Publication:
Berlin: Rockenstein, [1898]
URN:
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-15365744
Path:

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legenen, anheimelnden Gruben! Den gekommenen Weg trugen
uns die Räder zurück, wieder kreuzten wir die Bahn, schwenk
ten aber nun nach links ab und förderten uns mit kräftigen,
nachdrücklichen Pedaltritten die ansteigende Chaussee hin
auf, um dann, auf der Höhe angelangt, in fast gleichmässiger
Ebene über Schenkendöbern, Bärenklau und das fast 2 km
lange Tauer durch herrlichen Wald dahinzugleiten. Ein
kurzer Eall der Strasse liess vor Tauer die Pedale schneller
kreisen, dann lag der scheinbar endlose Ort hinter uns und
an Preilack vorüber erreichten wir die Lieberoser Vorstadt
der zwar alten, aber recht nüchternen und unschönen Lau-
sitzischen Feste Peitz.
Einst einer der
strategisch wichtig
sten Punkte des
Brandenburgisclien
Staates und gegen
den Süden trefflich
geschützt durch Seen
und den der Spree
zueilenden Malxe-
iluss,ist die ehemalige
Festung Johanns von
Küstrin, seitdem sie
Friedrich der Grosse
ihrer geringenWider-
standsfäliigkeit und
Zwecklosigkeit
wegen schleifen liess,
modern geworden.
Modern geworden im Fabrikbetriebe der hier von Generationen
auf Generationen vererbten Tuchweberei. Hier haben schon die
Urahnen am klappernden Webstuhl gesessen und die „Loden“
genojipt, gewaschen, gewalkt, mit der Kardendistel gerauht
und schliesslich geschoren. Und alle diese Vorgänge, die wie
das Dekatieren und Färben mit den einfachsten Handwerks
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