“ (2018). Mitglied, Jury und Beirat GRÜNE LIGA Berlin e.V. zum Deutschen Nachhaltigkeitspreis „Zeitzeichen“ 2019. Mitglied, Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL), Landesgruppe Berlin-Brandenburg. Dr. rer. soc. Bettina Reimann Mitglied, UERA – Urban European Research Alliance. Daniela Michalski Ständiger Gast, Arbeitsgruppe „Kommunale Denkmalpflege“ des Deutschen Städtetages. Ständiger Gast, Arbeitsgruppe „Denkmalschutz“ des Städtetages NordrheinWestfalen. Dipl.-Ing. Ricarda Pätzold Berufenes Mitglied, Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL). Co-Vorsitzende, DASL-Ausschuss Bodenpolitik. Mitglied, Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V. (SRL). Ständiger Gast, Fachkommission „Wohnungswesen“ des Deutschen Städtetages. Mitglied, Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Berlin/Brandenburg/MecklenburgVorpommern der ARL. Mitglied, Arbeitsgruppe „Regionale Steuerung der Energiewende in Nordostdeutschland: Innovationen im Planungssystem?“ der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Berlin/Brandenburg/MecklenburgVorpommern der ARL. Dipl.-Ing. Cornelia Rösler Ständiger Gast, Fachkommission Umwelt des DST. Mitglied, Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung (VÖW). Mitglied, Jury zum Wettbewerb „Die digitalste Stadt“ der Stiftung Lebendige Stadt (2018). Dipl.-Ing. Robert Riechel Mitglied, Wissenschaftlicher Beirat „Theologie der Stadt“, Kirchenkreis BerlinSchöneberg. Mitglied, Forschungsbeirat des Projekts “Urbane Energiewende” bei der Deutschen Energie-Agentur (DENA) (20182019). Mitglied, Validierungsplattform Projekt „TransImpact – Wirkungsvolle transdisziplinäre Forschung“ (2016–2018). Mitglied und Ko-Leitung, Themenkreis „Qualität“ der „Allianz Vielfältige Demokratie“, eine Initiative der Bertelsmann Stiftung, fortgeführt durch das Berlin Institut für Partizipation (bipar). Ständiger Gast, Umweltausschuss des Deutschen Städtetages (DST). Oliver Peters, M.Sc. Mitglied, Expertenbeirat des Projekts TRAFIS – Transformation hin zu klimaresilienten und ressourcenschonenden Infrastrukturen. Das Beispiel gekoppelter Infrastrukturen, Umweltbundesamt (2016–2018). Mitglied, „Kommunaler Qualitätszirkel zur Integrationspolitik“ (hervorgegangen aus dem KGSt-Innovationszirkel Integrationspolitik). Mitglied, Stiftungsrat der Stiftung Naturschutz Berlin. Mitglied, Begleitkreis zum Projekt MONARES – Monitoring und Anpassungsmaßnahmen zur Klimaresilienz in Städten (2018-2020). Mitglied, Arbeitsgruppe Urbane Nachhaltigkeitstransformationen des Deutschen Komitees für Nachhaltigkeitsforschung in Future Earth (2017–2019). Mitglied, „Fachkommission der Bundesregierung zu den Rahmenbedingungen der Integrationsfähigkeit“. Mitherausgeber, Global Freshwater Biodiversity Atlas. Lehrbeauftragter an der Hochschule Fresenius, Vorlesungen/Seminare: Circular Supply Chain Management, Ecosystems & Economics, Normatives und nachhaltiges Management; Gutachter für Bachelor- und Masterarbeiten (seit 2018). Susanne Plagemann, M.A. Ständiger Gast, IT-Arbeitskreis der Leibniz-Gemeinschaft. Mitglied, Deutsche Gesellschaft für Information und Wissen e.V. (DGI). Mitglied, Berliner Arbeitskreis Information (BAK). Dipl.-Agrar-Ing. Thomas Preuß Ständiger Gast, Umweltamtsleiterkonferenz der Großstädte. Ständiger Gast, Umweltamtsleiterkonferenz der Mittelstädte. Ständiger Gast, Amtsleiterkonferenz Umwelt des Städtetages NRW. Mitglied, Arbeitsgruppe Energiepolitik des DST. Koordinatorin und Sprecherin, Kommunale Bank im Aktionsbündnis Klimaschutz des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Dr. phil. Henrik Scheller Ständiger Gast, Ausschuss für Finanzen und Kommunalwirtschaft des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB). Mitherausgeber, Jahrbuch für öffentliche Finanzen (seit 2008). Mitglied, Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW). Lehrbeauftragter an der Zeppelin University, Friedrichshafen. Lehrstuhl für 69 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Verwaltungswissenschaft & Verwaltungsmodernisierung. Mitglied, Förderverein Bundesstiftung Baukultur. Dr. rer. pol. Stefan Schneider Dipl.-Ing. Sandra Wagner-Endres Gast-Dozent, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) mit Lehrveranstaltungen in mehreren Studiengängen des Fachbereichs 3 – Allgemeine Verwaltung, Schwerpunkte: Kostenrechnung, Controlling, Öffentliche Finanzwirtschaft (seit 2016). Ständiger Gast, Fachkommission Wirtschaftsförderung des Deutschen Städtetages. Dipl.-Ing. Wolf-Christian Strauss Ständiger Gast, Fachkommission „Stadtplanung und Städtebau“ des Deutschen Städtetages (DST). Mitglied, European Urban Research Association (EURA). Mitglied, Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V. (SRL). 70 Mitglied, Projektbeirat „Stadt weiterbauen im Blankenburger Süden“, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin. Mitglied, Expert*innenkreis „Bottrop 2018+“. Mitglied, Jury „Europäischer Unternehmensförderpreis“ (European Enterprise Promotion Awards), Deutscher Vorentscheid). Mitglied, Jury „Award 2019 für innovative Wirtschaftsförderungen“ (FdW – Forum deutscher Wirtschaftsförderer). Dipl. Geogr. Björn Weber Ständiger Gast, Arbeitskreis Energiemanagement des Deutschen Städtetages. Mitglied, Jury Förderprogramm „Kommunaler Klimaschutz NRW“. Sybille Wenke-Thiem Ständiger Gast, Presseausschuss des Deutschen Städtetages. Ständiger Gast, Jahreskonferenz für städtische Pressearbeit und Kommunikation, Deutscher Städtetag. Ständiger Gast, Jahresseminar für städtische Pressearbeit und Kommunikation. Difu-Jahrbuch 2018/2019 Vorträge 2018 und 2019 (Auswahl) Sozialer Zusammenhalt Bock, Stephanie: „Geschlechtersensibel – zusammen – wirken … mit demografischen Herausforderungen“, 3. Nationale Konferenz zur Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler und regionaler Ebene, 12.04.2018, Münster. Bock, Stephanie: Moderation des Stammtischs „Region ist Solidarität. Gemeinsame Projekte für eine faire Gestaltung von Wachstum und Entwicklung“, Regionale Wohnbaukonferenz 2018, 15.10.2018, Rosenheim. Böhme, Christa: „Integrierte Strategien kommunaler Gesundheitsförderung – Kooperation von Kommunen und Krankenkassen“, Gesundheitsausschuss des Deutschen Städtetages, 13.09.2018, Hamburg. Böhme, Christa: „Gesundheitsfördernde Stadt- und Quartiersentwicklung“, Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik, 19.09.2019, Stuttgart. Bojarra-Becker, Elke und Speth, Rudolf: „Zivilgesellschaft und Kommunen“, „DIE schaffen das! Zivilgesellschaft, Verwaltung und engagierte Geflüchtete im Zusammenspiel“, Röchling-Stifung, 22.02.2018, Mannheim. Bojarra-Becker, Elke: „Über die besonderen Herausforderungen von schrumpfenden Klein- und Mittelstädten – Einblicke in ein Forschungsprojekt“, Fachtagung „Wohn(t)räume – wer, wo, wann, mit wem, wohin, was dann?“ Arbeitskreis „Demografie – Lebenslanges Lernen“ gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung NRW, 28.02.2018, Meinerzhagen. Bojarra-Becker, Elke: “The Role of the Third Sector Refugee Integration at the Local Level”, ISTR-Conference, 12.07.2018, Amsterdam. Landua, Kerstin: „Das Dialogforum „Bund trifft kommunale Praxis“: Beteiligungsprozess in der aktuellen SGB VIII-Reform“, Fachtag und Verabschiedung des Jugendamtsleiters der Landeshauptstadt Dresden Claus Lippmann, 05.07.2019, Dresden. Kirchhoff, Gudrun: Impulsbeitrag zum Thema „Integration im ländlichen Raum“, Fachtag „Neue Fäden im Bildungsnetz. Stiftungen als starke Partner für Kommunales Bildungsmanagements“, Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement für Mitteldeutschland der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und Netzwerk Stiftungen und Bildung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, 19.03.2018, Halle. Kirchhoff, Gudrun: „Kleine Städte und Zuwanderung – Folgen für die Stadtgesellschaften“, TRAFO-Ideenkongresses zu Kultur, Alltag und Politik auf dem Land der Kulturstiftung des Bundes im Rahmen des Themenraums „Kleine Städte“, 21.09.2018, Halle. Kirchhoff, Gudrun: „Migration, Integration und demografischer Wandel in ländlichen Räumen“, Integrations- und Demografiekonferenz, Landkreis Göttingen, 10.11.2018, Osterode/Harz. Kirchhoff, Gudrun: „Kommunales Integrationsmanagement – Zur Bedeutung von Strukturen und strategischen Konzepten“, Fachtag der Koordinierungsstellen für Migration und Teilhabe des Niedersächsischen Sozialministeriums, 15.08.2019, Loccum. Kirchhoff, Gudrun: „Die Ansiedlung von Neuzugewanderten in ländlichen Räumen: Chancen und Herausforderungen“, Workshop des Deutsch-Französischen Integrationsrates (DFIR), 27.09.2019, Strasbourg. Reimann, Bettina: „Integration in Bewegung bringen – Die Handlungsfähigkeit von Klein- und Mittelstädten stärken“, 7. Integrationskonferenz des Landkreises Osnabrück, 13.03.2019, Osnabrück. Reimann, Bettina: „Begegnung findet statt? Herausforderungen für das Zusammenleben im Quartier“, Fachtagung „Wohnen nach der Flucht? Integration von Geflüchteten und Roma in städtische Wohnungsmärkte und Quartiere“, FH Erfurt und HCU Hamburg, 28.03.2019, Erfurt. Wohnen und Bodenpolitik Bunzel, Arno: „Ergebnisse der Baulandkommission“, 31. Sitzung des Ausschusses für Städtebau und Umwelt am 16./17.09.2019, Lübbenau / Spreewald. Bunzel, Arno: „Wie könnte ein prozessuales Baurecht für sozio kulturelle Pioniernutzungen aussehen?“ Veranstaltung der Urbanen Liga im Rahmen des 13. Bundeskongresses Nationale Stadtentwicklungspolitik, 18.09.2019, Stuttgart. Bunzel, Arno: „Bauland- und Bodenpolitik“, Verbandsübergreifender Erfahrungsaustausch im Rahmen des 13. Bundeskongresses Nationale Stadtentwicklungspolitik, 18.09.2019, Stuttgart. Bunzel, Arno: Impulsvortrag „Welche Rolle spielt das Erbbaurecht in der kommunalen Bodenpolitik?“, Fachtagung „Erbbaurechte - ein Beitrag für mehr bezahlbaren Wohnraum?!”, Bundesministerium des Innern für Bau und Heimat, 02.04.2019, Berlin. Bunzel, Arno: Anhörung des BT-Ausschusses für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen zum Thema „Dachgeschossausbau”, 05.06.2019, Berlin. 71 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Bunzel, Arno: „Wem gehört die Stadt?“, Alternative Bodenkonferenz, Veranstaltung der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag, 20.05.2019, Berlin. Kühl, Carsten: „Steuerliche und haushaltsrechtliche Rahmenbedingungen der Bodenpolitik“, Wohnungsbaukommission der SPD, 01.02.2019, Berlin. Bunzel, Arno: „Kooperative Baulandentwicklung – eine Zwischenbilanz“, Difu-Dialogveranstaltung, 13.02.2019, Berlin. Pätzold, Ricarda: „Potentiale des gemeinschaftlichen Wohnens zur Entwicklung zukunftsfähiger Quartiere“, 12. Niedersächsischer Fachtag „Wohnen im Alter „Wohnprojekte 2.0 – Impulsgeber für zukunftsfähige Gemeinschaften vor Ort”“, 28.11.2019, Oldenburg. Bunzel, Arno: Podiumsdiskussion zum Baulandmodell, 11.03.2019, Dresden. Bunzel, Arno: „Lassen sich kommunale Steuerungsmöglichkeiten über eine Ergänzung des § 34 erhöhen?“, 2. Sitzung der Expertenkommission „Nachhaltige Baulandmobilisierung und Bodenpolitik - Baulandkommission“, Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, 16.11.2018, Berlin. Bunzel, Arno: „Update Städtebaurecht: Novellierung von BauGB und BauNVO sowie UVPG 2017 – Anwendungshinweise für die Praxis“, Inhouse-Schulung für die Stadt Dresden, 22.01.2018, Dresden. Bunzel, Arno: „Städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen. Chancen, Grenzen, Alternativen“, „Aktive Flächenentwicklung durch städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen – Chancen, Herausforderungen und Umsetzung“, 18.02.2018, Frankfurt am Main. Bunzel, Arno: „Gemeinwohlorientiertes Boden- und Planungsrecht“, Moderation der Arbeitsgruppe, Münchner Ratschlag zur Bodenpolitik, 22./23.06.2018, München. Bunzel, Arno: „Rahmenbedingungen kommunaler Bodenpolitik – Stellschrauben und Ansätze“, Difu-Seminar „Der letzte Grund“, 05./06.11.2018, Berlin. Bunzel, Arno: „Anforderungen an den Abschluss von Durchführungsverträgen“, Wissenschaftliche Fachtagung „Vorhabenbezogene Bebauungspläne - Fach- und Rechtsfragen“, TU Berlin, 18.09.2018, Berlin. Bunzel, Arno: Fachtagung „Urbane Gebiete - Möglichkeiten und Grenzen in der Planungspraxis”, Institut für Städtebau Berlin, 22.06.18, Berlin. Bunzel, Arno: Gastvorlesung „Aktuelle bodenpolitische Entwicklungen in Deutschland“, Universität Bern, 01.05.2018, Bern. Bunzel, Arno: „Bodenpolitik: Potenziale der Instrumente des BauGB“, Expertengespräch zur Bodenpolitik, 10.09.2018, Hamburg. Bunzel, Arno: Statement zur Innenentwicklungsmaßnahme, Planspiel Einführung einer „Innenentwicklungsmaßnahme“, 30.05.2018. Kühl, Carsten: „Mehr bezahlbarer Wohnraum durch mehr Markt – genial oder irreal?“, Difu-Dialog, 24.10.2018, Berlin. 72 Pätzold, Ricarda: „Transformation - Strategien einer aktiven Bodenpolitik“, Hessischer Architektentag 2019 „Potenziale für den Wohnungsbau. Transformation | Innovation | Qualität | Nachhaltigkeit“, 12.11.2019, Neu-Isenburg. Pätzold, Ricarda: „Gemeinwohlorientierte Wohnungspolitik“, 3. Konferenz der Mieterräte und Mieterbeiräte „Gemeinsam im Ehrenamt bei den Landeseigenen“, 28.10.2019, Berlin. Pätzold, Ricarda: „Gemeinsam Bauen. Gute Ideen gemeinsam umsetzen: Mit Partnern planen, bauen und gestalten“, 19. Genossenschaftskongress der BBA, 28.10.2019, Berlin. Pätzold, Ricarda: „Bodenpolitische Instrumente“, SRLPanel: Gegen die deregulierte Stadt – planerische und bodenpolitische Instrumente für eine präventive Stadtentwicklung, Begleitprogramm des NSP-Kongresses 18.09.2019, Stuttgart. Pätzold, Ricarda: „Der Bodenmarkt geht durch die Decke – Wie können wir darauf Zukunft bauen?“, Raumkonferenz & Aktionstage zur Zukunft unserer Städte „Zukunftsschutzgebiet Stadtraum“, 21.06.2019, Dresden. Pätzold, Ricarda: „Recht auf Wohnen – Recht auf Stadt? Perspektiven auf ein Grundbedürfnis“, Jahrestagung der Mobile Jugendarbeit/ Streetwork (Baden-Württemberg) „Gemeinwesenarbeit in der Mobilen Jugendarbeit – effektiv und doch vernachlässigt?“, 13.05.2019, Stuttgart. Pätzold, Ricarda: „Stellschrauben einer suffizienten Wohnungs- und Bodenpolitik“, Tagung „Suffizientes Wohnen statt Flächenverbrauch. Wege zu einem nachhaltigen Wohnflächenmanagement“, HCU/ BUND, 29.03.2019, Hamburg. Pätzold, Ricarda: „Wohnungspolitik für die wachsende Stadt –Strategien und Instrumente“, „Leipziger Wohnforum – Kommunale Strategien für mehr bezahlbaren Wohnraum“, Amt für Stadtentwicklung und Wohnen, 06.02.2019, Leipzig. Pätzold, Ricarda: „Genossenschaftliche Potenziale für die Stadtentwicklung in Deutschland“, Tagung „Zukunftsmodell genossenschaftlich Wohnen“, Humboldt-Universität zu Berlin, Kooperationswissenschaften und Genossenschaftsforum e.V., 13.12.2018, Berlin. Difu-Jahrbuch 2018/2019 Pätzold, Ricarda: „Bodenpolitik neu positionieren!“, „Zukunft Stadt – Kolloquium“ zur Praxis der Stadtentwicklung 10, 07.11.2018, Wien. Pätzold, Ricarda: „Quartiersentwicklung als Prozess – wer mit wem und wie?“, Veranstaltung „Gemischte Quartiere“, Das Stiftungsdorf Ellener Hof, 13.03.2018, Bremen. Pätzold, Ricarda: „Kommunale Planung benötigt eine aktive Bodenpolitik“, 19. IHK Symposium „Aktives Flächenmanagement in Bayern – Chancen und Grenzen“, 30.11.2018, München. Pätzold, Ricarda: „Halbvoll oder halbleer … Der Erwerb von Belegrechten im Kontext des wohnungspolitischen Instrumentenkastens“, „10 Jahre Belegrechtsankauf“, Frankfurt am Main, 24.11.2017, Frankfurt am Main. Pätzold, Ricarda: „Der Boden wird knapp – Flächenfraß und Bodenpolitik in der Bundesrepublik“, Harburger Wohnungsbaukonferenz 2018 „Wie viel Dichte braucht die Stadt?“, 23.10.2018, Hamburg. Stadtentwicklung, Städtebau und räumliche Planung Pätzold, Ricarda: „Perspektiven auf gemeinschaftliches Wohnen“, 2. Bundesweiter Austausch zu Konzeptverfahren, 12.10.2018, Hannover. Pätzold, Ricarda: „Bedeutung des Gemeinwohlorientierten Wohnungssektors“, Expert/innen-Workshop anlässlich der Jahreskampagne des Deutschen Caritasverbands „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“, 04.05.10.2018, Berlin. Pätzold, Ricarda: „Flächensparendes Wohnen – Wechselbeziehungen zwischen Dichte, Wohnqualität und Preis“, Fachsymposium „Wohnungsbau – Zwischen Grundrecht, Rendite und kultureller Praxis“, BMI, BBSR, 20.09.2018, Berlin. Pätzold, Ricarda: „Innovative Wohnformen: Nische oder Motor der Quartiersentwicklung“, 3. Sozialkonferenz der Stadt Aachen, 07.09.2018, Aachen. Pätzold, Ricarda: „Sozial gerechte Bodenpolitik“, 4. Mietenpolitischer Ratschlag, 29.09.2018, Stuttgart. Pätzold, Ricarda: „Zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Wer will wie und wo wohnen?“, Bremer Wohntage, 24.08.2018, Bremen. Pätzold, Ricarda: „Mietpreisexplosion durch Bodenspekulation“, Veranstaltung der Grünen Fraktion im Dresdner Stadtrat „Brauchen wir eine neue Bodenpolitik?“, 23.08.2018, Dresden. Pätzold, Ricarda: „Innenstadt sucht Zukunft. Akteure, Nutzungen, Prozesse“, Branchentag der Immobilienwirtschaft, 31.05.2018, Neubrandenburg. Pätzold, Ricarda: „Die Relevanz und der Mehrwert gemeinschaftlichen Wohnens aus Sicht der Kommunen“, Urban Future Talk #3 „Gemeinschaftliches Wohnen. Aktuelle Tendenzen und Herausforderungen“, 25.04.2018, Potsdam. Pätzold, Ricarda: „Von NIMBY zu YIMBY – Akzeptanz von Dichte?“, Veranstaltung „Zusammenrücken - Bezahlbare Wohnungen durch Nachverdichten?“, Die Linke, 12.04.2018, Frankfurt am Main. Pätzold, Ricarda: „Zukunft Görlitz – Wer wird hier leben?“, Veranstaltung der FES, 22.03.2018, Görlitz. Bock, Stephanie: „30 Jahre Gender Mainstreaming in der Stadtentwicklung“, Hearing „Kommunale Stadtentwicklungs- und Stadtplanungsprozesse geschlechtergerecht gestalten“, 21.05.2019, Augsburg. Bock, Stephanie: Podiumsdiskussion „Ist weniger mehr? Kommune zwischen Wachstumsdruck, Steigerungslogik und Nachhaltigkeit“, 13.06.2018, Flensburg. Böhme, Christa: „Umweltgerechtigkeit – soziale Lage, Umweltqualität und Gesundheit zusammendenken!“, Fachtagung Gesundheit & Stadtplanung, 24.07.2018, Erlangen. Böhme, Christa: „Umweltgerechtigkeit: Handlungsempfehlungen und Toolbox“, Sachverständigenbeirat für Naturschutz und Landschaftspflege des Landes Berlin, 16.05.2019, Berlin. Böhme, Christa: „Ergebnisse des Forschungsprojektes ‚Umsetzung einer integrierten Strategie zu Umweltgerechtigkeit – Pilotprojekt in deutschen Kommunen‘, Kommission Umweltmedizin und Environmental Public Health des Umweltbundesamtes und des Robert-Koch-Institutes, 22.05.2019, Berlin. Böhme, Christa: Impulsstatement beim PANEL II: „Die grüne Stadt für alle – Umweltgerechtigkeit und die Ungleichverteilung von Umweltressourcen und –belastungen“, Kongress „Grüne Städte für ein nachhaltiges Europa: Stadt.Plant.Grün“, 15.10.2019, Berlin. Böhme, Christa: „Urbanes Grün in der doppelten Innenentwicklung“, 9. Symposium Stadtgrün 2019: „Stadtgrün auf engem Raum ¬ Funktionen und Nutzen gewährleistet?“, 13.11.2019, Berlin. Böhme, Christa: Impulsstatement im Forum „Mehr Kontinuität? Aktivitäten im Quartier managen und verstetigen“, Bundeskongress „Mehr Quartier für alle – 20 Jahre Soziale Stadt“, 26.11.2019, Berlin. Franke, Thomas und Strauss, Wolf-Christian: „Kommunaler Umgang mit Gentrifizierung: eine Querschnittsbetrachtung“, portugiesische Besuchergruppe der Friedrich-Ebert-Stiftung („Städtischen Wandel progressiv gestalten“), 09.10.2018, Berlin. Kühl, Carsten: „Was den Städten wichtig ist …“, Hauptversammlung des Städtetags Rheinland-Pfalz, 06.12.2019, Mayen/Eifel. 73 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Kühl, Carsten: „Anker im Raum? Klein- und Mittelstädte in strukturschwachen Regionen“, Raumwissenschaftliches Kolloquium 2019 des 5R-Netzwerks, 28.02.2019, Berlin. Kühl, Carsten: „Zum aktuellen Selbstverständnis der Städte“, „Forum - Wir alle sind die Stadt“, 23.03.2019, Landau/Pfalz. Strauss, Wolf-Christian: „Urban fabric and System of spatial planning in Germany”, Besuchergruppe der Bartlett School London (Master Student Field Trip), TU Campus Wedding, 14.02.2018, Berlin. Strauss, Wolf-Christian: „Gentrifizierung = Gentrifizierung = Gentrifizierung?“, Stipendiatentreffen der Stiftung der deutschen Wirtschaft, 15.05.2018, Berlin. Governance und Verwaltung Bendlin, Lena: „Urban sustainability in international, EU and national context“, CIEE Global Institute, 09.04.2019, Berlin. Bock, Stephanie: „Lebensqualität im demografischen Wandel erhalten – Chancen und Grenzen neuer Strategien“, Tagung „Demographischen Wandel gemeinsam gestalten – Regionale Zusammenarbeit für eine verbesserte Daseinsvorsorge“, 09.05.2019, Eschwege. Bock, Stephanie: „Mit Beteiligung auf dem Weg zur Zukunftsstadt Dresden - 7 Überlegungen“, Ausstellungseröffnung „Zukunftsstadt Dresden – Visionen und Projekte“, 20.02.2019, Dresden. Bock; Stephanie: „Warum sollten Kommunen stärker mit ihrer Stadtbewohnerschaft zusammenarbeiten? Und welche (neuen) Formate eignen sich dafür?“, Difu-Seminar „Neue Ideen finden statt! Neue Kooperationen von Kommune, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Forschung für soziale Innovation“, 13.03.2019, Berlin. Bock, Stephanie: „Informieren, beteiligen, mitbestimmen – Worum geht es eigentlich? Das 3x3 einer guten Öffentlichkeitsbeteiligung“, Difu-Seminar „Beteiligung bei kommunalen Verkehrsprojekten“, 01.04.2019, Berlin. Bock, Stephanie: „Wenn immer die Gleichen kommen – Genderperspektiven auf Bürger*innenbeteiligung“, Hearing „Kommunale Stadtentwicklungs- und Stadtplanungsprozesse geschlechtergerecht gestalten“, 21.05.2019, Augsburg. Bock, Stephanie: „Wie erreichen, wen es wirklich betrifft? Soziale Selektivität in Beteiligungsprozessen“ Jahrestagung der Transferagentur für Großstädte „Demokratie braucht Beteiligung“, 13.11.2018, Berlin. Hollbach-Grömig, Beate: „Interkommunale Kooperation“, AG Raumordnung und Statistik der Kommission „Gleich- 74 wertige Lebensverhältnisse“ 22.10.2018, Berlin. der Bundesregierung, Libbe, Jens: “Supporting municipalities on smart and sustainable city concepts as a public task”, Workshop „Smart and Sustainable Cities - Innovative concepts from Greek and German municipalities “, Deutsch-Griechische-Versammlung, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH, Friedrich-Ebert-Stiftung, 20.09.2019, Athen. Libbe, Jens: „Was kommt danach? Lern- und Verstetigungsprozesse im Anschluss an Reallabore.“, Urban Thinkers Campus Mannheim, Lab „Nachhaltige Transformation städtischer Räume durch experimentelle Formate“, 25.10.2019, Mannheim. Finanzen Altenburg, Corinna: „Planung und Umsetzung von Klimaschutzprojekten in finanzschwachen Kommunen”, Workshop Qualifizierung finanzschwacher Kommunen (QualiFiKo), 14.11.2019, Erfurt. Kühl, Carsten: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, Tagung des DIHK zum Thema „Aufbruch durch Modernisierung der Unternehmensbesteuerung“, 20.11.2018, Berlin. Kühl, Carsten: „Föderalismus und kommunale Finanzausstattung – ein paar (selbst-) kritische Anmerkungen“, 11. Workshop zum Jahrbuch für öffentliche Finanzen, 21.09.2018, Leipzig. Kühl, Carsten: „Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse – die neue Aktualität eines alten Themas“, Loccumer Finanztage, 29.11.2018, Loccum. Kühl, Carsten: „Kommunale Investitionsbedarfe und Investitionshemmnisse“, Konferenz „Kommunales Infrastrukturmanagement“, 26.09.2019, Berlin. Kühl, Carsten: „SDG Indikatoren für Kommunen und Sustainable Finance“, Finanzausschuss des Deutschen Städtetages, 08.11.2019, Schwäbisch-Hall. Kühl, Carsten: „Kommunaler Investitionsstau, Finanzausstattung und Kapazitätsengpässe“, Fachveranstaltung PPP Schulstudie,12.11.2019, Berlin. Kühl, Carsten: „Kommunaler Investitionsstau, Finanzausstattung und Kapazitätsengpässe“, Digital Finance Summit 2019, 18.11.2019, Hamburg. Kühl, Carsten: „Öffentliche Investitionen in Deutschland - Engpass kommunale Planung“, BMF – DIW Workshop „Öffentliche Investitionen“, 13.06.2019, Berlin. Scheller, Henrik: „Sicherung der finanziellen Handlungsfähigkeit von Kommunen“, Dritte Nationale Dialogsitzung: „Die räumliche Komponente der Leipzig-Charta – Stärkung der kommunalen Handlungsfähigkeit“, 24.05.2019, Berlin. Difu-Jahrbuch 2018/2019 Scheller, Henrik: „Zur Reform des Bildungsföderalismus: kooperative Unitarisierung durch Institutionenbildung?“, Konferenz: „70 Jahre Grundgesetz – Der deutsche Bundesstaat im Spiegel internationaler Erfahrungen“, 5.11.2019, Berlin. Scheller, Henrik: „Koproduktive Finanzierung von Infrastruktur und Daseinsvorsorge“, Deutscher Kämmerertag 2019, 26.09.2019, Berlin. Scheller, Henrik: „Kommunalisierung des deutschen Föderalismus? Zuwendungsrecht als „neuer“ finanzföderaler Transferkanal zwischen Bund und Kommunen?“, Autoren-Workshop „Jahrbuch für öffentliche Finanzen“, 20.09.2019, Leipzig. Scheller, Henrik: „Zwischen Haushaltsrestriktionen, regionaler Wertschöpfung und alternativen Finanzierungsansätzen“, Tagung „Kommunen können Klimaschutz -von Plänen zu Umsetzung und Verstetigung“, 10.05.2019, Loccum. Scheller, Henrik: “Principles of “Ordnungspolitik” in German Finance Policy: Fiscal Equalization Policy in German Federalism”, Visiting Program for Representatives from the Budget Office of the Ministry of Economy and Finance of Korea, 18.09.2018, Berlin. Scheller, Henrik: „Instrumente zur Finanzierung öffentlicher Infrastrukturen – zwischen Mobilisierung neuer Finanzmittel und administrativem Mehraufwand“, Demografiekongress 2018, Forum 5: „Wie können finanzschwache Kommunen ihre Projekte finanzieren?“ 20.09.2018, Berlin. Scheller, Henrik und Krone, Elisabeth: „Wachsende Städte = wachsende Infrastrukturbedarfe und wachsende Investitionsrückstände?“ Dezembertagung des DGDArbeitskreises „Städte und Regionen“ in Kooperation mit dem BBSR, 07.12.2018, Berlin. Scheller, Henrik: „Städtische Infrastruktur im Umbruch: Öffentliche Bäder zwischen Investitionsstau und Integrationsfunktion“, 67. Kongress für das Badewesen 2018, Themenblock „Auf dem Weg zur Bäderwelt 2030: Märkte, Infrastruktur, Konzepte“, 25.10.2018, Stuttgart. Scheller, Henrik: „Solidarpakt und Länderfinanzausgleich: Sind die Bund-Länder-Finanzen gerecht geregelt? Nach dem Solidarpakt: Drohen Sachsen-Anhalt durch die Neuordnung der Bund-Länder-Finanzen Einschnitte?“, Föderalismuswochen der Konrad-Adenauer-Stiftung, 26.11.2018, Magdeburg. Scheller, Henrik: „Zukunft des Föderalismus in Deutschland. Ein aktueller Blick auf das staatliche Organisationsprinzip der Bundesrepublik Deutschland“, 13.11.2018, Bad Belzig. Schneider, Stefan: „Städtebauförderung in NRW - Studie zu Erfolgsfaktoren und Hemmnissen der Fördermit- telbeantragung, -bewilligung und -abrechnung“, Tagung „Städtebauförderung: Aktuelle Ausrichtung, neue Schwerpunkte, Entwicklungsbedarf in der kommunalen Praxis“, ISW, 12.11.2018, Berlin. Schneider, Stefan: „Auswirkungen strategischer Schwerpunktsetzungen auf kommunale Investitionsbedarfe am Beispiel einer ökologischen Verkehrswende“, Vortrag bei der Konferenz „Verkehrsökonomik und -politik“, TU-Berlin, 24.05.2019, Berlin. Wirtschaft und Digitalisierung Kühl, Carsten: „Daseinsvorsorge 4.0 – Digitale Vernetzung für mehr Lebensqualität“, Smart City Convention, 22.11.2018, Berlin. Kühl, Carsten: „Digitaler Staat – Kein Platz mehr für die Kommunale Selbstverwaltung?“, Tagung „Brauchen wir eine neue Staatskunst? Herausforderungen für das Staats- und Verwaltungshandeln durch die digitale Entwicklung“, 12.02.2019, Bremen. Kühl, Carsten: „Digital vernetzter Staat – hat die kommunale Selbstverwaltung da noch Platz?“, Europäischer Verwaltungskongress, 21.02.2019, Berlin. Libbe, Jens: Digitale Transformation: Chance oder Risiko für eine integrierte Stadtentwicklung?, Difu-Seminar „Mobilität in einer sich verändernden Gesellschaft – Folgen für die Verkehrsplanung“, 26.11.2019, Berlin. Libbe, Jens: „Wirkungen der Digitalisierung im Raum“, „Zukunft Stadt – Digitalisierung und öffentliche Räume“, Bürgerbüro Stadtentwicklung für Beteiligungskultur, 25.11.2019, Hannover. Libbe, Jens: „Smart City - Perspektiven für die Stadtentwicklung“, Wohnungswirtschaftliches Seminar, Universität Mannheim, Abteilung Volkswirtschaftslehre, 24.10.2019, Mannheim. Libbe, Jens: „Digitale Transformation, Smart City und Stadtentwicklung“, Stammtisch “Digitalisierung und Nachhaltigkeit” Berliner und Potsdamer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, 26.02.2019, Berlin. Libbe, Jens: „Digitale Transformation, Smart City und berufliche Perspektiven in der Stadtentwicklung“, Vortragsreihe „STADTSTART 2019 – Perspektiven im Arbeitsfeld Stadt“, Technische Universität Berlin, Center for Metropolitan Studies, 01.07.2019, Berlin. Libbe, Jens: „Urbane Produktion und Transformation lokaler Wirtschaftsstrukturen. Thesen zu Perspektiven für Forschung und Praxis“, Fachtagung „Lokale Wirtschaftsstrukturen transformieren – Zukunft gemeinsam gestalten“ des Forschungsprojekts „Bottrop 2018+ Auf dem Weg zu einer nachhaltigeren und resilienten Wirtschaftsstruktur“, 05.09.2019, Bottrop. 75 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Libbe, Jens: „Smart City und die Stadt der Zukunft“, Impulsvortrag auf dem 1. OSCAR After-Work Meetup „Wohnen in der Stadt der Zukunft“, Energiecluster Oldenburg, 04.12.2019, Oldenburg. Libbe, Jens: „Smart City Konzepte in deutschen Städten”, Wirtschaftsbeirat der Stadt Würzburg, 19.02.2018, Würzburg. Libbe, Jens: „Die Kommune als digitaler Dienstleister Anforderungen, Aktivitäten und Organisationsformen in der Smart City“, Arbeitskreis FTTx, 16.05.2018, Frankfurt am Main. Libbe, Jens: „Smart City auf der kommunalen Agenda. Zur Umsetzung in deutschen Städten.“ Wirtschaftsgespräch Rheinfelden zum Thema „Smart City – Zukunft Stadt“, 10.10.2018, Rheinfelden (Baden). Libbe, Jens: „Smart Cities - The Influence of Digitalisation and Other Factors on Future City Development.“, MBA „Building Sustainability“, TU-Campus EUREF, 05.02. & 29.10.2018, Berlin. Libbe, Jens: „Digitalisierung als Katalysator für die Stadt der Zukunft“, Workshop „Digitalisierung als Katalysator für die Stadt/Region der Zukunft, als Impulsgeber für Veränderungen des modernen Güter- und Warenverkehrs und als Game-Changer für den Pendlerverkehr“, Brandenburgisches Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, 24.05.2018, Potsdam. Libbe, Jens: „Digitale Transformation und gesellschaftliche Verantwortung“, SRL-Halbjahrestagung, 25.05.2018, Frankfurt am Main. Libbe, Jens: „Smart City Concepts – Current state and experiences made in Germany“, Smart City Festival Belgrade, 19.10.2018, Belgrad. Libbe, Jens: “Der Weg zur Smart City – kommunalwissenschaftliche Perspektive”, Smart County Convention, Workshop “Der Weg zur Smart City – Beispiele aus den Städten”, Deutscher Städtetag, 21.11.2018, Berlin. Libbe, Jens: “Digitale Transformation und Stadtentwicklung”, Städteforum Brandenburg, 22.11.2018, Vetschau. Wagner-Endres, Sandra: „Koordinierte Unternehmensbefragung Bonn“, Ergebniskonferenz, 17.04.2018, Bonn. Wagner-Endres, Sandra: „Herausforderungen des wirtschaftlichen Wandels für die Städte“, Abschlussveranstaltung im Rahmen der Begleitforschung „Strukturwandel durch Innovation“, Fraunhofer-Forum, 02.07.2018, Berlin. Wagner-Endres, Sandra: „Unternehmensstandorte flächensparend entwickeln“, Veranstaltung „Produktionsbau der Zukunft“, ZUKUNFTS.KREIS.GT, 26.09.2018, Gütersloh. 76 Wagner-Endres, Sandra: „Gewerbe in der Stadt“, Verwaltungslabor „GewerbeLAB“, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, 12.04.2019, Berlin. Wolf, Ulrike: „Zukunftsorientierte Standorte: neue Wege der Flächennutzung“, Kongress Kommunale Wirtschaftsförderung NRW 2019 „Gewerbeflächen neu denken – Herausforderungen, Strategien, Chancen“, 25.09.2019, Düsseldorf. Wolf, Ulrike: „Unternehmensstandorte flächensparend entwickeln - Rahmenbedingungen für einen flächensparenden Gewerbebau“, Beitrag zum Fachgespräch „Flächensparender Gewerbebau“, 19.09.2019, Freiburg. Wolf, Ulrike: „Zukunftsorte für Wissenschaft und forschungsnahe Unternehmen. Von open Innovation zur open Region –Schlussfolgerungen für die Standortentwicklung“, Impulsvortrag auf dem Zukunftsdialog zum Gewerbeentwicklungsprogramm Bremen 2030, 05.11.2019, Bremen. Wolf, Ulrike: „Strukturwandel der Arbeit im Kontext der Agenda 2030/DNS“, Experten-Workshop „Nachhaltige Arbeit“, „NAK 2030: Ein Modell nachhaltiger Arbeit“, IASS Potsdam, 07.10.2019, Potsdam. Wolf, Ulrike: „Zukunft der Arbeit“, Jahreskonferenz der Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit (WPN) 2030, 05.12.2019, Berlin. Wolf, Ulrike: „Wandel der Arbeit – Home-Office, CoWorking, Arbeit 4.0“, Difu-Seminar:“ Mobilität einer sich verändernden Gesellschaft. Folgen für die Verkehrsplanung“. 26.11.2019, Berlin. Infrastruktur Bartl, Gabriel; Creemers, Niklas und Floeting, Holger: „Städtische Vielfalt und Konflikte im öffentlichen Raum“, 24. Deutscher Präventionstag, 20./21.05.2019, Berlin. Floeting, Holger: „„… nie so sicher wie heute!?” – Braucht die zivile Sicherheitsforschung eine neue Missionsorientierung?“, Tagung „Mission Control? Missionsorientierte Innovation als Herausforderung für die TA“, Österreichische Akademie der Wissenschaften, 27.05.2019, Wien. Kühl, Carsten: „Warum wir uns als Kommune um Sicherheit kümmern müssen“, Kongress „Kommunale Sicherheit“ des Innenministeriums des Landes RheinlandPfalz,12.08.2019, Kaiserlautern. Kühl, Carsten: „Wie wollen wir in Zukunft leben?“, Kongress „Mensch – Stadt – Land – Ressourcen: wie wollen wir in Zukunft leben?“, 11.12.2018, Berlin. Libbe, Jens: „Stadt (voraus)denken – die Zukunft hat schon begonnen“, Jahrestreffen der Difu-Zuwender, 04.06.2018, Berlin. Difu-Jahrbuch 2018/2019 Libbe Jens: “Stadtentwicklung und die Zukunft der Stadt”, Fachtagung „Stadt im Schatten“, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, 01.11.2018, Salzgitter. Libbe, Jens: „Wassersensible Stadtentwicklung – Perspektiven mit Blick auf Forschung und Politik“, DBU / DWA-Expertengespräch „Wassersensible Zukunftsstadt“, 16.01.2018, Osnabrück. Libbe, Jens: „The Challenge of Knowledge Integration: Cognitive, Communicative and Social”, Summer School „Brilliant Minds for Social-Ecological Transformations”, 01.08.2018, Bad Homburg. Libbe, Jens: „Gleichwertige Lebensverhältnisse in Zeiten urbaner Transformation. Einführung in die Thematik”, 2. Kölner Symposium “Integrierte Infrastruktur und Finanzplanung”, 29.11.2018, Köln. Libbe, Jens: „Rekommunalisierung von Infrastrukturen – Erfahrungen, Schwerpunkte und Schluss-folgerungen.“, Workshop „Rekommunalisierung von Infrastrukturen – Rekommunalisierung von Wohnraum“, Bauhaus Universität Weimar, 14.09.2018, Weimar. Libbe, Jens: “Privatization and Remunipalization - Experience in Germany with some views across the Border” Gastvorlesung an der HafenCity University Hamburg, Modul “Economics and Planning of Technical Urban Infrastructure Systems”, 29.01.2019, Hamburg. Libbe, Jens: „Governance for Water Sensitive Urban Development“, 12th Meeting of the OECD Water Governance Initiative, Session Water Governance in Germany, 21.06.2019, Berlin. Libbe, Jens: „Digitale Stadt und Klimaanpassung“, Hybrid Space Lab, Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft, 20.11.2019, Berlin. Libbe, Jens: „Ressourceneffiziente Stadtquartiere als Beitrag zur urbanen Transformation”, Keynote zur Kickoff Veranstaltung der BMBF-Fördermaßnahme RES:Z – Ressourceneffiziente Stadtquartiere für die Zukunft”, 05.06.2019, Frankfurt am Main. Libbe, Jens: “Leitplanken und Rahmenbedingungen städtischer Transformation”, Vortrags- und Diskussionsveranstaltung „Die bleibende Stadt“, Kooperationsveranstaltung des BDA Hessen mit der Evangelische Akademie Frankfurt, der DWB Hessen und der DASL Landesgruppe Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland im Rahmen der Creative Week des Cluster für Kreativwirtschaft Hessen, 03.07.2019, Frankfurt am Main. Nenz, Diana: „Towards resilient infrastructure and water sensitive urban development -Perceptions of risk and opportunities in a cooperative transformation process”, Engineering Div D Sustainability and Resilience Research Seminars, University of Cambridge, 12.12.2018, Cambridge. Nenz, Diana; Trapp, J. und weitere: “The interplay between governance and infrastructure in sustainable urban transformation processes”, KOSMOS Conference “Navigating the Sustainability Transformation in the 21st Century”, 30.08.2019, Berlin. Nenz, Diana: „Potenziale grau-grün-blau gekoppelter Wasserinfrastrukturen für die Gestaltung zukunftsfähiger und klimagerechter Städte - Ergebnisse eines strategischen Planungsprozesses in einem Pilotquartier”, Aqua Urbanica 2019 „Regenwasser weiterdenken – bemessen trifft gestalten“, 09.09.2019, Rigi-Kaltbad (Schweiz). Riechel, Robert: „Handlungsansätze für Kommunen zur Gestaltung der Wärmewende“, 5. Regionale Energiekonferenz der Planungsgemeinschaft Havelland-Fläming, 30.04.2019, Potsdam. Riechel, Robert: „Kommunen in der Transformation. Strategische Handlungsansätze für die Gestaltung der Energiewende“, 6. EnergieKongress „Kommunen als Impulsgeber, Gestalter und Moderatoren der Energiewende”, 05.09.2018, Saarbrücken. Soike, Roman: „Kommunale Beteiligungsprozesse beim Mobilfunkausbau vor dem Hintergrund des 5G-Rollout“, Konferenz „Kommunales Infrastruktur-Management“, 26.09.2019, Berlin. Trapp, Jan Hendrik: „Den Wandel der Wasserinfrastruktur gestalten – Umsetzung wasserwirtschaftlicher Systemlösungen auf Quartiersebene“, Roadshow Nachhaltige Entwicklung, BMBF-Fona, 20.03.2019, Leipzig. Trapp, Jan Hendrik: „Transformation von Infrastrukturen“, UBA-Konferenz zur Präsentation der Forschungsagenda „Kommunaler Umweltschutz“, 12.04.2018, Berlin. Trapp, Jan Hendrik: „Ressourcenleichte Infrastrukturen“, BMUB/UBA-Vernetzungstreffen Infrastrukturprojekte, BMUB, 16.01.2018, Berlin. Mobilität Arndt, Wulf-Holger: „Neue Mobilität. Digital und multimodal?“, Seminar für die oberste Führungsebene der Kommunen, Kommunale Datenverarbeitung Region Stuttgart, 20.04.2018, Dinkelsbühl. Arndt, Wulf-Holger: “Urban freight transport as part of transportation planning”, „5th European Conference on Sustainable Urban Mobility Plans”, Eltis, 15.05.2018, Nikosia (Zypern). Arndt, Wulf-Holger: “Urban commercial transport (Freight transport / city logistics)”, CIVITAS PROSPERIT, Hungarian National Training, 06.06.2018, Szeged (Ungarn). Arndt, Wulf-Holger: “Urban Freight Transport: Challenges and Solutions”, „Lisbon Centre for Urban Information 77 Difu-Jahrbuch 2018/2019 (CIUL), Instituto da Mobilidade e dos Transportes”, CIVITAS PROSPERITY, 17.10.2019, Lissabon (Portugal). Arndt, Wulf-Holger: „EU-Projekte zum SUMP und Auswertung einer VEP-Befragung in Deutschland“, 2. Nationaler Workshop „Best Practice bei der Umsetzung von nachhaltigen städtischen Mobilitätsplänen“, CIVITAS PROSPERITY, 07.11.2018, Kassel. Arndt, Wulf-Holger: „SUMP in Germany, challenges and opportunities, national support for SUMP in the framework of CIVITAS Prosperity project”, EUROCITIES Mobility forum “Empowering cities to go carbon neutral”, 14.03.2019, Karlsruhe. Arndt, Wulf-Holger: „SUMP Guidance on Shared Mobility“, 6th European Conference on Sustainable Urban Mobility Plans “Planning for sustainable and active cities”, 17/18.06.2019, Groningen (Niederlande). Arndt, Wulf-Holger: „Was hat’s gebracht? Nationale Erfahrungen in PROSPERITY und erste Ergebnisübersicht“, 3. Nationaler Workshop “Mobilitätspläne in Deutschland etablieren“, CIVITAS PROSPERITY, 04.06.2019, Berlin. Arndt, Wulf-Holger: „Regulierungsmöglichkeiten im städtischen Wirtschaftsverkehr”, Difu-Seminar “Wirtschaftsverkehr bewältigen. Lösungen für innerstädtische Quartierslogistik”, 21.10.2019, Berlin. Arndt, Wulf-Holger: „Das kommunale Straßennetz in Deutschland – Erfassungsmöglichkeiten des baulichen Umfangs“, Difu-Seminar “Kommunale Straßeninfrastruktur. Finanzierung heute und morgen –Straßenausbaubeiträge und Alternativen“, 04./05.11.2019, Berlin. Bauer, Uta: „Sozial- und verkehrssichere Straßenräume planen. Beispiele aus der kommunalen Praxis“, Jahrestreffen der Difu-Zuwender, 05.06.2018, Berlin. Bauer, Uta: „Straßenraum gerecht aufteilen – Nutzungskonflikte des Fußverkehrs und Lösungsansätze“, 2. Deutscher Fußverkehrskongress – „Geht doch!“, 11./12.10.2018, Berlin. Bauer, Uta: „Parkraumbewirtschaftung – die Königsdisziplin der Verkehrswende. Parkraumbewirtschaftung als Schlüssel für eine lebendige Stadt “, Bremer Fachtag, 23.10.2018, Bremen. Bauer, Uta: „Kommunikation rund um das Thema Parken - Von der defensiven zur offensiven Argumentation“, AGORA Veranstaltung „Streitfall Parken“, 26.02.2019, Berlin. Bauer, Uta: „Parkraummanagement lohnt sich!“, Lehrgang „Kommunales Mobilitätsmanagement“, Zukunftsnetz NRW, 13.05.2019, Köln. Bauer, Uta: „Förderung des Fußverkehrs“, Webinar, 04.06.2019. 78 Bauer, Uta: „Geht doch! Fußverkehrsstrategie für das Land Baden-Württemberg“, Landtag Baden-Württemberg, 01.07.2019. Bauer, Uta: „Parkraummanagement 13.08.2019, Göttingen. lohnt sich!“, Bauer, Uta: „Stadt statt Straßen – Rückgewinnung durch Rückbau“, DIE GRÜNEN, 01.10.2019, Berlin. Bracher, Tilman: „Lieferverkehr als kommunale Herausforderung“, Input C2S Städtenetzwerk, 15.01.2018, Berlin. Bracher, Tilman: „Grundlagen neuer Finanzierungsinstrumente im ÖPNV“, 21. Sitzung der AG „Nachhaltige Mobilität“ Baden-Württemberg, Ministerium für Verkehr, 12.01.2018, Stuttgart. Bracher, Tilman: „Hemmnisse im Bundesreisekostengesetz für die umweltverträgliche Durchführung von Dienstreisen“, Praxisworkshop „Nachhaltige Gestaltung von Dienstreisen“, 27.04.2018, Berlin. Bracher, Tilman: „Parkraumbewirtschaftung: Die „Königsdisziplin“ der Verkehrswende“, Fachtagung „“50 Jahre Bundesverband Parken” – Parkraumbewirtschaftung als Kommunale Herausforderung“, 06.06.2018, Köln. Bracher, Tilman: „Fahrradverleihsysteme in Deutschland – aktuelle Entwicklungen“, Workshop „Neue freie Fahrradverleihsysteme in Städten“, 15.06.2018, Bremen. Bracher, Tilman: „Kommunale Initiativen für Mobilitätsmanagement“, Workshop „Luftreinhaltung in Berlin – Mobilitätsmanagement für Saubere Luft”, Senatsverwaltung für Verkehr, Umwelt und Klimaschutz Berlin, 18.10.2018, Berlin. Bracher, Tilman: „Dringend gesucht – eine zeitgemäße StVO“, AGFS-Kongress zur Verkehrssicherheit, 21.02.2019, Essen. Bracher, Tilman: „Zukunftsthemen der Mobilität. Herausforderungen an Verkehrspolitik und Verkehrsinvestitionen in Rheinland-Pfalz“, Regionalforum Mainz, 18.03.2018, Erbacher Hof/Mainz. Bracher, Tilman: „Mobilität der Zukunft“, Tagung „Wohin des Wegs? Mobilität in Südwestfalen“, Friedrich-EbertStiftung, Landesbüro NRW, 30.04.2019, MeinerzhagenValbert. Bracher, Tilman: „Erfahrungsaustausch „Parken und öffentlicher Raum“, Gründe, Argumente, Empfehlungen“, 14.06.2019, Berlin. Bracher, Tilman: „Die Ziele sind klar – Aber wo geht‘s lang? Aktuelle Entwicklungen im Bereich Mobilität“, Hintergrundseminar „Mobilität der Zukunft – Zukunft der Mobilität“, 04./05.11.2019, Kirchheimbolanden. Bührmann, Sebastian: “How bicycle streets work”, VeloCity Conference, 25.-28.07.2019, Dublin (Irland). Difu-Jahrbuch 2018/2019 Bührmann, Sebastian: „Ein starkes Duo! Fahrradakademie und Fahrradportal“, 4. Fachkonferenz FahrRad in Brandenburg, 06.06.2018, Eberswalde. Bührmann, Sebastian: „MATCH Future Mobility - wie sieht Mobilität in der Stadt und auf dem Land künftig aus?“, FutureMobility Summit, 10.04.2018, Berlin. Gies, Jürgen: „Der Beitrag als öffentlich-rechtliche Abgabe zur ÖPNV-Finanzierung - Königsweg oder Holzweg?“, Nahverkehrstage 2019, 19.09.2019, Kassel. Gies, Jürgen: „Neue Formen der Mobilität. Aktuelle Entwicklungen im Überblick“, BAG ÖPNV, AG Planung, 26.09.2019, Hannover. Gies, Jürgen: „Push-Maßnahmen. Parkraumbewirtschaftung und Straßenbenutzungsgebühr als kommunale Steuerungsinstrumente“, VDV, Allgemeiner Ausschusses für Planung, 11.10.2019, Berlin. Gies, Jürgen: „Möglichkeiten kommunaler ÖPNV-Finanzierung“, Beka-Seminar „Finanzierung und Controlling im ÖPNV“, 28.11.2019, Karlsruhe. Gies, Jürgen und Uta Bauer: „Boom im Freizeitverkehr (?). Entwicklungen und Thesen“, Difu Seminar „Mobilität in einer sich verändernden Gesellschaft. Folgen für die Verkehrsplanung.“, 26.11.2019, Berlin. Gies, Jürgen: „Mobilität im Wandel. Das Beispiel geteilter Mobilitätsdienstleistungen und mobiler Dienste“, Jahreskonferenz 2019 der Wissenschaftsplattform, Fachforum: Mobilität, 05.12.2019, Berlin. Hanke, Stefanie: „Beiträge oder Steuern – wie ist der kommunale Straßenausbau zu finanzieren?“, „Weimarer Immobilienrechtstage“, 20.09.2018, Weimar. Hertel, Martina: „E-Tretroller – Chance oder Bürde für die Städte?!“, Difu-Dialog zur Zukunft der Städte am 27.11.2019, Berlin. Hertel, Martina: „State of play in 16 EU cities – Lessons for your SUMP“, Civitas Forum, 03.10.2019, Graz (Österreich). Hertel, Martina: „Ohne Parkraummanagement keine Verkehrswende“, 8. Deutsche Konferenz für Mobilitätsmanagement (DECOMM): „Mit Mobilitätsmanagement zur kommunalen Verkehrswende!“, 23./24.09.2019, Bonn/ Bad Godesberg. Hertel, Martina und Stein, Thomas: „Auf die Plätze, fertig, los! Einstieg in die kommunale Radverkehrsförderung“, Webinar, 11.09.2019. Hertel, Martina und Langer, Viktoria: „Fahrradverleihsysteme und deren Verankerung in kommunalen Planwerken“, Webinar der Fahrradakademie, 30.07.2019. Hertel, Martina: „Parking: barriers for successful policies - lessons from 15 EU cities“, 6th European Conference on Sustainable Urban Mobility Plans “Planning for sus- tainable and active cities”, 17./18.06.2019, Groningen (Niederlande). Hertel, Martina: „Automatisiertes Fahren in Städten – Chance für den Verkehr oder Kollaps?“, Difu-Dialog zur Zukunft der Städte, 10.04.2019, Berlin. Hertel, Martina: „Öffentliche Fahrradverleihsysteme -Aktuelle Entwicklungen“, Webinar der Fahrradakademie, 09.10.2018. Hertel, Martina: „German Municipalities and Transport Concepts: Transport Development Plans (VEP) and Sustainable Urban Mobility Plans (SUMP) “, CIVITAS Forum Conference 2018, 20.09.2018, Umea (Schweden). Hertel, Martina: „16 gute Gründe für Parkraummanagement “, 13.09.2018, Bremen. Hertel, Martina: „Öffentliche Fahrradverleihsysteme -Aktuelle Entwicklungen “, 26. RADforum RheinMain, 05.02.2018, Frankfurt/Main. Klein, Tobias: „Fahrradstraßen. Ein Überblick über die gegenwärtige Praxis in Deutschland”, Bürgerversammlung Bezirk Berlin-Pankow, 19.10.2018, Berlin. Umwelt Altenburg, Corinna: “The Urban Dimension of Climate Policies: Shaping the Policy Content of Adaptation and Mitigation Strategies in Cities”, World Congress of Political Science (IPSA), 23.06.2018, Brisbane (Australien). Altenburg, Corinna: „Knowledge transfer and funding for climate action. The influence of federal funding schemes for local governments in Germany”, ECPR Conference, 06.09.2019, Breslau (Polen). Altenburg, Corinna: „Climate Mitigation & adaptation framework for municipalities in Germany – policies, funding mechanism & guidelines”, Input for Climate Smart Cities Assessment Framework (CSCAF) Working Group, 25.01.2019, Neu Delhi (Indien). Altenburg, Corinna: „Klimaschutzfonds, Crowdfunding und Sponsoring. Wie alternative Finanzierungswege Klimaprojekte möglich machen“, SK:KK-Webinar „Klimaschutzfonds, Crowdfunding und Sponsoring“, 16.05.2019. Altenburg, Corinna: „Kommunaler Klimaschutz in Deutschland“, Treffen mit Vertreter_innen aus Belarus zum kommunalen Klimaschutz in Deutschland, 05.07.2019, Berlin. Altenburg, Corinna: „Klimanotstand in Pankow - Welche Fördermöglichkeiten im Klimaschutz eignen sich für die Berliner Bezirke?“, Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow, 20.11.2019, Berlin. Altenburg, Corinna: „International Best Practice Examples for Construction & Demolition Waste Management, 79 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Climate Smart Cities Projekt, 04.12.2019 Neu-Delhi (Indien). Fauter, Ines: „Die Kommunalrichtlinie fördert Klimaschutz im kommunalen Umfeld“, Förderprogramme für Nichtwohngebäude – Energieeffizienz und erneuerbare Energien, 16.05.2019, Hannover. Fischer-Hotzel, Andrea und Fauter, Ines: „Die aktuelle Kommunalrichtlinie – ein Überblick“ sowie „Klimaschutz wird öffentlich“, Starterseminar zur Kommunalrichtlinie sowie zwei Webinaren, 28.05. und 26.11.2019, Düsseldorf. Fischer-Hotzel, Andrea: „Die Kommunalrichtlinie – Aufbau von Strukturen zur Sammlung von Grüngut“, Plattform „Bioabfall: Grüngutsammelplätze und -verwertung“, 04.04.2019, Stuttgart. Fischer-Hotzel, Andrea und Fauter, Ines: „Die Kommunalrichtlinie fördert nachhaltige Mobilität“, Informationsveranstaltung „Mobilstationen“ sowie Fachveranstaltung „Sofortprogramm Rheinisches Revier“, 16.01.2019 und 05.09.2019, Köln. Fischer-Hotzel, Andrea: „Die Kommunalrichtlinie fördert Klimaschutz – Förderschwerpunkt Kläranlagen“, Energietag BAFA - Akteursforum: Energieberatung für kommunale Nichtwohngebäude, 01.10.2019, Frankfurt/ Main. Fischer-Hotzel, Andrea: „Klimaschutz für Sportvereine – Förderung durch die Kommunalrichtlinie“, Treffen der Sportstättenreferent_innen der Landessportbünde und des DOSB, 06.11., Berlin. Hagelstange, Julius: „Germanys National Climate Initiative (NCI) and its intruments“, Austausch georgischer Kommunen und verschiedener georgischer Landesministerien “Exchange on support instruments for municipal climate change mitigation action in Georgia and Germany”, 25.05.2018, Tblisi (Georgien). Hagelstange, Julius: „Sharing of some experiences of german municipalities in climate action”, Training für georgische Kommunen: “Mainstreaming Climate Change Mitigation into Municipal Services and Projects”, 06./07.06.2019, Kakheti (Georgien). Hagelstange, Julius; Altenburg, Corinna; Utz, Judith; ReifDietzel, Oliver; Sommer, Britta; Fischer-Hotzel, Andrea; Reiß, Philipp; Fauter, Ines: „Die Richtlinie des Bundes: Vorstellung der Kommunalrichtlinie“, 17 Beratungen vor Ort zu Fördermöglichkeiten im kommunalen Klimaschutz, zwischen dem 14.01. und dem 24.10.2019, Falkenberg, Glienicke, Halle/Saale, Stendal, Koblenz, Berlin, Heide, Erfurt, Eberswalde, Potsdam, Heiligengrabe, Schönebeck (Elbe), Herford, Hamm, Ludwigsburg, Zeuthen. Hasse, Jens: „Getting familiar with the German NCI and its intruments”, Dialogue on the National Climate Initia- 80 tive of Germany (NCI): Exchange opportunities between Mexico and Germany, 22.03.2018, Chapala, Jalisco (Mexiko). Hasse, Jens: “Municipal Energy Efficiency Networks in Germany”, 1st meeting on energy efficiency learning networks or energy management systems at the municipal level, 03.05.2019, Mexiko-Stadt (Mexiko). Nagel, Anna; Altenburg, Corinna; Reif-Dietzel, Oliver: „Die Kommunalrichtlinie – Fördermittel für den Klimaschutz für Kommunen in Kohlerevieren“, SK:KK-Webinar „Fördermittel im Klimaschutz für Kommunen in Kohlerevieren“; Informationsveranstaltung für die vom Strukturwandel betroffenen Kommunen; Netzwerktreffen der regionalen Energie- und Klimaschutzmanager_innen, zwischen dem 10.07. und dem 09.12.2019, Magdeburg und Cottbus. Nagel, Anna: „Verstetigungsansätze im Überblick“, SK:KK-Webinar für den Förderaufruf „Kurze Wege für den Klimaschutz“, 21.03.2019. Nagel, Anna: „Die Kommunalrichtlinie fördert Klimaschutz – Fokus Trinkwasserversorgung und Kläranlagen“, VKU-Arbeitsgruppe „Energieeffizienz in der Wasserwirtschaft“, 26.11.2019, Berlin. Preuß, Thomas: „Umweltbezogener Gesundheitsschutz - Chancen integrierter Ansätze“, 11. Kommunale Klimakonferenz, 06./07.12.2018, Berlin. Reif-Dietzel, Oliver; Fischer Hotzel, Andrea; Fauter, Ines; Utz, Judith; Sommer, Britta; Reiß, Philipp; Theißen, Katja; Hagelstange, Julius: „Förderung des Klimaschutzes durch die Kommunalrichtlinie und weitere aktuelle Förderprogramme des BMU“ auf sieben Informationsveranstaltungen über Förderprogramme zum kommunalen Klimaschutz, zwischen dem 17.01. und dem 10.12.2019, Naumburg, Stralsund, Berlin, Dresden, Koblenz, Ludwigsburg sowie vier Webinaren. Reif-Dietzel, Oliver: „Die novellierte BMU-Kommunalrichtlinie – Fokus Wärmewende“, Regionale Energiekonferenz zum Thema „Die kommunale Wärmewende – Grundlagen für eine zukunftsweisende Wärmeversorgung“, 30.04.2019, Potsdam. Reif-Dietzel, Oliver: „Die Kommunalrichtlinie bis 2018 und ab 2019 – alle Förderschwerpunkte kurz und knapp sowie weitere Förderprogramm der NKI“, Informationsveranstaltung zur neuen Kommunalrichtlinie für Landesenergieagenturen, 27.05.2019, Dresden. Reif-Dietzel, Oliver und Utz, Judith: „Klimaschutz durch Radverkehr – So fördern Kommunalrichtlinie und die NKI“, Mobilitätspläne in Deutschland etablieren – 3. Nationaler Workshop im Rahmen des CIVITAS PROSPERITYProjekts zu SUMP sowie beim Informations- und Vernetzungstreffen „Kommunaler Klimaschutz durch Radverkehr“, 05.09. sowie 04.06.2019, Dresden und Berlin. Difu-Jahrbuch 2018/2019 Reif-Dietzel, Oliver: „Die Kommunalrichtlinie – Förderung für Klimaschutzmaßnahmen“, Dialogforum „Wohnen leitet Mobilität“, 25.11.2019, Chemnitz. Reiß, Philipp: „Kommunale Netzwerke“, Jahreskonferenz Energieeffizienz-Netzwerke im Rahmen der 20. Berliner Energietage, 22.05.2019, Berlin. Reiß, Philipp und Reif-Dietzel, Oliver: „Förderung des Klimaschutzes durch die Kommunalrichtlinie“ sowie „Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte“, Fördermittelworkshops Fernwärme – der „AGFW-One-Stop-Shop“, 13.02.2019 und 13.11.2019, Berlin. Utz, Judith: „Nicht ohne meine Schlüsselakteure – Partner für den Klimaschutz vor Ort identifizieren und beteiligen“, 5. Landkreisforum „Gemeinsam für Klimaschutz und Klimaanpassung“, 15.05.2019, Frankfurt/Main. Utz, Judith: „Nationale Unterstützung der Klimaschutzaktivitäten von Kommunen in Deutschland – die neue Kommunalrichtlinie“, ICCA2019 International Conference on Climate Action, 22.05.2019, Heidelberg. Utz, Judith: „Förderwissen: So fördert die NKI den Radverkehr und nachhaltige Mobilität“, SK:KK-Webinar „Erste Schritte zur fahrradfreundlichen Kommune“, 11.09.2019. Reiß, Philipp: “Wie gelingen Klimaschutzprojekte in finanzschwachen Kommunen”, Workshop Qualifizierung finanzschwacher Kommunen (QualiFiKo), 04.12.2019, Lüneburg. Utz Judith und Reiß, Philipp: „Wie funktionieren kommunale Netzwerke für Energie- und Ressourceneffizienz, nachhaltige Mobilität und Klimaschutz?”, Zukunftsforum Energiewende, 20.11.2019, Kassel. Reiß, Philipp und Eichhorst, Finya: „Die ersten 100 Tage als Klimaschutzmanager_in. Tipps für einen gelungenen Einstieg.“ sowie „Tipps für die Erstellung eines Klimaschutzkonzepts“, SK:KK-Webinar „Die ersten 100 Tage als Klimaschutzmanager_in“, 22.10.2019. Verbücheln, Maic: „Optimierung regionaler und lokaler Stoffkreisläufe und Stoffströme“, Regionale Kreislaufwirtschaft und Wertschöpfung, BMBF-Fördermaßnahme Stadt-Land-Plus im Cluster „Regionale Kreislaufwirtschaft und Wertschöpfung“, 03.07.2019, Witzenhausen. Reiß, Philipp: „Energie- und Treibhausgasbilanzierung in Kommunen. Erste Schritte und Hilfestellungen“, SK:KKWebinar „Treibhausgase bilanzieren – Einführung für Einsteiger_innen“, 03.12.2019. Verbücheln, Maic: „Stoffströme – ein Thema für die räumliche Planung auf lokaler und regionaler Ebene?“, Treffen des AK „Nachhaltige Raumentwicklung für die große Transformation“, Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL), 09.05.2019, Berlin. Rösler, Cornelia: „Ernährung und Umwelt – zur potenziellen Rolle der Kommunen“, Umweltausschuss des Deutschen Städtetages, 30.11.2018, Dortmund. Rösler, Cornelia: „Klimawandel und Sicherheit: Aktuelle und künftige Herausforderungen für Kommunen“, Zukunftsforum öffentliche Sicherheit des Deutschen Bundestages, 18.10.2018, Berlin. Rösler, Cornelia: „Klimaanpassung in Kommunen“, Umweltamtsleiterkonferenz, 10.05.2019, Ludwigshafen. Schäfter, Stefanie; Nagel, Anna; Eichhorst, Finya: „Kantine, Klinik, Schulküche: Klimafreundliche Ernährung in kommunaler Hand“, 12. Kommunale Klimakonferenz: „Kommunale Beschaffung – Klima und Ressourcen im Blick“, 06.11.2019, Berlin. Schäfter, Stefanie und Reiß, Philipp: „Neues vom SK:KK“, Bund-Länder-Austausch, 03./04.06.2019 und 25./26.11.2019, Berlin und Düsseldorf. Strauss, Wolf-Christian: Impulsvortrag „Klimaschutz und Klimaanpassung auf kommunaler Ebene – Aufgaben und Herausforderungen“, Veranstaltung „Kommunaler Klimaschutz & Klimaangepasste Stadtgestaltung und Architektur“, Regionales Bündnis für Baukultur des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, 28.11.2019, Minden. Utz, Judith: „Best Practice der Nachbarschaftsprojekte – gute Beispiele auf klimaschutz.de“, SK:KK-Webinar für den Förderaufruf „Kurze Wege für den Klimaschutz“, 17.01.2019. Verbücheln, Maic: „Auswirkungen des demografischen Wandels auf die kommunale Kreislaufwirtschaft“, „Mit neuen Erkenntnissen auf zur Kreislaufwirtschaft“ – Tagung Kommunale Abfallwirtschaft Oberösterreich, 18.06.2019, Linz (Österreich). Verbücheln, Maic: „Ressourcenpolitik auf kommunaler und regionaler Ebene“, 12. Sitzung Nationale Plattform Ressourceneffizienz (NaRess), 06.03.2019, Berlin. Verbücheln, Maic: „Nachhaltigkeit in Gewerbegebieten Sicherung und Entwicklung von Gewerbestandorten in Zeiten des Klimawandels am Beispiel von KLIMA.PROFIT“, Stadtgespräche Bochum, 10.04.2019, Bochum. Verbücheln, Maic: „Ressourcenpolitik auf kommunaler und regionaler Ebene“, 4. Netzwerktreffen Ressourcenschonung, UBA, 08.01.2019, Berlin. Verbücheln, Maic: „Auswirkungen des demografischen Wandels auf die kommunale Kreislaufwirtschaft“, 16. NWP-Treffen „Kommunales Stoffstrommanagement“, Landesamt für Umwelt in Rheinland-Pfalz, 08.11.2018, Germersheim. Verbücheln, Maic: „Ressourcenpolitik auf kommunaler und regionaler Ebene“, Vernetzungsworkshop Wissenschaft II – Unterstützung der Weiterentwicklung und Transformation der Ressourcenpolitik, FU Berlin, 01.06.2018, Berlin. 81 Difu-Jahrbuch 2018/2019 Walter, Jan: „KLIES – Klima- und Energiescouts für Kommunen“, Starterseminar „Kommunalrichtlinie“, 09.10.2019, Köln. Weber, Björn: „Projektvorstellung: Neue Impulse im kommunalen Klimaschutz“, Vortrag auf dem NKI-Vernetzungstreffen, BMU, 19./20.03.2019, Berlin. Walter, Jan: „Kommunale Azubis werden Klima- und Energiescouts“, 11. Jahrestagung Kommunaler EnergieDialog Sachsen der SAENA, 19.11.2018, Dresden. Weber, Björn: „Innenentwicklung als Baustein einer qualitätsvollen Stadt- und Ortsentwicklung“, Abschlussveranstaltung im Projekt „Evaluation Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“, 24.06.2019, Stuttgart. Walter, Jan: „Kommunale Azubis werden Klima- und Energiescouts“, 8. Kongress „Energieautonome Kommunen“ im Praxisforum 2 – „Akteurswende“, 07.02.2019, Freiburg im Breisgau. Walter, Jan: „Kommunale Azubis werden Klima- und Energiescouts (KLIES)“, Frühjahrssitzung des Arbeitskreises Kommunaler Klimaschutz, 19.02.2019, Frankfurt am Main. Walter, Jan: „Kommunale Klima- und Energiescouts“, 19. Treffen im Rahmen des Bund-Länder-Austausches Klimaschutz, 26.11.2019, Düsseldorf. 82 Weber, Björn: “Policies of Climate Change in Germany and German Cities”, 1. Workshop im BMBF-Projekt „Integrated Regional Climate Lab North Jakarta and Port”, 16.10.2019, Jakarta (Indonesien). Wittkötter, Franziska: „Ausrufung „Klimanotstand“!? Chancen und Herausforderungen“, Mainzer Stadtrat, 25.09.2019, Mainz.
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.