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Vor dem Circus

Full text: Herr Knobbe im Circus Renz (Public Domain)

Vor dem Circus. 
(Knobbe steigt aus einer Drosc<ke, hierauf spricht er in den 
Wagen hinein, in welchem seine Frau Louise no< sitzen geblieben). 
Na Lowise, was ist denn das, willst Du nicht oo< ransser- 
steigen? Hier in die Droschke kannst Du do<h nich sitzen bleiben; 
-- oder denkst Du vielleicht, daß das Pferd Dir hier draußen 
was vormachen wird -- da kannst Du lange warten, dazn ist 
der Braune von des däglihe AÄngespanntwerden ville zu 
abgespannt -- 
Louise. Na mach man keene sc<lehte Witze, und hilf mir 
lieber raußer. Halte do<, was bist Du ungeschi>t, kannst Du 
mir denn nicht'n Tritt jeben? 
Knobbe. Einen Tritt willste Lowise? Auf welchen 
Fuß denn? 
Louise. Den Wagentritt zum Druftreten, ic<ß schwebe ja 
wie die Taglioni in: Clectra. die verirrte Plejade, mit 
een Been in die Luft -- so -- nu wirds gehen. 
(Fällt Knobbe unges<hi>t in die Arme). 
Knobbe. Sate, sachte =- na, Jott sei Dank! wenn ich 
Dir mein ganzes Leben lang auf Händen tragen sollte, det 
hielte im nich aus. Nu komm', nu werde i> hier mal gleich 
zwee Billeter kofen. (An die Kasse tretend). Sie entschuldigen, 
id wünschte man blooß zwee Billeter, eens vor mir, und eens 
vor meine Frau, Louise, geborene =- =- 
Pl Kaf sirer. Befehlen Sie Loge, ersten, zweiten oder dritten 
at? -- 
Knobbe. A< ja so -- ja, da geben Sie mich mal -- 
-- was meenste Du Lowise, wo wollen wir siven?
	        
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