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Eine Sommerlaube auf dem Windmühlenberge

Full text: Berliner Sommerwohnungen / Hopf, Albert (Public Domain)

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Grübenau. Oh, das geht ni<t. I< habe Ihnen das 
Terrain nur zu einer L aube, aber nicht auch zu Gartenan- 
lagen verpachtet. =- Unser Contract ist gelöst. (Geht schnell ab.) 
Meister (ruft ihm nach.) Kann i< Ihnen nich um die 
Ogen een paar Vergißmeinnicht pflanzen? Sie Borre- 
Bolle, Sie! 
Jean (kommt angesprungen.) Heißa, Kunigunde! I< bin 
fort von Nelkenthal, un angestellt in die Fabrik bei Herrn 
Bröseke. -- Wenn nu der Meijter Nähring nischt dagegen hat = 
Meister. Einem Be- 
dienten hätte i> meine EEE 5 | 
Dochter nich gegeben =- <<S=-- 5 Se Rn 
aber einem Angestellten Rf -.- 
bei Herrn Bröfeke =? M = <== vs 
-- Nimm se Dir se. (Legt SP 28 - , 
ihre Hände in einander.) ADE un 
Seid glüklich und mehret =zW Dole Z : 
Eure Groschens. Und 54 BE 
nanu Friße, reiß die Lau- Zu EN | 
be ab, un Du, Mutter, WBW ZW 
ko<st mit det Holz den WW 43386 = 
Verlobungs-Puns<h. Fr 7% 37 
Wir wollen künftig Som- 35- . 
mer -Luft aus't Dac<ß- 243 <= 8 mn 55 
fenster schnappen. 
Jean. Juchhe, Kunigunde! -- Un wissen Se, Schwieger- 
papa, die Geschi<te mit die Prinzessin aus die Kannonier- 
straße is schon in die ganze Stadt rum, un von Nelkenthal, 
der sie im Garten ru mzesührt hat, der heeßt jezt an die 
Börse -- na rathen Sie mal: 
Meister. Nu? 
Jean. Der bestrampelte Cicerone. 
Meister (la<hend.) So was kann Eenen doh in die Som- 
merlaube, vor'n Dhaler des Jahrs, nich passiren. 
(Unter dem Gesang: „Was frag' im viel nach Geld und Gut," 
wandert die Gesells<aft nach Hause.)
	        
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