Publication:
Berlin: Rockenstein, [1898]
URN:
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-15365681
Path:

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der neuere Teil dagegen — bis zum Altar — nachweislich
aus 1595. Und zwar wurden von Joachim von der Schulen
burg italienische Künstler nach Lieberose berufen. Italienische
Kenaissance ist daher auch der Stil des Altarteils der Kirche:
vor allem der Altar selbst, der mit Säulen und reichem figür
lichen Schmuck bekleidet, polychrom bemalt und vergoldet ist.
In seinen Figuren herrscht nicht der alte kirchliche Stil, sondern
vielfach abweichendes persönliches Empfinden des Künstlers.
Eigenartig ist die Symbolik von Glaube, Liebe, Hofthung
vorn auf der Mitte: Der Glaube bezeichnet durch die Bundes
lade, die Liebe durch den Pelikan, der mit seinem Pluto seine
Jungen speist, und die Hoffnung durch das wohl in das
Christliche hinübergenommene aber ausgesprochene heidnische
Sinnbild des Phönix, der aus seinen Flammen verjüngt auf
fliegt. Auch die drei schönen Bronzekronleuchter tragen als
Altes Schloss
in Friedland.
Griff die Figur des Jupiter.
Mauereingang
An dem Altar steht die Jahres
zahl 1595.
Danach hat Joachim von der Schulenburg die Fertigstellung
des Ganzen nicht mehr erlebt, da er schon 1594 starb. Sein
Sohn Ilichard setzte ihm 1597 ein Denkmal, wie sich wohl
kein zweites findet und das denn auch den Hauptanziehungs
punkt bildet. Es ist aus Alabaster und Marmor für
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