Publication:
Berlin: Rockenstein, [1898]
URN:
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-15365709
Path:

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Turm ist. Vor uns am Ende des Flaken-See's liegt der
hübsche Villenort Erkner, neben dem rechts die blaue
Fläche des Dämeritz-See’s heraufschimmert. Dann breiten
sich links anschliessend die weiten saftgrünen Wiesenfläcken
der Spree, aus denen das Schifi’erdorf Neu-Zittau seine roten
Dächer reckt und hinten in der Ferne werden Seddin- und
IV ernsdorfer-See sichtbar, während nach rechts die dunkel
grünen Miig-gelberge der glitzernden, ruheloson Flut des
Müggel die herrlichste Umrahmung geben.
Zum Cafe Ruhwald zurückgekehrt, lassen wir uns
nach der kleinen Kolonie Springberg übersetzen, schieben
unsere Räder durch das höchstens 200 Schritt lange Eiehen
gestell zur RUdersdorfer Chaussee und ziehen dann die
von Birken umsäumte Allee nach Erkner *) entlang, in
welches wir, die Geleise der Schlesischen Bahn überquerend,
durch die Dorfslrasse hineinrollen. Und jetzt sind wir am
Ende unseres Ausflugs, der uns zwar wenig im Sattel sah, aber
doch viel Schönes und Neues zeigte und ehe wir nun die
Heimfahrt an die rauschende Müggel entlang antreten, da
folgen wir dem Rate des Dichters: „Doch nach der Umschau
stehen wir bei dem Wirtshaus still. Die vollen Becher kreisen,
flott steigt Chorgesang: 0 Lust durch’s Land zu reisen mit
Sang und Becherklang!“
*) Anm.: Zur Rückfahrt eignet sich Ausflug V. „Rund um die
Müggel.“
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