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A. Gamengrund und Blumenthal

Full text: Gamengrund und Rüdersdorf

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den Wald, dann durch Felder nach Prötzel, wo wir beim 
schmucken Wirtstöchterlein in der „goldenen Kartoffel“ einen 
kleinen Imbiss nehmen, ehe wir dem prachtvollen Schloss 
garten*) des Freiherrn von Eckardtstein, dem imposanten 
Herrenhaus und dem Gehege der zahlreichen weissen Hirsche 
einen Besuch abstatten. 
Hach flotter Fahrt durch die Prötzeler Forst auf der 
am Kloster-See vorüberführenden Strausberger Chaussee 
schwenken wir beim Stein 37,6 dicht vor Strausberg noch 
einmal rechts ab, um das lebhaft an Thüringen erinnernde 
Wilkendorf zu besichtigen. Links bleibt das freundliche 
Gielsdorf liegen, dessen Amt herüberleuchtet und rechts ab 
wenden wir uns zu einem 
am Rande gut fahrbaren 
Landwege. Nach wenigen 
Minuten schon blitzt der 
glitzernde Wasserspiegel des 
Ihland-See’s aus der Tiefe 
herauf. Steil bewaldete Ufer 
und dichtes Gesträuch 
hüllen ihn ein und durch 
das grüne Blättermeer 
übersieht man die weite 
Fläche des langgestreck 
ten , wie ein leuchtender 
Smaragd schimmernden Sees. 
Am hohen Kiefernwald entlang erreichen wir Gemeinde 
Wilkendorf und lassen unsere Fahrräder im freundlichen 
Gasthaus stehen, um dann in den schönen Wilkendorfer 
Schlosspark einzutreten, einen herrlichen Laubwald mit 
ausgedehnten Rasenflächen und wohlgepflegten Wegen, zwischen 
denen wir herumstreichen, bis unser Blick auf dem, vor 
einigen Jahren nach dem grossen Brande im gotischen Stile neu 
erbauten Schlosse haften bleibt. Dem alten, früher wohl 
Markt, Kirche und Rathaus 
in Strausberg. 
*) Meldung beim Gärtner in der Dorfstrasse, gegenüber dem 
Eingänge.
	        
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