Path:
VII. Statistik

Full text: Katalog für die Sonder-Ausstellung der Stadtgemeinde Berlin

41 
einander aufgetragen. Die die Endpunkte dieser Senk 
rechten verbindende Linie ist die Lebenscurve. 
Eine auf der das Alter von der Geburt (o) bis zum 
ioo. Lebensjahre darstellenden Horizontalen errichtete 
Senkrechte zeigt die correcte Vertheilung der in diesem 
Alter bereits Gestorbenen auf die verschiedenen Todes 
ursachen. Von der links von derselben liegenden Fläche 
stellt der weisse unterhalb der Lebenscurve gelegene Theil 
die von je 1000 Geborenen bis zu diesem Alter durch 
lebten Jahre dar, während der obere die nicht mehr erlebte 
Zeit, also die Verkürzung des Lebens durch die einzelnen 
Todesursachen darstellt. 
4. Die allgemeinen Sterblichkeitsziffern jedes Geschlechts 
von 1876 bis 1889 nach den wesentlicheren Todesursachen nach 
wissenschaftlicher Feststellung. Die Höhe der Rechtecke zeigt die 
Zahl der Gestorbenen, während der übrige Raum, welcher nur 
angedeutet ist, die Lebenden darstellen würde. Die Antheile der 
einzelnen Todesursachen sind übereinander aufgetragen. 
5. Die Fruchtbarkeit der Berliner Ehen auf Grund der 
Volkszählung von 1885 und der für 1885 und 1886 berechneten 
Ehedauertafel. 
Es sind die Sätze der stehenden und gelösten Ehen 
mit o, 1, 2, . . Kindern aufeinander eingetragen, die ersteren 
von unten nach oben, die letzteren von oben nach unten. 
Die Trennungslinie beider giebt für die von links nach 
rechts (von o bis 63,4 Jahr) fortschreitende Ehedauer die 
Abgangsordnung der Ehen für je 1000 geschlossene. 
Eine in irgend einem Punkt der Horizontalen (Zeit 
punkt) errichtete Senkrechte zeigt, von unten nach oben 
verfolgt, die Vertheilung der bei dieser Ehedauer noch vor 
handenen und der bereits gelösten Ehen nach der Kinder 
zahl, die links von ihr liegenden Flächenstücke der einzelnen 
unterschiedenen Classen der Ehen (mit o, 1, 2, . . . Kindern) 
stellen durch ihre Grösse bei den gelösten Ehen die Zeit 
dar, während welcher jene nicht mehr bestanden haben, 
bei den bestehenden jedoch die Zeit, während welcher 
dieselben als Ehen ihrer Classe, also mit einer gleich 
bleibenden Zahl von Kindern bestanden. 
6. Die Häufigkeit der Ehescheidungen in verschiedenen Staaten 
und Städten. 
Die Hauptdarstellung zeigt in der Höhe die Zahl der Schei 
dungen auf 10 000 bestehende Plhen, in der Breite die Zahl der 
bestehenden Ehen.
	        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.