Publication:
Berlin: Rockenstein, [1898]
URN:
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-15365744
Path:

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Haine umgehauen., die Tempel — von denen einer in der
Gegend des ehemaligen Klosters stand — und Götzenbilder
zerstört und viele deutsche Kriegskneehte hier angesiedelt.
Das Los der letzteren war hier nicht zu beneiden, denn
nur widerwillig ertrugen die Wenden das Joch und in den
wiederholten Aufständen wurden Burg und Besatzung nieder
gemacht.
Zur Zeit als Kaiser Barbarossa das Nonnenkloster be
gründete, stand schon auf dem heutigen Stadthofe ein
Mönchskloster, das „Graue Kloster“, welches wie auch die
Cisterzienser-Abtei im Hussitenkriege zerstört wurde, worauf
ein Salzsicdewerk sich in diesem etablierte.
Durch die grosse, über Guben führende Handelsstrasse
stand die Stadt schon im 12. Jahrhundert in lebhafter Ver
bindung mit Stettin, dem es Tuch- und Weinprodukte zu
führte, für
welche es Salz
und Häringe
zum weiteren
Vertrieb nach
dem Süden ein
tauschte. Zum
Schutze dieses
umfangreichen
kaufmännischen
Betriebes ge
hörte Guben
auch der Hansa
an, wodurch sich
sein Ansehen
derart hob, dass
es 1311 vom Markgraf Waldemar die Erlaubnis erhielt, sich
mit Mauern zu umgeben, ein Privileg, dem Rudolf von
Sachsen das Münzrecht zufügte und derart die Stadt zu einer
der reichsten der Niederlausitz machte.
Zindelturm. Guben,
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