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A. Gamengrund und Blumenthal

Full text: Gamengrund und Rüdersdorf

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Gamengrund überbriickt, doch nicht gleich in den Sattel. 
Noch einmal wenden wir uns zurück, denn von hier aus 
bietet sich ein Bild, wie es in unserer Mark zum zweiten 
Male gesucht werden soll. Der Blick von der Höhe ist so 
ausserordentlich schön, dass wer je hier einmal gestanden, 
von diesem Punkte die angenehmste Erinnerung mit heim 
gebracht haben wird. Nach der einen Seite übersieht man 
den zwischen bewaldeten Bergen eingebetteten See und nach 
der andern Seite schweift der Blick über den tiefen Grund 
hinweg über die wogenden Laubkronen und das unendliche 
Blättermeer. 
Der Streifzug durch den Gamengrund hat jedoch trotz 
aller geistigen Befriedigung ein gewisses Unbehagen im Magen 
Prötzel. 
hervorgerufen, das um so nachdrücklicher empfunden wird, 
als wir uns des rechts an der Gielsdorfer Chaussee liegenden 
Haidekrug’s erinnern. Also fort! Beim Stein 28.4 rechts ab 
geschwenkt und nach kurzer Fahrt halten wir vor dem stein 
alten Gasthause. Steinalt in historischer Beziehung, denn hier 
vorüber führte durch dichte Forsten die alte Heerstrasse, die 
früher den Oderbruch über den Blumenthal mit Berlin ver 
band und auf welcher der in Wriezen zur Versendung ge 
langende Fischreichtum seinen Weg nahm. 
Könnte der, an diesem stellenweis sehr breiten, aber jetzt 
ganz verödetem Wege mitten in dem grossen waldigen Blumen 
thal liegende Haidekrug uns doch von der alten Zeit erzählen!
	        
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