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Vor dem Circus

Full text: Herr Knobbe im Circus Renz (Public Domain)

Louise. Na natürlich ersten Platz, wo denn sonst -- -- 
Knobbe. Na versteht sich, also Tribüne -- Der Mittel- 
stand kann's nicht, sagt Helmerding -- (bezahlt). So des 
wäre jemac<ht, das Geld bin i> los. -- Ah seh' mal da, 
ist das nicht Lustig, der da ankommt, meiner Seele! Das ist 
schön, der kommt oo< mit rin. -- Na guten Abend Herr Lustig, 
wie jehts Ihnen? -- 
Lustig. So so, lala, auf zwei Beinen, Herr Knobbe = 
Knobbe. Das freut mir, daß Sie auf zwee Beine jehn, 
ich habe mir das oo< so eingerichtet. Sie kommen doc<h oo 
mit hinein? 
Lustig. Wenn Sie erlauben. (Zu Louise). Wie jeht's 
Ihnen sc<öne Frau, doch, man darf nicht fragen, (singt). Du 
blühst, wie eine Blume so schön, so hold und rein -- 
Louise (ärgerli<). Ah jehen Sie dom, Sie wollen mir 
man bloß foppen =- =-- 
Lustig (fortfahrend). I< schau Di< an, und Wermuth 
schleicht mich in's Herz hinein. 
Knobbe. Na machen Sie hier keen Aufsehen, die Leute 
sehen uns sonst an. Kommt rein Kinder, wir wollen mal recht 
vergnügt sind. 
(Sie treten zusammen in den Circus). 
Im Circus. 
Auf der Tribüne. 
Assessor Stehmeyer (sich gegen seinen Nachbar ver- 
beugend). Was seh' im, Herr Gehetmer- Rath, Sie auch hier, 
das ist ja ein Wunder! -- 
GSeheimrath v. Förster (in einem näselnden Tone 
sprehend). Es ist dies allerdings eine Extravaganz, die ich 
mir heute zu Schulden kommen lasse -- mais que faire -- 
man muß doh seinen Abend irgend wo hinbringen, die neue 
Oper: Margaretha von Gounod ist heute nicht, und im 
Schauspielhauje wird heute wieder Rosenmüller und Finke 
gegeben, da begreifen Sie wohl --
	        
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