Publication:
Berlin: Rockenstein, [1898]
URN:
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-15365681
Path:

So sassen wir denn eines schönen Septembennorgens zu
früher Stunde im Sattel und traten von Golssen *) unsere
Entdeckungsfahrt an. Durch die Berlinerstrasse gings des
Pflasters wegen recht langsam zum Markt des Städtchens,
das unter den kleinen der Mark mit seinen 1800 Einwohnern
sicher eins der kleinsten und unbedeutendsten ist. Mit nur
ganz geringem Verkehr bietet es das charakteristische Bild eines
langweiligen Örtchens, das ohne Leben und jede interessante
Baulichkeit, seine Strassen ungeberdigen Heerden und Feder
viehscharen überlässt, überzeugt, Niemand dadurch hinderlich
zu sein.
Durch die Luckauerstrasse setzten wir westwärts,
unsern Marsch fort, der uns auf sehr guter Strasse in ganz
allmäligem Fall durch
Wiesen und Wald
weiter führte. Gleich
hinter der Stadt über
schritten wir einen
Nebenfluss der Spree,
die Dahme; wer die
letztere bei ihrer Mün
dung in Köpenick oder
bei Grün au,' dem
Tummelplatz der Ruder-
Regatten, gesehen hat,
der kennt sie hier in dem
bescheidenen und
schmalen Fliess nicht
wieder. Hinter der links
derStrasse liegenden Ge
meinde Prierow nahm
Altes Hospital und Nikolai-Kirche. uns die wiesenreiche
Lübben. , Bersteebene auf und bot
längs des, dicht neben dem Wege herplätschernden Flusses eine
*) Anm.: Zur Hinfahrt eignet sich Ausflug XXIII, „Zum Lau
sitzer Grenzwall.
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