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Full text: Deutsche Kolonial-Ausstellung 1896 / Meineke, Gustav

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Gruppe XXIII. Kolonial-Ausstellung 
zum Holzt ranspot' dienend. 
7. Cotia, Indien-Dhau, meistens zweimastig, zwischen Bombay und 
Deutsch-Ostafrika verkehrend. 
8. Suaheli-Nörmaldhau 
9. Sambuko 
10. Tepe, längliches, hochmastiges, mit einem Raasegel ausgestattetes 
Fahrzeug mit geringem Tiefgang, in die Flüsse dringend. 
11. Tepe kwa boriti. 
12. Bedeni, Maskat-Dhau für Fischer, hauptsächlich dem Haifischfang 
dienend. 
13. Kleinere Suaheli-Dhau für Getreidetransporte, nur zwischen 
Deutsch-Ostafrika und Sansibar verkehrend. 
14. Fischerboote und Kanus. 
Y. Darstellung des Imports von Europa nach Deutsch-Ostafrika. Baum- 
wollwaaren, Metallwaaren, Steinzeug, Perlen, Lebensmittel u. s. w. 
VI. Münzwesen. 
VII. Ethnographische Gegenstände. 
VIII. Photographische Ansichten. 
Die Deutsche Kolonialg'esellsehaft. 
Es Hegt in der Natur der Sache, dass die Betheiligung der Deutschen 
Kolonialgesellschaft nur eine beschränkte sein kann. Als eigentliche Aus 
stellerin wird die Gesellschaft nicht auftreten, aber sie ist bemüht gewesen, 
die Veranstaltungen anderer Aussteller auf deren Wunsch aus den Beständen 
ihrer Sammlungen an tropischen Produkten, Photographien und Waffen zu 
vervollständigen. 
Während der Dauer der Ausstellung werden von der Gesellschaft veranstaltet 
werden: 1. Vorträge mit Lichtbildern. Dieselben werden in der Zeit vom 
20. Mai bis 27. Juni, und zwar an den Tagen 20., 23., 28., 30. Mai und 3., 6., 
10., 13., 17., 20., 24. und 27. Juni an jedem Mittwoch und Sonnabend von 
8—9 Uhr in der Vortragshalle der Gewerbe-Ausstellung stattfinden. Die Vorträge 
enthalten eine von einem Fachgelehrten ausgearbeitete Darstellung der deutschen 
Schutzgebiete in geographischer, historischer und wirthschaftlicher Beziehung in 
Form von Reisebeschreibungen. Die zur Anschauung gelangenden Lichtbilder 
sind durchweg Originalaufnahmen aus den deutschen Kolonien. 
Die Lesehalle soll den Kolomalfreunden die Möglichkeit bieten, sich 
aus einer daselbst befindlichen Bibliothek, die die auf die deutschen Schutz 
gebiete bezügliche neuere Litteratur enthält, über die deutschen Schutz 
gebiete, über koloniale Fragen überhaupt und über die einzelnen Ausstellungs 
gegenstände in der gewünschten Richtung zu orientiren. In der Lesehalle 
wird dem besuchenden Publikum der von der Deutschen Kolonialgesellschaft 
herausgegebene kleine Kolonialatlas unentgeltlich verabfolgt werden. Es 
werden hier Anmeldungen zum Eintritt in die Deutsche Kolonialgesellschaft 
entgegengenommen, Albums, Karten und Zeitschriften ausliegen und, soweit 
möglich, auf die Gesellschaft bezügliche Auskünfte ertheilt werden. In der 
künstlerisch ausgestatteten Lesehalle haben ferner Aufstellung gefunden die 
Porträts der beiden Präsidenten der Deutschen Kolonialgesellschaft, Seiner 
Durchlaucht des Fürsten zu Hohenlohe-Langenburg, kaiserl. Statt 
halters in Eisass-Lothringen, und Seiner Hoheit des Herzogs Johann 
Albrecht zu Mecklenburg. Zwei Karten bringen in graphischer Dar 
stellung die Verbreitung der Deutschen Kolonialgesellschaft über Deutschland 
und bezw. über den Erdball zur Anschauung.
	        
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