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Achter Abschnitt. Von milden Stiftungen IV. Oeffentliche Armenanstalten, unter der Aufsicht des königl. Armendirektoriums

Full text: Wegweiser für Fremde und Einheimische durch die königlichen Residenzstädte Berlin und Potsdam und die umliegende Gegend, enthaltend eine kurze Nachricht von allen daselbst befindlichen Merkwürdigkeiten / Schmidt, Valentin Heinrich (Public Domain)

Armenanstalten. Z41 
Die Rechnungen von allen Ausgaben "des Armetie 
divektoriums werden Jährlit *Fentlic) auf dem neuen 
Dom auf dem Friedrichsstädtschen Markte abgenom- 
men, denen jedermann beiwohnen kann. - 
i? Das neue Zöspitäl ist nur für unverheiräthete 
Perfonen , Wittwer und Wittwen , und hat Plaß für 
430 Personen. Anfänglich waren zur Unterhaltung 
der Hospitaliten jährlich 10,000 Thlr. ausgeseßt, welche 
Summe äber in den leßten Jahren auf 7936 Thlr. 
3 Pf. hat  eingeshqränft werden müssen. usgang 
Oftobers 3823 waren-.in der Anstalt 135 männliche 
und 263 weibliche Hospitaliten, “also 298 Personenz 
die Speisung erhalten. 
k) -Das große - Familienhaus am fchlesischen 
Thore, -wo 230 Fam-lien für eine geringe jährliche 
Miethe zu 4 bis 8 Thlr. Wohnung erhalten, 
- N'Die Lazarethe des ehemaligen Arnimschen und 
Gökeschen Regiments, wo auch- 27 unbemittelte Fa- 
milien gegen eine geringe Miethe wohnen. 
v.“ Deutsche, protestantische milde Stiftungen 
(Ur 684F.) 
Lr. Lutherische Stiftungen , Hospitäler. und 
Armenkassen. 
2. Das Heil. Seisthospital ander "heil. Geist- 
and 'Spandauerstraße., ist zu 33 männlichen und weib» 
lichen Hospitaliten eingerichtet. - 
b) Das Georgenbhospital vor dem Königsthört 
für 27 Hospitaliten. Beide Lospttäler sind vereinigt, 
und die darin aufgenommenen Personen erhalten freie 
Wöhnung , freies Holz, Licht Brod und Geld. ; 
c) Das Spletthaus -auf dem Georgenkirc<hofe 
für 22 arme Frauen» die auch etwas "Geld erhalten.. 
D% 3 Armenhäuser stehen “unter "der "Aufficht 
des Magistrats. und des Probstes der Nikolaikir>e,
	        
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