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Full text: Im Warthebruch

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Das am 2. Juli 1257 durch Albert von Luge im Auf 
träge des Markgrafen Johann I. von Brandenburg gegründete 
Landsberg, damals Heu-Landsberg— Landsberch novam—ge 
nannt, ist eine schnell aufblühende Industriestadt, die durch die 
zahlreichen Eisengiessereien-und Dampfschneidemühlen, sowie 
die stark frequentierten Woll- und Getreidemärkte zu grossem 
"Wohlstand gelangte. Infolge seiner günstigen Lage schon 
frühzeitig ein bedeutender Handelsort, hatte es im dreissig- 
jährigen Kriege 
von Schweden u. 
Kaiserlichen glei- 
chermassen zu 
leiden, von erste- 
ren wurde es 1631 
unter Gustav 
Adolf einge 
nommen. Auch 
die Küssen statte- 
tenihmim sieben 
jährigen Kriege 
mehrfach ihren 
Besuch ab und 
pressten so viel 
als möglich noch 
aus der ausge 
sogenen Stadt 
heraus. 
Heut besteht 
Landsberg aus 
der inneren, sich • 1 _ 
um die mächtige gotische Marienkirche lagernden Stadt und 
der im Korden liegenden Keustadt, sowie vier Vorstädten: 
der Mühlen- und Friedrichvorstadt, durch die wir eingetreten, 
im "Westen; der Zantoclier Vorstadt im Osten und der 
Brückenvorstadt im Süden, die jenseits der Warthe gelegen, 
ihren eigenen Stadtkreis bildet. An beiden Ufern der Warthe 
'Teufelsbrücke und Obelisk. Tamsel.
	        
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