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A. Gamengrund und Blumenthal

Full text: Gamengrund und Rüdersdorf

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Uferweg längs des eigentlichen Gamen-See’s dahin, im 
gemächlichen Weiterschreiten voll und ganz das liebliche 
Bild geniessend. 
Mächtige, knorrige Eichen umsäumen die schilfbekränzte 
Wiese, welche das 
Südende des Ga 
men-See’s ab- 
schliesst und jäh 
steigt die hohe 
Bergwand auf, 
auf deren Kamm 
die Chaussee von 
Werneuchen nach 
Prötzel führt. 
Klassischer Boden ist es, auf dem wir uns hier befinden, denn 
dies ist die Stätte, auf der der märkische Dichter, Pfarrer 
Schmidt, seine Gemeinde Werneuchen, Alt und Jung ver 
sammelte. Hier in der schönen Umgebung sich erfreuend, 
trug er dann eigene Dichtungen und die Gedichte und Balladen 
des von ihm hochverehrten Göthe vor, der verächtlich genug 
über unsere Mark geurteilt und auch über Schmidt gespöttelt 
hat. Die Werneucher aber haben ihren Schmidt nicht 
vergessen; noch heute kommen sie Sonntags mit den 
Bewohnern der nächst gelegenen Ortschaften hier zusam 
men, um unter 
den grünen 
Bäumen am See 
ufer, an schnell 
aufgeschla 
genen primiti 
ven Tischen und 
Bänken beim 
Gerstensaft mit 
Tanz und Spiel 
den Nachmittag und Abend zu verbringen. 
Weiter geht’s den Berg hinauf zur Chaussee, welche den 
Forsthaus Blumenthal. 
Haidekrug.
	        
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