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Full text: Stadtumbaugebiet Neu-Hohenschönhausen (Rights reserved)

Quartierspark Warnitzer Bogen © Anka Stahl Ansprechpartner: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Referat IV B - Soziale Stadt, Stadtumbau, Zukunftsinitiative Stadtteil Margitta Dahlem IV B 43 Telefon (030) 90139 4863 margitta.dahlem@SenSW.berlin.de Bezirksamt Lichtenberg von Berlin Fachbereich Stadtplanung Imke Spieweck Stapl D 2 Telefon (030) 90296 6442 imke.spieweck@lichtenberg.berlin.de www.stadtumbau-berlin.de Stand: September 2018 Titelbild: © Verein für ambulante Versorgung Hohenschönhausen e.V. Beteiligung Im Welsekiez arbeitete 2009 bis 2011 in Kooperation mit der Wohnungsbaugesellschaft Howoge ein Kiezmanager, der Beteiligungsveranstaltungen und Workshops organisierte und zur Vernetzung der Initiativen und Vereine vor Ort beitrug. Im Gebiet Mühlengrund wurde ein Baubeirat gewählt, der die dortigen Projekte, wie den Stadtplatz und die Grünanlage Rüdickenstraße, begleitete und Vorschläge der Bürger*innen in die Planung einbrachte. Zu zahlreichen Freiraumprojekten gab es Workshops mit Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Stadtumbau Stand des Verfahrens und Ausblick In den 13 Programmjahren 2002 bis 2015 wurden die gesetzten Ziele erreicht, so dass die Beendigung der Fördermaßnahme vorbereitet wurde und bis 2018 abgeschlossen sein soll. Aufgrund der hohen Flüchtlingszahlen mit der Unterbringung im bzw. im Umfeld des Stadtumbau-Quartiers und der damit verbundenen Notwendigkeit des Ausbaus der sozialen Infrastruktur, werden ab 2017 weitere Fördermittel für einzelne Projekte zur Verfügung gestellt. Stadtumbaugebiet Neu-Hohenschönhausen Bezirk Lichtenberg Entwicklungsziele, Leitbild Landschaftspark Wartenberger Feldmark Seit Beginn des Stadtumbauprozesses im Jahr 2002 wurde das Ziel verfolgt, Neu-Hohenschönhausen zu einem attraktiven Wohnquartier für alle Sozialund Altersgruppen zu entwickeln. Zu Beginn der Förderung lag der Schwerpunkt der Maßnahmen auf der Anpassung der sozialen Infrastruktur, dazu gehörte auch der Rückbau von zwölf Kindertageseinrichtungen und acht Schulen. Seit 2007 verzeichnet das Gebiet eine Zunahme an Kindern unter 12 Jahren, an jungen Erwachsenen zwischen 25 und 35 sowie der Altersgruppen über 55. Die Anpassung, Stärkung und Sicherung der sozialen Infrastruktur für diese geänderten Bedürfnisse standen deshalb seitdem im Mittelpunkt. Ab 2013 flossen die Fördermittel verstärkt in die Aufwertung und Neuanlage von Grünflächen und Spielplätzen, die Verbesserung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum und die Anpassung und Erweiterung der sozialen Infrastruktur. Malchower Aue Malchower See S-Bahnhof Wartenberg wi r -E on Eg Wu ße er ow str tra -S ch Kis n- e nd ra ub Ne er rg u nb ße tra rS ne i mm De . Str rk Pa see s S-Bahnhof au Ch ger Hohenschönhausen ber n e k Fal Warnitzer Bogen blo Pa Leuchtturm- und Schlüsselprojekte Pic ße tra -S so as Platz am Mühlengrund Falkenberger Krugwiesen Kleingartenanlage Land in Sonne e.V. Das Stadtumbaugebiet Neu-Hohenschönhausen liegt am nordöstlichen Stadtrand und ist Teil des Bezirks Lichtenberg. Im Süden grenzt der Ortsteil an das Landschaftsschutzgebiet „Falkenberger Krugwiesen“, nördlich davon liegen der Landschaftsraum Malchow und der Landschaftspark Wartenberger Feldmark. Bezirk: Lichtenberg von Berlin Gebietsfestlegung: 20.08.2002 gemäß § 171b BauGB Gebietsgröße: 410 ha Einwohner: 55.981 (Stand 12/2017) Bewilligte Programmmittel seit Gebietsfestlegung: 28,2 Mio. Euro (Stand 12/2017) Freizeiteinrichtung Pia Olymp © Catrin Rackow Gebietscharakteristik Das Stadtumbaugebiet Neu-Hohenschönhausen ist durch den industriellen Wohnungsbau der DDR geprägt. Die Großsiedlung mit ihren rund 29.000 Wohnungen entstand zwischen 1984 und 1989. Die direkt angrenzenden Landschafts- und Naturräume bieten ausgezeichnete Möglichkeiten für Freizeitgestaltung und Erholung. Die Bevölkerungszahlen steigen seit einigen Jahren wieder an. Die Großsiedlung verfügt über die dafür nötige soziale Infrastruktur, die in den letzten Jahren durch den Einsatz von Fördermitteln auch in ihrer baulichen Qualität gewonnen hat. Die Umwandlung von Kitas und Schulen zu Jugend- und Stadtteilzentren hat zur Stärkung der freizeitbezogenen Infrastruktur beigetragen. Entstanden sind Angebote für Jugendliche, Familien und die ältere Generation. Der öffentliche Raum wurde ebenfalls mit zahlreichen Fördermaßnahmen aufgewertet. Grün- und Freiflächen sowie Spielplätze sind abwechslungsreich und vielfach ökologisch nachhaltig gestaltet. Mit der Stärkung der lokalen Zentren an der Falkenberger Chaussee und am Mühlengrund soll die Großsiedlung an Urbanität gewinnen. „„ Freizeiteinrichtung Pia Olymp Das Mädchensportzentrum Pia Olymp am S-Bahnhof Wartenberg ist mit seinen Angeboten für Sport, Bewegung, Kommunikation und Beratung eine wichtige Anlaufstelle für Mädchen und junge Frauen im sozial schwachen Wartenberger Kiez. Das umgebaute und energetisch erneuerte Gebäude einer ehemaligen Gaststätte bietet dafür ideale Voraussetzungen: Der zentrale große Raum kann für Ballspiele und Tanz genutzt werden. Daneben gibt es einen Tobe- und einen Kraftsportraum sowie einen Ballettsaal. Kunst-Kita © Anka Stahl „„ Kunst-Kita und Jugendkunstschule Lichtenberg Demminer Straße 4 Um dringend benötigte Kitaplätze zu schaffen, ließ die gemeinnützige ARTKI gGmbH den hinteren Teil der Jugendkunstschule zu einer Kita für 60 Kinder umbauen. Die Einrichtung mit dem besonderen künstlerischen Profil kooperiert eng mit der Jugendkunstschule. Abschließend wird der verbleibende Gebäudeteil der Jugendkunstschule saniert und den Anforderungen angepasst. „„ Stadtplatz am Mühlengrund Der Stadtplatz „Am Mühlengrund“ ist ein kleines Handels- und Dienstleistungszentrum in Neu-Hohenschönhausen. Zentrales Element des Platzes und Wahrzeichen des gesamten Wohngebiets ist der Mühlenradbrunnen. Ende der 1990er Jahre musste er stillgelegt werden. Ab 2012 wurde der Platz grundlegend saniert. 2014 konnte der Brunnen wieder in Betrieb genommen werden. „„ Quartierspark Neubrandenburger Straße Der Rückbau zweier Schulen in Hohenschönhausen eröffnete für das Quartier an der Egon-Erwin-Kisch-Straße die Chance für einen attraktiven öffentlichen Freiraum. Mit intensiver Beteiligung der Bürger*innen sowie hier ansässiger Vereine wurde die Vision eines Parks entwickelt, der verschiedenen Altersgruppen vielfältige Möglichkeiten für Spiel, Sport und Erholung bietet. Stadtplatz „Am Mühlengrund“ © Anka Stahl Quartierspark Neubrandenburger Straße © Bezirksamt Lichtenberg
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