Publication:
Berlin: Rockenstein, [1898]
URN:
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-15365681
Path:

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Wir waren hier im eig-entliehsten märkischen Gelände, Hache
Hügel von unendlichen Wäldern bedeckt, dazwischen bald
Schwielug-See bei Goyatz.
blau, bald hellgrünschimmernde breite Wasserbecken und die
wenigen, aber grossen an den Heerstrassen verteilten Dörfer.
Nördlich vom Mochow-See und mit ihm zusammenhängend,
dehnt sich eine der Hauptmerkwiirdigkeiten der Nieder-Lausitz,
der grosse Sclnvielug-See. Nur an seinem südlichsten Ende,
von Lamsfeld nach Goyatz abschwenkend, bei Kolonie
HofFnungsbai per Ilad zu erreichen, bietet er einen unsagbar
schönen Anblick von dem auf einer am nördlichen Seeende in
die Flut hineinragendon Halbinsel gelegenen Dorfe Sarkow,
das von Gemeinde Möllen leicht mit dem Kahn zu besuchen ist.
Oestlich vom Schwielug-Sce liegt die bedeutende, schon
seit 1519 dem Geschlechte von der Schulenburg gehörige
Herrschaft Lieberose, deren Mittelpunkt das gleichnamige
hübsche Städtchen ist, das wir nach Durchquerung des von
Lamsfelde bis hierher sich erstreckenden schönen Forst- und
Wiesengrundes erreichten.
Lieberose, eine ursprünglich germanische Ansiedelung,
deren Name unbekannt blieb, wurde von den später davon
Besitz ergreifenden Wenden Lubracz geheissen und als solches
zuerst 1232 in einer Urkunde erwähnt. Wie Liibben, an der
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