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Die Verkehrsmittel der Ausstellung

Full text: Illustrierter Amtlicher Führer durch die Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896

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hart neben „Kairo" gelegen. Über die Köpenicker Land 
straße führt von ihm eine Brücke in den Ausstellungspark 
hinein und von der Brücke eine Treppe zu den Kassen 
hinunter. In unmittelbarer Nachbarschaft beginnt einer 
der bedeckten Wandelgänge der Ausstellung, welcher direkt 
zum Hauptgebäude führt. Dieser Bahnhof hat vier Bahn 
steige mit sieben Geleisen. Auf demselben können gleich 
zeitig sieben Züge abfahrtbereit gehalten werden. Der 
Verkehr ist in der Weise geregelt, daß bei lebhaftestem 
Massenandrang stündlich 16 Züge abgelassen werden 
können, sie werden sich also in solcher Schnelligkeit folgen, 
daß die Angabe besonderer Abfahrtzeiten überflüssig ist. 
Man wird stets in der Lage sein, in einen dort bereit 
stehenden Zug einzusteigen. Die Züge fahren vom Bahn 
hof Charlottenburg an gerechnet über die ganze Länge der 
Stadtbahn und den Schlesischen Bahnhof, über Rummels 
burg, Stralau und über den Bahnhof Treptow hinweg 
zu diesem Ausstellungsbnhnhof, geben also die Möglich- 
feit, daß diejenigen Besucher, welche den näher belegenen 
Teil der Ausstellung zuerst besuchen wollen, bereits auf 
dem Bahnhof Treptow aussteigen. Die Rückfahrt erfolgt 
in umgekehrterWeise. DieBenutzung dieses Bahnhofes wird 
sich für die Rückfahrt vor alleni für diejenigen Fremden 
empfehlen, welche im Innern der Stadt Wohnung genommen 
haben. Von dein Görlitzer Bahnhof nach dem Ausstellungs 
bahnhof werden stündlich 8 Züge abgelassen. Sie haben 
ihre größte Bedeutung für diejenigen, welche in den Vor 
orten an dieser Bahn wohnen. 
2. Der Ringbahnhof Treptow ist derartig erweitert 
worden, daß besondere direkte Ausgänge in die unmittel 
bare Nähe des Verwaltungsgebäudes führen, welches 
für die zu Wagen und zu Fuß von Berlin kommenden 
Besucher den Haupteingang I zur Ausstellung bildet. 
Dieser Bahnhof gehört zu dem Netze, welches den Süd 
ring der Stadtbahn bildet, und wird demnach für alle 
diejenigen das Endziel darstellen, die vom Potsdamer 
bahnhof in Berlin aus, von Schöneberg, Tempelhof und 
Rixdorf die Ausstellung besuchen wollen. Für die Hin- 
und Rückfahrt sind für die Zeit des stärksten Äerkehrs 
auch hier stündlich 12 Züge in Aussicht genommen.
	        
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