Publication:
Berlin: Rockenstein, [1898]
URN:
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-15365709
Path:

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die mit Kalk beladenen Transportwagen emporziehen, die dann
oben je nach Bestimmung des Gesteins entweder zu den Kalk
öfen befördert werden oder zur Bahn gelangen oder, zum
Schluss, der Rüdersdorfer Cementfabrik zugeführt werden.
Sehenswert sind auch Maschinenbaus und Dampfkessel
anlagen, die teils dem Betriebe des erwähnten Aufzuges dienen,
teils auch durch ein Pumpwerk das Wasser vom Tiefbau
ableiten und durch einen 20 m tiefer belegenen unterirdischen
Kanal dem Tasdorfer Fliess zuführen.
Hie Saug- und Druckpumpe hebt in
der Minute 4 Mal je 1400 1 "Wasser
Interessant ist noch, wie
der Abraum, d. h. den
nicht zu verwertenden
Rückstand, gleich wieder
verfahren und zu hohen
Bergen aufgeschichtet
wird, welchen man, um
ihn sowohl zu befesti
gen als auch zu ver
schönen, sofort mit jungen Bäumen bepflanzt.
Unser letzter Besuch gilt dem Glockenberge, wozu wir
unsern Weg durch den Heinitzbruch zur Höhe rechts hinauf
Alter Bruch im Hochbau.
fortsetzen und dort stets innerhalb der Stangenabgrenzungen
weiter ausführen. Keinenfalls verlassen wir diese Markirungen,
da ein recht gefährlicher Absturz die sichere Folge des Leicht
sinns oder der Unaufmerksamkeit wäre. Durch einen am steilen
Abhange entlang führenden Akazienwege spazieren wir bis
zum Aufzuge, unter dem hinweg wir an Kessel- und
Maschinenbaus vorüber zu einem etwa 10 m langen Tunnel
gelangen. Haben wir diesen durchschritten, so benutzen wir
stets die nach links aufwärts führenden Steige und er
reichen so ' den schönsten Teil Rüdersdorfs, die überaus
prächtigen Anlagen des Glockenbergs. Hier haben sich Ver
ständnis, Schönheitssinn und Liebe zur Natur vereinigt und
Ausserordentliches geschaffen. An hervorragend schönen Aus-
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