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Vorgeschichte und Vorbereitung der Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896

Full text: Berlin und seine Arbeit / Kühnemann, Fritz

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Umgebung selbst oder durch Berliner Firmen in eigenen, 
auswärts belegenen Etablissements hergestellt werden. 
Auch wird mit der Ausstellung eine Ausstellung 
von Produkten des Gartenbaues verbunden werden. 
Ausgeschlossen sind von Berliner Gewerbetreiben 
den im Auslande hergestellte Fabrikate, Gegenstände 
von besonderer Feuergefährlichkeit und solche, welche 
einen üblen Geruch verbreiten. 
§ 2. Die Ausstellung währt vom I. Mai bis zum 
15. Oktober 1896. 
§ 3. Die Anmeldung hat an die Geschäftsstelle 
der Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896 — zu Händen 
des Kommerzienrats Fritz Kühnemann, N. 4, Garten 
strasse 21 — zu erfolgen. 
Wünsche einzelner Aussteller über Zuteilung zu 
einer bestimmten Gruppe sollen möglichst berücksichtigt 
werden; doch ist die Entscheidung des Arbeitsaus 
schusses nach Anhörung der betreffenden Gruppen 
vorstände eine endgiltige. 
§ 4. Die Annahme der Anmeldung sichert nicht 
die Bewilligung des gewünschten Raumes; es wird 
jedoch die definitive Raumverteilung so frühzeitig wie 
möglich geschehen und jedem Interessenten alsdann 
sofort Mitteilung zugehen. 
Die Zulassung wird von einer vom Arbeitsausschuss 
zu veranlassenden Prüfung abhängig gemacht; dieser 
muss im Zweifelsfalle ein Bericht des Gruppenvorstandes 
vorangehen. Gegenstände, die dem Programm nicht 
entsprechen, finden keine Zulassung. 
§ 5- Die Einlieferung sowie Aufstellung und Ab 
holung der Gegenstände hat der Aussteller zu be 
wirken und hierbei, sowie auch während der Aus 
stellung den Anordnungen des Arbeitsausschusses bezw. 
des betreffenden Gruppenvorstandes unbedingt Folge 
zu leisten. 
§ 6. Kästen, Gestelle, besondere Vorrichtungen, 
auch rohe Tische hat der Aussteller zu beschaffen, 
während die gewöhnlichen Tische und Wandflächen 
für Rechnung der Aussteller durch die Verwaltung be 
sorgt werden. 
Um möglichste Gleichförmigkeit in den einzelnen 
Gruppen zu erreichen, wird eine Vereinigung aller Aus 
steller einer Gruppe angebahnt werden; die Aussteller 
sind daher verpflichtet, in dieser Beziehung sich den 
Beschlüssen der Mehrheit ihrer Gruppen zu unter 
werfen. Soweit in einzelnen Gruppen besondere Vor 
schriften notwendig sind, werden sie von den Gruppen 
vorständen erlassen. 
Romanischer Brunnen.
	        
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