Path:
Strecke 7. Französisch-Buchholz - Klosterfelde - Hassleben - Prenzlau 98,8 km. Blindow-Rollwitz-Pasewalk 124,0 km

Full text: Zwischen Elbe und Oder

km 
1,5 Kapgrabenbrücke, dann am Jung fern-See vorüber- 
zum landschaftlich schön gelegenen 
1,7 Buch, Dorf u. Rtg. an der Panke m. 300 Einw. Vorortstat., 
der Stettiner Bahn f. 30 bezw. 20 II. od. III. Kl. von Berlin.. 
Besitz des Grafen Voss. — Gasth.: Am Bahnhof und im Ort. 
Post u. Teleg. Sehensw.: Einfaches Schloss. Kirche- 
aus dem Ende des XVIII. Jahrh. im Rokokostil, mit in Eichen 
holz geschnitzter Kanzel u. prächtigem Altar. Marmor 
denkmal v. Vierecks. In der nicht mehr zugänglichen Gruft. 
Mumien. Kirchenbibliothek. Herrlicher Park mit dem 
Denkmal an Julie Voss, als Gräfin Ingenheim morganatisch 
Friedrich Wilhelm II. vermählt. Erlaubnis zum Eintritt im 
Gärtnerhaus an der Brücke. Gesch.: Als eheml. slawische 
Ansiedlung hiess der Ort bis 1480 Wendisch-Buch, gehörte 
bis 1671 den Röbels, die sich besonders um die Einführung der 
Reformation verdient machten. Nach den Röbels hatte der 
bekannte Frhr. von Pöllnitz Buch als Eigentum, später der- 
Staatsminister von Viereck, von dem es an die Grafen Voss 
überging. — 
n auf der Prenzlauer Chaussee geht’s in kurzer Stei 
gung zur 
Ueb erbrückung (54 m) der Stettiner Bahn, ö der- 
Strasse liegt der 
Bahnhof Pankow-Heinersdorf. Hier 
Abzweigungen: 
sw nach Pankow, 1,5 km Pflaster. 
nö nach Blankenburg, 2,5 km Pflaster. Höchst mittelmässig. 
In n Richtung wird die 
Höffelbrücke der Panke überschritten und am gleich 
namigen Gasthaus vorbei geht’s auf schlechtem 
Pflaster nach 
Franz.-Buchholz (50 m), Dorf zw. Kmst 9,5 u. 11,5 m. 
2600 Einw. Gärtnereien, Gemüsekulturen, Irrenanstalten. 
Viele Landhäuser Berliner Familien. Vergnügungsort. 
Buchholzer Erntefest. 
Gasth.: D.R.B. Paulenz, Z. 1,00—2,00, Fr. 0,40, Grt. Rest.:- 
Schützenhaus, Hauptstr 21, Grt. Post, Teleg. u. Apot.: 
Hauptstr. Rep.: C. Fischer, Berlinerstr 47. Sehens w.: Park 
des Rentners Gravenstein, eheml. Minister Lottum gehörig. 
Bi enenzüchterei des Lehrers Simon. Gesch.: B. urkund 
lich 1242 genannt, verdankt die nähere Bezeichnung „Französisch“ 
der durch den Gr. Kurfürsten bewirkten Ansiedlung fran 
zösischer Emigranten, die hier die Kunstgärtnerei einführten. 
Spaziergang: Am Ende des Dorfes r ab, auf einem für 
Radfahrer schwer passierbaren Sandwege durch die Riesel 
felder, über zwei Brücken an Schäferei Büchlein und den 
Kolonistenhäusern von Buch vorüber, r über die Bahn zum 
Schloss Buch 5,8 km. 
Abzweigungen: 
so nach Blankenburg. Am Beginn vonFrz.-B. beim Kmst 9,4 
Landweg (1,7 km) über die Panke und die Geleise der Stettiner 
Bahn. 
Ende von Franz.-Buchholz. Zu beiden Seiten
	        
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