Path:
Text

Full text: Anton von Werner und die Berliner Hofmalerei / Khaynach, Friedrich von

Nicht verleihbar 
ititö Schwind vorbereitet wurde.. Das sind meine Leute 
und dazu kvmrne'ti noch tchde ustd Gabrtet'.Mar, Lenbach 
und so manche andere noch. Das wäre ein armer Frühling, 
wo nur ein Baum blühte! Mau muß viele Feinde und 
viele Freunde haben und nur das Beste, dessen die Mensch 
heit überhaupt fähig ist, darf uns gut genug sein zu unserer 
Liebe. Ja, das sind meine Leute — und wenn Ihr, meine 
Freunde, bessere und größere habt — so freut Euch ihrer 
und seid stvlz auf sie! 
Wenn wir wissen wollen, was Kunst ist, so gehen wn 
zu den Meistersingern von Nürnberg. Aus der sonnigen 
Festwiese drängt sich ein glückseliges Volk und unter brau 
senden Posaunenklängen wird der Triumph und die Weihe 
deutscher Kunst und Pvesie über Beckmessertum und Phili- 
sterium gefeiert und in Hans Sachsens goldenen Worten 
klingt diese herrlichste aller Waguer'schen Dichtungen ans 
— in der Versöhnung des Alten und Neuen, in der Liebe 
zu allem Großen und Schönen — 
Ich sage end;: 
Ehrt unsre deutschen Meister, 
Dann bannt ihr gute Geister, 
Und gebt ihr ihrem Wirken Gunst, 
Zerging im Dunst 
Das heil'ge röm'sche Reich, 
Uns bliebe gleich 
Die heil'ge, deutsche Kunst! 
E r r a t a. 
Seile 12, Zeile N von unten, lese man statt Austerlitz — Auerstädt. 
„ 27, „ H „ oben, „ ,, * Muster — Me ist er.
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.