Publication:
Berlin: Rockenstein, [1898]
URN:
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-15365674
Path:

hafteste verwüstenden heidnischen Scharen der Lithauer
entgegen, überfielen sie in den Tzschetzschnower Bergen
und schlugen sie in wütender Schlacht. Dann aber ging's
zum Bischofsitze des Verräters Stephan, nach Göritz an der
Oder, wo in furchtbarem Grimme Pfalz und Kirche zerstört
und der Bischof selbst gefangen und zu Frankfurt in den
Turm gesetzt wurde, bis er sich mit schwerem Gelde löste.
Natürlich war die Folge der päpstliche Bann, der von
1326 ab achtundzwanzig Jahre auf der Stadt lastete; aber
trotzdem der Handel der Stadt fast vernichtet und in den
endlosen kriegerischen Wirren die besten Leute durch das
Schwert oder die Pest hinweggerafft waren, verzagte die
Bürgerschaft nicht. Sie gab Markgraf Ludwig sogar sicheres
Asyl und trotzte deshalb der Belagerung Kaiser Karl IV.
Ohne Frankfurts Treue wäre des Markgrafen Sache eine ver
lorene gewesen und es ist ein unvergänglicher Ruhm, den
sich die ehrenfesten Bürger in jener schweren Zeit erwarben.
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