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Periodical volume Nr. 141, 5. September 1896

Full text: Officielle Ausstellungs-Nachrichten Issue 1896

OFFICIELLE 
Telephoa:Amt Ausstellung Ko. 36. 
üsstellüngs-Nachüichten 
Organ der Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896. 
Nummer 141. 
Die „Officielien Ausstellung • Nachrichten“ erscheinen täglich und kosten frei in’s Haus monatlich 
2 Mark; (Post - Zeitungs - Preisliste No. 5381a, 4. Nachtrag). Preis der Einzelnummer 10 Pfennig. 
Inserate: pro viergespaltene Petitzeile 75 Pf., für ganze, halbe etc. Seiten und für laufende 
Aufträge besonderer Tarif. — Abonnemente und Inserate nimmt die Expedition des „Berliner 
Lokal• Anzeiger“, Berlin SW., Zimmerstrasse 40/41, sowie dessen sämmtliche Filialen entgegen. 
Sonnabend, 
. September. 
Ta.ff.es- off ramm e 
für Sonnabend, den 5. September 1896. 
Beleuchtung der Fagade des Industriegebäudes und der Cascaden 
am Haupt-Restaurant. 
Musikpavillons am Neuen See. 
DOPPEL-CONCERT 
ausgeführt von dem 
Berliner Philharmonischen Blas-Orchester 
(Orchester der Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896), 
Dirigent Kapellmeister Gustav Banmann, 
und von dem 
Musikcorps des Garde-Pionier-Bataillons 
unter Leitung des Stabshomistcn R. Kühle. 
Nachmittags-Concert von 5—11 Uhr. 
I. T II E I L. 
(Philharmonisches Blas-Orchester.) 
1. Moltke-Marsch B. Wendel. 
2. Ouvertüre zur Oper »Titus« Mozart. 
3. Volks-Scenen aus der Oper »Der Evangeliman« Kienzl. 
4. Phantasie aus der Oper »Stradella« F. v. Flotow. 
II. THEIL. 
(Musikcorps des Garde-Pionier-Bataillons.) 
5. Belgravia-Marseh Thiere. 
6. Ouvertüre zur Cantate »Die vier Menschenalter« Lachner. 
7. Manuela-Walzer aus »Parmelli« Zumpe. 
8. Finale aus der Oper »Lucia di Lammermoor« Donizettl. 
III. THEIL. 
(Philharmonisches Blas-Orchester.) 
9. »Im Wald«, Jagd-Ouverture Hintze. 
10. »Im Finge durch die Welt«, Walzer Einödshofer, 
11. Das Berg-Maidel und der Mond Ed. Philipp. 
(Cornet a Piston, Solo vorgetragen von Herrn Steger.) 
Gross Gott, du lieber Mondenschein! Hast gut da droben stehn? 
Ist’s wahr, dass bis in’s Herz hinein Du kannst den Menschen sehn? 
Ja, schau nur her und sieh mich an! Aus ist’s mit meiner Ruh! 
Und weil ichs Keinem sagen kann, so höre du mir zu! 
Du weisst, Kameraden hatt’ ich viel; Sie freuten sich mit mir 
Als Kinder gern bei Tanz und Spiel. Jetzt steh’ ich einsam hier. 
Sie gehen alle Paar und Paar, sodass mir keiner blieb. 
Die Soppi drunten hat sogar von draussen Einer lieh. 
Von draussen Einer! Lieber Mond, siehst du denn Keinen mehr, 
Der, wüsste er, wo sein Mädel wohnt, so gerne bei mir wär? 
Gewiss, du hast ihn jetzt gesehn. O, zeig' ihm doch geschwind 
Den Weg, den er herauf muss gehn! Ihn kennt ja jedes Kind. 
O, wenn der Rechte endlich käm, den Berg zu mir herauf 
Und mich als sein lieh’ Schiitzel nährn’ — Die Mutter weckt ich auf 
Und jubelte zum Sternenzelt. Da, lieber Gott, schau her! 
Wer ist so glücklich aut der Welt, als Mutter, ich und Er. 
Ged. v. Dr. Fr. Hoffmann, 
12. Phantasie ans der Oper Die Regimentstochtcr« Donizctti.
	        
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